Beiträge von fritz

    Goldwasser, ich weiß auch nichts. Hatte seit Montag kein Internet (Telekom-Fehler) und jetzt erst flüchtig geschaut. Mein Eindruck ist, dass Präsident und Vizepräsident das Geschäft mit Horizonte betrieben hatten, dass dieses am Widerstand von Aktionären gescheitert ist und sie nun die Konsequenzen ziehen (müssen). Eine so billige de-facto-Übernahme hätte mir auch nicht gefallen, das habe ich ja angedeutet. Warum die Zusammenlegung der Aktien 4 zu 1 (so die HV) statt nach Ermessen des Managements (so der deal) für Horizonte unannehmbar gewesen sein soll, ist mir schleierhaft; vermutlich wird das nur vorgeschoben. Der Hintergrund bleibt dunkel, ebenso was der Vorgang für die Zukunft der Gesellschaft bedeutet. Warten wir auf die Eröffnungen des neuen Managements.


    Gruß! Fritz

    Der Erwerb von falcao scheitert anscheinend, weil man sich nicht über das Zusammenlegungsverhältnis der Aktien von GYG einigen kann. Seltsam...
    http://www.guyanafrontier.com/…e=2012/01/01...2012/12/31
    (Nachricht vom 31.12.2012)
    Aus der vorhergehenden Nachricht vom 24.12. ergibt sich, dass bei der entscheidenden HV nur 28,8% des Kapitals vertreten waren. Horizonte hätte durch das Geschäft 47,1% bekommen, die Gesellschaft also beherrscht.


    Gruß! Fritz

    http://moneymorning.com/2012/1…s-hidden-iceberg-in-2013/

    Zitat

    Consider an economy with two substitutable products-call them widgets and grommets. Initially both have the same price, but everyone buys widgets, which are slightly superior.
    Then let's assume the price of widgets doubles in year 1. Everyone may switch to grommets, but these have not increased in price, and so the chain-weighted price index remains static.
    Then in year 2, let's say the price of grommets doubles while that of widgets remains at the new higher level - so everyone switches back to widgets. But since these have not risen in price in year 2, the chain-weighted price index again remains constant.
    So after 2 years, the prices of widgets and grommets have both doubled, but the price index hasn't moved at all. As I said, chain-weighting is a nothing more than a government fiddle.


    Besser kann man es kaum darstellen, daher ausnahmsweise hier mitgeteilt. Ist Börsenbriefreklame, aber trotzdem lesenswert, auch wenn ich nicht mit allem einig bin.
    Die Moderation bitte ich um Nachsicht. Ich weiß, Werbung gehört hier nicht hin. Ich will für niemand werben.


    Gruß! Fritz

    wef,
    es ist doch kein Zufall, dass die Nichtbanken überwiegend long sind: das entspricht der menschlichen Natur. Etwas zu kaufen, weil man denkt es steigt, liegt viel näher, als etwas zu verkaufen in der Hoffnung, sich billiger eindecken zu können. Überhaupt bei der Inflationserfahrung, die wir alle haben. Das wird in Shanghai auch nicht anders sein.
    Und da müssen die Banken eben short sein, um ihre Kundschaft zu bedienen; sonst gäbe es das Geschäft nicht. Ob und wie sie sich absichern, weiß ich nicht, aber ich nehme an, dass sie es tun, denn der fähige Bankmensch (mag er auch gierig und skrupellos sein) hat am Ende des Tages sein Buch rund.
    Sicher sind das Spekulationen. Aber das Wasser läuft überall den Berg hinunter.
    Dass es an der comex üble Machenschaften gibt und in Shanghai vielleicht andere, will ich damit nicht leugnen. Aber China ist Käufer und nicht Verkäufer, sein Interesse sind niedrige und nicht hohe Preise. Also, wenn sie manipulieren, dann nach unten.


    Gruß! Fritz

    Eine margin-Erhöhung bedeutet doch, dass nachgeschossen werden muss; wer klamm ist, muss liquidieren. Das gilt für beide Seiten. Einen Preiseffekt hat das dann, wenn es auf eine Seite stärker wirkt als auf die andere.
    Wenn die longs typischerweise Spekulanten sind, die auf Kante nähen, die shorts aber Banken, die Geld haben oder besorgen können, dann ist zu erwarten, was an der Comex beobachtet wird: margin-Erhöhung = Preissenkung. So sehe ich das, meine Kenntnisse stammen allerdings nur aus diesem Forum.
    Nun meine Frage an wef: Warum sollte das in Shanghai anders sein? Oder siehst Du einen Fehler in meiner Analyse? Schon im voraus danke für die Antwort.


    Gruß! Fritz

    Natürlich werden die USA nicht pleite gehen. Sie schulden ja nur Dollars. Und davon können sie drucken, soviel sie wollen. Das sage ich seit Jahren.
    ABER: Inzwischen werden sie ihre treasuries ja nicht mehr los. Ein Großteil landet bei der Fed. Staatsfinanzierung über die Notenbank kann ein paar Jahre funktionieren, doch niemals auf Dauer. Bisher war sie als Mittel der Kriegsfinanzierung bekannt.
    Der größte Teil der treasuries liegt in Peking. Stellt Euch mal vor, die Chinesen würden sie auf den Markt werfen. Die Kurse würden zusammenbrechen, die Zinsen reziprok dazu explodieren. Die Fed müsste alles aufnehmen. Das gäbe eine gewaltige Dollarwelle, die alle Dämme überspülen würde.
    Aber wahrscheinlich haben die Chinesen das gar nicht nötig. Die Defizite sind alternativlos. Schon die bescheidene Reduzierung durch das fiscal cliff löst ja schlimmste Befürchtungen aus, und mit Recht. Denn woher soll die Nachfragelücke geschlossen werden?
    Jeder weiß, dass es mit dem Schuldenmachen so nicht weitergehen kann. Aber keiner weiß, wo die Nachfrage herkommen soll, wenn das Schuldenmachen aufhört.


    Gruß! Fritz

    [size=12]

    Zitat

    Recognized quarterly total and comprehensive loss of $0.8 million, compared to total and comprehensive income of $1.0 million in the third quarter of 2011.


    Auf den ersten Blick liest sich das für mich nicht so toll, anscheinend auch nicht für den Markt.
    Allerdings: Sie haben 27.084 Unzen produziert, aber nur 24.469 verkauft. Wo die übrigen 2.615 sind und was man damit vorhat, dazu habe ich keine Erklärung gefunden. Ein Verkauf zum gleichen Preis von 1.675 $ brächte einen zusätzlichen Erlös von gut 4 Mio $, evtl. abzüglich ein paar Transport- und Schmelzkosten. Damit wäre die Gewinnzone erreicht.


    Gruß! Fritz

    Hallo Goldwasser,


    danke für den Link.


    Des Rätsels Lösung sehe ich in folgendem:

    Zitat

    Horizonte Minerals Plc. ("Horizonte") of London, England (AIM and TSX: HZM), a company at arm's length to Guyana Frontier ... Upon closing the Acquisition Transaction, including the common shares purchased by Horizonte in the Placement, Horizonte will beneficially own approximately 47.1% of the issued and outstanding common shares of Guyana Frontier.


    Horizonte nützt den niedrigen Aktienkurs, um seine Position bei GYG.V zu stärken; zahlt mit einem Projekt von zweifelhaftem Wert und mit 400.000 $; und hat danach fast eine Mehrheit. Offenbar versprechen sie sich etwas davon, Marudi ist also vielleicht doch aussichtsreicher, als der Kurs zuletzt angedeutet hat. Aber vielleicht sollte man lieber Horizonte haben als GYG.V...


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Trotz enormer Geldmengenausweitung wird die Arbeitsmarktsituation nicht wesentlich besser.


    Hallo zwyss,
    frage Dich doch mal: Besser für wen? Die Arbeitgeber freuen sich über einen wachsenden Niedriglohnsektor, der Abstand zwischen den working poor und den Multimillionären wird immer größer. Die Angst um den Arbeitsplatz wächst, mit ihm die Macht der Chefs; noch nie seit WK2 konnten sie so schrankenlos durchregieren wie heute. Und das ist kein Zufall, sondern entspricht genau der Machtlage in dieser unserer Gesellschaft.


    Gruß! Fritz

    Realized gold price per ounce 1,685 ($; aus dem Goldcorp-Quartalsbericht).
    Meine Annahme von 1.650 $ in post 101 war also eher vorsichtig. Hoffen wir, dass die Verkäufer von San Gold ebenso geschickt sind wie die von Goldcorp.


    Gruß! Fritz

    Heute Rückkauf zu 0,90 CAD, nach Verkauf zu 1,07.
    Der Finanzbericht für Q3 sollte in der ersten Novemberhälfte kommen (Vorquartale 8.5., 13.8.). Er sollte erstmals einen Gewinn ausweisen und den Kurs hüpfen lassen.
    Wenn sie ihre 27.000 Unzen zu 1.650 $ verkauft haben, so ist das ein Umsatz von 44,5 Mio $. Die Minenproduktion von 143.949 Tonnen war nicht höher als früher (Q2: 155,495 tons, Q1: 144,549 tons), also sollten die operativen Kosten nicht über 30 Mio $ gestiegen sein (Q2: 28,524,026, Q1: 27,517,466). Rechnen wir noch 10 Mio für Verwaltung und Exploration hinzu (Q2 etwa 9 Mio), so bliebe ein Gewinn von 4,5 Mio, bei 325 Mio Aktien immerhin etwa 1,4 Cent je Aktie. Das ist nicht üppig, aber viel besser als ein Verlust. - Jetzt bin ich gespannt, wie sich die wahren Zahlen zu meiner Daumenpeilung verhalten werden.
    In Q4 müssen sie noch etwas mehr produzieren, wenn sie ihre guidance erreichen wollen (und das ist angekündigt). Anscheinend erwartet man steigende grades. Auch der Verkaufspreis dürfte noch etwas steigen. Selbst bei etwas höheren Kosten sollte die Lage freundlich bleiben.


    Grüße! Fritz

    Zitat

    Ein an der Oberfläche 20x20 großer Block aus dieser Formation würde überschlagen schon mal etwa 40,000 Unzen Gold enthalten...

    Lucky,
    da rechnest Du ja mit etwa 4 to je cbm. Wo nimmst Du diesen Wert her?


    Gruß! Fritz

    Pandadler hat nie im Zweifel gelassen, dass seine Prognosen kurzfristig zu verstehen sind. Wer langfristig plant, kann sie ignorieren; er muss sich nicht die Mühe machen, sie in die Tonne zu treten.
    Aber wir alle leben kurz- und vielleicht mittelfristig; langfristig sind wir alle tot, wie Lord Keynes einst so treffend bemerkte.
    Einige hier verdienen sich wirklich den Spruch: Das hätten meine Kinderladenkinder besser gemacht.


    Gruß! Fritz