Frage: Was genau ist bei den o.g. Punkten "völliger Blödsinn und größtenteils Quark?"
Ich verwende Deine Numerierung.
1. Wo sind denn die deals, die Trump ausgehandelt hat? Mit China, mit Nordkorea, mit Iran, mit Europa? Und wie oft haben seine deals im Geschäftsleben in die Pleite geführt? Nicht ihn, bewahre, aber seine Firmen.
2. Wie oft war Trump in Florida zum Golfen statt in Washington zum Regieren? Im Wahlkampf ist er jetzt fleißig. Präsident zu bleiben ist ihm das allerwichtigste. Typisch Politiker eben.
3. Ja, er sagt, was seine Anhänger hören wollen. Ist das wirklich ein Zeichen von Glaubwürdigkeit, oder nicht eher das Gegenteil?
4. Leute herabsetzen: Gegner, Frauen, Minderheiten, die sich meist nicht angemessen wehren können; die Spaltung in der Gesellschaft vertiefen - das hat nichts mit Humor zu tun. Gerade in New York hat er doch nur wenig Anhänger.
5. Trump ist erst mal der Präsident, der die USA tief in die Pandemie hineingeführt hat. Und der die größten Staatsdefizite seit 1945 erzeugt hat, auch schon vor der Pandemie. In der Tat (nicht in Worten) ein Super-Keynesianer. Dass ausgerechnet er von den Anhängern stabilen Geldes bejubelt wird, ist pervers.
6. Um stark zu sein, muss man nicht nur an einem Strick ziehen, sondern auch auf der gleichen Seite. Die Gesellschaft spalten und die Verbündeten vor den Kopf stoßen, das schwächt die USA und lässt den Vorsprung Chinas wachsen. Geschrei hilft da nicht.
Trump liebt niemand außer sich selbst. Wenn die Amerikaner ihn wieder wählen, dann sollen sie halt die Suppe ausessen, die sie sich einbrocken. Aber wir sollten nicht mitessen.
Gruß! Fritz