Beiträge von fritz

    Über HDG bekommt man SAC zu 0,075/0,275 = rund 0,27 CAD. Aber nur class A. Beim SAC-Kurs von 0,56 CAD werden also die class B mit 0,29 CAD bewertet.
    SAC hat 115,2 Mio Aktien, voll verwässert 127,6 http://www.soamsilver.com/share-structure.asp. Gesamtwert 33,4 bzw. 37 Mio CAD. Die class B-Aktionäre bekommen 85 % der Entschädigung, deren heutiger Wert wäre demnach (der Markt hat ja immer recht) 39,3 bzw. 43,5.
    Das Verfahren kann vier Jahre dauern. Von der schließlichen Entschädigung nimmt der Prozessfinanzierer seinen Anteil; die Höhe ist nicht mitgeteilt, ich schätze mal ein Viertel. Dann ist der Betrag auf heute abzuzinsen, und ein Risikoabschlag ist auch angebracht. Die Entschädigung müsste also wenigstens 80 Mio CAD betragen, damit die Rechnung aufgeht. Davon 20 Mio für den Prozessfinanzierer, 10 Mio Zinsen, 10 Mio Zitterprämie und 40 Mio heutiger Wert.
    Glaubt Ihr daran? Wird SAC mehr bekommen, als Erstattung seiner Aufwendungen? Das waren nach meiner Erinnerung etwa 40 MIO CAD. Die Vorstellung, dass Bolivien an SAC für Schätze bezahlt, die ungehoben im Boden des Landes liegen, kommt mir abwegig vor. Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, was gerecht wäre (dazu wäre viel zu sagen), sondern um das, was zu erwarten ist.
    Eine andere Frage ist, was die class A-Aktien nach der Trennung wert sein werden. Dazu kann ich aber keine Rechnung aufmachen.


    Gruß! Fritz

    Was ich in diesem Forum in letzter Zeit lese, klingt mir sehr nach Kapitulation der letzten Mohikaner. So enden Abschwünge.
    Das noch verfügbare physische Gold wird in raschem Tempo verscherbelt Richtung Asien, von wo es zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr zurückkommt. Da muss es irgendwann alle sein. Es wird immer Käufer geben, die sich nicht mit Papiergold abspeisen lassen. Wenn die nicht mehr physisch bedient werden können, dann steigt der Preis. Keine Ahnung, wann es soweit ist, aber der Tag kommt.


    Gruß! Fritz

    Von der Seite der russischen Zentralbank:

    Zitat

    The international reserves consist of foreign exchange, SDR holdings, reserve position in the IMF and monetary gold...Values are converted to US dollars using official exchange rates of foreign currencies in terms of the Russian ruble


    Fällt also der Dollar gegenüber anderen Werten, die in den Reserven enthalten sind, so erhöht sich die Dollarsumme, ohne dass sich am Bestand das geringste ändert.
    Der US-Dollar ist eben nicht das Maß aller Dinge.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Hatte früher die USA in den 70er Jahren die Edelmetallpreise hochgetrieben, hat China diese Rolle jetzt übernommen.


    Die Chinesen als Goldkäufer haben ein Interesse an niedrigen Preisen. Und sie sind klug genug, das auch umzusetzen. Keine freie-Märkte-Ideologie vernebelt ihnen das Hirn. Wie sie das machen, bleibt im Dunkeln. Wüssten wir es, würde es wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.


    Das wird hier und anderswo m.E. viel zu wenig berücksichtigt.


    Gruß! Fritz

    Habe mir Cobar etwas angesehen. Bin nicht überzeugt.
    Ressourcen deutlich unter 100 Mio Silber. Der letzte Quartalsbericht fehlt noch (der vorletzte kam im April). Die Produktion läuft wohl noch nicht rund.
    Natürlich: Wenn sie mehr Silber finden, die Produktion in Gang bringen (das verspricht der neue CEO) und der Silberpreis steigt, dann kann man damit Glück haben.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Recognized non-cash, pre-tax impairment charge and write-downs of $221.7 million related to Pirquitas, exploration projects and assets held for sale.


    Der größte Teil des Verlusts sind Abschreibungen, ein rein buchmäßiger Vorgang. Trotzdem natürlich unschön.


    Gruß! Fritz

    Hallo elpollo,


    das Blasengerede ist in der Tat nicht erhellend. Aber wenn in der Kaliindustrie ein Preiskampf ausbricht, dann ist der Gewinn von K+S schnell weg. Die Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich irgendwo zwischen 0 und 50%, also rechnen wir mal mit 25%. Gewinner wären natürlich die Chinesen. Was geben sie Putin dafür? Eine Hand wäscht die andere.
    Apple ist zur Zeit in Mode, daher können sie ihre Kunden abzocken ohne entsprechende Leistung. Entweder merken die Kunden das nicht, oder es ist ihnen egal, weil der Geltungsnutzen es ausgleicht. Aber die Mode ist launisch; sollte sie umschlagen (i-phone.. wie kann man nur), dann sind Gewinn und Kurs da auch schnell im Keller.
    Das spricht alles nicht gegen schnelle trades, wie sie unsere Freunde wohl planen. Aber Holzauge sei wachsam.


    Gruß! Fritz

    Hallo value,


    Glückwunsch zum Gewinn bei der goldenen Königin! Das war clever, so muss man es machen. Für ein längerfristiges Engagement hätte sie sich m.E. weniger geeignet, wie früher dargelegt. Da ist beadell sicher besser.
    Im Tageschart bei yahoo sehe ich, dass der Kurs nach 14:30 einbricht, mit plötzlich höherem Volumen von ca. 150.000 bis knapp 400.000 Stück alle 10 Minuten hier. Hast Du eine Ahnung, wer da abgeladen hat und warum? Und hat er/sie schon fertig, oder geht das so weiter?


    Gruß! Fritz

    Halo Saccard,


    Deine ersten beiden Punkte würden eine gewaltige Aufwertung des fiat bedeuten. So etwas halte ich für extrem unwahrscheinlich. Auch in China wird schließlich nicht wenig Geld "geschöpft", nur dass es dort noch wirkt, weil es noch genügend Wachstumsspielräume gibt.


    Alle Immobilieneigner mit Schulden wären bei Deinem Szenario pleite. Das wird die chinesische Führung nie zulassen, weil sie es nicht überleben würde.


    Dass unser System sich dem Ende seiner Lebensdauer nähert, sage ich schon länger. QE ist der letzte Notnagel.


    Gruß! Fritz

    Hallo value,


    habe bei GQM mal in die Präsentation geschaut. http://www.goldenqueen.com/powepoint/PPT__June%202013.pdf


    Die durchschnittlichen Gehalte sind je Tonne 0,517 g Gold und 9,42 g Silber (S.22). Davon sollen beim Gold 85 % und beim Silber 52,5 % gewonnen werden (S.7), also je Tonne rund 0,44 g Gold und 4,9 g Silber oder 0,52 g Goldäquivalent - 1/60 Unze.
    Pro Unze müssen 60 t Gestein abgebaut, zermahlen und ausgelaugt werden. Die strip ratio ist 1,49:1 (S.7), also müssen nochmal fast 90 Tonnen weggeräumt werden. Da fällt es mir schwer, den Angaben über die Kosten zu glauben.
    Allerdings wollen sie den Abraum verwerten (S.10). Das dürfte die niedrigen Kosten erklären.

    Zitat

    Golden Queen all-in costs include:
    total cash costs net of by-products and including royalty, depreciation and amortization, sustaining capex and corporate overhead

    (Hervorhebung von mir).
    Über Qualität des Materials, Marktlage usw. weiß man fast nichts. Daher sagen sie selbst:

    Zitat

    No contributions from the sale of aggregate will be included in the cash flow projections until long term contracts for the sale of products have been secured

    Andererseits aber:

    Zitat

    The sale of aggregate has been included in the Approved Plan

    Das klingt mir sehr nach Reise ins Blaue. Wer mitreist, wird viel Glück brauchen.


    Gruß! Fritz

    Hallo GS, lies im Bericht:

    Zitat

    Net loss before income taxes for the year ended April 30, 2013 was $2.8 million...
    Gold poured for the year was 91,786 ounces. A total of 91,771 ounces was sold at an average price of $1,653...


    Pro Unze haben sie bei einem erzielten Goldpreis von 1.653 $ noch rund 30 $ verloren. Gesamtkosten knapp 1.700 $.
    Nach einer Faustformel, die ich mal gelernt habe, rechnet man bei einer Verzehnfachung der Produktion mit einer Halbierung der Stückkosten. Heruntergerechnet auf die von Dir erwartete Verdoppelung wäre das eine Senkung um ca. ein Sechstel. Das überlagert sich natürlich mit der "normalen" Kostenentwicklung.
    Unzenkosten von 1.500 $ für "fiscal 2014" halte ich daher für eine ungenaue, aber plausible Schätzung. Zwischen 1.400 und 1.600 werden sie wahrscheinlich liegen. Wenn alles gut geht.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    ist man mit Edelmetall im Keller besser durch die Krisen gekommen


    Oft ist das Edelmetall gut durch die Krise gekommen, aber nicht sein Eigner. Das zeigen die vielen vergrabenen Schätze aus früheren Jahrhunderten.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    kapitalvernichtung 1.ranges


    Hallo museo,


    nix wird vernichtet - außer vielleicht Illusionen. Maschinen, Gruben, Reserven und Ressourcen - alles da. Eine Aktie bleibt eine Aktie. Wer sie hat, soll sie einfach behalten, bis sie wieder steigt.
    Natürlich wäre es schön gewesen, bei 40 USD zu verkaufen und jetzt die doppelte Zahl zurückzukaufen. Aber entgangener Gewinn ist keine Kapitalvernichtung.


    Gruß! Fritz

    Jürgen,


    die Logik verstehe ich nicht. Warum soll jemand zu einem niedrigeren Preis abgeben, was er zu einem höheren nicht hergegeben hat? Außer er muss - aber margin calls treffen typischerweise nicht Kleinanleger. Stop losses lagen wohl meist über 1.500 USD und sind längst durch.
    Ist mir sowieso ein Rätsel, wer bei diesen Preisen noch irgendetwas verkauft, seiien es Metalle oder Minenaktien. Außer natürlich professionelle Händler.


    Gruß! Fritz

    Spätestens wenn Euch der Ganove den kleinen Finger abschneidet und droht weiterzumachen, werdet Ihr wohl die Kombination für den Tresor rausrücken. Sicherheit ist und bleibt eine Illusion.
    Anlieferung und Montage eines so schweren Gegenstandes bleiben schwerlich unbemerkt. Hoffentlich erfahren es nicht die falschen.
    Wie verhält sich Euer Stahl übrigens gegenüber einer starken Säure?


    Gruß! Fritz