Beiträge von Tilo

    selbst bei "nur" 15% Aufgeld ist es doch irgendwie sinnlos, Artikel mit so großer Fungibiltät bei zugleich geringem Spread im normalen Münzhandel über Auktionshäuser zu verkaufen
    irgendjemand macht dabei Miese: der Käufer, der viel zu viel bezahlt
    oder der Verkäufer, der viel weniger bekommt, weil der/die Käufer entsprechend des zusätzlichen Aufgelds entsprechend weniger bietet
    oder beide und nur das Auktionshaus gewinnt immer

    sind dort 2 Dauerthreads: der eine bzgl. Fälschungen und der andere bzgl. gekaperten accounts, wo nichts geliefert wird, wobei der Stammposter dort hauptsächlich welche mit Goldauktionen auflistet, weil er speziell nach denen sucht

    definiere
    "man"
    professionelle Goldankäufer haben selbstverständlich (ab etwa 1.000,- kostende) Geräte, die auch durch Folien und Blister die Echtheit testen können



    du selbst hast im eingepackten Zustand wenig Möglichkeiten bei so einem kleinen Barren


    wenn er nackig wäre, gäbe es günstigere Möglichkeiten (Dichte, Magnetismus)


    davon abgesehn ist mir schleierhaft, was das für ein Geschäftsmodell ist, denn an 520,- per heute für nen 10g-Barren ist nichts zu verdienen


    du hast Fälschungen für 100,- gefunden? ich sehe da hauptsächlich welche im einstelligen Dollarbereich/Stück

    wow
    400,- für ne magnetwaage?
    was bin ich für ein knauserer und hab nur 10 für die Waage, 2(?) für den großen Magnet und ein Reststück Kunststoffrohr ausgegeben


    wobei es ein stück Faden mit Magnet auch tut


    man darf da natürlich kein Parkinson haben ;)

    zwar nicht ebay, aber trotzdem lustige Auktion
    Zollauktion hat doch echt noch beklopptere Bieter als ebay
    https://www.zoll-auktion.de/au…sicht=1&id=651303#history
    4 verschiedene Bieter haben sich dort um den aktuellen 08/15-50g-Barren gekloppt und auf 3200,- getrieben statt z.B. bei heubach für unter 2.700 zu bestellen
    (ja, Sargform ist jetzt nicht unbedingt überall lagernd, aber auch kein wirkliches Problem, zu bekommen. ist ja kein historisches Stück, sondern aktuelle Ware, die man beim Hersteller kiloweise bekommen kann)


    und ein verschrammelter oller 5grammer mit deutlichen Prüfspuren steht 20 Tage vor Ende schon bei normalwareneupreis 275,-
    https://www.zoll-auktion.de/au…katid=1114&erste_seite=ja

    daß Femia ne kosmetikfirma ist, hilft bei der Bestimmung des Metalls nicht weiter


    denke, Alpacca versilbert
    da kein googletreffer zur Medaille, hilft nur Materialtest: z.B. Strichprobe, wo schon ohne Probierflüssigkeit ein anderes Abriebverhalten als Suilber festgestellt werden
    kann
    ohne Beschädigung gäbe es noch die magnetrutsche, wen man ähnlich dimensionierte Silberrundlinge zum Vergleich hat
    denke, zerstörerische Prüfung ändert nichts am Wert: nix oder Silberschrott

    das ist bitter, daß nichtmal ein Fotoknipsgerät in der Reichweite ist, mit dessen Hilfe man qualifizierter plaudern könnte.....

    du erwartest ohne Foto Ferndiagnose?
    klar kann das rhodiniert sein
    früher, also eher zu 835er Zeiten, gerne auch vernickelt (mit Magnet detektierbar): war die Schicht ok, dann übernatürlich glänzend, war sie durch Schweiß angegriffen, dann grau-scheckig
    als Fachmann kann man an der Optik der Verarbeitung des Verschlußbereiches Vermutungen anstellen


    bei Milor italy 925 erwarte ich eher echt mit Rhodinierung

    weiß ich doch
    war doch eh nur ein Scherz (ich dachte, das erkannt man an den 5g beim bauern, wo wir ja selbst in guten Zeiten nichtmal 4g hinbekommen)


    und wenn der Strom weg ist, dann krepieren die Schweine eh alle an einem Tag und ne Woche später gibts nichts mehr, um was man feilschen könnte

    wir schweifen vom ursprünglichen Thema ab, aber ist ja nicht schlimm


    obwohl ich eine hohe Affinität zu Gold habe, finde ich das ganze alte Handelsgold nervig
    es gibt verschiedene Feingehalte (900, 917 und 986) und verschiedene Gewichte,die nicht draufstehn.
    ich finde das höchst unübersichtlich



    dazu gibts auch von alten Goldmünzen ganz ordentliche Fälschungen


    hat man einen Barren, reicht Schublehre(noch besser Mikrometerschraube wegen dem minimal erhöhten Rand), um die Maße festzustellen und die 3 Maße zu multiplizieren und dann wieder zurück in den kleinen Zipbeutel
    noch mal 19,3 und dann hat man das Gewicht,was das Ding haben muß, weil es draufsteht und die Waage bestätigt



    bei einem ollen Rundling gehts dann los: ist der echt? wie berücksichtige ich die nur anteiligen Erhöhungen bei dem Ding bei der Dickemessung? und wie war noch gleich die Formel für die Kreisfläche? (ich weiß das alles,ich zeige nur die Laiensicht) oder wo finde ich eine Liste mit den korrekten Maßen der vielerlei Handelsgoldmünzen?


    ein massives Gegenargument gegen Barren sind natürlich die nervtötenden Blisterverpackungen, die das Packvolumen erhöhen und die Überprüfung anhand Dichte erschweren bzw.teure Meßtechnik erfordern (Wirbelstrommeßgerät)


    aber auch dafür gibts was von ratiopharm Abhilfe: ich habe nahezu ausschließlich Heimerle und Meulebarren
    die gegossenen und Särge sind in nur wenig raumgreifender Weichfolie eingeschweißt ohne Zertifikatsmätzchen


    und die geprägten noch besser: die Hartplastikverpackung mit den Inlays läßt sich mit stabilem Fingernagel schadlos aufclipsen!
    ich kann also die rechtwinkligen Barren sehr platzsparend sicher wegpacken und die sperrigen Plastikdinger können in einem einfachen Karton in der Rumpelkammer gelagert werden und bei Verkauf kann man je nach Wunsch des Käufers den Barren wieder reinclipsen oder nicht

    ich sehe es unter dem Punkt, mögliche Verkaufbarkeit auch an Goldlaien
    und dastört es mich bzw. potenzielle Käufer, daß die nicht im Zehntel/viertel-Unzenraster sind und auch nicht draufsteht, wie viel Gold (zudem sehe ich bei manchen Laien ein gewisses Mißtrauen, wenn es kein Feingold ist. ja, wir wissen, daß das Unsinn ist, aber diese Ansicht gibt es)

    bei Degussa?
    sorry, ich schau immer nur nach Barren als Vergleich
    nach irgendwelchen exotischen Münzen, die später schlecht wiederverkaufbar sind und eh auch jetzt kaum vergleichbar auf dem Markt, schaue ich tatsächlich nicht


    hatte ja 2008 in der Panik mangels Auswahl auch einige 2 Rand gekauft,die ich heutzutage nicht anschaffen würde


    obwohl 2 Rand natürlich weniger exotisch sind als tunesier

    und wie soll bei deinemVorschlag der Versand funktionieren?
    also gold teuer mit Intex


    und das Geld? das ist nichtmal für teuren Intexversand wirklich versicherbar (siehe deren AGB)


    wie auch immer
    10% scheint mir viel Abschlag für bankhandelsfähiges Gold, ist aber im Vergleich zu manch anderem kleinen regionalen Goldankauf gar nicht so schlecht
    und die ollen Degussabarren haben zwar ihre Fans,die sich an den Kratzern nicht stören, aber die muß man erstmal finden im regionalen Umfeld. im normalen Goldhandel wird man die Kratzer dagegen durchaus begründet bemängeln
    Goldkäufer sind ja oft sooooo pingelig bzgl. Kratzerchen oder Fleckchen, wie man hier immer lesen kann: Hilfe,ich wurde betrogen! ein Kratzer auf der Münze!eins!elfund der Händler hat keinenBock,die auf seine Portokosten umzutauschen.....
    und wollen oft original eingeschweißt oder verblistert
    (ist nicht meine Einstellung, aber leider sehr verbreitet)