wir schweifen vom ursprünglichen Thema ab, aber ist ja nicht schlimm
obwohl ich eine hohe Affinität zu Gold habe, finde ich das ganze alte Handelsgold nervig
es gibt verschiedene Feingehalte (900, 917 und 986) und verschiedene Gewichte,die nicht draufstehn.
ich finde das höchst unübersichtlich
dazu gibts auch von alten Goldmünzen ganz ordentliche Fälschungen
hat man einen Barren, reicht Schublehre(noch besser Mikrometerschraube wegen dem minimal erhöhten Rand), um die Maße festzustellen und die 3 Maße zu multiplizieren und dann wieder zurück in den kleinen Zipbeutel
noch mal 19,3 und dann hat man das Gewicht,was das Ding haben muß, weil es draufsteht und die Waage bestätigt
bei einem ollen Rundling gehts dann los: ist der echt? wie berücksichtige ich die nur anteiligen Erhöhungen bei dem Ding bei der Dickemessung? und wie war noch gleich die Formel für die Kreisfläche? (ich weiß das alles,ich zeige nur die Laiensicht) oder wo finde ich eine Liste mit den korrekten Maßen der vielerlei Handelsgoldmünzen?
ein massives Gegenargument gegen Barren sind natürlich die nervtötenden Blisterverpackungen, die das Packvolumen erhöhen und die Überprüfung anhand Dichte erschweren bzw.teure Meßtechnik erfordern (Wirbelstrommeßgerät)
aber auch dafür gibts was von ratiopharm Abhilfe: ich habe nahezu ausschließlich Heimerle und Meulebarren
die gegossenen und Särge sind in nur wenig raumgreifender Weichfolie eingeschweißt ohne Zertifikatsmätzchen
und die geprägten noch besser: die Hartplastikverpackung mit den Inlays läßt sich mit stabilem Fingernagel schadlos aufclipsen!
ich kann also die rechtwinkligen Barren sehr platzsparend sicher wegpacken und die sperrigen Plastikdinger können in einem einfachen Karton in der Rumpelkammer gelagert werden und bei Verkauf kann man je nach Wunsch des Käufers den Barren wieder reinclipsen oder nicht