Beiträge von fritz

    Um Ana Paula in Gang zu bringen, haben sie erst recht kein Geld. Kaufen will es anscheinend auch keiner.
    Beträchtliche Schätze liegen da im Boden, mit genügend Geld und einem fähigen management wäre was zu machen. Aber solange darauf keine Aussicht besteht, ist die Kiste halt auch nicht viel wert.
    Habe selbst noch ein paar, etwa 0,4 % vom Depot. Verkaufen lohnt sich nicht. Ich lass die einfach liegen. Irgendwann kommt ein Prinz und küsst sie wach - wenn die hübscheren alle sind.

    Das ist aus dem Alio-Faden. Vielleicht lässt sich aus den Schätzen im Boden jetzt was machen. Argonaut ist nicht so klamm, wie Alio war.


    Das Umtauschverhältnis finde ich für Alio recht günstig, wenn man die Kurse über einen längeren Zeitraum betrachtet, oder auch fundamental gesehen.


    Gruß! Fritz

    Es kommen harte und lange dunkle Zeiten auf uns alle zu.
    Das uns bekannte Leben ist Vergangenheit

    So negativ sehe ich das nicht. Wenn wir wieder lernen, etwas bescheidener zu leben, ist das kein Fehler (Wiederholung). Wenn überflüssiges wegfällt, stört mich das nicht. Wenn der Konsumterror nachlässt, freut mich das.


    Heißt doch nur: Wir verlassen den american way of life. Den hätten wir besser nie betreten.


    Übrigens: Noch nie habe ich einen Kaugummi im Mund gehabt. 1945 war ich sieben. Da tauchten die ersten auf. Und ich fühlte: Die kommen von den Amis. Die sind als Feinde ins Land gerückt. Von denen nimmt man nichts. In Worte fassen konnte ich das erst später. Aber ich bin dabei geblieben.


    Gruß! Fritz

    Was wäre passiert wenn man Corona als normale Grippewelle durchgewunken hätte?

    Etwa Ende April hätten wir den Höhepunkt erreicht, praktisch alle wären infiziert gewesen, bis auf ein paar Waldschrate.


    Etwa die Hälfte hätte das symptomlos weggesteckt, die andere Hälfte wäre krank geworden; wenige wären schon wieder gesund gewesen. Ein Krankenstand von etwa 50 % hätte die Wirtschaft schwer geschädigt.


    Von 40 Millionen Kranken hätten etwa 20 % ein Krankenhaus gebraucht - 8 Millionen, nicht leistbar, schon gar nicht bei dem Krankenstand, der ja auch die Krankenhäuser nicht verschont. Viele Erkrankungen hätten sich verschlimmert.


    Vielleicht jeder achte der schwer Kranken hätte Intensivpflege und/oder künstliche Beatmung gebraucht, grob gerechnet das zehnfache des verfügbaren. Leidende an anderen Krankheiten hätten ebenfalls nicht sachgerecht versorgt werden können.


    Die Zahl der Toten hätte wahrscheinlich 1 Million überschritten. Ähnlich viele hätten Dauerschäden davongetragen, vor allem an der Lunge. Die Wirtschaft hätte mindestens ebenso sehr gelitten wie jetzt.


    Die Zahlen sind gegriffen. Aber nach allem, was man jetzt weiß, sind sie plausibel und realitätsnah. Es hätte auch viel schlimmer kommen können.


    In vielen Ländern, von China bis Großbritannien, hat man anfangs geglaubt, man könne die Sache unter den Teppich kehren und mit Nichtstun durchkommen. Der Wunsch war der Vater des Gedankens; für die Regierenden wäre das das einfachste gewesen, man hätte sich nicht unbeliebt machen müssen. Überall hat man früher oder später, teilweise reichlich spät, einsehen müssen, dass das nicht geht, weil es in die Katastrophe führt.


    Also hört auf mit dem Verharmlosungsgerede.


    Gruß! Fritz

    Krass die Neuanträge der Arbeitslosen. Die Börse spielt die 2 Billionen der FED und feiert fröhlich weiter. Bin echt gespannt, wie die noch eine Rezession verhindern wollen. Surreal wie sich die Börse von der Realwirtschaft abkoppelt.

    Das könnte die erste Rezession sein, bei der die Gewinne noch steigen - bei all dem frischen Geld, das man auf die eine oder andere Art abgreifen kann. Das gemeine Volk wird der Dumme sein, noch mehr als sonst.


    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.


    Gruß! Fritz

    In China ist vorerst das schlimmste vorbei, die Firmen laufen wieder an. Da brauchen sie auch wieder Metalle. Die Chinesen werden ihre inländische Produktion zu schützen wissen. Silvercorp hat deutliche Kostenvorteile. Sind die Preise zu lange zu niedrig, werden Minen außerhalb Chinas dicht gemacht. Darum fühle ich mich hier gut aufgehoben, auch bei Turbulenzen.


    Weiß jemand, woher der heutige Kurssprung nach oben kommt? Finde nichts.


    Gruß! Fritz

    Du bist aber ämfintlich!

    Der Respekt vor den Lesenden verlangt eigentlich, dass man sich mit Rechtschreibung, Grammatik und Formulierung Mühe gibt und nicht einfach irgend etwas hinschlampt.


    Aber, ich wiederhole mich: Man soll niemand an einer wahrheitsgemäßen Selbstdarstellung hindern.


    Gruß! Fritz

    Palatin, was Du schreibst, müsste eigentlich jeder sehen. Warum sind die Kurse dann trotzdem da, wo sie sind?


    Das Schlagwort deflationäre Phase erklärt nicht alles. Das viele Geld, das zur Krisenbekämpfung unters Volk geworfen wurde, läuft nach wie vor um. Für einen so kleinen Sektor wie den der Edelmetalle müsste es allemal reichen.


    Anscheinend sehen die Disponenten über große Summen die Welt anders als wir.


    Gruß! Fritz

    War zuerst verblüfft, denn bei mir steht: 5.75 -0.11 (-1.88%) At close: March 13 4:00PM EDT. Aber das ist New York.
    Toronto sagt: 8.80 +0.81 (+10.14%) At close: March 13 4:25PM EDT. Schon ein Unterschied.


    Wie man sieht, ist Toronto 25 Minuten später, daher hoffentlich maßgebend.



    Volumen in New York: Volume 1,301,241 Avg. Volume599,401
    Volumen in Toronto: Volume 2,228,604 Avg. Volume646,640. Also hier höher.


    Gruß! Fritz

    Der andere 3-fach gehebelte ETF ist nach einem Kursrückgang von rund
    85% ebenfalls weitgehend liquidiert.

    Ich nehme an, gemeint ist NUGT (Direxion Daily Gold Miners Index Bull 3X Shares). Den beobachte ich seit einiger Zeit und hatte ihn für den rebound ins Auge gefasst. Bei meinem broker habe ich ihn aber nicht gefunden.


    Weiß jemand näheres über die Arbeitsweise dieser Fonds? Halten sie tatsächlich Aktien in entsprechender Menge (dreifacher Betrag der Anteile, kreditfinanziert), sodass sie bei Rückgaben verkaufen müssen? Scheint mir nicht sehr wahrscheinlich. Oder regeln die das über Derivate, sodass ggf. deren Ausgeber liquidieren müssen? Aber die haben vielleicht tiefe Taschen und können das ganze aussitzen.


    Schön wäre natürlich, wenn Du recht hättest, vor allem im Ergebnis.


    Gruß! Fritz

    Danke allerseits für die taktvollen Reaktionen. Natürlich hätte ich das besser machen können. War unterwegs und konnte nur kurz reinschauen. Nach dem, was ich vom Vormittag sah, hatte ich eher einen schwachen Start (etwa bei 0,95 CAD) und dann langsamen Anstieg erwartet als das umgekehrte. Aber ich denke, ein CAD sind sie immer wert, egal was der manisch-depressive Mr. Market gerade sagt.


    Gruß! Fritz

    Ein Preisniveau zu dem es selbst ein im mittleren und gehobenen Lohn-Niveau arbeitender Mensch REALISTISCHERWEISE nicht mehr schaffen kann , sich durch seine Lebens-Arbeitskraft ein eigenes Zuhause zu schaffen , KANN schlicht nicht realistisch sein.

    Doch, ist es, jedenfalls in den Ballungsgebieten. Es ist bloß nicht schön und nicht wünschenswert. Ich muss mich schon sehr wundern, wie Du hier Beschreibung und Bewertung durcheinander wirfst.


    Es geht doch nicht darum, was irgendwem zu pass kommt. Weder Goldhut noch ich haben auch nur angedeutet, dass wir die beschriebenen Verhältnisse gut finden. Wir richten uns nur darin ein, weil sie nun mal so sind.


    Diese Gesellschaft, in der wir leben, mit ihren gewaltigen Unterschieden in Einkommen und Vermögen, ist auf eine ständige Zufuhr frischen Geldes angewiesen, weil sonst die Nachfrage nicht reicht und es zu einer selbstverstärkenden Kontraktion kommt wie 1929. Daraus resultiert zwangsläufig ein Überangebot an Geld, mit niedrigen Realzinsen und hohen Preisen für reale Werte. Das wird so bleiben bis zum Zusammenbruch. Und der kann noch dauern. Auch das römische Reich ist mehrere Jahrhunderte lang untergegangen.


    Gruß! Fritz