Beiträge von fritz

    Nebelparder, Deine Argumente klingen gut. Aber: Der 12-Monats-Höchststand war 0,48 CAD, zuletzt am 28.05.2018. Wie erklärst Du den stetigen Rückgang seither?


    Natürlich war da der Goldpreisrückgang. Aber inzwischen sind wir wieder über 1,300 USD, und z.B GDXJ hat seinen Stand von Ende Mai wieder erreicht.


    Danke schon jetzt für Deine Antwort.


    Gruß! Fritz

    Akiba Jacob Issachar Leisman, 41, Chief Executive Officer von Sailfish Royalty Corp., die auf den britischen Jungferninseln residiert, weit weg von allen Minen, aber steuergünstig, war/ist (außer dem, was Vatapitta schon geschrieben hat) auch Direktor bei Metanor und Canarc - beides nicht gerade Erfolgsgeschichten. Dass er dort wesentlich zur Finanzierung beigetragen habe, daran kann ich mich nicht erinnern. Ob er bei Bonterra eine brauchbare Finanzierung zustande bringt, muss man abwarten. Akiba Leismans scheints übrigens noch mehr zu geben. - sorry, mehr weiß ich auch nicht.



    Gruß! Fritz

    Dale Ginn war bei Bonterra für die Exploration zuständig. So schlecht sind die Bohrergebnisse ja nicht; mit Grund sind sie in dem Bericht vom 31.01. nochmal aufgelistet. Sinngemäß sagt er seinen Kollegen: Ich zeige Euch Massen von Gold im Boden, aber ihr seid zu blöd, dafür eine Finanzierung zu organisieren. Vermutlich hat er den Rauswurf provoziert, weil er nicht in eine Pleite verwickelt werden wollte.


    Wer bei Bonterra die Pflaume war/ist, können wir mit unserer Informationslage nicht abschließend beurteilen. Der Geologe war es wohl eher nicht.


    Gruß! Fritz

    vatapitta, wenn Du bei yahoo finance die Einzeldarstellung zum Unternehmen aufrufst, siehst Du in dem kleinen chart rechts jeden trade einzeln (wenn es nicht zu viele sind). Man muss allerdings schon genau hinsehen.


    Gruß! Fritz

    Heute ungewöhnlich großes Volumen, schon jetzt über 26 Mio Stück, ein trade über 25,2 Mio Stück. Was ist da los? Werden solche Brocken sonst nicht außerbörslich gehandelt?


    Gruß! Fritz

    Wahlen sind ein Verfahren zur Messung von Macht. Macht ist dabei definiert als die Fähigkeit, auf den Willen anderer Einfluß zu nehmen. Um sie zu messen, wird ausge­zählt, wer wieviele Menschen dazu bringen kann, ihr Kreuz an eine bestimmte Stelle zu machen. Das Verfahren ist human und volksfreundlich, verglichen etwa mit einem Bür­gerkrieg. Aber es macht die Frage nicht entbehrlich: Wer hat die Macht, die da gemes­sen wird?


    Das habe ich schon vor zwanzig Jahren geschrieben. Solange die Machtlage sich nicht ändert, werden Wahlen kein grundlegend anderes Ergebnis haben, mit oder ohne Zivilcourage. Die Macht liegt auf den Kommandohöhen der Wirtschaft. Dort sitzen die, die den meisten sagen können, was sie 40 Stunden in der Woche zu wollen und zu tun haben.


    Nötig wäre, dass die Unternehmensleitungen im Auftrag und für Rechnung der Beschäftigten arbeiten. Aus dem Lohn würde ein Gewinnanteil. Das Kapital wird entmachtet, aber nicht enteignet; es kann einen Zins bekommen, oder einen Gewinnanteil und eine Minderheitsbeteiligung am Entscheidungsgremium. Die Marktwirtschaft bleibt. - Das ist natürlich nur eine grobe Skizze.


    Eine Chance für eine solche Veränderung sehe ich nur in einer großen Krise. Sie würde wohl auch nicht in Deutschland anfangen, aber vielleicht hier in eine geordnete Form gebracht werden. Einstweilen bleibt nur, uns darauf vorzubereiten.


    Gruß! Fritz

    Andererseits könnte man ja auch einfach sparen und Schulden abbauen.

    Nein, kann man eben nicht, weil sonst ein Großteil des produzierten Schrotts unverkäuflich wäre. Wegen der extrem ungleichen Verteilung der Einkommen und Vermögen gibt es zuviel anlagesuchendes Kapital (Anlagenotstand, asset inflation) und zu wenig Konsumnachfrage für das Funktionieren des Systems. Folglich müssen Staaten das überschüssige Kapital aufnehmen und unter die Leute bringen, sonst droht eine schwere Depression und der Systemzusammenbruch. Politiker, die diese Aufgabe übernehmen und mit edlen Vorwänden garnieren, findet man leicht.


    Das schweizer Modell ist nicht verallgemeinerungsfähig, weil es den Rest der Welt als Resonanzboden voraussetzt. Das gilt übrigens für alle
    nationalen Modelle.


    Deutschland hat sich in Exportüberschüsse gerettet und braucht daher derzeit keine Neuverschuldung. Das Modell setzt Defizite anderer voraus. Seine Nachteile zeigen sich zunehmend: Wir häufen Forderungen gegen andere an, die niemals erfüllt werden können (target 2 als Beispiel).


    Eine gleichmäßigere Einkommensverteilung wäre leicht zu organisieren, scheitert aber an der Machtlage. Solange die bleibt wie sie ist, bleiben auch ihre Folgen.


    Gruß! Fritz

    Vermutlich ist der Bericht vom 29.01.2019 der (oder ein) Grund für den Rauswurf. Er gibt ein ausführliches, wenig günstiges Bild von Bonterra. Massenhaft alte, bereits früher veröffentlichte Bohrergebnisse, teils nicht schlecht, aber bisher nichts verwertbares.


    Beispiele für Negatives:


    "Urban-Barry Mill
    The Urban-Barry Mill is the only permitted mill in the region, with more than 15 high-grade gold deposits within a 110 kilometre radius of the mill site. The mill is accessible by a paved highway with a network of logging roads linking the other properties in the area to feed the mill. Bonterra will undertake a mill expansion project in order to increase the production capacity of the Urban-Barry Mill from 1,200 tpd to 2,400 tpd.
    From the date of acquisition (24.09., F.) to November 30, 2018, a total of 2,569 tonnes were milled at a feed grade of 3.0 (g/t) and a mill recovery rate of 96%. A total of 234 ounces were produced and 1,936 ounces were sold." (S.19)


    Das heißt, in gut zwei Monaten war die mill gut zwei Tage beschäftigt, dabei soll die Kapazität verdoppelt werden.


    For the Quarters Ending November 30,2018 August 31,2018 May 31,2018 February 28,2018
    Loss for the period 68,108,881 7,582,884 8,123,956 6,004,926 (S.20)


    "The Company’s cash and cash equivalents at November 30, 2018 was $9,668,855 compared to $22,136,434 at May 31, 2018. The working capital was a deficit of $5,548,526 at November 30, 2018, compared to working capital of $18,206,033 at May 31, 2018.
    ...
    At November 30, 2018, the Company had a remaining commitment to incur exploration expenditures in relation to its February 2018 and November 2018 flow-through share financings of $13,869,569. This amount is on a cash basis, and excludes any qualifying expenditures included in accounts payable.
    The Company continues to actively evaluate sources of financing, including additional private placements, but there is no guarantee that financings will be available."


    "The contractual financial liabilities of the Company as of November 30, 2018 equal $22,513,047 (May 31, 2018 - $3,095,079). All of the liabilities
    presented as accounts payable are due within 30 days of the reporting date. The cash available is not sufficient to meet the Company’s financial obligations at November 30, 2018." (S.25)


    Heißt das nicht: Wir sind praktisch pleite?


    Für jemand, der die Firma oder ihre Werte billig übernehmen will, ist der Bericht eine Steilvorlage. Auch kann er Bieter abschrecken. Von daher ist der Rauswurf begründet. Die Insiderkäufe sprechen eher für Naivität als für Korruption.


    Gruß! Fritz

    Hedda, vielen Dank für Deine Beiträge, die ich immer mit Interesse lese.


    Das Verhältnis China - USA sehe ich um eine Nuance anders als Du: Natürlich werden sie weiter fingerhakeln, aber einen echten Handelskonflikt können sich beide Führungen nicht leisten, daher werden sie sich insoweit einigen; vielleicht erst, nachdem Trump noch einmal auf die Pauke hauen durfte (Zölle auf 25 %), denn Peking ist an seiner Wiederwahl interessiert. Eine schwächere Führung des Hauptkonkurrenten wird man nicht bekommen.


    Gruß! Fritz

    Edel, der Zuwachs der offiziellen Reserven muss doch irgendwoher kommen, entweder aus dem Ausland (aggregate net import) oder aus dem Inland (aggregate domestic mining). Insofern dürften diese Größen nicht aufaddiert werden. Gibt es da eine Erklärung? Wenn nicht, zieht das für mich den Wert der Arbeit von Jansen in Zweifel.


    Unabhängig davon ist klar, dass China Gold aus aller Welt anzieht. Sie wollen für ihre Überschüsse etwas reelles erwerben. Dass der Dollar auf lange Sicht kein verlässlicher Wertspeicher ist, weiß jeder, der nicht völlig verblödet ist. Wird das Gold irgendwann zum Machtmittel, ist das auch recht.


    Formal dürften die Angaben über die Reserven der PBoC zutreffen. Es gibt genügend staatliche und staatseigene Instanzen, wo man das Gold parken kann, bis es opportun ist, es offen auszuweisen. Die Verteilung auf öffentliche und private Bestände ist zweitrangig; notfalls verfügt die Staatsführung über beide.


    Gruß! Fritz

    im Moment ist meine cash Quote 100 %

    museo, das finde ich bedenklich. cash = fiat verliert an Wert, die Frage ist nur, in welchem Tempo. Das gilt generell, aber heute besonders; die Schuldenberge überall lassen doch gar keine andere Wahl, als sie wegzuinflationieren. Gegen Gewinnmitnahmen ist nichts einzuwenden, aber man sollte sein Geld dann wieder in (relative) Sicherheit bringen. Von der Illusion "Mark = Mark" sollte man sich definitiv frei machen.


    Zusatz für Edelman: Eigentlich falscher Faden, aber ich antworte auf eine Aussage da, wo sie steht. Kannst es gerne verschieben.


    Gruß! Fritz

    Insbesondere enttäuschend die rund 12-13 % geringere Goldproduktion i.Vgl. zu Q3.

    Der Rückgang erklärt sich allein durch das lange bekannte Auslaufen von El Gallo. Rückgang gegenüber Q3/2018: El Gallo - 4.815 GEOs (von 10.448 auf 5.633), gesamt - 4.515 (von 33.806 auf 29.291). Dafür beginnt jetzt Gold Bar zu produzieren. Wo ist da eine Enttäuschung?


    Bei meiner Einschätzung aus post 744 (Seite 38) bleibe ich.


    Gruß! Fritz

    40 Mio USD sind doch ein Klacks - heute, wo so viel anlagesuchendes Kapital um den Globus schwirrt. Das wird auf jeden Fall finanziert, die Frage ist nur, zu welchen Bedingungen. Das chinesische Angebot ist nicht günstig; nach überschlägiger Berechnung erhöht die royalty den Zins um etwa 5 % auf 12,5 %. Da heißt es festhalten und weitersuchen.


    Das Management ist mit 22 % beteiligt, das lassen die nicht abrauchen. Sie kaufen weiter zu, also sind sie an einem niedrigen Kurs interessiert, und den erreichen sie auch. Wenn jetzt Leute die Geduld verlieren und billig verkaufen, dann ist das genau das, was Berukoff und die seinen sich wünschen.


    Gruß! Fritz

    Heute Absturz, momentan -1,02 USD entsprechend 11,63 %. Was ist da los?


    Zweifel an der Geologie hat es schon früher gegeben, bestätigen die sich jetzt? Oder ist es nur ein Börsenphänomen?


    Hatte sie früher mal, derzeit auf der watchlist.


    Gruß! Fritz

    Aus der Präsentation:


    S.6: Cash: $16 million


    S.13: Capex US$48.60 million


    S.22: US$40 Million Financing, EPC, and Offtake Signed in June 2018 with Sinosteel & Baiyin


    Magellan, wo siehst Du da ein Finanzierungsproblem?


    Gruß! Fritz