Beiträge von fritz

    Ein ähnlicher Fall scheint balmoral zu sein, siehe dortigen thread.


    Die Unze im Boden wird in diesen Fällen sehr niedrig bewertet, Größenordnung 10 USD. Die Frage ist, warum.


    Fürchtet man vielleicht, dass die Geldgeber für den Minenbau die Bedingungen diktieren und den Rahm abschöpfen werden? Die frühen Aktionäre gingen dann mit einem Trostpreis nach Hause. Der niedrige Kurs schwächt die Verhandlungsposition gegenüber den Geldgebern, die Katze beißt sich in den Schwanz.


    Das Interesse des managements geht wohl in erster Linie auf den Erhalt lukrativer jobs, also auf den Bau der Mine, nicht auf den Gewinn der frühen Aktionäre. Kleinaktionäre sind machtlos.


    "Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie ihr Geld hergeben, und frech, weil sie auch noch Dividende haben wollen." Soll Bismarcks Bankier Bleichröder gesagt haben, nach meinem (ungeprüften) Gedächtnis.


    Gruß! Fritz

    Nebenbei bemerkt stelle man sich vor China mit seinen fast 1,4Mrd Menschen finge plötzlich an konventionell militärisch aufzurüsten: Schiffe, Panzer... - und das mit der zehnfachen Stahlproduktionskapazität der USA.

    Dazu eine fiktive Geschichte aus der Zeit von Chruschtschow und Mao:


    Zwischen der Sowjetunion und China bricht Krieg aus. Morgens nach dem Frühstück kommt die erste chinesische Angriffswelle - eine Million Mann. Aber bei den ersten Schüssen heben sie die Hände und ergeben sich.
    Mittags kommt die zweite Million, nachmittags die dritte, zum Abendessen die vierte. Jedesmal gleicher Verlauf, gleiches Ergebnis.
    Abends um zehn Uhr ruft Mao bei Chruschtschow an und sagt: Na? Gebt ihr nun auf?


    Gruß! Fritz

    Was mir auffiel:


    "Currently we are mining from the levels in the pits where the ores are transitioning from oxide to sulfide, and will soon be unsuitable for heap leach gold recovery. In order to treat the sulfide ores we would need to build a new treatment facility. Our exploration has been encountering encouraging grades in sulfide ores, and an assessment of how best to treat them is underway in conjunction with our work on the nearby El Gallo Silver Project. The results of our assessment will be released during Q2."


    Es gibt also noch Erz in El Gallo, aber sulfidisches, das in der bestehenden Anlage nicht verarbeitet werden kann. Was man damit anfangen kann, wird untersucht. Vielleicht ist El Gallo doch nicht ganz am Ende.


    Gruß! Fritz

    Habe mir die Zahlen etwas angesehen. Da alle Minen planmäßig laufen, rechne ich mit der angekündigten Produktion von 171.000 Unzen Goldäquivalent in 2018. Aktien gibt es 337 Mio, also fast 2.000 je Unze jährlicher Produktion.


    Für San Jose haben sie für 20.000 Unzen im ersten Quartal 5 Mio USD Dividende bekommen, also 250 USD pro Unze. Gälte das für die ganze Jahresproduktion, wären es 0,125 USD je Aktie, ein KGV von etwa 16. Diese Rechnung ist aber wohl zu optimistisch, da Black Fox schwerlich so viel abwirft und noch Kosten für Zentrale, Steuern usw. abgehen.


    2019 soll Gold Bar in Produktion gehen mit 55.000 Unzen im ersten Jahr; dafür läuft el Gallo (32.000) aus. Los Azules liegt noch im Weiten ("advancing towards development").


    Flüssig ist die Firma, 52 Mio USD per 6. April. Das Geld werden sie aber auch brauchen.


    Mein Fazit: eine solide, gut geführte Firma, die ihr Geld wert ist. Größere Kursanstiege erwarte ich erst, wenn es mit Los Azules etwas wird, oder wenn der Goldpreis nach oben springt. Immerhin haben sie Rob McEwen, vielleicht ihr größter Schatz. Einen Zauberstab hat er aber auch nicht.


    Gruß! Fritz

    m.E. blendet der Verfasser die gigantische Staatsverschuldung der USA aus

    Salorius, der Verfasser schreibt doch:


    "Gleichzeitig müssen angesichts der gegebenen hohen Staatsverschuldung die Zinsen im Zaum gehalten werden, denn auslaufende Schulden müssen refinanziert werden."


    Nach den Steuersenkungen und angesichts der höheren Ausgaben für Militär und Infrastruktur muss das bisher schon hohe Angebot an US-Schuldpapieren massiv erhöht werden. Die Käufer dafür sehe ich nicht.


    Die Chinesen haben ihren Bestand an US-Papieren nicht erworben, weil sie das für eine gute Anlage hielten, sondern um ihre eigene Währung unten zu halten im Interesse ihres Exports. Jetzt haben sie das im bisherigen Umfang nicht mehr nötig, sie wollen mehr den Binnenmarkt und die Dienstleistungen entwickeln. Wer soll sie ersetzen?


    Gruß! Fritz

    Nebelparder, auch von mir vielen Dank für Deine Beiträge. Aber einiges verstehe ich noch nicht.


    1. Wenn die commercials ihre shorts vermindern, so kaufen sie. Das müsste den Preis tendenziell erhöhen. Wieso wunderst Du Dich dann, dass er nicht mehr gesunken ist? ("lediglich")


    2. Wenn die Großspekulanten rekordhoch short sind (= auf Termin verkauft haben, in der Hoffnung auf sinkende Preise), so muss jemand long sein (= auf Termin gekauft haben). Wer ist das? Die commercials sind es offenbar nicht.


    3. Das Ganze sieht aus wie ein Nullsummenspiel, bei dem die commercials überwiegend recht behalten (was mir übrigens einleuchtet, sie sind die Profis) und die Großspekulanten Geld verlieren - vielleicht nicht alle, aber in ihrer Gesamtheit. Warum geben sie dann das Geschäft nicht auf?


    Nur ungern mache ich Dir zusätzliche Arbeit, aber ich möchte das gern verstehen.


    Die Klammerzusätze sollen meine Gedanken verdeutlichen, bitte nicht als Belehrungsversuch missverstehen.


    Gruß! Fritz

    Bei yahoo! bin ich mit meinen Depots seit vielen Jahren. So recht zufrieden bin ich nicht.
    Sie haben Schwierigkeiten mit Bruchteilen von Cent.
    Öfters melden sie, mein Depot sei leer. Auf Umwegen komme ich aber doch dran.
    Sie melden Nachrichten zu einzelnen Aktien, aber nicht alle.
    Etwas Besseres habe ich allerdings auch noch nicht gefunden.


    Gruß! Fritz

    111.376 Unzen Gold und 3,96 Mio. Unzen Silber, was 124.874 Unzen Goldäquivalent entspricht

    Das kann nicht stimmen. 3,96 Mio. Unzen Silber entsprechen etwa 50.000 Unzen Gold und nicht 13498. - Entschuldige vatapitta, Du hast das nur zitiert, nicht verfasst.


    Von der primero-Übernahme bin ich als AG-Aktionär aber auch nicht begeistert.


    Gruß! Fritz

    Ausgabe von 39 Mill.Aktien - das ist eine SUPER-Verwässerung um 87 %

    Caldera, mit der Prozentzahl hast Du recht, aber Verwässerung scheint mir nicht der richtige Ausdruck zu sein. Denn man bekommt rund 4 Mio Unzen Gold im Boden, davon 3/4 M + I, zu den 2,5 Mio, die man schon hatte. Beide Gesellschaften haben je eine produzierende Mine, eine in Entwicklung und eine für die Zukunft. Schaut man durch den thread von rye patch, dann war die Firma ein Schnäppchen.


    Trotzdem hat alio vielleicht zu viel bezahlt, weil das eigene Zahlungsmittel gerade am Tiefpunkt stand. Auch mir kam der Gedanke, dass dem Management dabei möglicherweise das Hemd (eigener Job) näher war als der Rock (Aktionärsinteresse).


    Hat man es nicht schon öfter beobachtet, dass bei Übernahmen die übernehmende Gesellschaft erstmal im Kurs verliert? Nicht allen bisherigen Aktionären passt das, einige verkaufen im Unmut. Mit der Zeit werden die Vorteile der Fusion deutlicher, der Kurs erholt sich.


    Gruß! Fritz

    Edelman, hast Du das zu Ende gelesen? Am Schluss heißt es:


    "So, if I add the two major reasons for loss reporting - intangible investments and one-time items - I account for 50-60% of all the loss reporting. The fast increase in loss reporting portrayed by the figure above is thus mainly due to the increasing proliferation of new-age firms (high tech, science-based, telecom, media, etc.) whose investments are mostly intangible, and their reported earnings seriously misstated by GAAP-based financial reports.
    So, while the above figure seems to contradict the economic recovery, it really doesn’t. If the archaic, detached from reality accounting rules will not be changed, we will continue to witness more and more “losing companies,” by GAAP misleading yardstick, while the economy continues to prosper. The real losers are investors who rely on GAAP-based financial reports."


    Gruß! Fritz

    In meinem depotwest (etwa 5/6 vom Gesamtdepot; im depotost ist hauptsächlich gold road) sind heute 15 Positionen gestiegen, 7 unverändert, 3 gefallen (EQX.V, AKG, MMM.V), insgesamt über 2% plus laut yahoo. Ich weiß nicht, was Ihr habt.


    Gruß! Fritz


    ps. Inzwischen ist AKG auch grün. F.