Beiträge von Goldregen

    "Ärmliche Denke" - kann daran Nichts Verwerfliches entdecken.
    Beschreibt es doch gar nicht so schlecht - auf der einen Seite stets rumplärren, wie toll doch Aktien sind, "man eine Order nach der anderen raushaut", Aktien- über Aktienpakete kauft, ... man "scheinbar irgendwelche Immobilien beleiht" um die Aktienpositionen zu erweitern und dann hächelt er einem Einkaufsgutschein hinterher, als ob ers notwendig hätte - aber vielleicht könnte er damit ja sein Depot endlich mal wertmäßig ausbauen (vielleicht verdoppeln).


    Und das zu Lasten der nachfolgenden Generationen.

    an LongDongSilver,
    eigentlich kann man doch hinter jeden Pleitekandidaten die Zuwendungen aufzählen ala IWF 1. Zahltag, 2. Zahltag, Nachschuß, Nachschuß n+1, Zwangsenteignung x, ...


    ob diese durch den einzelnen "Solibeitrag" oder Zwangsbeitrag solvent bleiben, ist doch eher unwahrscheinlich


    einmal "Pleitekandidat" - bleibt er zumindesten während dieser Krise zahlungsausfallgefährdet - ob je bessere Zeiten kommen, daß z.B. Island die "Unterstützungen" wieder zurückzahlen kann, ist doch auch eher auf 10 Jahre unwahrscheinlich.

    Ihr muesst mir nochmal erklaeren, warum der vertragsbruechige, muendige Erwachsene einen moralischen Freifahrtschein hat, Geld anderer Leute wissentlich fuer den eigenen Konsum auszugeben um es im Anschluss nicht zurueckzahlen zu muessen.


    Das ist eine faszinierende Moralvorstellung.

    Sollte dies der Fall sein (Geld anderer Leute wissentlich fuer den eigenen Konsum auszugeben um es im Anschluss nicht zurueckzahlen zu muessen) , könnte man dies bestimmt rechtlich (zumindestens in Deutschland) verfolgen.


    Warum sollten Kreditnehmer z.B. ein Haus finanzieren (zum Teil mit Eigenkapital untersetzt), um dieses dann wieder zu verlieren - mit allen Hab und Gut auf der Straße zu sitzen, ... - alles wissentlich und mit Absicht ihren Vertrag nicht einhalten zu wollen, die Banker zu schädigen, ... - mit den benannten Risiken.
    Warum wurde dies nicht weltweit in diesem Ausmaß praktiziert und warum haben die Kreditgeber (die hintergangenen Banker) diese Nettigkeiten weltweit weiterverkauft???

    an ghost_god
    Wenn Du als Privatmann Deinen Freunden Dein eigenes Geld "verleihst", kannst Du natürlich tun und lassen, was Du willst - wenn Du dies aber u.a. mit den Einlagen Deiner Kunden oder Aktionäre machst sollte man schon entsprechende "Maßstäbe/Firmen- oder Branchen-Regularien" einhalten.


    Vielleicht sollte man unsere Interessenvertretern (Politiker) dann auch entschuldigen, wenn diese irgendwann hunderte Mrd. an Steuergeldern in den Sand gesetzt haben - nur wer ist daran wiederum schuld - die Banker, die die Bürgschaften und Liquiditätshilfen erbitten und in Anspruch nehmen oder (auch wieder) die Konsumenten (die einfach nicht einkaufen gehen) - ich muß mich ebenfalls wundern, welche Naivität manch Einer an den Tag legt, der hier zig tausende in Aktien investiert.

    Oh, da ist er wieder der Neid. Warum willst Du Ackermann "am Boden" sehen ?! Hat der Mann Dir etwas getan? Oh halt, es waren die kleinen Buerger, die reihenweise ueber ihre Verhaeltnisse lebten und ihre Schulden nicht mehr beglichen. Es waren die kleinen Buerger, die auf Kredit in den Urlaub flogen und ihre im Wert gestiegenden Haeuser mit hoheren mortages beliehen. Haetten sie sich an ihre Vertraege gehalten und ihre Schulden an die Banken zurueckgezahlt, so waere all der Schlamassel gar nicht entstanden. Oh weiha.. nicht die Banken sind schuld, sondern die Konsumenten. Und Du willst Ackermann am Boden sehen? Warum nochmal genau?

    Haben sich die Konsumenten die Kredite selbst gewährt?


    Bonitätsprüfung sollte in den Banken ein Begriff gewesen sein - aber
    scheinbar reichte es, wenn der potentielle Kreditnehmer fähig war, eine
    Unterschrift zu leisten.

    an progress78


    hast Du Dich schon einmal mit den Zahlen der Dt. Bank in der Vergangenheit beschäftigt (Bilanz) und einmal darüber nachgedacht warum das Bilanzvermögen der DB innerhalb eines halben Jahres gleich mal um einige hundert Mrd. zunimmt - ob dies innerhalb einer Krise alles so koscher ist, was man bilanzmäßig wie verbucht oder bewertet, ... .?

    EDIT: Oh, und der Dow Jones laeuft gerade deutlich ins Plus. Ob der Dax sein Jahrestief nochmal sehen wird? Ich waere mir zumindest nicht so sicher.

    Das ist auch das, was ich kritisieren möchte. Wenn man Andere aufgrund derer Meinung (teilweise Substanzlosigkeit vorwirft) "angreift", kann ich niemals verstehen wie man hier eine kurze Momentaufnahme derart in den Mittelpunkt rückt und dieser eine Bedeutung zumißt.


    Normalerweise haben solche User wenig Einblicke in die Volatilität der Märkte und eher noch wenig Erfahrung mit Aktiengeschäften - ghost_god sollte/könnte hier ruhig ab und zu mal einen Gang zurücknehmen und nicht ständig bei den kleinsten Hüpfern den Sieg der Aktie ausrufen - der Tag wird wieder kommen - irgendwann.

    an ghost _god
    Ja warum schreibst Du dann in einem Forum - schau Dich doch lieber am Tag zehnmal im Spiegel an und lobe Deine eigenen Entscheidungen.
    Wenn Du hier im Forum eine Diskussion anstößt, solltest Du Dich doch nicht wundern, wenn die Meinung einiger User konträr zu Deiner eigenen Meinung steht.


    Deshalb neiden Dir doch die Wenigsten die eventuelle Gewinne in 20 Jahren.


    Nur eines kann ich nicht so gut verknusen und zwar, wenn man in dem eigenen Postings die Aktienanlage (birgt immerhin gewisse Risiken des Totalverlustes) derart sinnfrei beschönigt
    siehe


    Zitat


    ...
    Und wenn der Nachbar in 3 Jahren 2 mio EUR steuerfrei als Gewinn verbuchen kann dann muss sich auch niemand aergern oder nach hoeherer Abgabenlast bei Reichen streben denn er haette ja damals auch kaufen koennen.
    ...


    Noch einmal: Neid liegt mir fern - jeder ist seines Glückes Schmied - zwischenzeitliche Verluste "einzufahren" und auszusitzen manchmal auch.
    War das nur eine sinnfreie Phrase - sind diese 2 Mio. Dein "ehrliches" Anlageziel auf drei Jahre mit welcher "Investitionssumme"?


    Ich selbst würde eine Verdoppelung vom Niveau vor ein bis zwei Wochen innerhalb von drei Jahren schon als sehr ambitioniertes Ziel ansehen - somit wären bei einer Verdoppelung 2 Mio. Euro in Aktien investiertes Kapital notwendig (ok die Summe traue ich diversen Leuten zu, aber ob es sinnvoll wäre - eine Mio. Verlust wäredann bei einer Halbierung auch erst mal drin) - bei einer Mio. Aktienkapital müßten die Kurse sich schon verdreifachen - wer vor wenigen Tagen 500.000 Euro investiert hat - dann müßten sich die Kurse zum Ziel schon mal verfünffachen.


    Welche Situation stellst Du Dir in drei Jahres vor - Friede, Freude, ... - alles besser als je zuvor - die US-Konsumenten, ... fressen wieder, ... oder Inflation auf höchstem Niveau, daß Deine zwei Mios. eher einem Durchschnittsjahresgehalt entsprechen?

    Was meinst du mit Vernichtung? Selbst wenn die betroffenen Firmen nur ihre Gläubiger befriedigen könnten, so verfügen doch dann diese über "unerwartete" zusätzliche Liquidität. Und die Zinsen für die 70 Mrd. fallen so oder so an.

    Bleibt die Frage ob (welche) Gläubiger befriedigt werden und in welchem Umfang - vielleicht nutzt man das Geld ja nur dazu, weiterhin Autos für die Halde zu produzieren, die aktuell fälligen Pensionen ehemaliger Angestellten oder eigene Boni auszuzahlen, eventuell verbrät man zig Mrd. im ruinösen Wettbewerb mit fatalen Folgen für noch relativ solvente Firmen, ....

    Was passiert denn im Großen und Ganzen mit den Rettungsgeldern - diese fließen in teilweise unsanierbare Firmen (der Markt gibt es mit der geringen Kaufkraft einfach nicht her, alle Firmen mit den KGVs zugrundeliegenden Gewinnaussichten überleben zu lassen).
    Diese Gelder werden auch nur "vernichtet" - ohne eine für alle Zukunft exorbitant steigende (unnütze) Nachfrage zu generieren.


    Die Märkte dürfen nichtwieder in einen solchen sinnlosen (ressourcenvernichtenden) Kosumwahn auf Kredit verfallen.


    Warum sollen die Kurse also trotz der "Geldmengen-Flutung" steigen - woher sollen die dazu notwendigen Konsumausgaben kommen?

    @ bimetall:
    ...


    BASF heute zwischenzeitlich 20% minus, Deutsche Postbank 17% plus. Ein gutes Beispiel fuer die aktuelle Nervositaet. Alles Kaufkurse ;)

    Stimmt ja nach VW und Conti gibt es ja noch eine Dt. Postbank mit sauniedrigem Freefloat und massenhaft Shorties, welche ihre Leerverkäufe eindecken müssen/mußten - scheinbar fehlt es bei einigen "Kursbeschönigern/Daxtreibern" irgendwo - bei Conti hatte man vergessen, daß die Schaeffler Gruppe selbst eher klamm ist und für die Investition schon Partner suchte - die Postbank wohl seitens DB wohl auch eher ein Griff ins Klo war/ist - ach ja und VW läuft an solch schlecht Tagen auch noch zeitweise ins Positive - bestimmt auch noch Leute die Short waren und sich jetzt eindecken (oder doch eher Porsche, welche nun doch keine 35 Prozent Aktienanteile über ihre Optionen bekommen) - irgendwie interessant diese Schmierenkomödie.


    Aber Peter hatte gewiß einen tollen Urlaub (Surven) in Ägypten und ghost_god hat doch (bestimmt) noch seine zwanzig Prozent zum Nachkaufen (fuer vereinzelt attraktive Kaufgelegenheiten).

    Wenn doch so viele Werte + etc und noch ein etc und die Fortsetzungspunkte teilweise deutlich unter ihren Tiefst von 2003 liegen, sollte der Dax dann nicht zumindestens in der Nähe des Tiefs liegen (bereinigt um ein paar hundert Punkte seitens VW)???
    Ich habe nirgendwo geschrieben, daß aufgrund des Dax-Standes die Werte noch doppelt so hoch bewertet sind wie damals - ich will jedoch damit verdeutlichen, daß sich die kleine Krise von damals wesentlich stärker auf die Kurse ausgewirkt hat wie heute.
    Und auch Deine Begründung mit der damaligen Angst vor Terrorismus ist nur minimal im Vergleich anwendbar - die Kaufzurückhaltung wirkte im Großen und Ganzen nur kurzzeitig und hauptsächlich in den USA - heute erstreckt sich diese Phänomen auf so gut wie alle Volkswirtschaften - Angst herrschte damals nur in den Medien - in meiner Umgebung hatte Niemand Angst vor den Terroristen und auch heute sehe ich die Gefährdung weniger seitens des Islam, sonder viel mehr seitens unserer Wirtschafts- und Politikerelite.


    Zu Deiner Geldmenge - dies bedeutet doch nicht zwangsläufig, daß sich hieraus unbedingt höhere Aktienkurse ergeben müssen - genausogut kann aufgrund der exorbitanten Staatsverschuldungen eine Währungsreform/-schnitt (mit ungeahnten Auswirkungen auf die Wirtschaft) folgen.


    Und ob 2003 die Aktien massivst unterwertet waren oder aufgrund der Interventionen einfach billiges Geld auf den Markt geworfen, die Verschuldung der privaten Haushalte massivst gefördert wurde und daraufhin die Aktien wieder ansprangen und nachfolgend schnell Überbewertungen aufbauten - sich dieses Szenario nicht wiederholen läßt - wären zwei unterschiedliche Sichtweisen/Begründungen für die Entwicklung nach 2002/2003 - bleibt die Frage wie sich die Zukunft gestaltet.

    Buffet mußte rein, da sonst die restlichen ANleger das letzte Vertrauen verloren hätte und die Märkte zu dem damaligen Zeitpunkt kollabiert wären.
    Da hätte er wohl mit seinem Fonds mehr verloren, als er dies mit seinem angeblichen Investment je einfahren könnte.

    Welche Aussichten für die Weltwirtschaft, auf die Gewinnmöglichkeiten der DAX-Unternehmen und welchen DAX-Stand hatten wir nach dem Platzen der DotCom-Blase und welches Szenario sehen wir derzeit und für die nächsten ein bis 3 Jahre bei aktuell 4757 Punkten???


    Wo stand damals der Dax und der Dow imTief - wo steht der DOW im Vergleich jetzt und der DAX - wo war der Tiefstkurs der letzten 4 Wochen und wo stehen beide Indizes jetzt?


    Wie wird der Exportweltmeister aller Klassen die Krise ausgehend von den USA locker flockig übergehen - wie weit muß die Inlandsnachfrage (welche seit real bestenfalls Jahren stagniert) ansteigen um dies auszugleichen?


    (alles auch inflationsbereinigt betrachten)


    Die Auswirkungen der "Internetblase" auf die Realwirtschaft (angesichts der Ausweitung der Geldmenge, niedrigen Zinsen, exorbitant gestiegene Verschuldung in den USA, ...) waren doch damals gering gegenüber den jetzt zu erwartenden - die "Manipulation" zur Überwindung (siehe Klammer) hat die Lage doch bis heute mehrfach verschärft - die Fehler werden heute in zigfacher Dosis wiederholt - hunderte Mrd. fluten virtuelle Märkte, die Zinsen in den USA gehen demnächst gegen Null - beim Zurückdrengen der derzeitigen Krise man baut eine "Monster-Welle" auf, welche die jetzige um ein Vielfaches übersteigen wird - nur der Zeitpunkt bis zum Eintreffen dieser endgültigen Systemwelle wird wohl diesmal keine sechs Jahre dauern.



    Interessant wie ghost god die aktuell Zeite wieder einmal als günstigen Zeitpunkt für Aktienkäufe empfiehlt -mal schauen, wann er seine 80 Prozent von seiner Zielquote wieder mal mit Minus oder leichtem Plus verkauft um einige Prozent tiefer wieder günstiger einzusteigen - obwohl er stets und ständig auf seineLangfriststrategie hinweist.


    Ja bis zum Jahresende kann es zu Kurssteigerungen kommen - man muß ja zum Jahresende seine Bestände bilanzieren - aber vielleicht auch nicht - kann sein, daß dem Gesetzgeber Angst und Bange vor eventuellen Verlusten bei Banken und Versicherern wird und per Superschnellgesetz die "PlatinumBilanzierungsregeln" entdeckt, die es den Pleitiers ermöglicht Aktienbestände zu ehemaligen Höchstkursen zu aktivieren - etwaige Verluste (zu diesem Höchstkurs) als Sonderzuschreibungen zu den Vermögenswerten anzuerkennen und schon sieht es schlecht aus mit der Jahresendralley.

    Japan (in den letzten zehn Jahren) war ein Einzelfall - ´man hatte immer noch seine Exportmärkte - heute beherrscht die Krise die gesamte Weltwirtschaft - man kämpft gegeneinander um die kleinsten Absatzmärkte und darum die Konkurrenz zu überleben.
    Heute ist angesicht unzähliger höchstverschuldeter Staaten/Unternehmen und einbrechender Absatzmärkte (im Gegensatz zu den letzten 10 Jahren) einfacher unangenehme Maßnahmen durchzusetzen - vor Monaten hätten Spekulanten in NullkommaNichts ein einzelnes Land wie Japan locker an die Wand fahren können - derzeit stürzt nicht einmal so ein kleines Land wie Island.


    Die Schulden-/Zinslast interessiert die "Machtelite" nicht - diese wird zwangsläufig per Inflation oder Währungstausch/-schnitt auf ein vertretbares Maß gestrichen - irgendwann erscheint ein Reset auf den Bildschirmen - ob wir wollen oder nicht - das wird die "Allmächtigen" nicht tangieren.

    Ich verlasse mich nicht auf den Staat - ich will mit all dem nur ausdrücken, daß der Staat einer wirtschaftzerstörenden Deflation nicht tatenlos zusehen wird.


    Schaut Euch doch einfach um - die gesamten Konjunktur- und Erhaltungsprogramme - man startete mit ein paar kleinen Geschenken - mit jedem neuen Loch greift man in immer größere Kisten und zaubert neue Wunderpakete aus dem Hut - warum soll man sich in einigen Wochen umbesinnen - ich denke, daß die nächsten Schritte eine "fast alles zerstörende Deflation" zu verhindern, längst auf dem Tisch liegen, daß hat nichts mit meinen Wünschen und Vorlieben zu tun - sondern mit den Wünschen und Ansinnen der "Machtelite".

    Für diesen Fall hat man dann doch genügend Monate Vorlaufzeit gehabt und konnte theoretisch für verschiedene Szenarien vorsorgen.


    Es sollte wie gesagt kein Problem sein, ein paaaaaar Mrd. Euro frischer Scheine vorzuhalten und dann bei Bedarf in die Märkte zu geben - so viel sollten wir unseren Regierungen schon zutrauen, daß man den "Zusammenbruch der industriellen Produktion" zu verhindern weiss.

    ...
    In der Deflation halten die Konsumenten Geld zurück, in der Hoffnung, die gleiche Ware in der Zukunft günstiger erwerben zu können. Ein viel besseres Beispiel dafür ist doch die Autobranche, wo sich die Händler derzeit mit Rabatten und 0%-Finanzierungen um die wenigen Käufer balgen, während diese offenbar noch auf Angebote alá "buy one - get one free " warten.

    Wobei man auch in der Automobilbranche vielleicht noch bemerken könnte, daß selbst die Kaufzurückhaltung der Mehrheit der Konsumenten bei KFZ wohl weniger mit der Hoffnung "die gleiche Ware in der Zukunft günstiger erwerben zu können" begründet werden kann.
    Eine Vielzahl der Menschen hat einfach nicht mehr den finanziellen Spielraum für ein neues Auto - ich kann mir echt nicht vorstellen, daß die Massen gern mit solch alten Kisten herumfährt (das Durchschnittsalter des Lieblings aller Bundesbürger steigt doch schon seit Jahren immmer weiter an) - und die Hoffnung auf signifikante Preissenkungen wird die überwiegende Mehrheit (angesicht der Kaufzurückhaltung der vergangen Jahre) doch wohl auch eher aufgegeben haben.

    Am Ende bleibt die "Währungsreform" auch nur eine Hyperinflation in einem sehr kurzen Zeitrahmen.
    Die Währungsreform muß ja die Geldmenge (die einfach ein zigfaches der Gütermenge umfaßt) massiv reduzieren - somit wird ein Großteil des GeldVermögens der Bevölkerung vernichtet.
    Man kann sich am Tag (nach) der "Währungsreform" nur noch einen Bruchteil dessen kaufen, was man noch einen Tag zuvor hätte kaufen können - eine "unterdrückte/übertünschte" Hyperinflation.


    Die Deflation wird so groß nicht ausfallen - da nimmt das Kapital einfach zuwenig Rücksicht auf die Arbeitnehmer - angesichts voller Lager und derart automatisierter Produktion wirft man lieber die AN auf die Straße (ohne Betrachtung langfristiger Auswirkungen) und reduziert die dann aktuelle Produktionsmenge um durch Angebotsverknappung die Preise stabil zu halten, anstatt einen Preisverfall hinzunehmen (siehe derzeite Ankündigungen von TUI - Preiseröhungen um 4 Prozent bei Angebotsreduzierung).
    Ansonsten hat man doch genug EInfluß auf die Politik - diese wird im Zweifelsfall (wie derzeit diskutiert) die (Hermes)Bürgschaften zu Lasten des Staatshaushaltes/Staatsverschuldung ausweiten und der dt. AN und Steuerzahler darf die Konsumenten in den USA und sonstwo weiter ausstaffieren und deren Konsumlust wieder befeuern.

    Sagte man nicht bis vor wenigen Tagen. daß man jene XX Mrd. bräuchte um wettbewerbsfähige und umweltschonende Modelle zu entwickeln und auf den Markt bringen zu können - heute braucht man 50 Mrd. um in den nächsten Monaten zahlungsfähig zu bleiben und die Pensionen der Arbeiter zu zahlen.


    Naja so schnell verabschiedet man sich allerortens von den Aussagen der "Vortage".