Beiträge von Tilo

    das ist bitter, daß nichtmal ein Fotoknipsgerät in der Reichweite ist, mit dessen Hilfe man qualifizierter plaudern könnte.....

    du erwartest ohne Foto Ferndiagnose?
    klar kann das rhodiniert sein
    früher, also eher zu 835er Zeiten, gerne auch vernickelt (mit Magnet detektierbar): war die Schicht ok, dann übernatürlich glänzend, war sie durch Schweiß angegriffen, dann grau-scheckig
    als Fachmann kann man an der Optik der Verarbeitung des Verschlußbereiches Vermutungen anstellen


    bei Milor italy 925 erwarte ich eher echt mit Rhodinierung

    weiß ich doch
    war doch eh nur ein Scherz (ich dachte, das erkannt man an den 5g beim bauern, wo wir ja selbst in guten Zeiten nichtmal 4g hinbekommen)


    und wenn der Strom weg ist, dann krepieren die Schweine eh alle an einem Tag und ne Woche später gibts nichts mehr, um was man feilschen könnte

    wir schweifen vom ursprünglichen Thema ab, aber ist ja nicht schlimm


    obwohl ich eine hohe Affinität zu Gold habe, finde ich das ganze alte Handelsgold nervig
    es gibt verschiedene Feingehalte (900, 917 und 986) und verschiedene Gewichte,die nicht draufstehn.
    ich finde das höchst unübersichtlich



    dazu gibts auch von alten Goldmünzen ganz ordentliche Fälschungen


    hat man einen Barren, reicht Schublehre(noch besser Mikrometerschraube wegen dem minimal erhöhten Rand), um die Maße festzustellen und die 3 Maße zu multiplizieren und dann wieder zurück in den kleinen Zipbeutel
    noch mal 19,3 und dann hat man das Gewicht,was das Ding haben muß, weil es draufsteht und die Waage bestätigt



    bei einem ollen Rundling gehts dann los: ist der echt? wie berücksichtige ich die nur anteiligen Erhöhungen bei dem Ding bei der Dickemessung? und wie war noch gleich die Formel für die Kreisfläche? (ich weiß das alles,ich zeige nur die Laiensicht) oder wo finde ich eine Liste mit den korrekten Maßen der vielerlei Handelsgoldmünzen?


    ein massives Gegenargument gegen Barren sind natürlich die nervtötenden Blisterverpackungen, die das Packvolumen erhöhen und die Überprüfung anhand Dichte erschweren bzw.teure Meßtechnik erfordern (Wirbelstrommeßgerät)


    aber auch dafür gibts was von ratiopharm Abhilfe: ich habe nahezu ausschließlich Heimerle und Meulebarren
    die gegossenen und Särge sind in nur wenig raumgreifender Weichfolie eingeschweißt ohne Zertifikatsmätzchen


    und die geprägten noch besser: die Hartplastikverpackung mit den Inlays läßt sich mit stabilem Fingernagel schadlos aufclipsen!
    ich kann also die rechtwinkligen Barren sehr platzsparend sicher wegpacken und die sperrigen Plastikdinger können in einem einfachen Karton in der Rumpelkammer gelagert werden und bei Verkauf kann man je nach Wunsch des Käufers den Barren wieder reinclipsen oder nicht

    ich sehe es unter dem Punkt, mögliche Verkaufbarkeit auch an Goldlaien
    und dastört es mich bzw. potenzielle Käufer, daß die nicht im Zehntel/viertel-Unzenraster sind und auch nicht draufsteht, wie viel Gold (zudem sehe ich bei manchen Laien ein gewisses Mißtrauen, wenn es kein Feingold ist. ja, wir wissen, daß das Unsinn ist, aber diese Ansicht gibt es)

    bei Degussa?
    sorry, ich schau immer nur nach Barren als Vergleich
    nach irgendwelchen exotischen Münzen, die später schlecht wiederverkaufbar sind und eh auch jetzt kaum vergleichbar auf dem Markt, schaue ich tatsächlich nicht


    hatte ja 2008 in der Panik mangels Auswahl auch einige 2 Rand gekauft,die ich heutzutage nicht anschaffen würde


    obwohl 2 Rand natürlich weniger exotisch sind als tunesier

    und wie soll bei deinemVorschlag der Versand funktionieren?
    also gold teuer mit Intex


    und das Geld? das ist nichtmal für teuren Intexversand wirklich versicherbar (siehe deren AGB)


    wie auch immer
    10% scheint mir viel Abschlag für bankhandelsfähiges Gold, ist aber im Vergleich zu manch anderem kleinen regionalen Goldankauf gar nicht so schlecht
    und die ollen Degussabarren haben zwar ihre Fans,die sich an den Kratzern nicht stören, aber die muß man erstmal finden im regionalen Umfeld. im normalen Goldhandel wird man die Kratzer dagegen durchaus begründet bemängeln
    Goldkäufer sind ja oft sooooo pingelig bzgl. Kratzerchen oder Fleckchen, wie man hier immer lesen kann: Hilfe,ich wurde betrogen! ein Kratzer auf der Münze!eins!elfund der Händler hat keinenBock,die auf seine Portokosten umzutauschen.....
    und wollen oft original eingeschweißt oder verblistert
    (ist nicht meine Einstellung, aber leider sehr verbreitet)

    ich finde den Verkaufserfolg über FB insofern bemerkenswert, da man den Account sehr schwer findet, wenn man den Namen nicht genau kennt
    jedenfalls bin ich daran gescheitert (mit dem echten Klarnamen von der Homepage, mit hellfirebars und hellfire-bars, donk, HWG, Silberbarren)

    Der Kupferanteil lässt die Münzen auch nach 100+ Jahren frisch aussehen.

    gemeint ist: selbst nach öfterem Angrabbeln vergleichsweise weniger Kratzer, weil härter


    bzgl.Anlagegeold, was einfach nur ruhig rumliegt, ist Feingold besser
    ich habe ein super Beispiel hier: proof Krügerrand im Etui geschützt, die leider jemand mal angefaßt/rausgenommen hat
    und die haben nur angelaufene Fingerabdrücke aufgrund des Kupferanteils, was bei Feingold so nicht passiert wäre

    Bei Schmuck den man auch tragen kann ist mir 24 Karat noch nicht untergekommen. Viel zu weich.

    na dann wirds ja mal Zeit
    es gibt durchaus eine kleine Nische von Goldschmieden, die Feingoldschmuck anfertigen
    am Besten ist es natürlich, wenn kein Löten (=weichglühen) notwendig ist, sondern das Gold geschmiedet oder gewalzt wird, dadurch eine bessere Härte bekommt wie auch bei Münzen und Barren (durchs Prägen) und diese Härte auch behält
    ich werde demnächst auch wieder ein Paar Trauringe aus Feingold machen
    das Kundenpaar ist zur Zeit beim Probetragen von Feinsilberringen für die Entscheidung, Hammerschlagmuster oder ganz schlicht
    ich bin gegen den Hammerschlag, weil er grad bei Feinmetallen (aber auch bei härteren Schmucklegierungen) nicht lange schön aussieht, aber sie wollen es unbedingt selbst erleben und haben deshalb jetzt zum testen die feinsilbernen mit Hammerschlagoptik

    schmuck ist in D mit Mehrwertsteuer
    und man hat einen gewissen Verarbeitungsverlust
    das macht den schonmal noch unabhängig von Herstellungskosten um 25% unattraktiver im Vergleich zu Barren und Münzen
    deshalb geht kaum was vorbei an Gebrauchtkauf zu Differenzbesteuerung, wo aber hierzulande eher bis 750 gängig ist und die höheren eher im nahen OSten oder z.B. Thailand üblich ist


    also: entweder du willst anlegen oder du willst konsumieren
    wenn letzteres: zahl den Aufpreis ohne zu jammern oder nimm das, was da ist (Altgoldwiederverkäufer)