Beiträge von fritz

    Du verurteilst böse, übergeordnete Mächte, ich appelliere eher an die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen.

    Smithm, ich verurteile nichts und niemand. Dazu fühle ich mich gar nicht berufen. Ich versuche zu zeigen, wie die herrschenden Zustände aus den Machtverhältnissen resultieren.


    Beim Lebensstandard von Joe Sixpack stimme ich Dir zu. Ein Sozialist bin ich übrigens nicht, sondern ein linker Liberaler, am ehesten in der Tradition von 1848.

    Was bei Diskussion über Goldwährungen zumeist verschwiegen oder unterdrückt wird: Der Aufstieg der USA zur Weltmacht erfolgte in Zeiten der Goldwährung.


    Wachstum und Prosperität waren und sind auch ohne Schuldenexzesse möglich über Leistung und Leistungssteigerung.


    Die Verwerfungen großen Ausmasses erfolgten nach Beendigung von Bretton Woods 1971 mit hemmungsloser Geldvermehrung via Schulden vzw seitens des Hegemon mit irrwitziger Verteilungsungerechtigkeit, dem leider auch andere folgten, u.a mit Schuldknechtschaft in $ von Drittstaaten usw....

    Einverstanden. Die irrwitzige Verteilungsungerechtigkeit ist eine Folge der Machtverhältnisse (und verstärkt sie auch) und lässt sich nicht durch gutes Zureden beenden, sondern nur durch eine Veränderung der Machtverhältnisse zugunsten des Volkes.

    Frag mal in Zimbabwe nach was Sie lieber hätten. Ihre Eigene Währung oder z.B. die alte DM ...

    Natürlich hätte das Volk lieber eine funktionierende Währung. Aber auch dort ergeben sich die Zustände aus den Machtverhältnissen.


    Fazit: Man muss die Machtverhältnisse und die Interessenlagen betrachten, wenn man verstehen will, was geschieht. Nur dann kann man auch Ansätze zur Besserung finden.


    Es fehlt nicht an Rezepten, sondern an den Zutaten.


    Gruß! Fritz

    Denke es geht primär darum, seine Währung zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes einzusetzen. Natürlich geht dies primär mit einer starken und stabilen Zahlungsmittel.

    Smithm, das ist wohl mehr eine moralische Forderung als eine Beschreibung der Tatsachen.


    Was heißt das: "zum bestmöglichen Vorteil des eigenen Landes"? Es haben doch nicht alle im Land das gleiche Interesse.


    Ziel ist, die Währung zum Vorteil der Mächtigen im Land einzusetzen (fast schon eine Tautologie).


    Mächtig sind die, die über die Produktionsmittel verfügen, denn von ihnen hängen die meisten Menschen ab.


    Ihr Interesse sind vor allem hohe Gewinne. Da kurzfristig die gesamte Nachfrage das gesamte Angebot kauft, heißt das: zusätzliche Nachfrage. Die entsteht u.a. durch Exportüberschüsse. Dafür braucht es eine schwache Währung. Daher der allgemeine Abwertungswettlauf. Wo man dabei nicht so erfolgreich ist, hat man andere Methoden, um zusätzliche Nachfrage zu schaffen: Staatsdefizite und Geldschöpfung.


    An einer starken Währung sind nur die Machtlosen interessiert. Darum wird es keine Goldwährung geben.


    Gruß! Fritz

    Wilhelm, da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn viele Leute weniger Geld haben, aber trotzdem Bedarf, könnten die preiswerten Angebote sich am besten behaupten.


    Und an steigende Zinsen glaube ich schon gar nicht, jedenfalls real. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist so weit runtergekommen, dass sie steigende Zinsen gar nicht mehr erträgt. Daher wird man sie verhindern, durch Geldschöpfung.


    Immobilien kaufe ich nach Bedarf, nicht zur Kapitalanlage. Bisher bin ich damit 50 Jahre lang gut gefahren.


    Gruß! Fritz

    Bei Ascot bin ich seinerzeit eingestiegen, weil mir der Vorstand bei der Übernahme von IDM Mining einen sehr cleveren Eindruck machte. Aus dem gleichen Grund bleibe ich dabei. Sie werden schon eine vernünftige Finanzierung hinbekommen.


    Natürlich wäre es schön gewesen, bei 0,90 CAD zu verkaufen und bei 0,80 zurückzukaufen. So clever war ich leider nicht.


    Gruß! Fritz

    Danke für die Informationen. Habe hier auch ein paar Anteile.


    Was mir aber Kopfzerbrechen macht: Wie verarbeitet man ein solches Gestein mit einer Mischung von sechs oder noch mehr (Rhodium wird ja auch noch gesucht) Metallen? Ich stelle mir das sehr aufwendig vor. Jedes Metall hat doch seine eigenen Reaktionsbedingungen. Also ist 1 g/t Platinäquivalent eben nicht das gleiche wert wie ein g/t Platin.


    Weiß darüber jemand etwas?


    Gruß! Fritz

    Hochschild habe ich schon mal für 3,33 GBP verkauft, am 14.08.2017. Dahin darfs gern wieder gehen.


    War einer meiner besten Verkäufe, vielleicht der beste überhaupt. Danach gings abwärts.


    Gruß! Fritz

    Caldera, im allgemeinen gebe ich Dir recht, aber nicht jetzt. Schau Dir die nicht-Minen-Aktien an. Auch die steigen, trotz zumeist schlechter Aussichten.


    Die Edelmetall-Minen werden fast die einzigen sein, die auf längere Sicht profitieren, weil das viele Geld unter dem Druck seiner Entwertung sich um das wenige Gold (usw.) schlagen und damit die Gewinne der Minen in die Höhe treiben wird. Läuft doch schon. Da kann man keinen Abverkauf mehr organisieren, weil zu viele möchtegern-Käufer an der Seitenlinie stehen.


    Gruß! Fritz

    Es wurde doch so lange Geld massenhaft in den Markt geschmissen, bis die Kurse nach oben drehen mussten, ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Aussichten der Unternehmen. Was gibt es für diese Geldmassen zu kaufen?

    Woernie, entschuldige das Selbstzitat, ist einfacher als eine Verweisung. Mit Markt im eigentlichen Sinn hat das nicht mehr viel zu tun.


    Gruß! Fritz

    Das riecht mir jetzt schon ziemlich nach crack-up-boom, auf deutsch Katastrophenhausse, wenn man Metalle, Minen und andere Aktien zusammen betrachtet. Allerdings nicht im engen Sinn von Mises, sondern eher im Sinn eines Anfangs.


    Es wurde doch so lange Geld massenhaft in den Markt geschmissen, bis die Kurse nach oben drehen mussten, ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Aussichten der Unternehmen. Was gibt es für diese Geldmassen zu kaufen?


    Bis jetzt sind viele Werte noch unter früheren Hochs, also dürfte noch Luft nach oben sein. Kasse machen halte ich unter diesen Umständen für keine gute Idee. Was will man denn mit dem Geld anfangen?


    Gruß! Fritz

    Zwyss, es gibt doch viele Unternehmen, die schon bisher am Rand der Pleite entlangwurschteln. Die brauchen jetzt neue Kredite, obwohl sie dafür eigentlich die Bonität nicht haben. Die Banken können diese Kredite nur ausreichen, wenn sie anschließend die riskanten Forderungen wieder loswerden können. Dazu braucht man HYG und Konsorten. Ohne sie würde die Reihe der Dominosteine umfallen, und wir hätten den totalen Kladderadatsch. Das will keiner, der im System was zu sagen hat und daran verdient (dazu gehören auch die Journalisten). Darum ist jeder froh, wenn HYG usw. gestützt werden, und lobt das oder schweigt. Die paar Extremisten wie Du und ich, die Wert auf Tatsachen und nicht nur auf $$ legen, stören nur und werden außerhalb dieses Forums nicht gehört. Damit müssen wir leben.


    Gruß! Fritz

    "In Österreich sind deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als die offizielle Statistik ausweist. Laut einer Dunkelziffer-Studie sind es mehr als dreimal so viele Menschen."


    https://www.tagesschau.de/ausl…sterreich-corona-101.html


    Sorry für die Quelle. Aber das scheint mir wichtig, und es bestätigt meine Vermutungen.


    Die Untersuchung dauerte vom 1. bis zum 6. April. Schon das gibt eine Unschärfe, denn natürlich war die Lage am 1. anders als am 6. Auch weiß man nicht, wie viele der unerkannt Infizierten später krank wurden und wie viele symptomlos bleiben (einschließlich schwacher, unbeachteter Symptome). Aber dass die Behörden immer nur einen kleinen Teil der Fälle kennen und die Durchseuchung viel schneller voranschreitet als sie sich denken, den Schluss darf man wohl ziehen. Gespannt bin ich auf die angekündigten Immunitätstests.


    Gruß! Fritz