Der Debitismus lt. Dottorte sagt nein! So wie ich den versteh, ist die c, daraus folgend Schuld und daraus Zins. Ohne "Zins" keine Schuld, ohne Schuld kein Eigentum
Trotzdem hoffe ich noch sehr das die was übersehen haben, und es doch ohne bzw. "anderen" Zins auch ne Lösung gibt. Ich zähl wahrscheinlich auch zu den "Gutmenschen" welche auf Besserung hoffen, die aber der Debitismus leider auch als systemgläubige Deppen abstempelt.
Die Triebkraft allen Wirtschaftens, Eigentum zu mehren, wuerde ich nicht auf Schuld beschraenken. Auch die Aussicht produzierte Waren gegen andere Waren zu tauschen, ist eine Triebkraft, die ganz ohne Schuld auskommt.
Der Zins ist nicht das eigentliche Problem, sondern die Anhaeufung von Kapitalreserven (Gewinn der Bank nach Abzug aller Steuern, Kosten und Unkosten), weil diese ueber erwirtschaftete Zinsen aus produktiver Arbeit gespeist werden. Der Bankier kann somit sein Eigentum ohne produktive Arbeit mehren, was kontraproduktiv in einer Gesellschaft ist, welche nach hoeherer Produktivitaet strebt. Faktisch ist ein Teil des Zinses ein Umverteilungsmechanismus fuer Sachwerte. Eine gewinnbringende Bank ist nichts anderes als ein Parasit.