Beiträge von fritz

    Salorius, ich empfehle Dir meinen Grundsatz: Man soll niemand an einer wahrheitsgemäßen Selstdarstellung hindern. Den habe ich übrigens selbst formuliert - bei welcher Gelegenheit, erzähle ich nur auf Deinen Wunsch. Wenn sich andere blamieren, muss das nicht Dein Problem sein.


    Wer ausgezogene Töchter posten will, soll das halt tun. Mich regt das nicht auf, weder positiv noch negativ. Dazu kann ich auch was erzählen, wenn Du willst.


    Anders sehe ich das Verhalten der Moderatoren. Dass eine Antwort mal etwas länger dauert, ist bei deren starker Belastung verständlich. Edel hat in all den Jahren für das Forum viel gutes getan, Lucky muss sich noch eingewöhnen und die Hörner abstoßen. Dem Löschen von Beiträgen würde ich auch energisch widersprechen, allerdings nicht deshalb das Forum verlassen.


    Bedenke: Wer das Feld räumt, hat verloren. Dazu habe ich mal ein Gedicht gemacht, allerdings mehr für Kinder.


    Gruß! Fritz

    Alle Welt kauft wie von Sinnen Gold

    Nein, tut sie eben nicht. Das tun nur die Goldbugs, und die sind eine winzige Minderheit. Die Goldkäufe der Zentralbanken sind nur ein kleiner Teil der jährlichen Förderung.


    Gold wird ständig gefördert, aber nicht verbraucht, sondern aufgehäuft. Auch hier, wie überall, gilt das Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag. Jeder, von Zentralbank bis Privatperson, kommt irgendwann an den Punkt, wo er sagt "genug", weil sein Bedarf gedeckt ist oder seine Mittel erschöpft sind (d.h. dringender für anderes gebraucht werden). Motivationen wie die von Dagobert Duck sind außerhalb von Comics recht selten.


    Haupttreiber des Goldpreises ist die Inflation in Verbindung mit der Ungleichheit der Verteilung von Einkommen und Vermögen. Wohlhabende bis Reiche kaufen Gold überwiegend nicht aus Liebe zum edlen Metall oder aus Goldgier, sondern weil sie nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Auf die Inflation ist allerdings mit Sicherheit zu rechnen. Unsere Gesellschaft braucht sie so dringend wie der Süchtige das Kokain.


    Hätten wir eine stabile Währung (das heißt für mich null Prozent Preissteigerung und nicht 2 %), so würde der Goldpreis in den Keller rauschen, viele Minen geschlossen werden und die Firmen pleite gehen. Anders wäre es natürlich bei einer goldgedeckten Währung. Aber die liegt weit jenseits jeder Realität.


    Gruß! Fritz

    "Der Tübinger Grünen-Oberbürgermeister Boris Palmer unterstützt den Vorschlag des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek, über höhere Krankenkassenbeiträge für Nicht-Corona-Geimpfte nachzudenken. "Ich bin ausdrücklich dafür, die Kassenbeiträge anzuheben, wenn jemand, der sich impfen lassen könnte, die Injektion bewusst verweigert", sagte Palmer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wer so unsolidarisch ist, dass er sich und andere gefährdet, unnötige Kosten verursacht und im Krankenhaus möglicherweise in Bettenkonkurrenz zu anderen Patienten tritt, kann nicht die Solidarität der gesetzlichen Krankenversicherung verlangen." Wichtiger als diese Diskussion sei jedoch, dass der Bundestag möglichst bald eine allgemeine Impfpflicht beschließt, bestenfalls schon in einer Sondersitzung in einer Woche."

    Im Gegenteil, das sozialverträgliche Frühableben (Formulierung nicht von mir) sollte prämiiert werden, es spart Kosten.


    Gruß! Fritz

    Bin kein Fachmann, habe mir ähnliches schon überlegt, ohne recht weiter zu kommen. Nur ein paar Gedanken:


    Um fundiert zu raten, sollte man wissen, wie Ihr heizt und Warmwasser macht. Da Du schreibst, dass Ihr mehr bekommt als bezahlt, geht das anscheinend nicht elektrisch. Was ist, wenn die anderen Heizstoffe (Oel, Gas..) ausbleiben? Für Heizung reicht Euer Inselstrom sicher nicht. Carokann hat das Problem angesprochen. Holz wird dann aber sehr begehrt und schwer zu bekommen sein. Habt Ihr Bäume im Garten?


    Bei Inselbetrieb müsste man die Strombilanz (Ladezustand der Batterie) sorgfältig überwachen, vor allem im Winter. Notfalls Last abwerfen: Fernseher ganz aus, Tablet statt Desktop, Kühlschrank aus und Inhalt auf den kalten Balkon, keine unnötigen Lichter an usw. Rechtzeitig üben kann da nicht schaden. Überflüssige Verbraucher abzuschalten predige ich aber auch vergeblich.


    Gruß! Fritz

    Warum die USA den Kampf gegen die Drogensucht verlieren


    Immer mehr junge Menschen sterben an Drogen, vornehmlich an Opiaten. Die USA verlieren leider den Kampf gegen die Sucht. Die Situation veranschaulicht, wie kaputt diese Gesellschaft geworden ist, verdient aber auch einen genaueren Blick auf die Umstände, die Menschen in die Sucht getrieben haben.
    Laut den von den US-Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) veröffentlichten Statistiken verzeichneten die USA bis April 2021 innerhalb eines Jahres die höchste Zahl von Todesfällen durch Drogenüberdosis. Die Zahl der Opfer überstieg erstmals die Marke von 100.000 – und wuchs dabei im Vorjahresvergleich um 29 Prozent.

    könnte die "Drogenepidemie" die (nützliche) Nebenwirkung haben, dass die Hälfte derjenigen, die von ihrer CHancen- und Perspektivenlosigkeit her in nüchternem Zustand entweder in einer (neuen) sozialen Bewegung oder als BLM-Anhänger das Establishment attackieren KÖNNTEN, gerade entweder zugedröhnt sind oder im Knast sitzen und deswegen "handlungsunfähig" sind?

    Meine Sicht auf die Kausalität:


    Wer wenig Selbststeuerungsfähigkeit hat (aufgrund angeborener Schwäche oder/und mangelhafter Erziehung), verdient weniger und erliegt leichter den Drogen. Dass es von Vorteil ist, wenn ein Teil dieser Subjekte sich selbst eliminiert, ist ein unmenschlicher, aber logischer Gedanke. Ein anderer Teil findet ja zurück in die Spur.


    Gruß! Fritz

    Museen müssen klimatisiert werden

    Müssen sie nicht. Es gab Museen früher als Kühlschränke, geschweige denn Klimaanlagen.


    Eisschränke gab es. Das Eis wurde im Winter aus der Eisdecke von Seen und Flüssen gesägt, in Eiskellern gelagert, im Sommer mit Pferdefuhrwerk in die Stadt gebracht und dort verkauft, natürlich nur an die Wohlhabenden.


    Noch in meiner Jugend sagte man oft Eisschrank, wenn man den Kühlschrank meinte.


    Gruß! Fritz

    Premier wurde bekanntlich mit eigenen Aktien bezahlt. Dazu sagt die Pressemeldung vom 23.02.2021:


    "On closing of the Transaction, Premier shareholders will receive 0.1967 of an Equinox Gold share for each Premier share held, such that existing Equinox Gold and Premier shareholders will own approximately 84% and 16% of Equinox Gold, respectively, on an issued share basis."


    https://www.equinoxgold.com/ne…r-approval-of-acquisition


    16 % sind, bezogen auf die heutige Marktkapitalisierung von 1.939 Mio USD, rund 310 Mio USD. Dafür bekam man, außer Premier, noch 30 % von i-80 Gold. Dieses hat heute eine Marktkapitalisierung von gut 500 Mio USD. Allerdings musste man da noch was nachschießen.


    Jetzt bekommt man für Mercedes 100 Mio USD in bar und 25 Mio in Aktien, dazu eine NSR von 2 %. In der Meldung über den Verkauf steht: "Mercedes is non-core to Equinox Gold, representing 5% of our 2021 production guidance and 2% of our resources." Die Lebensdauer von Mercedes ist also relativ gering.


    Ergebnis überschlägig: Das, was man eigentlich wollte, nämlich Hardrock bzw. Greenstone, bekommt man nahezu umsonst. Anscheinend im Ganzen ein gutes Geschäft.


    Gruß! Fritz

    Die lautstarke MINDERHHEIT sind also aktuel 31% der deutschen Bevölkerung wie er sagt.

    Da redet er Unsinn. Zu den 69 % bekannten doppelt geimpften kommen noch etwa 4 % nicht gemeldete und 7 % Genesene. Bleiben 20 %, etwa 16,6 Mio. 13,75 Mio davon sind die Kinder. Da bleiben knapp 3 Mio. Von denen ist ein Teil nicht impfbar aus Gesundheitsgründen, ein Teil immun nach unerkannter Infektion, ein Teil immun von Natur.


    Auf einer so kleinen Minderheit kann man natürlich gefahrlos herumhacken.


    Gruß! Fritz

    wer kauft dann die neuverschuldung?

    Die Politik der gegenwärtigen Administration erzeugt ungeheure Defizite. Die müssen über Bonds finanziert werden. Wer soll die kaufen, wenn die Fed nicht mehr den Überschuss aus dem Markt nimmt? Japaner, Chinesen und Ölscheichs sind kaum noch aufnahmebereit. Steigende Zinsen/Renditen bedeuten zudem sinkende Bondkurse. Wer will noch Bonds halten, wenn das zum Verlustgeschäft wird?

    Ein echtes Dilemma für die FED. Eine Lösung weiß ich auch nicht.


    Gruß! Fritz

    Sprott Marktkommentar zur möglichen Beendigung der Korrektur:


    Sprott Kommentar


    Es wäre schön, wenn der Verfasser richtig liegen würde!

    Man kann dem Herrn Wong schon zustimmen. Die Inflation ist angerollt und wird ihre Selbstverstärkungseffekte entfalten ("Flucht in die Sachwerte"). Gold gewinnt als sicherer Hafen an Bedeutung für die, die noch (Papier-)Geld zu retten haben. Das spricht für einen höheren Goldpreis.


    Andererseits wird die Inflation die FED zwingen, ihre Bondkäufe einzustellen oder mindestens zu reduzieren. Dann fehlen bis zu 120 Mrd. Dollar monatlich im Markt. Bond- und Aktienkurse sinken, die Zinsen steigen. Da wird mancher gezwungen sein, seine (Papier-)Goldreserven zu Markt zu bringen. Das wird auf den Goldpreis drücken. Evergrande sollte warnen, dass auch Große plötzlich stolpern können.


    Welcher von beiden Effekten stärker sein wird, ist in meinen Augen fraglich.


    Gruß! Fritz

    Gold miners must justify environmental impacts, veteran investor says
    BlackRock’s Evy Hambro says case for gold more challenging than for industrial metals


    https://www.ft.com/content/0f7…ation:daily-email:content


    Was haltet Ihr davon?


    Ich hatte mit so etwas erst in einigen Jahren gerechnet. Im Krieg war der Goldbergbau verboten, weil man Material, Energie und Leute für andere Zwecke brauchte. Die heutige Geldpolitik ähnelt stark der Kriegsfinanzierung.


    Gruß! Fritz

    Habe ein dickes Buch (XXVI + 842 Seiten) von Walther G. Hoffmann: Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, erschienen 1965. Das Buch ist antiquarisch erhältlich, beim Springer-Verlag auch als Nachdruck oder .pdf-download. In Bibliotheken müsste man es ebenfalls finden. Es ist nach Absicht und Ergebnis eine umfangreiche Materialsammlung ohne viel Theorie. Das Buch beschränkt sich auf Deutschland. Hier wurden um 1850 in den Teilstaaten Statistikämter gegründet. Daher beginnt da die Untersuchung. Davor gibt es wohl nur anekdotische Angaben. Die Daten enden 1959.


    Allein das Kapitel über Preise umfasst 73 Seiten (544 - 617). Es sagt gleich zu Beginn, dass nicht Preise allgemein untersucht werden, sondern nur die, die zur Deflationierung anderer Zeitreihen benötigt werden. Die Problematik von Preisvergleichen über lange Zeiträume wird sehr deutlich. Preise für Autos (nur Anschaffung) gibt es z.B. seit 1925. Was der Landarzt vorher für seinen Einspänner aufgewendet hat, ist nicht erfasst. Bierpreise gibt es erst seit 1870 und nur für Bayern; davor "wird ein konstanter Preis unterstellt" (S. 588).


    Zu den Preisen für den privaten Verbrauch heißt es (S. 137): "Im Jahre 1950 ist die Lebenshaltung der Haushalte nicht ganz viermal so teuer wie um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, rund doppelt so teuer wie vor dem Ersten Weltkrieg und um rund 70 % teurer als vor dem Zweiten Weltkrieg."


    Die einzigen Preisreihen zum ganzen Nettosozialprodukt finden sich auf S. 599, Tabelle 148, Spalten 14 (erst ab 1880) und 15. Ich gebe Euch die Werte aus Spalte 15 von 10 zu 10 Jahren (1913 = 100): 1850: 57,6; 1860: 70,8; 1870: 77,1; 1880: 82,2; 1890: 82,8; 1900: 86,5; 1910: 97,3; 1925: 141,8; 1930: 141,9; 1950: 203,9; 1959: 260,1.


    Aus den Angaben zum Nettosozialprodukt zu Marktpreisen in laufenden und in Preisen von 1913 (S. 105, Tabelle 36, Spalten 9 und 10) habe ich mal einen Index des Geldwertes errechnet (1913 = 1). Danach ist der Geldwert von 1,53 (1850/54) auf 0,68 (1925/29) und auf 0,40 (1955/59) gesunken. Das stimmt mit den Angaben oben ganz gut überein. Ungenau bleiben die Angaben trotzdem. Die Größenordnung ist aber glaubhaft.


    Gruß! Fritz

    Mir fällt auf, dass der Abstand zwischen Coeur und Hecla immer kleiner wird. Heute nur noch 15 Cent (5,73 zu 5,58, 2,7 %). Noch am 30.06.2021 waren es 1,44 USD (8,88 zu 7,44, 19,4 %). Für wen spricht das? Habe mich mit beiden Firmen nicht näher befasst.


    Gruß! Fritz

    daher an mehreren Stellen vergraben, die 1.000 Spezialkräfte bundesweit (oder der Russe 1945) werden nicht das ganze Bundesgebiet per Hand oder Bagger umgraben. Der Beamte arbeitet gerne im Drehstuhl.

    Metallsuchgeräte sind doch schon erfunden. Sie lassen sich bestimmt noch verbessern und in autonome Fahrzeuge oder Dronen einbauen. Das wird kaum viel schwieriger sein als die autonomen Staubsauger, die es schon gibt. Der Beamte kann dann vom Drehsessel aus die Suche verfolgen und bei einem Fund die Vollstrecker losschicken.


    Es gibt heute Überwachungsmöglichkeiten, die es noch nie gegeben hat. Man sollte das nicht unterschätzen. Strategien, die schon im Mittelalter nur manchmal funktioniert haben, werden heute gar nicht mehr gehen.


    Sicherheit für die Zukunft ist illusionär. Es gibt keine. Sorgfältig beobachten, die jeweils gegebenen Möglichkeiten nutzen, ein weitgespanntes Netzwerk aufbauen, ein gutes Verhältnis zur Umgebung herstellen - das wird in einer Krise am ehesten helfen. Und es bereichert auch in guten Zeiten das Leben.


    Gruß! Fritz

    shadow, danke für den Artikel von wolfstreet. Er lässt aber nach meiner Meinung wesentliche Punkte außer Betracht. Mit den Worten "zumindest verbal" hast Du das schon angedeutet.


    Die Politik der gegenwärtigen Administration erzeugt ungeheure Defizite. Die müssen über Bonds finanziert werden. Wer soll die kaufen, wenn die Fed nicht mehr den Überschuss aus dem Markt nimmt? Japaner, Chinesen und Ölscheichs sind kaum noch aufnahmebereit. Steigende Zinsen/Renditen bedeuten zudem sinkende Bondkurse. Wer will noch Bonds halten, wenn das zum Verlustgeschäft wird?


    Außerdem würden steigende Zinsen die Banken in Verdrückung bringen. "Aus kurz mach lang" ist seit je der Kern ihres Geschäfts; das heißt, ihre Ausleihungen unterliegen oft einer langfristigen Zinsbindung. Jedem Häuslebauer wird ja heute zu einer langfristigen Bindung geraten. Wovon sollen sie höhere Zinsen auf die Guthaben der Kundschaft bezahlen? Diese Guthaben können jederzeit abgezogen werden. Bei höheren Zinsen würde sich wohl ein Kreditmarkt außerhalb des Banksystems entwickeln.


    In erster Annäherung kauft die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot. Jeder Dollar zusätzliche Nachfrage fließt also als zusätzlicher Gewinn in die Taschen derer, die etwas zu verkaufen haben. Würde man den Staatshaushalt ins Gleichgewicht bringen, um Inflation zu vermeiden - ich weiß, reine Theorie -, so würden die Gewinne gewaltig einbrechen. Die Inflationsgewinner sind mächtig genug, um so etwas zu verhindern, zumal über einbrechende Beschäftigung auch das gemeine Volk erst mal leiden würde.


    Fazit: Kräftige Zinserhöhungen, wie sie nötig wären, um die Inflation zu besiegen, sind beim heutigen Stand von Wirtschaft und Staat unmöglich, in USA und anderswo. An Geschwätz wird es nicht fehlen, aber das wird nicht genügen. Die Inflation ist unabwendbar.


    Gruß! Fritz

    Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht. Bin hier auch investiert und denke, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Ein so bitterarmes Land wie Peru kann sich den Verlust von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und Exportwerten eigentlich nicht leisten. Äußerungen von Politikern muss man nicht unbedingt für bare Münze nehmen (vorsichtig ausgedrückt). Das zuständige Gericht steht ja anscheinend auf der Seite von Hochschild.


    Ich lasse es drauf ankommen und verkaufe vorerst nichts. Natürlich kann sich die Lage jeden Tag ändern.


    Gruß! Fritz