Beiträge von fritz

    Denke es geht primär darum, seine Währung zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes einzusetzen. Natürlich geht dies primär mit einer starken und stabilen Zahlungsmittel.

    Smithm, das ist wohl mehr eine moralische Forderung als eine Beschreibung der Tatsachen.


    Was heißt das: "zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes"? Es haben doch nicht alle im Land das gleiche Interesse.


    Ziel ist, die Währung zum Vorteil der Mächtigen im Land einzusetzen (fast schon eine Tautologie).


    Mächtig sind die, die über die Produktionsmittel verfügen, denn von ihnen hängen die meisten Menschen ab.


    Ihr Interesse sind vor allem hohe Gewinne. Da kurzfristig die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot kauft, heißt das: zusätzliche Nachfrage. Die entsteht u.a. durch Exportüberschüsse. Dafür braucht es eine schwache Währung. Daher der allgemeine Abwertungswettlauf. Wo man dabei nicht so erfolgreich ist, hat man andere Methoden, um zusätzliche Nachfrage zu schaffen: Staatsdefizite und Geldschöpfung.


    An einer starken Währung sind nur die Machtlosen interessiert. Darum wird es keine Goldwährung geben.


    Gruß! Fritz

    Wilhelm, da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn viele Leute weniger Geld haben, aber trotzdem Bedarf, könnten die preiswerten Angebote sich am besten behaupten.


    Und an steigende Zinsen glaube ich schon gar nicht, jedenfalls real. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist so weit runtergekommen, dass sie steigende Zinsen gar nicht mehr erträgt. Daher wird man sie verhindern, durch Geldschöpfung.


    Immobilien kaufe ich nach Bedarf, nicht zur Kapitalanlage. Bisher bin ich damit 50 Jahre lang gut gefahren.


    Gruß! Fritz

    Bei Ascot bin ich seinerzeit eingestiegen, weil mir der Vorstand bei der Übernahme von IDM Mining einen sehr cleveren Eindruck machte. Aus dem gleichen Grund bleibe ich dabei. Sie werden schon eine vernünftige Finanzierung hinbekommen.


    Natürlich wäre es schön gewesen, bei 0,90 CAD zu verkaufen und bei 0,80 zurückzukaufen. So clever war ich leider nicht.


    Gruß! Fritz

    Danke für die Informationen. Habe hier auch ein paar Anteile.


    Was mir aber Kopfzerbrechen macht: Wie verarbeitet man ein solches Gestein mit einer Mischung von sechs oder noch mehr (Rhodium wird ja auch noch gesucht) Metallen? Ich stelle mir das sehr aufwendig vor. Jedes Metall hat doch seine eigenen Reaktionsbedingungen. Also ist 1 g/t Platinäquivalent eben nicht das gleiche wert wie ein g/t Platin.


    Weiß darüber jemand etwas?


    Gruß! Fritz

    Hochschild habe ich schon mal für 3,33 GBP verkauft, am 14.08.2017. Dahin darfs gern wieder gehen.


    War einer meiner besten Verkäufe, vielleicht der beste überhaupt. Danach gings abwärts.


    Gruß! Fritz

    Caldera, im allgemeinen gebe ich Dir recht, aber nicht jetzt. Schau Dir die nicht-Minen-Aktien an. Auch die steigen, trotz zumeist schlechter Aussichten.


    Die Edelmetall-Minen werden fast die einzigen sein, die auf längere Sicht profitieren, weil das viele Geld unter dem Druck seiner Entwertung sich um das wenige Gold (usw.) schlagen und damit die Gewinne der Minen in die Höhe treiben wird. Läuft doch schon. Da kann man keinen Abverkauf mehr organisieren, weil zu viele möchtegern-Käufer an der Seitenlinie stehen.


    Gruß! Fritz

    Das riecht mir jetzt schon ziemlich nach crack-up-boom, auf deutsch Katastrophenhausse, wenn man Metalle, Minen und andere Aktien zusammen betrachtet. Allerdings nicht im engen Sinn von Mises, sondern eher im Sinn eines Anfangs.


    Es wurde doch so lange Geld massenhaft in den Markt geschmissen, bis die Kurse nach oben drehen mussten, ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Aussichten der Unternehmen. Was gibt es für diese Geldmassen zu kaufen?


    Bis jetzt sind viele Werte noch unter früheren Hochs, also dürfte noch Luft nach oben sein. Kasse machen halte ich unter diesen Umständen für keine gute Idee. Was will man denn mit dem Geld anfangen?


    Gruß! Fritz

    Zwyss, es gibt doch viele Unternehmen, die schon bisher am Rand der Pleite entlangwurschteln. Die brauchen jetzt neue Kredite, obwohl sie dafür eigentlich die Bonität nicht haben. Die Banken können diese Kredite nur ausreichen, wenn sie anschließend die riskanten Forderungen wieder loswerden können. Dazu braucht man HYG und Konsorten. Ohne sie würde die Reihe der Dominosteine umfallen, und wir hätten den totalen Kladderadatsch. Das will keiner, der im System was zu sagen hat und daran verdient (dazu gehören auch die Journalisten). Darum ist jeder froh, wenn HYG usw. gestützt werden, und lobt das oder schweigt. Die paar Extremisten wie Du und ich, die Wert auf Tatsachen und nicht nur auf $$ legen, stören nur und werden außerhalb dieses Forums nicht gehört. Damit müssen wir leben.


    Gruß! Fritz

    Vatapitta, danke für die Eröffnung des Fadens. Habe auch ein paar Anteile von denen. Aber leider gibt es einen dicken Minuspunkt:


    https://en.wikipedia.org/wiki/Rosemont_Copper


    Zitat daraus:


    "Following legal review of Rosemont's permits, on July 31, 2019, U.S. District Judge James Soto overturned the U.S. Forest Service’s 2017 decision approving the mine and its 2013 final environmental impact statement clearing the way for that approval. On August 23, 2019, the US Army Corps of Engineers issued a letter to Rosemont Copper Company that immediately suspended its permit.[4] The Rosemont project is now awaiting appeal of Judge Soto's ruling, which could take up to two years. Hudbay's interim CEO and President Peter Kukielski has said that Hudbay is reviewing appealing and other options."


    Von der homepage:


    "In July 2019, the US District Court for Arizona issued a ruling that vacated the Final Record of Decision (FROD) issued by the US Forest Service. As a result, our ability to move ahead with building Rosemont is suspended for the time being."



    https://hudbayminerals.com/united-states/default.aspx



    Solange Rosemont derart in der Luft hängt, mache ich mir da nicht allzu viel Hoffnung.



    Gruß! Fritz

    Was werden denn die bisherigen Aktionäre zu einem Übernahmeangebot sagen? OR ist mit 15,9 % beteiligt, werden sie ihren Einfluss auf die Unternehmensführung so ohne weiteres aufgeben?


    Gruß! Fritz

    Wer sollte denn Kirkland übernehmen? Barrick und Newmont sind wohl beide noch beschäftigt, alle anderen sind zu klein. Man muss ja auch dem Management was bieten können.


    Eher könnte ich mir vorstellen, dass Kirkland selbst noch mal zuschlägt. Wie wärs mit Seabridge? Viel Gold im Boden, Bezahlung in Aktien, wobei ein guter eigener Kurs hilft. Das Investitionskapital verdient man mit den aktuellen hochgradigen, aber endlichen Minen. Man hätte dann wieder zwei langlebige Standbeine. Für Rentabilität sorgt der Goldpreis. - Ist aber reine Spekulation.


    Gruß! Fritz

    Du denkst du hast ja Gold? Das kann dir genauso weggenommen werden wie dein Klopapier. Nicht notwendigerweise von der Regierung, da tun's die üblen bewaffneten Renegaten vor deiner Haustür auch.


    Hast du genug Munition? Denn nach der letzten Patrone ist dir klar, dass es da wirklich ein Problem gibt.


    Und sie kommen näher...

    Donar, bist Du wirklich so ängstlich, oder willst Du nur Nixwisser erschrecken?


    Gruß! Fritz

    Virus hin, Virus her, wenn ich mir die Länder anschaue, wo man anders damit umgeht, dann finde ich dass das Ganze hier sehr umsichtig geregelt wird.

    Erst lange nichts tun und dann das Kind mit dem Bade ausschütten, das finde ich nicht gerade sehr umsichtig.


    Offenbar ist die derzeitige Unterbrechung fast des ganzen Lebens in Wirtschaft und Gesellschaft nicht lange durchzuhalten; aber keiner weiß, was danach kommt, das soll nicht einmal diskutiert werden.


    Vorbildlich im Umgang mit corona sind Südkorea, Taiwan und Singapur, nicht wir. Dass es auch Länder gibt, wo es deutlich schlechter läuft, z.B. das bei einigen hier so beliebte Heimatland der Mafia, ist klar.


    Gruß! Fritz