Beiträge von fritz

    Der steigende Rubel ist auch der grösste Bauchschmerz den ich mit russ. Minen habe.

    Das schrieb Neo am 25. Juni 2020. Da war der Schlusskurs 77.4586 Rubel je Euro. Der Bauchschmerz dürfte also nicht aktuell sein.


    Warum erwartet Ihr einen steigenden Rubel? Ist eine echte Frage. Ich sehe dafür keinen Grund.


    Gruß! Fritz

    Einen Nachteil des spin-outs sehe ich darin, dass wir danach zwei boards durchfüttern müssen statt einem, mit allem, was daran hängt: Büros, Sekretärinnen, Kosten für Börsenzulassung, homepage, Aufträge an Bezahlschreiber, Wirtschaftsprüfer... Ob das neue board dieses Geld wirklich verdient?


    Die neue Position ist fürs Depot meist zu klein. Man muss sie aufstocken oder abgeben. Das kann man aber erst nach der Börsenzulassung. Denkt daran, wie lange die bei Solaris gebraucht hat.


    Auch verliert Kore die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den weiter vorgeschrittenen Projekten in USA, wenn sie dann einmal fließen, die kanadischen Liegenschaften zu erforschen und zu erschließen. Das Gold im kanadischen Boden hätte bis dahin sicher nicht an Wert verloren.


    Bin also nicht erfreut.


    Gruß! Fritz

    sei mir nicht Böse, aber solche Phrasen wie "Herrschaft des Geldes" usw. kann ich nur schwer ertragen (da Grünen-Sprech). Wer viel arbeitet und die richtigen Ideen hat, kann auch FIAT-Geld verdienen! Man darf dann nur nicht in den vermeintlich sicheren Staatsdienst eintreten, oder mit seinen besonderen handwerklichen Fähigkeiten bequem in abhängiger Beschäftigung verweilen.
    Was soll denn ein Projekt namens Mietshäusersyndikat sein? Ist das eine Hausbesetzer-Szene Interessiert mich, weil ich selbst ein Mietshaussyndikat bin Übrigens habe ich mich da völlig allein in die Position des Syndikats-Bosses hinein gehievt

    Böse bin ich Dir gar nicht, ich schätze Offenheit. Mir kann man alles sagen.


    Zum Thema Mietshäusersyndikat aus Wikipedia: "Das Mietshäuser Syndikat (MHS) ist eine in Deutschland einzigartige, kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen." Die Häuser werden ganz normal am Markt gekauft, das Eigenkapital über nachrangige Personaldarlehen aufgebracht.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Mietsh%C3%A4user_Syndikat


    https://www.syndikat.org/de/


    Zum Thema "Herrschaft des Geldes": Manchmal denke ich, es gibt im Land nur zwei Parteien: Die, die sich vom Geld beherrschen lassen und seinem Erwerb alles unterordnen - ich nenne sie bei mir die Partei des Goldenen Kalbes - und die, die anderen (sehr unterschiedlichen) Zielen und Idealen folgen. Habs schon früher zitiert: I ka mei Zeit ned mit Geld verdiene verplempere; ein alter Spruch in meiner Familie. In meinem Leben habe ich nichts nur des Geldes wegen getan; natürlich war eine Randbedingung, dass der Lebensunterhalt der Familie gesichert sein musste. Trotzdem ist ein angenehmer Wohlstand dabei zusammengekommen (siebenstellig, mehr verrate ich nicht).


    Fühl Dich jetzt bitte nicht angegriffen. Du sorgst ja dafür, dass Deine Mieter angenehm wohnen. Dass es auch üble Miethaie gibt, wirst Du nicht leugnen wollen. Ich kann da selbst grauslige Geschichten erzählen. Allerdings sind sie sehr lange her; sobald als möglich habe ich mich im Eigenen eingerichtet.


    Gruß! Fritz

    Wenn ich mich wach umsehe, erkenne ich eine tote Gesellschaft, Leistungslos, keine Ethik, keine Moral, keinen Mut für Regeln einzustehen, keine Kraft, das Geschaffene zu bewahren.

    Salorius, überlege Dir mal, ob das an der Gesellschaft liegt oder an Dir. Jedenfalls sehe ich was ganz anderes. Beispiele habe ich gelegentlich gepostet, z.B. die Akrobatikgruppe von zwei Enkeltöchtern. Da ist Leben! Aus der Kinder- und Enkelgeneration kann ich stundenlang positive Geschichten erzählen, nicht beschränkt auf die Familie. Vielleicht hast Du zu wenig Kontakt zu den Jüngeren und Jüngsten?


    Besonders ermutigend finde ich selbstorganisierte Versuche, sich der Herrschaft des Geldes zu entziehen. Etwa das Mietshäusersyndikat, mit dem eine meiner Töchter ein Projekt organisiert hat, mit meiner Unterstützung. Inzwischen ist die Zahl der Projekte dreistellig. Oder die solidarische Landwirtschaft, von anderen hier schon erwähnt, rasch wachsend. Seit Anfang des Jahres haben wir eine Verteilstelle im Hof, von der Freundin eines Mieters vorgeschlagen und gebaut. - Hier breche ich ab, sonst wirds zu lang.


    Natürlich sehe ich auch viel, was mir nicht gefällt, vor allem unsere Regierung und allgemein die Machtverhältnisse in der Gesellschaft. Und der alte schwäbische Spruch hat recht: Es gibt sotte un sotte, aber meh sotte. Versuch und Irrtum gehören zum Leben. Aber tot, leistungslos, ohne Ethik - das stimmt nicht. Und unsere Kraft brauchen wir vorrangig nicht, um Geschaffenes zu erhalten, sondern um Fehlentwicklungen zu korrigieren.


    Gruß! Fritz

    Hab mir "Political Vel Craft" selbst angeschaut. Da ist die von pez zitierte Beschreibung durchaus zutreffend.


    Wir schwören hier nicht auf Autoritäten, sondern schauen selbst hin.


    Gruß! Fritz

    Bin hier raus, zu 11,5 HKD, limit order von gestern. Einstand war 9,5 noch im September (siehe post 10).


    Aus heutiger Sicht nicht optimal, ich hätte sie billiger kaufen und teurer verkaufen können. Trotzdem nicht schlecht.


    Irritiert haben mich die hohen Kurssprünge in beide Richtungen. Sah aus wie würfeln. Außerdem die hohen Schulden. Selbst wenn sie an jeder Unze 1000 CAD verdienen und zur Schuldentilgung verwenden, dauert das überschlägig 5 Jahre. Und die - günstigen - Zinsen betragen etwa 150 CAD je produzierter Unze. Unschön ferner die Lage der Minen. Alles weiter oben erörtert, danke für die Beiträge.


    Zudem wollte ich cash. Ich war voll investiert, und es riecht nach Schnäppchen (KL unter 42).


    Natürlich beobachte ich 2099.HK weiter. Euch allen viel Glück.


    Gruß! Fritz

    2020 war für Avino ein schlimmes Jahr. Auf der homepage unter news lässt sich das gut verfolgen:


    March 16, 2020 Avino Responds to COVID-19 Related Market Uncertainty:
    Produktion läuft trotz Corona, mit Vorsichtsmaßnahmen und zwei Ärzten im Betrieb.


    April 2, 2020 Avino Complies with the Mexican Government COVID-19 Order:
    Produktion stillgelegt auf Befehl der Regierung.


    June 1, 2020 Avino Announces Phased Ramp-Up to Resume Mining Operations:
    Betrieb wird wieder aufgenommen, Wiederanlauf dauert etwa zwei Wochen.


    July 10, 2020 Avino Provides Mine Update:
    Der Streik und die Blockade beginnen, die Produktion steht still. Es konnte also nur etwa drei Wochen produziert werden.


    October 8, 2020 A Successful Resolution to the Strike at the Avino Mine:
    Streik endet, der ganze Betrieb muss aber nach dem langen Stillstand überprüft werden.


    Weder die Forderungen der Streikenden noch die Lösung des Konflikts werden mitgeteilt. Die ganzen Meldungen sind natürlich im Sinn der Leitung gefärbt. Dass man drei Monate braucht, um sich mit den eigenen Mitarbeitern zu verständigen, ist mir schwer verständlich. Hoffentlich haben alle dabei gelernt. Dann kann es eigentlich nur besser werden. Darum bleibe ich erst mal dabei.


    Gruß! Fritz

    Lexus, der IKN-Beitrag ist von gestern (06.11.2020).


    Dazu ein Kommentar:


    TAG Crazyland 1 day ago


    Worse than that, the samples came from trench and mine dumps, so not insitu, no widths, and probably carefully selected samples of vein material.


    Glaube auch, dass ein Stein an der Oberfläche wenig bedeutet. Trotzdem halte ich FSX.V für aussichtsreich.


    Gruß! Fritz

    Wer ist IKN? Was ist seine Qualifikation?

    IKN ist sowas wie der advocatus diaboli. Gegenüber den schöngefärbten Hochglanzdarstellungen der Firmen und ihrer Werber zeigt er die Schattenseiten auf. Daher weithin unbeliebt.


    Soviel ich weiß, ist er Geologe. Er ist nicht objektiv, sondern Antithese, vielleicht auch angreifbar, aber sehr notwendig. Er lässt die Luft aus den aufgeblasenen Ballons. Man sollte seine Argumente nie außer acht lassen.


    Gruß! Fritz

    Hier sagt eine Virologin, was ich auch meine:



    "Ich bin es leid", schimpft Virologin Brinkmann
    "Ich bin es leid. Wir haben den Sommer damit verschwendet, zu diskutieren, wie gefährlich das Virus eigentlich ist. Wir müssen uns klar machen, was wir erreichen wollen, was unsere Ziele sind", sagt Melanie Brinkmann, Virologin am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Sie richtet sich damit an verschiedene Akteure im Kontext der Pandemie-Bewältigung. "Wir müssen dafür sorgen, dass das Gesundheitssystem für alle Bürgerinnen und Bürger funktioniert. Wir wollen, dass unsere Wirtschaft funktioniert. Wir müssen sicherstellen, dass die Schulen geöffnet bleiben. Wir wollen Krankheit- und Sterbezahlen reduzieren." Es gelte nun ganz dringend, konstruktive Lösungen zu finden.




    https://www.focus.de/politik/d…70213.html/#aktualisieren


    Hätte man früher und gezielter was getan, müsste man jetzt nicht die Notbremse ziehen. Aber ich kann hier nicht die Arbeit des Gesundheitsministeriums machen.


    Gruß! Fritz

    Die ersten KZ entstanden in Deutsch Südwestafrika 1904-1908

    Stimmt nicht. Aus wikipedia:


    "So wurden schon 1838 auf Anordnung des damaligen US-Präsidenten Andrew Jackson zur Durchsetzung des Indian Removal Act Angehörige der Cherokee vor ihrer zwangsweisen Umsiedlung durch die US-Armee in Lagern gefangengehalten. Die Cherokee erinnern sich noch heute an den „Trail of Tears“ ihrer Umsiedlung. Auch die in der Folgezeit von den USA angelegten Indianerreservate für zahlreiche indigene Gruppen sind als Konzentrationslager anzusehen: die Menschen wurden aus rassistischen Motiven unter inhumanen Umständen auf Gebieten festgehalten, die ein eigenes Auskommen unmöglich machten und dazu führten, dass Kinder, Frauen und auch Männer verhungerten. Flucht oder Gegenwehr wurden mit dem Tod bestraft.
    Die eigentliche Geschichte des Begriffes „Konzentrationslager“ allerdings beginnt erst im kubanischen Unabhängigkeitskampf gegen Spanien 1868–1898, als der spanische General Blas Villate y de la Herra, Graf von Valmaseda, und später, 1896, in weitaus größerem Umfang der spanische Gouverneur Valeriano Weyler y Nicolau anordneten, dass sich all jene Einwohner, die nicht als Aufständische behandelt werden wollen, in befestigten Lagern aufhalten müssen, den sog. campos de reconcentración. Dabei handelte es sich ausdrücklich um Zivilisten: „Greise, Frauen und Kinder“.[1]
    Im Jahre 1900 richteten die USA auf der Insel Mindanao, die sie den Spaniern abgenommen hatten, ebenfalls Konzentrationslager ein, auf denen sie philippinische Guerilleros internierten.
    Der britische General Horatio Herbert Kitchener ließ während des Burenkrieges (1899–1902) in Südafrika Konzentrationslager (Concentration Camps) einrichten, um dort etwa 120.000 burischen Farmbewohner, vor allem Frauen und Kinder, zu internieren, wovon über 26.000 aufgrund katastrophaler Lebensbedingungen an Hunger und Krankheiten starben."



    https://de.wikipedia.org/wiki/…er_(historischer_Begriff)



    Gruß! Fritz

    Frage: Was genau ist bei den o.g. Punkten "völliger Blödsinn und größtenteils Quark?"

    Ich verwende Deine Numerierung.


    1. Wo sind denn die deals, die Trump ausgehandelt hat? Mit China, mit Nordkorea, mit Iran, mit Europa? Und wie oft haben seine deals im Geschäftsleben in die Pleite geführt? Nicht ihn, bewahre, aber seine Firmen.


    2. Wie oft war Trump in Florida zum Golfen statt in Washington zum Regieren? Im Wahlkampf ist er jetzt fleißig. Präsident zu bleiben ist ihm das allerwichtigste. Typisch Politiker eben.


    3. Ja, er sagt, was seine Anhänger hören wollen. Ist das wirklich ein Zeichen von Glaubwürdigkeit, oder nicht eher das Gegenteil?


    4. Leute herabsetzen: Gegner, Frauen, Minderheiten, die sich meist nicht angemessen wehren können; die Spaltung in der Gesellschaft vertiefen - das hat nichts mit Humor zu tun. Gerade in New York hat er doch nur wenig Anhänger.


    5. Trump ist erst mal der Präsident, der die USA tief in die Pandemie hineingeführt hat. Und der die größten Staatsdefizite seit 1945 erzeugt hat, auch schon vor der Pandemie. In der Tat (nicht in Worten) ein Super-Keynesianer. Dass ausgerechnet er von den Anhängern stabilen Geldes bejubelt wird, ist pervers.


    6. Um stark zu sein, muss man nicht nur an einem Strick ziehen, sondern auch auf der gleichen Seite. Die Gesellschaft spalten und die Verbündeten vor den Kopf stoßen, das schwächt die USA und lässt den Vorsprung Chinas wachsen. Geschrei hilft da nicht.


    Trump liebt niemand außer sich selbst. Wenn die Amerikaner ihn wieder wählen, dann sollen sie halt die Suppe ausessen, die sie sich einbrocken. Aber wir sollten nicht mitessen.


    Gruß! Fritz

    War am Sonntag bei einem U11-Eishockeyspiel. Mein kanadischer Schwiegersohn ist der Trainer für die Kleinen, ein Enkel (9) und sein Freund (7, chinesische Mutter) spielen mit. Da war so viel Leben, Schwung, Einsatz und auch Können auf dem Eis, es war eine wahre Freude. Wer das gesehen hat, kann eigentlich nicht mehr fragen: Warum Kinder?


    Unser Nachwuchs ist das, was von uns weiterlebt. Das nicht zu wollen, ist für mich eine Art von Selbstmord.


    Gruß! Fritz