Beiträge von fritz

    Kurz gesagt es fließt ordentlich Kapital in die großen Goldminen.

    Vatapitta, dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Jeder Kauf ist doch auch ein Verkauf. Es fließt also genau so viel Kapital heraus wie hinein (Ausnahme: junge Aktien). Bitte klär mich auf.


    Gruß! Fritz

    Hallo Vatapitta,


    in trevali bin ich seit 04.07.17 drin, mit einer mittleren Position zu 1,27 CAD. Über einen Verkauf hatte ich auch schon nachgedacht, mich aber bis jetzt dagegen entschieden.
    Trevali übernimmt das Zinkgeschäft von glencore und verdoppelt sich damit in etwa. Zink ist wegen der Erschöpfung großer Minen tendenziell knapp, die Bestände in den Lagerhäusern der Londoner Börse sind auf einem Tiefpunkt. (Das sage ich jetzt aus dem Gedächtnis, z.T. bestätigt das Dein link.)
    Daher halte ich trevali längerfristig für sehr aussichtsreich, auch wenn die letzten Quartalszahlen nicht berauschend waren. Eine andere Frage ist natürlich, ob man kurzfristig verkauft und auf einen günstigeren Wiedereinstieg hofft.
    Warum siehst Du den Anstieg der shorts als Verkaufsargument? Hat nicht die Masse meist Unrecht? Und müssen diese shorts nicht alle irgendwann eingedeckt werden?
    Danke jedenfalls für Deine Anregung, und schon jetzt für Deine Antwort.


    Gruß! Fritz

    Caldera, Deine Erklärung für den Kursverlauf bei Klondex (post 3577) spricht nicht für einen rationalen Markt. Der Wert einer Goldmine hängt vom Goldpreisverlauf über ihre Lebensdauer ab, nicht vom aktuellen Preis mit seinen kurzfristigen Zicken und Zacken. Wenn der momentane Preis so starken Einfluss auf den Kurs hat, so zeigt mir das, dass Mr. Market nicht weit über seine eigene Nasenspitze hinausschaut.
    Dass neue Minen Anlaufkosten verursachen, ist natürlich und kein vernünftiger Grund für eine Abwertung.
    Die Zukäufe hat der Markt wohl auch anders gesehen als das Management. Wobei das hochgelobte Management hier mehr gewusst haben dürfte als die Leute am Bildschirm zu Hause oder in der Firma.
    Welche Bewertung die richtige ist, weiß ich nicht. Sie wird wohl irgendwo zwischen drei und sechs USD liegen.


    Gruß! Fritz

    weil der Markt 1. immer Recht hat und 2. vorrausschaut

    Hallo Caldera und andere,


    der Marktapotheose will ich doch mal entschieden widersprechen. Wenn der Markt wirklich so wissend wäre, dann könnte die Aktie von Klondex nicht innerhalb von 12 Monaten mal über sechs, mal unter drei USD stehen. Oder nimm Hudbay (HBM): Innerhalb von drei Tagen mal 7,90 (08.08.), mal 7,15 USD (heute). Eins kann doch nur richtig sein. Ein weiteres Beispiel: Die Unterbewertung von Kinross, dort im thread diskutiert. Die Liste irrationaler Bewertungen kann jeder von Euch verlängern.
    Richtig ist, dass der Kurs das (oft sehr bescheidene) Wissen aller Marktteilnehmer enthält. Er enthält aber auch ihr Unwissen, ihre wechselhaften Launen und Emotionen. Dazu kommt, dass die Märkte heute stark vermachtet sind, ein Umstand, der oft benannt und immer wieder vergessen wird. Auf einem funktionierenden Markt würde doch die Arbitrage Unterschiede wie die genannten unmöglich machen.
    Nein, Mister Market ist manisch-depressiv (nicht von mir), dazu launisch, kapriziös, emotional und fremdgesteuert. Er hat nicht recht, er behält recht. Nur zu seinen Preisen können wir kaufen und verkaufen. Darauf müssen wir uns einstellen. Aber wir müssen deshalb nicht in Anbetung verfallen.


    Gruß! Fritz

    Auf der homepage von GoldQuest lese ich:
    "GoldQuest is currently traded in Canada on the TSX Venture Exchange and in Frankfurt / Berlin on the Deutsche Börse.TSXV: GQC Frankfurt: M1W"
    Die Notiz in den USA ist da gar nicht erwähnt.
    Bei marketwatch wird zu GDQMF angegeben: "Volume: 62.3K". Geht man aber in den Chart und klickt "VOL" an, dann findet man einen trade von 12.800 um 12:57, einen von 8.700 um 12:58 und einen von 62.900 um 12:59, davor schon einige kleinere. Etwas stimmt da nicht.
    Glaubt man trotzdem den Angaben im chart, dann sieht das für mich nach einem unvorsichtigen Verkauf ohne limit in einem dafür ungeeigneten Markt in einem ungünstigen Zeitpunkt (Heimatbörse zu) mit anschließenden stop-loss-Verkäufen aus. Ist aber nur Vermutung.
    Meine GoldQuest bleiben jedenfalls im Depot.


    Gruß! Fritz

    woernie, Du könntest statt dem Rohstoffindex auch die Preise beim Aldi nehmen, das Ergebnis wäre ähnlich.
    Das ist eben die asset inflation, auf deutsch der Anlagenotstand. Ziemlich weit fortgeschritten, in der Tat.


    Gruß! Fritz

    Das ist eine clevere Lösung für das Finanzierungsproblem. Hatte schlimmeres befürchtet. Zum Glück bin ich schon/noch drin.


    Danke, wombelchen! Woher nimmst Du übrigens den Kurs? Kanada handelt doch noch nicht?


    Gruß! Fritz

    Bei Bougainville Copper (BOC.AX) tut sich was. Kursverdoppelung seit Ende April.


    Die Provinzregierung will selbständig werden, dazu braucht sie Geld, daher betreibt sie die Wiedereröffnung von Panguna. Es gibt aber auch noch Widerstände.


    https://ramumine.wordpress.com/tag/bougainville/


    Auch bei wallstreet online wird man munter.


    Habe noch einen Bestand.


    Einen eigenen thread habe ich nicht gefunden, lohnt sich vielleicht auch nicht, daher setze ich es mal hierher. Bitte ggf. verschieben.


    Gruß! Fritz

    Trump versagt hier völlig.

    Lupus, bin hier ganz Deiner Meinung, ausnahmsweise. Das egozentrische Trampeltier kann nicht Präsident. Es schwankt wie ein Rohr im Wind. Und den machen andere.
    Erstaunlich nur, dass Ihr das erst jetzt seht.


    Gruß! Fritz

    woernie,


    nur zur Kontrolle, ob ichs richtig verstanden habe:


    Von einer Bullenfalle spricht man nur, wenn die enttäuschte Erwartung steigender Kurse auf Charttechnik beruht hat und nicht, wie hier, auf fundamentalen Erwartungen?


    Danke für Antwort und Gruß! Fritz

    Nachdem erst kürzlich 179 Mio neue Aktien ausgegeben wurden (Einstieg u.a. von Sprott; alle Zahlen gerundet), gab es am 23. März 628 Mio (ohne warrants usw.). Jetzt kommen nochmal 143 Mio dazu. Dann sind es also 771 Mio. Davon gehören 322 Mio den neuen Aktionären, das sind 42 %. Bezahlt haben sie 21,5 Mio CAD. Für die Altaktionäre bleibt immer weniger übrig.
    Immerhin sehen kompetente Leute hier offenbar Chancen. Daher behalte ich meinen kleinen Bestand erst mal.


    Gruß! Fritz

    Wenn man drei Viertel von einer profitablen Jahresproduktion von 8,4 Mio Unzen Silber hingibt und dafür ein Viertel von einer alten mill und einem ausgekratzten Loch im Boden bekommt, so ist das in meinen Augen auch dann kein guter deal, wenn SSO noch ein Trinkgeld von 15 Mio USD drauflegt. Aber ihnen blieb wohl nichts anderes übrig, sonst wären sie eben ausgekauft worden.
    "We look forward to working with Silver Standard's proven and skilled operational team." Sagt Josef Grosso (erster link in Edels post 112). Was ist für die Arbeit dieses teams zu bezahlen, ehe GRG sein Viertel bekommt?
    Der Markt, der ja bekanntlich immer recht hat, sieht es anscheinend ebenso:
    Heute SSO.TO 14,82, + 0,70, + 4,96 % (Schätze); GRG.V 0,80, -0,06, - 6,98 % (Trostpreis).
    Habe mich zum Glück rechtzeitig auf die Seite der Sieger geschlagen (SSRI gut 6 % vom Depot).


    Gruß! Fritz