Beiträge von fritz

    Drogen, Waffen, Mädchenhandel

    Nachtwächter, das ließe sich alles leicht und vollständig unterbinden, wenn man das wollte und die Überwachungsinstrumente konsequent einsetzen würde. Dafür fehlt bisher die notwendige Akzeptanz in der Gesellschaft, von unten bis oben - zum Glück. Aber Du siehst, wohin die Dinge treiben.


    Gruß! Fritz

    Welche Ideen die Mächtigen künftig entwickeln, um den Goldbugs das Leben zu versauern, kann heute niemand wissen. Vorstellen könnte ich mir z.B., das bei jedem Verkauf ein Herkunftsnachweis verlangt wird. Wer Gold hat und Geld braucht, aber die Herkunft nicht nachweisen kann, steht dann auf dem Schlauch. Ein Schwarzmarkt wird sich im Zeitalter der Totalüberwachung kaum noch organisieren lassen.


    Daher würde ich jedem Beschenkten eine Schenkungsbestätigung geben, ohne Notar, aber schriftlich mit Datum und Unterschrift und einer Kopie des Kaufbelegs.


    Gruß! Fritz

    Teilweise ist der target2-Saldo durch Kapitalflucht nach Deutschland entstanden. Nicht nur legales Geld strömt da ein, auch die Mafia parkt ihres gerne hier. Sind wir nun recht hässlich zum Kapital, dann haut es vielleicht wieder ab, und der Saldo sinkt. Da ist die Drohung mit einer Vermögensabgabe doch vielleicht keine schlechte Idee?


    Merke: Die Drohung ist stärker als die Durchführung (alte Schachspielerregel).


    Und wenn Du, Vergesslicher, Dein Vermögen nach Sizilien verlegst, trägst Du ebenfalls zur Verminderung des Saldos bei. Also nur zu, lass Dich nicht abhalten. Arrangier Dich aber vorher mit den Gewaltigen dort.


    Gruß! Fritz


    Ps. Jeder ist frei darin, wie ernst er diese Worte nimmt. Zutreffend sind sie.

    First Majestic hat nach ihren eigenen Zahlen Reserven von 146,51 Mio Unzen Silberäquivalent, einschließlich der vermuteten. Bei der aktuellen Quartalsproduktion von 6,2 Mio reicht das 23,63 Quartale oder knapp sechs Jahre.
    Silber und Gold haben etwa das gleiche Gewicht, Silber reicht etwas länger.


    Die Firma musste wegen Erschöpfung 2018 la Guitarra schließen und 2019 La Parrilla, Del Toro und San Martin.
    Als nächste wäre Santa Elena dran, 21,47/1,59 = 13,5 Quartale Restlebensdauer. Ohne den Erwerb von Primero mit San Dimas wäre nur ein bescheidener Rest geblieben.



    Heute macht San Dimas etwa 60 % der Produktion und 70 % der Vorräte aus. Wer Primero mal angeschaut hat, der weiß, dass San Dimas große Probleme gemacht hat: erst Sicherheits-, dann Kostenprobleme. Außerdem ist es mit einer massiven royalty belastet; ein Viertel der Produktion muss zu einem Spottpreis an WPM abgegeben werden.



    Der Chef, Keith Neumeyer, hat zweifellos große Fähigkeiten, aber auch ein großes Maul. Für sich selbst hat er mit First Mining längst ein Rettungsboot gebastelt.



    Insgesamt ist mir da zu wenig Substanz. Es gibt keinen Ersatz für reichlich Metall im Boden. Deshalb habe ich meine Position am 19.12.2019 mit mäßigem Gewinn verkauft und will auch nicht wieder einsteigen.



    Gruß! Fritz

    Nachdem der Kurs zurückgekommen ist, zuletzt aber wieder gedreht hat, wollte ich hier mit meinen letzten Kröten verbilligen, vorher aber der sehr berechtigten Frage von proform nachgehen, um nicht in eine Kapitalerhöhung hineinzustolpern.


    Aber! Der letzte Finanzbericht geht bis 30.09.2019! Damals hatten sie gut 5 Mio $ cash, am 29.10.2019 kamen noch 3,35 Mio $ duch die Ausübung von warrants herein. Dieses Geld dürfte inzwischen weitgehend verbraucht sein, denn in den ersten neun Monaten von 2019 ging der cash-Bestand um 13,6 Mio $ zurück. Ab dem 01.10.2019 gibt es keinen Finanzbericht mehr.


    Am 24.02.2020 wurde der Eintritt von Terry Brace als vice president, exploration gemeldet. Bis heute steht er nicht unter den Direktoren auf der homepage. Ist er gar nicht angetreten oder nur die homepage im Rückstand? Wozu brauchen sie ihn überhaupt, wo sie doch den berühmten Shawn Ryan haben? Der ist allerdings nur Chief Technical Advisor.



    Nach dem 24.02.2020 gibt es keine Meldung mehr. Davor kamen sie etwa alle zwei Wochen.



    Was ist da los?



    Gruß! Fritz

    Wenn du damit andeuten willst du seist Selbständigerwerbender, dann lass dir sagen, dass du hoffnugsvollerweise Dutzende, besser noch hunderte von Chefs haben solltest: deine Kunden nämlich.

    Donar, ich bin bald 82 und muss nichts mehr erwerben.


    Solange ich im Dienst war, hatte ich Chefs, die froh waren, wenn und dass sie mir nichts sagen mussten. Und "Kunden" (Studierende), die meine "Produkte" (hauptsächlich Übungsfälle mit Besprechung, Lösung und möglichst Bewertungsblatt) begeistert gebrauchten. Allerdings mussten sie dafür nur Zeit und Mühe aufwenden.


    Gruß! Fritz

    Du verurteilst böse, übergeordnete Mächte, ich appelliere eher an die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen.

    Smithm, ich verurteile nichts und niemand. Dazu fühle ich mich gar nicht berufen. Ich versuche zu zeigen, wie die herrschenden Zustände aus den Machtverhältnissen resultieren.


    Beim Lebensstandard von Joe Sixpack stimme ich Dir zu. Ein Sozialist bin ich übrigens nicht, sondern ein linker Liberaler, am ehesten in der Tradition von 1848.

    Was bei Diskussion über Goldwährungen zumeist verschwiegen oder unterdrückt wird: Der Aufstieg der USA zur Weltmacht erfolgte in Zeiten der Goldwährung.


    Wachstum und Prosperität waren und sind auch ohne Schuldenexzesse möglich über Leistung und Leistungssteigerung.


    Die Verwerfungen großen Ausmasses erfolgten nach Beendigung von Bretton Woods 1971 mit hemmungsloser Geldvermehrung via Schulden vzw seitens des Hegemon mit irrwitziger Verteilungsungerechtigkeit, dem leider auch andere folgten, u.a mit Schuldknechtschaft in $ von Drittstaaten usw....

    Einverstanden. Die irrwitzige Verteilungsungerechtigkeit ist eine Folge der Machtverhältnisse (und verstärkt sie auch) und lässt sich nicht durch gutes Zureden beenden, sondern nur durch eine Veränderung der Machtverhältnisse zugunsten des Volkes.

    Frag mal in Zimbabwe nach was Sie lieber hätten. Ihre Eigene Währung oder z.B. die alte DM ...

    Natürlich hätte das Volk lieber eine funktionierende Währung. Aber auch dort ergeben sich die Zustände aus den Machtverhältnissen.


    Fazit: Man muss die Machtverhältnisse und die Interessenlagen betrachten, wenn man verstehen will, was geschieht. Nur dann kann man auch Ansätze zur Besserung finden.


    Es fehlt nicht an Rezepten, sondern an den Zutaten.


    Gruß! Fritz

    Denke es geht primär darum, seine Währung zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes einzusetzen. Natürlich geht dies primär mit einer starken und stabilen Zahlungsmittel.

    Smithm, das ist wohl mehr eine moralische Forderung als eine Beschreibung der Tatsachen.


    Was heißt das: "zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes"? Es haben doch nicht alle im Land das gleiche Interesse.


    Ziel ist, die Währung zum Vorteil der Mächtigen im Land einzusetzen (fast schon eine Tautologie).


    Mächtig sind die, die über die Produktionsmittel verfügen, denn von ihnen hängen die meisten Menschen ab.


    Ihr Interesse sind vor allem hohe Gewinne. Da kurzfristig die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot kauft, heißt das: zusätzliche Nachfrage. Die entsteht u.a. durch Exportüberschüsse. Dafür braucht es eine schwache Währung. Daher der allgemeine Abwertungswettlauf. Wo man dabei nicht so erfolgreich ist, hat man andere Methoden, um zusätzliche Nachfrage zu schaffen: Staatsdefizite und Geldschöpfung.


    An einer starken Währung sind nur die Machtlosen interessiert. Darum wird es keine Goldwährung geben.


    Gruß! Fritz

    Wilhelm, da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn viele Leute weniger Geld haben, aber trotzdem Bedarf, könnten die preiswerten Angebote sich am besten behaupten.


    Und an steigende Zinsen glaube ich schon gar nicht, jedenfalls real. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist so weit runtergekommen, dass sie steigende Zinsen gar nicht mehr erträgt. Daher wird man sie verhindern, durch Geldschöpfung.


    Immobilien kaufe ich nach Bedarf, nicht zur Kapitalanlage. Bisher bin ich damit 50 Jahre lang gut gefahren.


    Gruß! Fritz

    Bei Ascot bin ich seinerzeit eingestiegen, weil mir der Vorstand bei der Übernahme von IDM Mining einen sehr cleveren Eindruck machte. Aus dem gleichen Grund bleibe ich dabei. Sie werden schon eine vernünftige Finanzierung hinbekommen.


    Natürlich wäre es schön gewesen, bei 0,90 CAD zu verkaufen und bei 0,80 zurückzukaufen. So clever war ich leider nicht.


    Gruß! Fritz

    Danke für die Informationen. Habe hier auch ein paar Anteile.


    Was mir aber Kopfzerbrechen macht: Wie verarbeitet man ein solches Gestein mit einer Mischung von sechs oder noch mehr (Rhodium wird ja auch noch gesucht) Metallen? Ich stelle mir das sehr aufwendig vor. Jedes Metall hat doch seine eigenen Reaktionsbedingungen. Also ist 1 g/t Platinäquivalent eben nicht das gleiche wert wie ein g/t Platin.


    Weiß darüber jemand etwas?


    Gruß! Fritz

    Hochschild habe ich schon mal für 3,33 GBP verkauft, am 14.08.2017. Dahin darfs gern wieder gehen.


    War einer meiner besten Verkäufe, vielleicht der beste überhaupt. Danach gings abwärts.


    Gruß! Fritz

    Caldera, im allgemeinen gebe ich Dir recht, aber nicht jetzt. Schau Dir die nicht-Minen-Aktien an. Auch die steigen, trotz zumeist schlechter Aussichten.


    Die Edelmetall-Minen werden fast die einzigen sein, die auf längere Sicht profitieren, weil das viele Geld unter dem Druck seiner Entwertung sich um das wenige Gold (usw.) schlagen und damit die Gewinne der Minen in die Höhe treiben wird. Läuft doch schon. Da kann man keinen Abverkauf mehr organisieren, weil zu viele möchtegern-Käufer an der Seitenlinie stehen.


    Gruß! Fritz