Schließe mich an, würde auch gern etwas von Dir lesen, Geistergott.
Gruß! Fritz
1. Oktober 2026, 04:30
Schließe mich an, würde auch gern etwas von Dir lesen, Geistergott.
Gruß! Fritz
Könnte mir auch Schwierigkeiten im Genehmigungsverfahren vorstellen, über die einige mehr wissen. Habe mal einen Blick auf die Unterlagen geworfen. Das sind mehrere Dutzend Dokumente allein für die Umweltprüfung mit z.T. über 2.000 Seiten. Eins von den kleinsten (4 Seiten) habe ich aufgemacht; da schreibt ein Ministerium an ein anderes, dass man das Gesuch so nicht akzeptieren könne, und verlangt Nachbesserungen. Einschätzen kann ich das nicht, aber phantasieren..
Wer der Bürokratie über die Schulter schauen will:
http://www.ree.mddelcc.gouv.qc…sp?no_dossier=3211-16-018
Gruß! Fritz
Nach Verkauf der Hälfte zu 0,90 CAD in 12/16 und gut der Hälfte vom Rest zu 0,64 und 0,60 in 05/18 habe ich heute zu 0,50 auf den alten Bestand aufgestockt, macht ca. 6 % vom Depot.
Die Verkäufe waren vom Geldbedarf motiviert, mehr Glück als Verstand. Ich bin froh, dass ich sie wieder habe.
Gruß! Fritz
Barracuda, ich finde Dich sehr ungerecht gegenüber Hedda, geradezu ungehörig. Wir sollten froh sein, dass sie ihre Gedanken mit uns teilt, auch wenn sie nicht immer richtig liegt.
Natürlich stehen wir einer Übermacht gegenüber, da hast Du recht. Gerade deshalb sollte man jeder eine Fehlerquote zugestehen. Wer von uns hat noch nie ins Klo gegriffen?
Gruß! Fritz
Prinz, danke fürs einstellen. Sicher interessant. Nimmt man die 0,03 USD Gewinn pro Aktie des letzten Quartals als typisch (schwankt aber stark), wäre das KGV etwa 10.
Aber:
Sie sind nicht so sehr von den Goldpreisschwankungen betroffen, da sie bei einem niedrigerem Goldpreis das Erz auch billiger einkaufen.
Bei höherem Goldpreis zahlen sie dann auch mehr.
Ist das Geschäftsmodell nachhaltig? Was ist, wenn die kleinen Mineure von großen gekauft oder von Regulierern abgewürgt werden?
Gar nicht gefällt mir ihr Umgang mit Aktien: Einerseits verteilen sie sie großzügig.
"During the six-month period ended June 30, 2018, 995,750 share purchase options were exercised ... under the sha
re purchase plan for a cash consideration of $431,127 ..." Das sind weniger als 0,50 USD je Aktie.
Andererseits kaufen sie sie teuer zurück:
"As of June 30, 2018, the Company had repurchased 75,275 common shares for a total cash consideration of
$106,852 ($ 138,839 CA), an average repurchase cost of $1.42 ($1.84 CA) per share."
http://www.dynacor.com/2018/08…-statements-june-30-2018/
(Seite 16)
Ich investiere hier nicht.
Gruß! Fritz
Ein Szenario, das mir schon lang im Kopf herumgeht:
Irgendwann im nächsten Jahrzehnt...
China wirft schlagartig seine treasuries und seine Dollarbestände auf den Markt. Die Kurse brechen ein, der Dollarkurs etwa auf die Hälfte. Importwaren in USA verteuern sich drastisch. Der US-Präsident (egal wie er heißt) weiß nicht mehr, wo er seine Neuschulden unterbringen soll. Die Fed muss aushelfen. Die Inflation springt an.
Jetzt legen von der Küste gegenüber Taiwan alle verfügbaren Boote ab: Fischerboote, Schnellboote, Ausflugsboote, bis hin zu Rettungsbooten der im Hafen liegenden Schiffe. Etwa tausend Boote, jedes besetzt mit durchschnittlich 30 Mann, nur mit leichten Waffen. An der Küste stehen Marine, Luftwaffe, Schwere Waffen und Transportmittel dafür bereit.
Peking verkündet die Wiedervereinigung mit Taiwan. Es betont, seine Soldaten kämen nicht als Feinde und würden nicht als erste schießen, aber Widerstand werde nicht geduldet. Der Insel wird ein Status wie Hongkong versprochen. Natürlich hat man sich vorbereitet: Wind- und Sonnenkraft sind ausgebaut, alle denkbaren Speichermöglichkeiten entwickelt, alle Oeltanks sind voll.
Weitere Einzelheiten erspare ich Euch und mir; ich hoffe, die Umrisse sind klar. Die Frage ist: was würde passieren?
Gruß! Fritz
Lasst ihn doch. Wer angibt, hat mehr vom Leben.
Gruß! Fritz
Mal ein Szenario:
Die Italiener bleiben genau so lange seriös, wie Neuemissionen mehr einbringen als der Kapitaldienst kostet.
Ist der Kredit erschöpft, legen sie einen sauberen Staatsbankrott hin.
Aus dem Euro brauchen sie gar nicht auszutreten. Es genügt die Schaffung einer Parallelwährung, ich nenne sie mal Kreditkassenscheine. Die können sogar auf Euro lauten, sind aber nicht einlösbar. Sie verlieren dann schnell im Kurs. Das schlechtere Geld verdrängt das bessere aus dem Umlauf (Gresham´sches Gesetz).
Offiziell bleibt Italien im Euro, in der EU und in der NATO. Treueschwüre kosten ja nichts. Aber Not kennt kein Gebot.
Was macht eine Militärjunta, wenn die Kasse leer ist? Sie lässt eigenes Geld drucken. Wo ist der Unterschied?
Gruß! Fritz
ps. Sorry, wenn das im falschen thread steht. Wollte halt auf nicco antworten. Kann auch gern verschoben werden.
Aus dem stockhouse-Forum:
(gestern) "it's been 34 days, that the roads leading to Amulsar construction place are blocked by the locals."
(vorgestern) "A criminal case was initiated on willful concealing of information about pollution of environment by officials of the RA Ministry of Nature Protection. A report was received in the RA Investigative Committee from a citizen on pollution of environment related to exploitation of mine complex of gold-bearing quartzite of Amulsar by “Lydian Armenia” CJSC."
(vom 23. 07.)
"LETTER TO RESOURCE CAPITAL, MAJOR INVESTOR IN AMULSAR
RESOURCE CAPITAL, AS A MAJOR SHAREHOLDER IN LYDIAN PROVE THAT YOU ARE A RESPONSIBLE INVESTOR AND URGE LYDIAN TO ABANDON ITS OPERATIONS IN AMULSAR AND LEAVE!" (folgt ein langer Brieftext)
Die Präsentation vom April beginnt noch mit der Ankündigung des Produktionsbeginns in 2018. Commissioning sollte schon in Q2/2018 beginnen (S. 20/30). Beides fehlt in der neuesten Präsentation, ohne jede Erklärung.
Da brennt anscheinend die Hütte.
Gruß! Fritz
In New York ist jetzt halt Mittag.
+ 0,40% ist doch nicht schlecht? Ich handle allerdings lieber kleinere.
Wenn facebook fällt, stört mich das überhaupt nicht.
Gruß! Fritz
Wie kommst Du auf die Idee? GG bei 12.57+0.05 (+0.40%). As of 12:21PM EDT. Market open. Volume 2,071,199.
(aus yahoo kopiert)
Gruß! Fritz
Prognosen nach dem Muster "erst (vielleicht) noch etwas runter, aber dann kräftig rauf" sind doch im Dutzend billiger. Man schreibt halt, was die Kundschaft lesen will.
Gruß! Fritz
Goldkaiser, bin hier auch drin mit ca. 6 % vom Depot (vgl. post 51). Natürlich bin ich nicht erfreut über die Kursentwicklung, mein Zwischengewinn ist wieder weg. Die 0,58 CAD haben nicht gehalten, die Goldpreisentwicklung hat da sicher mitgewirkt. Aber ich denke, man muss da einfach abwarten; der wahre Wert setzt sich schließlich durch.
Gruß! Fritz
Value investor hatte ich mal vor vielen Jahren. Bin davon wieder abgekommen, hat sich nicht wirklich bewährt.
Gruß! Fritz
Warum sollte ich mit den Amis da noch handeln?
Weil Du sonst nicht weißt, wohin mit Deinem Zeug.
Gruß! Fritz
"the holder still retains a 0.5-per-cent net smelter returns royalty." (Aus der in post 180 verlinkten Meldung, ziemlich am Ende)
Es stand wohl nur die halbe royalty zum Verkauf, sodass nur insoweit das Vorkaufsrecht griff.
royalties zurückzukaufen finde ich vernünftig, wenn man an ein Vorkommen glaubt. Für mich positiv. Bin aber (noch) nicht investiert.
Gruß! Fritz
Die Erde ist eben schon ziemlich abgesucht. Wenn nicht neue Technologien oder steigende Preise die Verarbeitung ärmerer "Erze" möglich machen, wird die Produktion sinken. Aber das macht (bisher) nichts, wir können ja Massen von Papiergold herstellen und verkaufen.
Die entscheidende Frage wird sein, ob es gelingt, auch den Asiaten Papiergold anzudrehen. Im Westen hat es geklappt.
Gruß! Fritz
"
Sie haben sich ein 135 m/2 großes Stück Land im berühmten Carlin-Trend von Nevada gesichert."
Das wäre nicht mal ein Bauplatz.
Aus der Präsentation:
"• Portfolio of 13 projects dormant for 10 years (Allied Nevada)
• 275 km2 (106.18 mi2)
• South Carlin Projects: 134.8 km2 (52.05 mi2)
• Adjacent to GSV’s Railroad – Pinion project"
Gruß! Fritz
NPV zu aktuellen Preisen 60 Mio $, bei 5% Abzinsung. Ganz nett, aber reich wird man damit nicht.
Es sollen zunächst die tailings und was auf den heap leach pads liegt nochmal durchgearbeitet werden. Danach wird Erz aus nahe gelegenen Vorkommen verarbeitet. Von den sulfidischen Erzen in El Gallo selbst ist leider nicht mehr die Rede.
Kein Wunder, dass der Markt darauf nur ganz kurz reagiert.
Gruß! Fritz
hier wieder einmal ein Beispiel, dass die MSM Gold einfach nicht verstehen
Mir scheint, der Herr Feingold will gar nicht Gold verstehen, sondern die Leute. Und da liegt er vielleicht gar nicht so falsch.
Die noch immer weitgehend autarken USA, die hauptsächlich überflüssigen Konsumschrott importieren, können einen Handelskrieg besser vertragen als exportabhängige Länder wie China oder Deutschland. Dieser Gedanke scheint mir nicht so abwegig. Er veranlasst viele, den Dollar zumindest kurzfristig als sicheren Hafen anzusehen.
Wir wissen es besser, aber wir sind nicht marktbestimmend.
Gruß! Fritz