Auch Russland wird da mitspielen, denn fuer deren Staatsbudget wurde ein Oelpreis von min. $70 kalkuliert.
Beiträge von Tollar
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gestern 1,22
heute 1,29naja tendenz geht richtung 1 euro
Oelkosten pro l
heute EUR 0.31
peak (Juni 08) EUR 0.59
Also Differenz EUR 0.28 !Zwar erzeugt man aus einem Fass Oel nur 30%-70% Benzin, allerdings ist der Rest kein Abfall und wird ebenfalls verkauft (z.B. Heizoel). Natuerlich kommen noch die Energiekosten dazu, aber alles andere sind Oelpreis-unabhaengige Kosten. Der groesste Posten in Deutschland sind natuerlich die Steuern.
Bei mir sieht es schon anders aus. Im Sommer noch $4.50, heute morgen $2.91 bezahlt. Steuern betragen $0.58 (pro Gallon !).
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anwir
Die absolute Summe ist schon interessant, wenn Merkel nachschiessen muss.Nikkei leidet ausserdem unter dem YEN/USD Wechselkurs. Tiefster Stand seit 13 Jahren. Gegen EUR ist der YEN um 30% innerhalb von ca. 12 Wochen gestiegen. Das lastet natuerlich auf den Gewinnen der japanischen Exportindustrie.
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...oder wie man mit konstruierten Krisen Profite maximiert...
“Whoever controls the volume of money in our country is absolute master of all industry and commerce…and when you realize that the entire system is very easily controlled, one way or another, by a few powerful men at the top, you will not have to be told how periods of inflation and depression originate.”
[James Abram Garfield, 20th President of the United States. Within weeks of releasing this statement President Garfield was assassinated.] -
Isländische Geldhäuser und sonstige Kreditnehmer schulden deutschen
Banken über 21 Mrd. $.21 Mrd, das ist doch Peanuts. Ungarische Schulden 37,9 Mrd Euro. In der Summe sind es fast 1 Billion Euro, die da zusammenkommen.
Deutsche Banken sind nach den am Donnerstag veröffentlichten BIZ-Daten auch in anderen Ländern die größten Kreditgeber. Gegenüber britischen Schuldnern hatten sie zur Jahresmitte Forderungen in Höhe von 769 Milliarden Dollar (rund 590 Milliarden Euro), während sich die Forderungen britischer Banken gegenüber deutschen Schuldnern nur auf 151,7 Milliarden Dollar beliefen. Spanische Schuldner standen Mitte des Jahres mit 310,6 Milliarden Dollar bei deutschen Geldhäusern in der Kreide, irische mit 240,8 Milliarden Dollar. Gegenüber russischen Schuldnern betrugen die Forderungen 49,5 Milliarden Euro, gegenüber ungarischen Kreditnehmern 37,9 Milliarden Euro.
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E9BE61EF0490544EFAAD8023EA1DDC433~ATpl~Ecommon~Scontent.html -
Wegen der dramatischen Ereignisse an den Finanzmärkten finden sogar diejenigen, die jetzt noch investieren wollen, nur ganz schwer einen Kredit....Der Finanzmarkt ist wie leergefegt. Keiner der Fachleute kann sich an eine vergleichbare Kreditklemme erinnern.
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Hier uebrigens ein guter Artikel ueber Geldschoepfung etc. auf deutsch, nicht so oberflaechlich wie der oben:
http://www.soziologie.uni-hall…ublikationen/pdf/0405.pdf
ein Plaedoyer fuer Vollgeld, d.h. Verbot der Giralgeldschoepfung durch Geschaeftsbanken
K.Milton Friedman laesst Gruessen. Der Vollgeld-Ansatz in den USA als Gesetzesvorlage .
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Der Autor auf den Goldseiten von heute interpretiert die Steigerung von M0 in den letzten Wochen als Hyperinflation
http://www.goldseiten.de/content/kolumne?hp?storyid=8694Nicht ganz, aber zumindest projeziert er fuer 2012 eine Hyperinflation. Wenn es gelingt, die derzeitige Geldmengendeflation noch abzuwenden und in eine -Inflation umzukehern, kann es so kommen. Genauso ist heute eine eskalierende Deflation moeglich, da hilft dann nur noch der Reset.
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Wer die Geister ruft, wird sie nicht mehr los.
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genau, das ist es!
Hausbauen geht einfach.
Streifenfundament giessen, Abwasser, Frischwasser, Gas und Stromzuleitungen reinlegen, darauf Bodenplatte und Ständerbauweise Holz, isolieren, aussen und innen beplanken,Dach drauf fertig
So wird in Amerika gebaut, nur sind die Haeuser nach 30..40 Jahren bessere Ruinen. Da lob ich mir die Steinhaeuser so wie in Deutschland.
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US foreclosure filings up 71 percent in 3Q
Die Haelfte der Hausverkaeufe in CA und NV stammen aus Zwangsvollstreckungen (foreclosure). In CA gingen die Preise im Jahresvergleich um 34% zurueck. Der monatliche Rueckgang der Zwangsvollstreckungen im September ist hoechtswahrscheinlich nur auf eine Gesetzesaenderung zureuckzufuehren (Verlaengerung der Vollstreckungsfristen).
[Blockierte Grafik: http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/fi/19/00/43.jpg]
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auch hier wird die enorme Erhoehung des Dollar-Zentralbankgelds in den letzten Wochen als
Gelddrucken und Anzeichen fuer eine kommende Hyperinflation interpretiert:Noch zu klaeren, wie kommt dieses Geld in Umlauf ? Von den Banken nicht. Ausserdem nochmal, was nuetzt die Erhoehung von M0, wenn M3 (also die Gesamtbilanz) sinkt ?
Und die psychologische Propaganda bitte nicht vergessen: Wer glaubt, Bargeld wird ab sofort aus der Luft abgeworfen, glaubt auch an Inflation und faengt an sein Geld auszugeben und nicht mehr zu bunkern. Wenn daran ausreichend viele glauben, waere auch die Crux der Deflation gebrochen.
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Buffet macht für Geld (fast) alles. Und die Leute glauben ihm (fast) alles.
Ich würde ihm zutrauen, als von der Regierung bezahlter Aufputscher tätig geworden zu sein.
Alles natürlich zum Wohle der Menschheit, versteht sich.Für das Aufputschen spricht
1) sein Aufruf nur amerikanische Aktien zu kaufen
2) nicht zu sagen welche Aktien er kauft (damit nicht nachprüfbar)Er hat z.Zt. gar keine Aktien gekauft.
Weil er zwar steinalt und etwas senil, aber nicht blöd ist.
Die Aktienkurse rutschen noch ins Bodenlose, da werde auch seine Psychotricks nicht helfen.
Das sagt die Logik des normalen Menschenverstandes.Ein Kommentator sagte neulich auf financialsense: "Buffet hat mehr Glaubwuerdigkeit als Bernanke, Paulsen und Bush zusammen". Sicher kann da ein "patriotischer Dienst" dahinter stecken, aber seine Investments sind sicher real. Warum sollte ein sehr erfolgreicher Mann im hohen Alter ploetzlich anfangen zu luegen ? Zumal er da sein Privatvermoegen riskiert und nicht die Mittel aus der vorgesehenen Spende an die Gates-Striftung.
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@ tollar
nichts gegen Aktien, ureigentlich habe ich einen guten Riecher hierfür, nur der Punkt ist der: Heute würde ich Aktien nicht mal mit der Kneifzange anrühren. Ich hab zwar da diverse Kurse im Blick aber Kaufkurse sehe ich noch nicht. Aus langjähriger Erfahrung: Stets, wenn ich zugegriffen habe, den Tiefstpunkt habe ich übrigens noch nie erreicht, der kam grundsätzlich ca. 6-8 Monate später, machte sich ca. eine 50 bis 100 % Chance auf. Von daher gehe ich persönlich heute davon aus, nicht vor Mitte 2009 überhaupt wieder in Aktien zu gehen, wir werden erstmal noch weit tiefere Kurse sehen. Von daher sehe ich Buffets Engagement als "recht mutig" an.
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut
Nicht meine Meinung, sondern Buffets. Aber wo er Recht haben koennte, ist seine Andeutung eines Obama-Effekts (Buffet steht hinter ihm). Erinnere mich selbst noch gut an den Clinton-Effekt bei seiner ersten Wahl 1992. Ausserdem denkt Buffet langfristig, wenn 2009 noch mal neue Tiefs kommen, stoert das nicht soviel.
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Ist eine gute Frage, kauft er Aktien, weil er einen guten "Riecher" hat, oder kauft er Aktien "weil er ein mieses Gefühl für Währungen" hat?
Welche Aktien kaufte er denn, und vor allem die Frage: In welcher Größenordnung kaufte er ?
Oder war es nur eine "patriotische Dienstleistung"?
Hat einer eine Antwort hierauf ?
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut
Hier spricht Buffet selbst: http://www.nytimes.com/2008/10/17/opinion/17buffett.html. Er spricht ueber seine Privat-Investments ausserhalb von Berkshire Hathaway. Er verkauft US-Bonds gegen US-Aktien und er investiert langfristig 5,10,20 Jahre. "Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful": Buffet meint der Fearful-Level sei erreicht, was ich ihm glaube, denn der Mann kennt sich ja aus. Und lieber zu frueh als zu spaet: "Wenn man erst auf die Wanderdrossel wartet, ist der Fruehling schon vorbei".
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Dennoch war Silber kein schlechtes Investment, wenn es nur 5% an Kaufkraft verlor in einer solch schweren Krise. Immobilien haben damals wahrscheinlich deutlich mehr verloren.
Schlecht ist immer relativ, manche haben damals alles verloren.
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Wir leben aber NICHT mehr in der Vergangenheit, wo diesen klassischen Modelle auf die heutige Realität extrapolierbar sind!
Keine Währung ist mehr goldgedeckt!
Silbergedeckt war sie auch damals nicht, deswegen verhielt sich Silber wie ein Rohstoff. Heute ist sie nicht mal goldgedeckt, da koennte sich Gold sogar wie ein Rohstoff verhalten. Aber soweit gehe ich nicht. Das ueberlass ich mal den Experten.
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Ich würde ihn missachten, weil er mir ausschließlich Verschwörungstheorien unterstellt.
Das stimmt so nicht Baron, aber manchmal geht es zuweit. Ich bin Atheist und kein Glaeubiger. Nur echtes Brot mach mich satt.
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Da ich die Tabelle gerade nicht wiederfinde: Was war denn die Messlatte für den Wertanstieg? Ich hatte es so verstanden, dass Gold ggü. dem Dollar damals um 44% stieg, oder etwa nicht?In diesem Fall wäre doch nicht Gold=Geld, sondern Gold hat ggü. Geld 44% zugelegt und Silber ggü. Geld 5% verloren. Somit hat Gold ggü. Silber 49% gewonnen, Silber aber ggü. Geld wie gesagt nur 5% verloren.
Vielen Dank für Aufklärung.
Gold und Silber ist in Kaufkraft angegeben, nicht in Dollar. Wenn ich fuer 1 Unze Gold in 1929 vielleicht 100 Stueck Brot bekommen habe, waren es in 1933 144 Stueck Brot. Fuer 20 Unzen Silber gab es 1929 vielleicht ebenfalls 100 Stueck Brot, in 1933 aber nur noch 95 Stueck Brot. 144 Brote oder 95 Brote, Du kannst Dir aussuchen, was Du lieber haettest.