Beiträge von fritz

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    Finanzielle und operative Höhepunkte des 4. Quartals 2012
    Der Nettoverlust im Q4 2012 betrug 1,3 Mio. $
    Die Metallproduktion im Q4 2012 belief sich auf 672.690 oz Ag-Äq


    Verlust also etwa 2 USD je Unze AG-Äq. Erzielter Preis war 31,94 USD. Break even demnach etwa 34 USD.
    Allerdings schließt die Rechnung die Explorationskosten ein, die man auch als Investitionen sehen könnte.
    Fazit: Es kann eigentlich nur besser werden.


    Gruß! Fritz

    Aus einer mail von heute: (die Tabelle leider wie üblich verhunzt)
    AVINO FEBRUARY PRODUCTION REPORT


    Avino Silver and Gold Mines Ltd. (ASM: TSX.V, ASM: NYSE - MKT; “Avino” or “the Company”) is pleased to announce the following February 2013 production results from its San Gonzalo mine operation located on the Avino property near Durango, Mexico.


    Production numbers from the past five months, as well as 2013 yearly totals are reported as follows:


    Oct 2012 Nov 2012 Dec 2012 Jan 2013 Feb 2013 Monthly Change % YTD SG
    Total Mill Feed (dry tonnes) 6,647 6,528 6,364 6,392 6,418 0.4 12,810
    Average Daily Throughput (tpd) 214 218 235 228 229 0.4 229*
    Days of Operation 31 30 27 28 28 0.0 56
    Feed Grade Silver (g/t) 233 256 287 315 306 (2.9) 311*
    Feed Grade Gold (g/t) 0.93 0.99 1.19 1.27 1.19 (6.5) 1.23*
    Bulk Concentrate (dry tonnes) 180 177 181 197 166 (15.7) 363
    Bulk Concentrate Grade Silver (kg/t) 7.04 7.37 7.90 8.32 9.43 13.3 8.83*
    Bulk Concentrate Grade Gold (g/t) 25.0 25.4 28.6 29.1 30.4 4.4 29.7*
    Recovery Silver (%) 82 78 78 81 80 (1.2) 80*
    Recovery Gold (%) 72 69 68 70 66 (5.7) 68*
    Mill Availability (%) 97.2 98.1 87.9 91.1 99.0 8.7 94.9*
    Total Silver Produced (kg) 1,265 1,302 1,433 1,638 1,565 (4.5) 3,203
    Total Gold Produced (g) 4,489 4,487 5,185 5,722 5,036 12.0 10,758
    Total Silver Produced (oz) calculated 40,671 41,870 46,066 52,779 50,315 (4.5) 103,094
    Total Gold Produced (oz) calculated 144 144 167 184 162 (12.0) 346
    Total Silver Equivalent Produced (oz) 47,888 49,083 54,401 62,781 59,228 (5.7) 122,008

    *year to date average
    Silver equivalent for January and February were calculated using a 55:1 ratio for silver to gold. For the months of October, November and December, a 50:1 ratio was used in the calculation. (The ratio was changed to reflect more current gold and silver prices.) Mill production figures have not been reconciled and are subject to adjustment with concentrate sales. Year-to-date and calculated figures may not add up due to rounding.

    February Highlights


    Grade of concentrate produced was higher in February than January resulting in fewer tonnes of concentrate.
    Silver and gold production decreased slightly compared to January due to lower silver and gold feed grades and gold recovery.
    Tonnes processed were essentially the same as in January.
    A scheduled down day was deferred until March, resulting in 28 operating days for February.
    Silver recovery was similar to January but the gold recovery was 4% lower. The lower recovery could be the result of producing a higher grade concentrate (higher concentrate grades typically result in lower recoveries)
    During the month, 10 truckloads of concentrate weighing 337.435 dry tonnes were shipped and sold.


    Gruß! Fritz

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    ein Absacken auf 1570-1565 für heute wäre noch "normal". Was jetzt passiert ist lediglich die Stabilisierung bzw. "Bodenbildung" und da kann es ein wenig holprig werden


    Wir sehen die holprige Bodenbildung wie angesagt. Pünktlich bei 1565 hat es nach oben geholpert. Chapeau, Pandadler! Hast Du einen Zeithorizont für Deine 1620?


    Gruß! Fritz

    Hallo Knucki,

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    Gold wird in der Industrie kaum gebraucht und ist daher im Prinzip wertlos


    Natürlich hast Du damit recht: Gold ist ein barbarisches Relikt. Nur ist es eben nicht das einzige. Die meisten davon stecken in den Köpfen der Menschen. Dazu gehören die Habgier und ihr Unterfall, die Goldgier. Darauf lässt sich seit rund 5.000 Jahren zuverlässig bauen.
    Ein Anhaltspunkt für den Preis ergibt sich aus den Produktionskosten.
    Bei der Inflation hast Du nicht recht: Geldmengenausweitung ist Inflation (inflare = aufblähen, nämlich die Geldmenge). Preissteigerungen sind davon die Folge, die nicht zwangsläufig sofort eintritt.
    Merke: Gold ist Geld. Geld regiert die Welt, aber es regiert sie nicht gut.


    Gruß! Fritz

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    Ich habe mich früher oft gewundert, warum z.B. Altenpfleger und Krankenschwestern so schlecht bezahlt werden


    Die genannten Berufsgruppen sind schlecht organisiert. Sie nutzen die Macht nicht, die sie gemeinsam hätten.
    Wie man sich bettet, so liegt man.


    Gruß! Fritz

    Hallo Metaller,

    Zitat

    Seit etwa 2009 gibts jeden Monat irgendwo n Artikel von irgendwem, der das ganze Systems, alles und gleich die halbe Welt vor dem Chaos und dem Zusammenbruch sieht.
    Auf solche Aussagen sollte man einfach nicht MEHR viel geben.


    Dass die Untergangspropheten nerven, kann ich verstehen. Aber:
    - Jeder weiß, dass es mit dem Schuldenmachen so wie bisher nicht weitergehen kann.
    - Keiner weiß, wo die Nachfrage herkommen soll, wenn das Schuldenmachen aufhört.
    Findest Du einen von diesen Sätzen falsch? Oder weißt Du einen Ausweg aus der Klemme? Oder weißt Du einen, der einen weiß?
    Ich nicht. Deshalb denke ich, dass unser System sich dem Ende seiner Lebensdauer nähert. Die Restlebensdauer schätze ich zwischen drei und dreißig Jahren. Wobei von den dreißig schon einige rum sind.
    Bitte erinnere Dich, wie es mit der Sowjetunion ging. Jahrzehntelang wurde ihr Untergang prophezeit, kaum einer gab noch viel darauf. Und dann brach sie plötzlich doch zusammen.


    Gruß! Fritz

    Goldwing, danke für diesen thread.
    Zwar konnte ich nicht unterschreiben, weil ich kein Bayer bin. Aber es ist schön zu sehen, wie das Volk dem Unfug der Studiengebühren ein Ende macht.
    Das schlimmste bei den Gebühren ist nicht die Belastung derer, die sie zahlen (obwohl eine Geldbuße dafür, dass man kluge und strebsame Kinder großgezogen hat, nicht recht Sinn macht). Wirklich schlimm ist, dass viele wegen der Gebühren nicht studieren (können). Sie machen vielleicht auch ohne Studium ihren Weg, aber an der vollen Entfaltung ihrer Fähigkeiten werden sie gehindert. Und das ist schade und schädlich für sie und für uns alle.


    Gruß! Fritz

    Hallo zwyss,
    der Begriff cash costs wird nicht ganz einheitlich verwendet, z.B. gehören royalties mal dazu, mal nicht. Aber jedenfalls gehört nicht dazu:
    - alles, was auch anfällt, wenn nicht produziert wird, von Exploration über Schuldzinsen bis zu Vorstandsgehältern, und
    - alles, was nicht bar bezahlt wird, z.B. depreciation, depletion.
    So kommt es, dass im Beispiel post 65 die cash costs 710 $/Unze betragen, die Gesamtkosten aber 1.370, also fast das doppelte.
    Wenn die cash costs wie angekündigt steigen und die übrigen Kosten gleich bleiben, so liegt der break even bei 1.510 - 1.585 $/Unze.
    Einen guten und leicht verständlichen Text zu dem Thema findest Du hier:
    http://www.gata.org/node/7709
    Ist schon von 2009, die Zahlen sind überholt. Der Autor rechnet wie ich, fühle mich bestätigt:

    Zitat

    Taking their revenues from their annual reports and subtracting the reported profits gives each company's total costs. Then dividing by the total annual production of gold ounces gives the total cost per ounce to produce gold


    Gruß! Fritz

    Im 3. Quartal 2012 (dem letzten, für das ein Finanzbericht vorliegt) hat Iamgold rund 200.000 Unzen produziert und rund 60 Mio $ verdient (Adjusted net earnings). Gewinn also etwa 300 $ je Unze. Total cash costs 710 $. Verkauft wurde zu 1.670 $, Gesamtkosten demnach bei 1.370 $ je Unze.

    Zitat

    Total cash costs, including royalties, for 2013 are expected to increase to a range of between $850 and $925 an ounce.


    Das frisst also gut und gern den halben Gewinn. Da finde ich die Kursreaktion schon verständlich.
    Alle Daten sind aus den Meldungen auf der Iamgold-homepage, z.T. gerundet.


    Gruß! Fritz

    museo, wenns Dich stört, brauchst es ja nicht zu lesen. Ich finde die Mitteilungen sachdienlich, sie gehören zu dem Teil, den ich zu lesen pflege - und das ist der kleinere.
    dukezero, danke für die Arbeit, bitte mach weiter. Allerdings würde ich es begrüßen, wenn Du auch auf die schwächeren Seiten des Wertes mal eingehst. Ist es falsch zu sagen, dass die grades bescheiden sind und die Gegend unwirtlich? Demgegenüber steht die schiere Größe des Vorkommens, die mich auch zum Kauf veranlasst hat; Kaufkurs war 2,41 CAD.


    Gruß! Fritz

    Goldwasser, ich weiß auch nichts. Hatte seit Montag kein Internet (Telekom-Fehler) und jetzt erst flüchtig geschaut. Mein Eindruck ist, dass Präsident und Vizepräsident das Geschäft mit Horizonte betrieben hatten, dass dieses am Widerstand von Aktionären gescheitert ist und sie nun die Konsequenzen ziehen (müssen). Eine so billige de-facto-Übernahme hätte mir auch nicht gefallen, das habe ich ja angedeutet. Warum die Zusammenlegung der Aktien 4 zu 1 (so die HV) statt nach Ermessen des Managements (so der deal) für Horizonte unannehmbar gewesen sein soll, ist mir schleierhaft; vermutlich wird das nur vorgeschoben. Der Hintergrund bleibt dunkel, ebenso was der Vorgang für die Zukunft der Gesellschaft bedeutet. Warten wir auf die Eröffnungen des neuen Managements.


    Gruß! Fritz

    Der Erwerb von falcao scheitert anscheinend, weil man sich nicht über das Zusammenlegungsverhältnis der Aktien von GYG einigen kann. Seltsam...
    http://www.guyanafrontier.com/…e=2012/01/01...2012/12/31
    (Nachricht vom 31.12.2012)
    Aus der vorhergehenden Nachricht vom 24.12. ergibt sich, dass bei der entscheidenden HV nur 28,8% des Kapitals vertreten waren. Horizonte hätte durch das Geschäft 47,1% bekommen, die Gesellschaft also beherrscht.


    Gruß! Fritz

    http://moneymorning.com/2012/1…s-hidden-iceberg-in-2013/

    Zitat

    Consider an economy with two substitutable products-call them widgets and grommets. Initially both have the same price, but everyone buys widgets, which are slightly superior.
    Then let's assume the price of widgets doubles in year 1. Everyone may switch to grommets, but these have not increased in price, and so the chain-weighted price index remains static.
    Then in year 2, let's say the price of grommets doubles while that of widgets remains at the new higher level - so everyone switches back to widgets. But since these have not risen in price in year 2, the chain-weighted price index again remains constant.
    So after 2 years, the prices of widgets and grommets have both doubled, but the price index hasn't moved at all. As I said, chain-weighting is a nothing more than a government fiddle.


    Besser kann man es kaum darstellen, daher ausnahmsweise hier mitgeteilt. Ist Börsenbriefreklame, aber trotzdem lesenswert, auch wenn ich nicht mit allem einig bin.
    Die Moderation bitte ich um Nachsicht. Ich weiß, Werbung gehört hier nicht hin. Ich will für niemand werben.


    Gruß! Fritz

    wef,
    es ist doch kein Zufall, dass die Nichtbanken überwiegend long sind: das entspricht der menschlichen Natur. Etwas zu kaufen, weil man denkt es steigt, liegt viel näher, als etwas zu verkaufen in der Hoffnung, sich billiger eindecken zu können. Überhaupt bei der Inflationserfahrung, die wir alle haben. Das wird in Shanghai auch nicht anders sein.
    Und da müssen die Banken eben short sein, um ihre Kundschaft zu bedienen; sonst gäbe es das Geschäft nicht. Ob und wie sie sich absichern, weiß ich nicht, aber ich nehme an, dass sie es tun, denn der fähige Bankmensch (mag er auch gierig und skrupellos sein) hat am Ende des Tages sein Buch rund.
    Sicher sind das Spekulationen. Aber das Wasser läuft überall den Berg hinunter.
    Dass es an der comex üble Machenschaften gibt und in Shanghai vielleicht andere, will ich damit nicht leugnen. Aber China ist Käufer und nicht Verkäufer, sein Interesse sind niedrige und nicht hohe Preise. Also, wenn sie manipulieren, dann nach unten.


    Gruß! Fritz

    Eine margin-Erhöhung bedeutet doch, dass nachgeschossen werden muss; wer klamm ist, muss liquidieren. Das gilt für beide Seiten. Einen Preiseffekt hat das dann, wenn es auf eine Seite stärker wirkt als auf die andere.
    Wenn die longs typischerweise Spekulanten sind, die auf Kante nähen, die shorts aber Banken, die Geld haben oder besorgen können, dann ist zu erwarten, was an der Comex beobachtet wird: margin-Erhöhung = Preissenkung. So sehe ich das, meine Kenntnisse stammen allerdings nur aus diesem Forum.
    Nun meine Frage an wef: Warum sollte das in Shanghai anders sein? Oder siehst Du einen Fehler in meiner Analyse? Schon im voraus danke für die Antwort.


    Gruß! Fritz