Beiträge von fritz

    Ich vermute mal, dass er sie alle verstaatlichen bzw. zerschlagen wird.

    Verstaatlichen?! Bist Du Sozialist geworden?! Oder denkst Du, Trump ist plötzlich einer? Nicht mal ich als Mitglied der Linkspartei käme auf so einen Gedanken.


    Hätte Trump so etwas tun wollen, hätte er es längst in Angriff nehmen müssen. Aber der Gedanke überfordert ihn. Hat er sich gefragt "ist das gut oder schlecht für mich?", dann ist seine Weisheit erschöpft. Und twitter und facebook haben ihm ja lange genug gedient, seine Denke ins Volk zu tragen. Sie hängen jetzt nur ihr Fähnchen nach dem Wind - das beste Zeichen, dass er verspielt hat. Wer immer noch seine Hoffnung auf diesen Wichtigtuer und Nichtskönner setzt, dem ist nicht zu helfen. Ich versuche es gar nicht erst.


    Minenmann, im Ergebnis bin ich auf Deiner Seite. Aber dass Privatleute so eine Entscheidung auf Grund ihres Hausrechts nach ihrem privaten Vorteil treffen, ist ein Unding. Vielleicht sollte man dafür eine Art Nutzerparlament einrichten. Oder ein Scherbengericht wie im alten Athen. Da herrrschte noch direkte Demokratie. Freilich nur für athenische Vollbürger; aber jede Volksherrschaft muss ihr Volk definieren.


    Überhaupt sollte man, statt immer nur über die Medien zu klagen (ja, sie sind schlecht), sich mal überlegen, warum sie so sind, wie sie sind, und wie man sie besser machen könnte.


    Gruß! Fritz

    Ich vermute mal, dass er sie alle verstaatlichen bzw. zerschlagen wird.

    Verstaatlichen?! Bist Du Sozialist geworden?! Oder denkst Du, Trump ist plötzlich einer? Nicht mal ich als Mitglied der Linkspartei käme auf so einen Gedanken.


    Hätte Trump so etwas tun wollen, hätte er es längst in Angriff nehmen müssen. Aber der Gedanke überfordert ihn. Hat er sich gefragt "ist das gut oder schlecht für mich?", dann ist seine Weisheit erschöpft. Und twitter und facebook haben ihm ja lange genug gedient, seine Denke ins Volk zu tragen. Sie hängen jetzt nur ihr Fähnchen nach dem Wind - das beste Zeichen, dass er verspielt hat. Wer immer noch seine Hoffnung auf diesen Wichtigtuer und Nichtskönner setzt, dem ist nicht zu helfen. Ich versuche es gar nicht erst.


    Minenmann, im Ergebnis bin ich auf Deiner Seite. Aber dass Privatleute so eine Entscheidung auf Grund ihres Hausrechts nach ihrem privaten Vorteil treffen, ist ein Unding. Vielleicht sollte man dafür eine Art Nutzerparlament einrichten. Oder ein Scherbengericht wie im alten Athen. Da herrrschte noch direkte Demokratie. Freilich nur für athenische Vollbürger; aber jede Volksherrschaft muss ihr Volk definieren.


    Überhaupt sollte man, statt immer nur über die Medien zu klagen (ja, sie sind schlecht), sich mal überlegen, warum sie so sind, wie sie sind, und wie man sie besser machen könnte.


    Gruß! Fritz

    Edel, volle Zustimmung.


    Dazu kommt: Ein Wahlbetrug in dem von Trump behaupteten Ausmaß müsste viele tausend Mitwisser haben. In einem Land wie den USA mit einer zwar formalen (in Wirklichkeit hat das Volk wenig Macht), aber doch tief verwurzelten Demokratie ist es ganz undenkbar, dass die alle dicht halten.


    Gruß! Fritz

    due vermengst hier 2 Begriffe, Arbeit, Beschäftigung

    Gueldenkraut, ich vermenge gar nichts, sondern ich bringe zusammen, was zusammen gehört.


    Der Vater meiner Mutter war Pfarrer, für ihn eine sinnvolle Tätigkeit (auf meine Meinung kommt hier nichts an). Gleichzeitig brachte er es fertig, vier Kinder (jüngstes drei) großzuziehen, nachdem seine Frau psychisch krank und auf Dauer in Weinsberg war. Einen Erziehungsmangel habe ich an meiner Mutter nicht beobachtet, im Gegenteil.


    Der Vater meines Vaters war Augenarzt, zweifellos eine sinnvolle Tätigkeit. Genug Geld brachte sie auch ein. Und da die Praxis im Haus war, war er bei Bedarf für die Seinen ansprechbar und zum Mittagessen zu Hause.


    Mein Vater war Physiklehrer, und das mit Begeisterung. Nebenbei gab er das damals meistgebrauchte Physikbuch (Grimsehl, im Klett-Verlag) heraus. Kürzlich erzählte ein CERN - Direktor in der Stuttgarter Zeitung, wie mein Vater ihn zum Physik-Studium animierte mit den Worten "wenn Du nicht Physik studierst, dann machsch was falsch" (mein Vater duzte seine Schüler, Vorschrift egal, sie wollten das auch). Da er seine Wohnung in fußläufiger Entfernung zur Wohnung nahm, war er zum Mittagessen zu Hause. Auch sonst erledigte er vieles, z.B. Korrekturen, daheim. Die Versuche, die er grundsätzlich machte, wurden in der Schule vorbereitet.


    Du siehst, man kann sinnvolle Tätigkeit im Beruf und für die Familie sehr wohl mit dem Geldverdienen unter einen Hut bringen. Mir selbst ist das auch gelungen, aber davon rede ich jetzt nicht.


    Gruß! Fritz

    Muss mal wieder den alten Familienspruch (stammt mindestens aus dem 19. Jahrhundert) zitieren:


    I ka mei Zeit ned mit Geldverdiene verplempere.


    Was ich in meinem Leben getan habe, und das war nicht wenig, vieles davon unbezahlt, habe ich getan, weil es wert war, getan zu werden. Geld war nie die Hauptsache, sondern ein Nebenprodukt. Und es hat immer gereicht, auch für Frau und vier Kinder.


    Wer einen Gegensatz sieht zwischen Arbeit und Leben, der hat in meinen Augen seinen Beruf verfehlt.


    Gruß! Fritz

    Wildkatze, es tut mir leid, aber ich muss Dir heftig widersprechen. Was Du hier und sonst im Forum schreibst, kommt mir arg egozentrisch vor.


    Die Gesellschaft, das ist der Inbegriff Deiner Mitmenschen. Die haben Dir insgesamt nie etwas bedeutet?! Natürlich soll man sich nicht vom Urteil anderer abhängig machen. Ich sage auch: Was andere von mir denken, ist deren Problem, nicht meins. Aber das heißt nicht, dass die anderen mir gleichgültig sind.


    Du hast also eine Firma betrieben, welcher Art bleibt dunkel, aber sie hatte doch wohl Kunden, Lieferanten und andere Geschäftspartner, und vor allem Mitarbeiter. Die Kunden waren bei Dir, weil sie da dank Deinen Fähigkeiten besser bedient wurden als anderswo. Diesen Vorteil nimmst Du ihnen; wie sehr sie auf Dich angewiesen waren, weiß ich natürlich nicht. Nun, sie hatten darauf keinen Anspruch, und sie sind Dir ja gleichgültig. Die Geschäftspartner verlieren ebenso. Die Mitarbeiter haben auf Dich ihr Vertrauen gesetzt, indem sie in Deinen Dienst traten. Es gibt nicht nur eine Treuepflicht des Arbeitnehmers, sondern auch eine des Arbeitgebers; die wiegt sogar noch schwerer, weil die Abhängigkeit größer ist. Aber Du wickelst Deine Leute ab, ziehst ihnen den Boden unter den Füßen weg. Bestenfalls fangen sie wo anders von vorn an, schlimmstenfalls stürzen sie ab. Und das alles, weil Du nur auf Dich bezogen bist.


    Wer arbeitet, tut etwas für andere. Der Nutzen für andere (für die Endkunden, nicht für den Arbeitgeber) ist das Kriterium sinnvoller Arbeit. Bei solcher Arbeit ist das Gerede vom Hamsterrad Unsinn; woernie hat das schon eindrücklich dargestellt. Wer meint, seine Arbeit sei nutzlos, der sollte sie schnellstmöglich beenden. Aber das war nicht Dein Fall, sonst wärest Du nicht angesehen und erfolgreich gewesen.


    Geld als Tauschmittel erleichtert die Organisation von Zusammenarbeit; es ist ein Schmiermittel im Räderwerk der Gesellschaft. Es ist auch ein mächtiges Werkzeug mit vielen sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten. Zu meiner beispielhaften Darstellung solcher Anwendungen hast Du noch nichts gesagt.


    Aber Geld ist nie die Hauptsache. Man muss und kann es beherrschen, nicht sich von ihm beherrschen lassen. Und es verschleiert auch die Zusammenhänge. Man sollte gelegentlich den Geldschleier wegziehen und die realen Vorgänge betrachten. Hättest Du das getan, dann hättest Du den Sinn Deiner Arbeit gesehen, der eben nicht im Profit lag.


    Ärgerlich ist, dass Du Deine Abwegigkeiten vom hohen Ross dessen verkündest, der die Weisheit mit Löffeln gefressen und allein den Durchblick hat, und der alle anderen bedauert, weil sie noch im Hamsterrad strampeln und im Nebel stochern. Du bist so selbstbezogen, dass man Dich nur bedauern kann.


    Indem Du Dich in einen Kokon aus Selbstgerechtigkeit einspinnst, wirst Du nicht zum Schmetterling.


    Kränken kann Dich das alles nicht, weil wir, die Gesellschaft, Dir ja nichts bedeuten. Nur seltsam, dass Du Dich trotzdem im Forum ausbreitest.


    Gruß! Fritz

    Was ist "ideal" daran, mehr zu haben als man braucht?
    Wenn man etwas nicht braucht ist es nutzlos, weil man es für nichts sinnvoll einsetzen kann!


    Wenn dies für dich einen "Idealzustand" darstellt, machst du (aus meiner Sicht) in seiner Lebensführungen einen gewaltigen Fehler!

    Wildkatze, den gewaltigen Fehler machst Du. Entschuldige das harte Wort.


    Mit Geld kann man viel mehr anfangen als sinnlosen Besitz anzuhäufen. Von den großen Projekten und Abenteuern meines Lebens, Kinderladen (ab 1970) und Wohngemeinschaft (ab 1972) wäre ohne finanziellen Spielraum keines möglich gewesen. Beide bestehen bis heute, und beide waren und sind sinnvoll und bereichernd für uns und für andere. Wenn ich nur an die vielen "Besuchskinder" denke, die nach dem Kinderladen (um 2) mit zu uns kamen und abends um 6, wenn die Eltern sie abholen wollten, lieber da blieben. Sie haben dann mit uns zu abend gegessen, wir haben ihnen ein Bodenbett gemacht und sie wie unsere eigenen zu Bett gebracht, mit vorlesen und singen. Am anderen Morgen fuhren sie wieder mit in den Kinderladen. Ebenso haben unsere Kinder andere besucht. Ohne genügend Platz im Haus wäre das nicht gegangen, in einer Mietwohnung vielleicht überhaupt nicht.


    Alle Kinder haben beim Start ins Eigene die Hilfe bekommen, die sie brauchten, so wie wir auch von unseren Eltern. Sie hätten das auch ohne uns geschafft, aber erst viel später. Ich war lange genug Mieter, und kann davon grauslige Geschichten erzählen, um die Vorteile des Lebens im Eigenen zu schätzen. - Eine meiner Töchter hat mehrere Jahre in Russland gearbeitet; sie kennt sich dort gut aus, beherrscht auch die Sprache. Wegen Überbemutterung durch eine Vermieterin wollte sie gerne eine Eigentumswohnung in Moskau kaufen. Von mir bekam sie 60.000 €, selbst hatte sie 10.000, das reichte. Wir haben sie dort auch besucht. Später, nach Rückkehr, hat sie die Wohnung wieder verkauft, mit schönem Gewinn. Da bekam ich meine 60.000 wieder, den Gewinn konnte sie behalten. Inzwischen hat sie ihn in ein Wohnprojekt mit dem Mietshäusersyndikat investiert, ich habe mich wieder beteiligt in Form eines nachrangigen unbesicherten Darlehens.


    Neuerdings (naja, sind auch schon wieder fünf Jahre) haben wir zu viert ein Haus gekauft, um den Mietern, die uns verbunden sind, ihre Wohnungen zu erhalten, auf die sie dringend angewiesen sind. Kaufpreis 750.000 (mit leichtem Entgegenkommen des Verkäufers, dem auch etwas am Schicksal seiner Mieter lag), Gesamtkosten 850.000, Kredit 600.000, Zinsen unter 1 %. Idee und Organisation waren meine, finanziell bin ich nur zu 20 % beteiligt. Alle sind glücklich: Die Mieter behalten ihre Wohnungen zu bezahlbaren Mieten, die Geldgeber haben ihr Geld in Sicherheit gebracht (glauben sie jedenfalls), die Bank bekommt ihre Raten, an den Schulden nagt die Inflation... Sehr schön war die Erfahrung, wie alle Beteiligten die Idee unterstützt haben: Verkäufer, Maklerin, Kreditvermittler, Bankmitarbeiter... Ohne Geld wäre auch das nicht gegangen.


    Hier breche ich ab, sonst wirds zu lang, Stoff hätte ich noch massenhaft. Kopf hoch!


    Gruß! Fritz

    Quelle wie vor:


    "Following the completion of preliminary investigations, inspectors from WA Department of Mines, Industry Regulation and Safety (DMIRS) has cleared the site to resume operations. Westgold is continuing to work closely with DMIRS in order to finalise the investigation into the incident, the resolution of which may take some time.
    In recognition of the distress caused by the incident on our tight-knit workforce at Big Bell, Westgold and Minterra have elected to gradually return to regular operational activities. This will allow time for all of our employees and contractors at site to receive counselling and feel comfortable returning to work. As such it is expected that operations will progressively return to normal over the coming weeks."


    Produktion wird allmählich wieder aufgenommen. Vom Börsenhandel wird noch nichts gesagt.


    Gruß! Fritz


    Nachtrag: Handel läuft wieder. Momentan 2,67 AUD, + 0,045, + 1,71 %.

    Equinox ist eine meiner größten Positionen, und bleibt es auch. Von der Übernahme von PG bin ich aber nicht begeistert. 84 % von dem, woran ich mich beteiligt hatte, bleiben, 16 % gehen ab an die Aktionäre von PG (vereinfacht). Dafür kommen die Vermögenswerte von PG dazu; wenn ich die hätte haben wollen, hätte ich PG gekauft. Bedeutende Synergieeffekte sehe ich bis jetzt nicht. Was wird aus dem Vorstand von PG, wie hat man ihn geneigt gemacht? Wird er abgefunden, kostet das auch mein Geld.


    Die anhaltende Blockade von Los Filos wird für die Kursentwicklung auch eine Rolle spielen. Los Filos sollte einer der größten Wachstumstreiber sein. Die Unfähigkeit, sich mit den Nachbarn zu vertragen, ist ein Armutszeugnis für das Management.


    Von der homepage:
    "Mining activities at Los Filos have been suspended since September 3, 2020 as the result of a blockade by members of a nearby community. The mine remains staffed with a reduced workforce to maintain necessary safety, security and environmental systems...
    An independent feasibility study completed for Leagold in March 2019 outlined the potential to increase gold production at Los Filos to more than 400,000 oz/year."


    Gruß! Fritz

    https://www.westgold.com.au/si…-centre/asx-announcements


    "The securities of Westgold Resources Limited (‘WGX’) will be placed in trading halt at the request of WGX, pending it releasing an announcement. Unless ASX decides otherwise, the securities will remain in trading halt until the earlier of the commencement of normal trading on Thursday, 17 December 2020 or when the announcement is released to the market."


    "It is with the deepest regret that Westgold Resources Limited (ASX: WGX) (Westgold or the Company) announces that a tragic incident occurred today at the Company’s Big Bell mine.
    A worker was struck by mobile plant. Westgold’s emergency response teams attended the scene and rendered assistance to the injured worker before the Royal Flying Doctor Service attended and transported the patient to Perth. Tragically, the injured worker passed away while in transit to Perth..."


    Trading halt wegen tödlichem Arbeitsunfall.


    Gruß! Fritz

    Glaube auch, dass der Vorstand das bestmögliche erreicht hat.


    Aber Sprott sichert sich hier einen überproportionalen Anteil am Erfolg des Projekts, zu unseren Lasten: (Alle Zitate aus dem link von KleinerInvestor)


    Hohe Zinsen, für 80 Mio USD 8,5 % über LIBOR, mindestens 5,75 % - anscheinend rechnet er mit einem LIBOR tief unter null -
    "Interest rate greater of 3-month LIBOR and 1.5% plus 7.0% and 5.75% per annum"
    UND 2 % Abzug bei Auszahlung
    "2.0% original issue discount payable on drawdown of each tranche"


    UND 1,5 % Prämie in Aktien bei Abschluss


    "2.0% original issue discount payable on drawdown of each tranche"


    UND Zahlung von 13 USD für die ersten 450.000 produzierten Unzen, das sind 5,85 Mio USD


    "Fixed US$13 per ounce production-linked payment on the first 450,000 ounces produced"



    für 25 Mio einfach 8 %
    "Interest rate of 8.0% per annum"
    UND
    Umtauschrecht in Aktien zu günstigen Kursen.



    Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. So ist halt das Geschäftsleben: Der Mächtige gewinnt, der Ohnmächtige verliert.


    Gruß! Fritz