Beiträge von fritz

    Cheep, eine hohe Dunkelziffer kann ich mir hier nicht vorstellen. Bei einem Einbruch entstehen meist Schäden am Gebäude. Mieter werden von ihrem Vermieter Reparatur verlangen. Und der wird es oft ohne Anzeige nicht machen - der Mieter könnte den Schaden ja auch selbst verursacht haben (Schlüssel vergessen ...). Eigentümer werden in der Regel versichert sein.


    Natürlich sind die 400 (meinetwegen : 300) Jahre ein Durchschnittswert. Wer prunkt, erhöht seine Chance.


    Inzwischen habe ich einen link:


    http://www.spiegel.de/panorama…t-gesunken-a-1260489.html


    Zitate von da:


    "Bei der Häufigkeit von Einbrüchen ist die Statistik hingegen sehr genau, weil Delikte hier sehr oft angezeigt werden. Die Dunkelziffer ist vergleichsweise niedrig."



    "Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen bleibt hingegen niedrig. Sie stieg von 17,8 Prozent im Jahr 2017 auf zuletzt 18,1 Prozent."



    Die Aufklärungsquote ist in der Tat beklemmend niedrig. Und jeder Einbruch ist einer zu viel. Mir geht es aber darum, dass wir das Augenmaß behalten.



    "Angst ist selten ein guter Ratgeber." (Alter Soldatenspruch, gilt auch für Zivilisten)



    Gruß! Fritz

    Aus der heutigen Stuttgarter Zeitung S. 8 (kanns leider nicht verlinken - die Meldung stammt ursprünglich aus der WamS):


    "...in Deutschland ... wurden im vergangenen Jahr 97504 Einbrüche registriert - ein Minus von 16,3 Prozent im Vergleich zu 2017. ... Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ging die Entschädigungsleistung um rund 14 Prozent auf 310 Millionen Euro zurück."


    Bei gut 40 Millionen Wohnungen im Land sind wir also durchschnittlich alle 400 Jahre an der Reihe.


    Gruß! Fritz

    Edel, mir scheint, Du verstehst "clever" anders als ich es gemeint habe.


    Natürlich ist das "Geschäftsmodell" skrupellos, unanständig und nicht nachhaltig. Aber auf Sicht bringt es Vorteile, und das schon erstaunlich lange.


    Skrupel sind beim Geldverdienen nur hinderlich. Und langfristig sind wir alle tot - oder zumindest aus dem Amt.


    "Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie." (Stanislaw Jerzy Lec)


    Gruß! Fritz

    Edel, ist das nicht ein cleveres Geschäftsmodell?


    Man exportiert treasuries aller Laufzeiten; zu deren Bedienung braucht man nur Dollars, die man jederzeit nach Belieben kostenfrei erzeugen kann. Dafür importiert man reale Güter, die den inländischen Lebensstandard erhöhen und zugleich als reales Angebot den Preisanstieg eindämmen (wo wäre die Teuerungsrate in den USA ohne billige Importe?). Und gleichzeitig schimpft man auf die unlautere ausländische Konkurrenz.


    Das passt doch gut zu einem Präsidenten, der durch sechsmaligen Konkurs reich geworden ist. Die Zahl fand ich in der Diskussion zu Deinem link.


    Wie lange das gut geht? Nun, so lange wie die treasuries gekauft werden. Dass sie immer noch ihre Abnehmer finden, wundert mich schon eine Weile.


    Mundus vult decipi, ergo decipiatur (Die Welt will betrogen sein, also lasst sie uns betrügen).


    Gruß! Fritz

    Ascot hatten wir bisher wohl nicht auf dem Schirm. Habe mal einen Blick auf das fact sheet geworfen. Danach kommen sie mir relativ teuer vor: etwa 2 Mio Unzen im Boden, davon zwei Drittel nur vermutet, dafür rund 160 Mio CAD Marktkapitalisierung, also 80 CAD/Unze. Kommt wohl von den alten, noch verwertbaren Produktionsanlagen.
    Mit IDM haben sie bei dem Preis allerdings ein Schnäppchen gemacht, das spricht für das ascot-Management.


    Gruß! Fritz

    Wenn man liest, dass das Flugzeug vermutlich seine Nase computergesteuert in die Erde bohrt, ohne dass der Pilot etwas machen kann, dann sind die Reaktionen doch sehr verständlich. Da ist es sicher das kleinere Übel, dass das Flugzeug eine Weile am Boden bleibt. Und der Börsenkurs von Boeing darf schon gar keine Rolle spielen.


    Gruß! Fritz

    Probleme bei Black Fox und dann auch noch beim Start der Gold Bar Mine

    Weiß man denn näheres über die Probleme? Habe nichts gefunden.


    Gruß! Fritz


    ps. Bin gerade zum Skifahren im Kleinen Walsertal. Hier würde es Euch gefallen: Kaum Zuwanderer, so gut wie keine Dunkelhäutigen, allerdings viele Holländer.

    ok, dann sage ich auch noch was dazu: Optimale Entscheidungen kann man nur treffen, wenn man alle verfügbaren Informationen berücksichtigt, auch wenn sie nur Wahrscheinlichkeiten ergeben; das halte ich für banal. Optimal heißt so gut wie möglich; schief liegen kann man trotzdem, die Zukunft bleibt ungewiss.


    Sowohl im fundamentalen als auch im charttechnischen Bereich wird neben Brauchbarem sehr viel Unsinniges und Unwahres verzapft; das ist hoffentlich unstreitig. Darum heißt die vielleicht wichtigste Regel überhaupt:


    Man muss alles, was man liest, hört oder sieht (Videos), mit dem Gedanken aufnehmen: vielleicht stimmts, vielleicht auch nicht. Die menschliche Neigung zur Leichtgläubigkeit, entwicklungsgeschichtlich erklärlich, erschwert uns das ungeheuer.


    Ich kann keine Eier legen, aber ich kann schlechte von guten unterscheiden.


    Gruß! Fritz

    Nebelparder, Deine Argumente klingen gut. Aber: Der 12-Monats-Höchststand war 0,48 CAD, zuletzt am 28.05.2018. Wie erklärst Du den stetigen Rückgang seither?


    Natürlich war da der Goldpreisrückgang. Aber inzwischen sind wir wieder über 1,300 USD, und z.B GDXJ hat seinen Stand von Ende Mai wieder erreicht.


    Danke schon jetzt für Deine Antwort.


    Gruß! Fritz

    Akiba Jacob Issachar Leisman, 41, Chief Executive Officer von Sailfish Royalty Corp., die auf den britischen Jungferninseln residiert, weit weg von allen Minen, aber steuergünstig, war/ist (außer dem, was Vatapitta schon geschrieben hat) auch Direktor bei Metanor und Canarc - beides nicht gerade Erfolgsgeschichten. Dass er dort wesentlich zur Finanzierung beigetragen habe, daran kann ich mich nicht erinnern. Ob er bei Bonterra eine brauchbare Finanzierung zustande bringt, muss man abwarten. Akiba Leismans scheints übrigens noch mehr zu geben. - sorry, mehr weiß ich auch nicht.



    Gruß! Fritz

    Dale Ginn war bei Bonterra für die Exploration zuständig. So schlecht sind die Bohrergebnisse ja nicht; mit Grund sind sie in dem Bericht vom 31.01. nochmal aufgelistet. Sinngemäß sagt er seinen Kollegen: Ich zeige Euch Massen von Gold im Boden, aber ihr seid zu blöd, dafür eine Finanzierung zu organisieren. Vermutlich hat er den Rauswurf provoziert, weil er nicht in eine Pleite verwickelt werden wollte.


    Wer bei Bonterra die Pflaume war/ist, können wir mit unserer Informationslage nicht abschließend beurteilen. Der Geologe war es wohl eher nicht.


    Gruß! Fritz

    vatapitta, wenn Du bei yahoo finance die Einzeldarstellung zum Unternehmen aufrufst, siehst Du in dem kleinen chart rechts jeden trade einzeln (wenn es nicht zu viele sind). Man muss allerdings schon genau hinsehen.


    Gruß! Fritz

    Heute ungewöhnlich großes Volumen, schon jetzt über 26 Mio Stück, ein trade über 25,2 Mio Stück. Was ist da los? Werden solche Brocken sonst nicht außerbörslich gehandelt?


    Gruß! Fritz

    Wahlen sind ein Verfahren zur Messung von Macht. Macht ist dabei definiert als die Fähigkeit, auf den Willen anderer Einfluß zu nehmen. Um sie zu messen, wird ausge­zählt, wer wieviele Menschen dazu bringen kann, ihr Kreuz an eine bestimmte Stelle zu machen. Das Verfahren ist human und volksfreundlich, verglichen etwa mit einem Bür­gerkrieg. Aber es macht die Frage nicht entbehrlich: Wer hat die Macht, die da gemes­sen wird?


    Das habe ich schon vor zwanzig Jahren geschrieben. Solange die Machtlage sich nicht ändert, werden Wahlen kein grundlegend anderes Ergebnis haben, mit oder ohne Zivilcourage. Die Macht liegt auf den Kommandohöhen der Wirtschaft. Dort sitzen die, die den meisten sagen können, was sie 40 Stunden in der Woche zu wollen und zu tun haben.


    Nötig wäre, dass die Unternehmensleitungen im Auftrag und für Rechnung der Beschäftigten arbeiten. Aus dem Lohn würde ein Gewinnanteil. Das Kapital wird entmachtet, aber nicht enteignet; es kann einen Zins bekommen, oder einen Gewinnanteil und eine Minderheitsbeteiligung am Entscheidungsgremium. Die Marktwirtschaft bleibt. - Das ist natürlich nur eine grobe Skizze.


    Eine Chance für eine solche Veränderung sehe ich nur in einer großen Krise. Sie würde wohl auch nicht in Deutschland anfangen, aber vielleicht hier in eine geordnete Form gebracht werden. Einstweilen bleibt nur, uns darauf vorzubereiten.


    Gruß! Fritz