Beiträge von fritz

    Premier wurde bekanntlich mit eigenen Aktien bezahlt. Dazu sagt die Pressemeldung vom 23.02.2021:


    "On closing of the Transaction, Premier shareholders will receive 0.1967 of an Equinox Gold share for each Premier share held, such that existing Equinox Gold and Premier shareholders will own approximately 84% and 16% of Equinox Gold, respectively, on an issued share basis."


    https://www.equinoxgold.com/ne…r-approval-of-acquisition


    16 % sind, bezogen auf die heutige Marktkapitalisierung von 1.939 Mio USD, rund 310 Mio USD. Dafür bekam man, außer Premier, noch 30 % von i-80 Gold. Dieses hat heute eine Marktkapitalisierung von gut 500 Mio USD. Allerdings musste man da noch was nachschießen.


    Jetzt bekommt man für Mercedes 100 Mio USD in bar und 25 Mio in Aktien, dazu eine NSR von 2 %. In der Meldung über den Verkauf steht: "Mercedes is non-core to Equinox Gold, representing 5% of our 2021 production guidance and 2% of our resources." Die Lebensdauer von Mercedes ist also relativ gering.


    Ergebnis überschlägig: Das, was man eigentlich wollte, nämlich Hardrock bzw. Greenstone, bekommt man nahezu umsonst. Anscheinend im Ganzen ein gutes Geschäft.


    Gruß! Fritz

    Die lautstarke MINDERHHEIT sind also aktuel 31% der deutschen Bevölkerung wie er sagt.

    Da redet er Unsinn. Zu den 69 % bekannten doppelt geimpften kommen noch etwa 4 % nicht gemeldete und 7 % Genesene. Bleiben 20 %, etwa 16,6 Mio. 13,75 Mio davon sind die Kinder. Da bleiben knapp 3 Mio. Von denen ist ein Teil nicht impfbar aus Gesundheitsgründen, ein Teil immun nach unerkannter Infektion, ein Teil immun von Natur.


    Auf einer so kleinen Minderheit kann man natürlich gefahrlos herumhacken.


    Gruß! Fritz

    wer kauft dann die neuverschuldung?

    Die Politik der gegenwärtigen Administration erzeugt ungeheure Defizite. Die müssen über Bonds finanziert werden. Wer soll die kaufen, wenn die Fed nicht mehr den Überschuss aus dem Markt nimmt? Japaner, Chinesen und Ölscheichs sind kaum noch aufnahmebereit. Steigende Zinsen/Renditen bedeuten zudem sinkende Bondkurse. Wer will noch Bonds halten, wenn das zum Verlustgeschäft wird?

    Ein echtes Dilemma für die FED. Eine Lösung weiß ich auch nicht.


    Gruß! Fritz

    Sprott Marktkommentar zur möglichen Beendigung der Korrektur:


    Sprott Kommentar


    Es wäre schön, wenn der Verfasser richtig liegen würde!

    Man kann dem Herrn Wong schon zustimmen. Die Inflation ist angerollt und wird ihre Selbstverstärkungseffekte entfalten ("Flucht in die Sachwerte"). Gold gewinnt als sicherer Hafen an Bedeutung für die, die noch (Papier-)Geld zu retten haben. Das spricht für einen höheren Goldpreis.


    Andererseits wird die Inflation die FED zwingen, ihre Bondkäufe einzustellen oder mindestens zu reduzieren. Dann fehlen bis zu 120 Mrd. Dollar monatlich im Markt. Bond- und Aktienkurse sinken, die Zinsen steigen. Da wird mancher gezwungen sein, seine (Papier-)Goldreserven zu Markt zu bringen. Das wird auf den Goldpreis drücken. Evergrande sollte warnen, dass auch Große plötzlich stolpern können.


    Welcher von beiden Effekten stärker sein wird, ist in meinen Augen fraglich.


    Gruß! Fritz

    Gold miners must justify environmental impacts, veteran investor says
    BlackRock’s Evy Hambro says case for gold more challenging than for industrial metals


    https://www.ft.com/content/0f7…ation:daily-email:content


    Was haltet Ihr davon?


    Ich hatte mit so etwas erst in einigen Jahren gerechnet. Im Krieg war der Goldbergbau verboten, weil man Material, Energie und Leute für andere Zwecke brauchte. Die heutige Geldpolitik ähnelt stark der Kriegsfinanzierung.


    Gruß! Fritz

    Habe ein dickes Buch (XXVI + 842 Seiten) von Walther G. Hoffmann: Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, erschienen 1965. Das Buch ist antiquarisch erhältlich, beim Springer-Verlag auch als Nachdruck oder .pdf-download. In Bibliotheken müsste man es ebenfalls finden. Es ist nach Absicht und Ergebnis eine umfangreiche Materialsammlung ohne viel Theorie. Das Buch beschränkt sich auf Deutschland. Hier wurden um 1850 in den Teilstaaten Statistikämter gegründet. Daher beginnt da die Untersuchung. Davor gibt es wohl nur anekdotische Angaben. Die Daten enden 1959.


    Allein das Kapitel über Preise umfasst 73 Seiten (544 - 617). Es sagt gleich zu Beginn, dass nicht Preise allgemein untersucht werden, sondern nur die, die zur Deflationierung anderer Zeitreihen benötigt werden. Die Problematik von Preisvergleichen über lange Zeiträume wird sehr deutlich. Preise für Autos (nur Anschaffung) gibt es z.B. seit 1925. Was der Landarzt vorher für seinen Einspänner aufgewendet hat, ist nicht erfasst. Bierpreise gibt es erst seit 1870 und nur für Bayern; davor "wird ein konstanter Preis unterstellt" (S. 588).


    Zu den Preisen für den privaten Verbrauch heißt es (S. 137): "Im Jahre 1950 ist die Lebenshaltung der Haushalte nicht ganz viermal so teuer wie um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, rund doppelt so teuer wie vor dem Ersten Weltkrieg und um rund 70 % teurer als vor dem Zweiten Weltkrieg."


    Die einzigen Preisreihen zum ganzen Nettosozialprodukt finden sich auf S. 599, Tabelle 148, Spalten 14 (erst ab 1880) und 15. Ich gebe Euch die Werte aus Spalte 15 von 10 zu 10 Jahren (1913 = 100): 1850: 57,6; 1860: 70,8; 1870: 77,1; 1880: 82,2; 1890: 82,8; 1900: 86,5; 1910: 97,3; 1925: 141,8; 1930: 141,9; 1950: 203,9; 1959: 260,1.


    Aus den Angaben zum Nettosozialprodukt zu Marktpreisen in laufenden und in Preisen von 1913 (S. 105, Tabelle 36, Spalten 9 und 10) habe ich mal einen Index des Geldwertes errechnet (1913 = 1). Danach ist der Geldwert von 1,53 (1850/54) auf 0,68 (1925/29) und auf 0,40 (1955/59) gesunken. Das stimmt mit den Angaben oben ganz gut überein. Ungenau bleiben die Angaben trotzdem. Die Größenordnung ist aber glaubhaft.


    Gruß! Fritz

    Mir fällt auf, dass der Abstand zwischen Coeur und Hecla immer kleiner wird. Heute nur noch 15 Cent (5,73 zu 5,58, 2,7 %). Noch am 30.06.2021 waren es 1,44 USD (8,88 zu 7,44, 19,4 %). Für wen spricht das? Habe mich mit beiden Firmen nicht näher befasst.


    Gruß! Fritz

    daher an mehreren Stellen vergraben, die 1.000 Spezialkräfte bundesweit (oder der Russe 1945) werden nicht das ganze Bundesgebiet per Hand oder Bagger umgraben. Der Beamte arbeitet gerne im Drehstuhl.

    Metallsuchgeräte sind doch schon erfunden. Sie lassen sich bestimmt noch verbessern und in autonome Fahrzeuge oder Dronen einbauen. Das wird kaum viel schwieriger sein als die autonomen Staubsauger, die es schon gibt. Der Beamte kann dann vom Drehsessel aus die Suche verfolgen und bei einem Fund die Vollstrecker losschicken.


    Es gibt heute Überwachungsmöglichkeiten, die es noch nie gegeben hat. Man sollte das nicht unterschätzen. Strategien, die schon im Mittelalter nur manchmal funktioniert haben, werden heute gar nicht mehr gehen.


    Sicherheit für die Zukunft ist illusionär. Es gibt keine. Sorgfältig beobachten, die jeweils gegebenen Möglichkeiten nutzen, ein weitgespanntes Netzwerk aufbauen, ein gutes Verhältnis zur Umgebung herstellen - das wird in einer Krise am ehesten helfen. Und es bereichert auch in guten Zeiten das Leben.


    Gruß! Fritz

    shadow, danke für den Artikel von wolfstreet. Er lässt aber nach meiner Meinung wesentliche Punkte außer Betracht. Mit den Worten "zumindest verbal" hast Du das schon angedeutet.


    Die Politik der gegenwärtigen Administration erzeugt ungeheure Defizite. Die müssen über Bonds finanziert werden. Wer soll die kaufen, wenn die Fed nicht mehr den Überschuss aus dem Markt nimmt? Japaner, Chinesen und Ölscheichs sind kaum noch aufnahmebereit. Steigende Zinsen/Renditen bedeuten zudem sinkende Bondkurse. Wer will noch Bonds halten, wenn das zum Verlustgeschäft wird?


    Außerdem würden steigende Zinsen die Banken in Verdrückung bringen. "Aus kurz mach lang" ist seit je der Kern ihres Geschäfts; das heißt, ihre Ausleihungen unterliegen oft einer langfristigen Zinsbindung. Jedem Häuslebauer wird ja heute zu einer langfristigen Bindung geraten. Wovon sollen sie höhere Zinsen auf die Guthaben der Kundschaft bezahlen? Diese Guthaben können jederzeit abgezogen werden. Bei höheren Zinsen würde sich wohl ein Kreditmarkt außerhalb des Banksystems entwickeln.


    In erster Annäherung kauft die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot. Jeder Dollar zusätzliche Nachfrage fließt also als zusätzlicher Gewinn in die Taschen derer, die etwas zu verkaufen haben. Würde man den Staatshaushalt ins Gleichgewicht bringen, um Inflation zu vermeiden - ich weiß, reine Theorie -, so würden die Gewinne gewaltig einbrechen. Die Inflationsgewinner sind mächtig genug, um so etwas zu verhindern, zumal über einbrechende Beschäftigung auch das gemeine Volk erst mal leiden würde.


    Fazit: Kräftige Zinserhöhungen, wie sie nötig wären, um die Inflation zu besiegen, sind beim heutigen Stand von Wirtschaft und Staat unmöglich, in USA und anderswo. An Geschwätz wird es nicht fehlen, aber das wird nicht genügen. Die Inflation ist unabwendbar.


    Gruß! Fritz

    Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Bin hier auch investiert und denke, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Ein so bitterarmes Land wie Peru kann sich den Verlust von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und Exportwerten eigentlich nicht leisten. Äußerungen von Politikern muss man nicht unbedingt für bare Münze nehmen (vorsichtig ausgedrückt). Das zuständige Gericht steht ja anscheinend auf der Seite von Hochschild.


    Ich lasse es drauf ankommen und verkaufe vorerst nichts. Natürlich kann sich die Lage jeden Tag ändern.


    Gruß! Fritz

    Was ist besser, ein kleines Bauernhaus in ordentlichem Zustand mit Garten in einem schwaebischen Dorf oder 3 Kilo Gold?

    Am besten beides, indem Du das Haus finanzierst. Die Inflation frisst die Schulden weg.


    Die Zukunft ist stets ungewiss. Aber wenn man auf etwas setzen kann, dann ist es die Geldentwertung.


    Und der Staat wird nicht die Schuldner ruinieren, weil er damit den Banken ins Fleisch schneiden würde.


    Gruß! Fritz

    the Demerger will be effected by the Company distributing Aclara Shares representing 80% of the entire issued share capital of Aclara to shareholders of the Company ("Shareholders") by way of a distribution in specie (the "Demerger Dividend").

    Übersetzt mit DeepL:
    "Die Abspaltung erfolgt, indem die Gesellschaft Aclara-Aktien, die 80% des gesamten ausgegebenen Aktienkapitals von Aclara repräsentieren, an die Aktionäre der Gesellschaft ("Aktionäre") im Wege einer Sachausschüttung (die "Abspaltungsdividende") ausschüttet."


    Ists jetzt klar?


    Gruß! Fritz

    Heute erschien der Quartalsbericht. Daraus:


    • "Total gold production decreased by 14% to 57,288 ounces from 66,799 ounces for the same period in 2020.
    • Total copper production decreased by 14% to 41.8 million pounds (18,947 tonnes) from 48.6 million pounds (22,029 tonnes) for the same period in 2020."


      "The Company continues to focus its efforts on optimizing the operation at both mines, stabilizing the Jiama Mine’s production and potentially extending the mine life of the CSH Mine."


      "...Taking advantage of high metal prices in the third quarter of 2021, we increased the utilization rate of low-grade ores with operating costs being strictly controlled. We adopted a flexible mining plan, which is responsive and tailored to the market conditions. The flexible mining plan can effectively maintain the stability of our operation results, and reduce the impact and risk of metal price fluctuations to ensure sustainable growth in our operation performance. We are confident that the Company can meet or even exceed the annual gold and copper production guidelines issued at the beginning of the year, and continue to reward shareholders with outstanding performance.”


      Folge Kurssturz in Hongkong von 25.700 auf 21.200, um 17,51 %. Scheint mir übertrieben. Die Verarbeitung ärmerer Erze bei höheren Produktpreisen, um "den Berg zu schonen", ist gute Bergmannstradition.


      Gruß! Fritz

    Ökonomisch sicher ok. Aber ist das nicht politisch ein Abenteuer?


    Mine in Neuguinea, Abrechnung in Yuan - wie groß ist da die Versuchung, die Langnasen um ihr Geld zu prellen? Zumal man sie aktuell nicht braucht, ihr Geld hat man ja schon. Zur Rechtfertigung kann man auf den einstigen Kolonialismus verweisen. Ausreden findet man immer.


    Ich kanns nicht beurteilen, ich frage nur.


    Gruß! Fritz

    Tagesspanne 0,50 bis 0,58, momentan 0,54 CAD. Bin hier auch drin.


    Die letzte news auf der homepage ist vom 28.07.2021, vorher kamen sieben in ebensoviel Monaten.


    Die aktuelle Präsentation ist mit "November 2021" gekennzeichnet, wirkt aber seltsam zeitlos. Zum La plata projekt heißt es z.B.: "Opportunity to rapidly define 43--101 resource with additional drilling". Bedeutet wohl: Es dauert noch.


    Unter "careers" liest man: "We are currently accepting expressions of interest from qualified geological, technical and field personnel to join us for the 2021 exploration season, and beyond." Auch nicht ganz aktuell.



    Das gibt alles keinen Grund für den Anstieg. Vielleicht hat ein Börsenbrief sie empfohlen, oder ein Fonds entdeckt, oder es gibt Gerüchte. Vor einer Übernahme wird der Kurs ja eher gedrückt. Hoffentlich fällt die Bewegung nicht wieder in sich zusammen.


    Gruß! Fritz

    einziger "Lichtblick" ist die Essakane Mine und die liegt ausgerechnet mitten im Einzugsgebiet der Terroristen (Burkina Faso).

    Wenn eine hinreichend große Terror- oder Räuberbande über Essakane herfällt, wars das für Iamgold. Sowas ist derzeit in diesem Teil Afrikas eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich. Selbst wenn die Mine zurückerobert wird, dürften die Schäden beträchtlich sein. Außerdem droht eine Wiederholung.


    Gegenwärtig halte ich meine Investitionen aus Schwarzafrika möglichst heraus.


    Gruß! Fritz

    Gascoyne übernimmt Firefly, nicht umgekehrt. Niemand kann die Aktionäre von Gascoyne hindern, ihre Papiere an Westgold zu verkaufen/vertauschen. Es ist allein Westgold, das die Nicht-Übernahme von Firefly zur Bedingung seines Angebots gemacht hat. Westgold braucht nur diese Bedingung aufzuheben, und die Sache flutscht.


    Allerdings müssen sie dann knapp die Hälfte mehr an Gascoyne-Aktien übernehmen. Dafür bekommen sie aber auch die Werte von Firefly. Was für Gascoyne ein gutes Geschäft gewesen wäre, kann für Westgold eigentlich nicht untragbar schlecht sein.


    Westgold kann auch sein Angebot jetzt auslaufen lassen und nach der Fusion Gascoyne/Firefly ein neues machen. Ob sie dann billiger wegkommen?


    Gruß! Fritz