Es steht doch ganz klar dabei:
Quelle: Zyklen Ausblick
Was willst Du mit dem abgedruckten Text aus diesem Boersenblatt sagen ? Gehts rauf oder runter ?
2. März 2026, 05:33
Es steht doch ganz klar dabei:
Quelle: Zyklen Ausblick
Was willst Du mit dem abgedruckten Text aus diesem Boersenblatt sagen ? Gehts rauf oder runter ?
Umsatz $4.1 Mrd (Vorjahres-Vergleich $7.4 Mrd = -44%)
Verlust $.59/Share (Vorjahres-Vergleich $.44 Gewinn/Share)
Umsatz lag im rahmen der Erwartungen, Verlust groesser als erwartet ($.56).
Klaus Kleinfeld, seines Zeichens CEO von Alcoa, sieht die Zunkunft des Aluminiumgiganten in Rettungsprogrammen und Bevoelkerungsvermehrung
..."We also see both near-term and long-term catalysts that should improve the prospects for the aluminum industry" Kleinfeld said. At least for the near-term, he cited stimulus programs targeting infrastructure and energy efficiency, which he said will create a demand for the unique characteristics of aluminum.Kleinfeld had to stretch for long-term "catalysts", which included "global megatrends" such as population growth and urbanization...
http://www.forbes.com/2009/04/…arkets-equity-mining.html
Kein Scherz, heute in den Headlines.
[tube]
Umsatz $4.1 Mrd (Vorjahres-Vergleich $7.4 Mrd = -44%)
Verlust $.59/Share (Vorjahres-Vergleich $.44 Gewinn/Share)
Umsatz lag im rahmen der Erwartungen, Verlust groesser als erwartet ($.56).
Konsumentenkredite gehen stark zurueck, weniger Geld kommt in Umlauf. Solche Zahlen beweisen nur eins: Inflation ist derzeit eine Illusion.
consumer borrowing plunged by $7.5 billion in February
...The decline was led by a record drop in borrowing on credit and charge cards, which fell at an annual rate of $7.8 billion, or 9.7 percent. That is the sharpest drop in dollar terms since federal records began in 1968, and the steepest percentage fall since 1978....
http://finance.yahoo.com/news/…ps-more-apf-14873024.html
Dividenden sind eben nicht in Stein gemeisselt. Divendenkuerzungen dominieren derzeit.
S&P: Record number of firms cut dividend in 1Q
...Wordell said many companies were too aggressive setting dividend policies in recent years and started out paying dividends that were not sustainable during down economic cycles. ...The bulk of dividend cuts might now be completed, Howard Silverblatt, S&P's senior index analyst, said in a statement. But, he noted that a second round of cuts could come again as companies review their 2010 budgets and expenses beginning in August and September....
Since 1955, the average had been 15 increases for every one decrease. During the first quarter, there were about three dividend increases for every four decreases.
http://finance.yahoo.com/news/…f-firms-apf-14872503.html
was machen wir eigentlich nächstes Jahr ?
Naechstes Jahr gibt es die Abwrackpraemie als Rabatt vom Haendler und zusaetzlich kann man den alten noch in die Dritte Welt verkaufen.
Alles anzeigenDie amerikanische Notenbank FED hat am 17. März angekündigt, Staatsanleihen im Umfang von mehreren hundert Milliarden Dollar zu kaufen, indem sie die Notenpresse anwirft. Durch diese (künstlich geschaffene) Nachfrage wollen Ben Bernanke und seine Mitstreiter den immensen Kapitalbedarf der USA im Rahmen der Finanzkrise decken und verhindern, dass dieser zu immer höheren Zinslasten führt. Das Signal ist klar: Die Notenbank wird so lange und so viel Geld drucken, bis die Wirtschaft auf die Beine kommt, koste es, was es wolle.
Der Goldpreis reagierte zunächst mit einer deutlichen Kurssteigerung. Doch schon nach zwei Tagen verflog die Euphorie. Seitdem fiel der Goldpreis von 960 auf inzwischen knapp 880 Dollar – und das ist seltsam. Denn welches Inflations-Signal könnte stärker sein als die klare Ankündigung der Notenbank, auf Teufel komm raus Geld zu drucken? Interessant ist auch, dass die Renditen der zehnjährigen US-Staatanleihen trotz des begonnenen Ankaufs durch die FED nach einem ersten Einbruch wieder zugelegt haben. Offenbar glaubt der Markt Bernanke nicht so recht und bezieht Position gegen die FED. Der folgende Chart zeigt, wie der Goldpreis sich nach der Ankündigung der Notenbank entwickelt hat.
Gold notiert noch oberhalb seiner 200-Tage-Linie, doch der im Oktober 2008 begonnene Aufwärtstrend wurde vor wenigen Tagen gebrochen. Damit wird es spannend: Schafft das Edelmetall die Rückkehr in den Aufwärtstrend, bedeutet dies, dass der Markt bessere Chancen für eine gelingende Inflationierung sieht. Bricht Gold hingegen weiter ein, könnte dies für ein eher deflationäres Szenario sprechen.
Aber es muss nicht zwangsläufig Deflation sein, die den Goldpreis unter Druck setzt. Möglich ist auch ein steigender Risikoappetit der Anleger, der zu Geldabflüssen führt. Schließlich nahmen das Edelmetall und die Anleihen in den vergangenen Monaten die Rolle der schützenden Häfen ein. Dass jetzt beide im Zuge steigender Aktienkurse gemeinsam unter Druck kommen – die Zinsen also steigen, während der Goldpreis fällt –, untermauert diese Annahme.
Quelle: Zyklen Ausblick
Romario, warum stellst Du hier immer ganze Artikel rein ohne Quellenangabe und Kommentar ?
Aber es muss nicht zwangsläufig Deflation sein, die den Goldpreis unter Druck setzt. Möglich ist auch ein steigender Risikoappetit der Anleger, der zu Geldabflüssen führt. Schließlich nahmen das Edelmetall und die Anleihen in den vergangenen Monaten die Rolle der schützenden Häfen ein. Dass jetzt beide im Zuge steigender Aktienkurse gemeinsam unter Druck kommen ? die Zinsen also steigen, während der Goldpreis fällt ?, untermauert diese Annahme.
Dass der Goldpreis von realen Maerkten bestimmt wird, halte ich fuer eine Illusion.
Was haltet ihr von einem abwaerts gerichteten Trendkanal im S&P ? Demnach duerfte der S&P bei 600 Pkt seinen naechsten Boden finden.
GM in "intense" bankruptcy preparations...
http://finance.yahoo.com/news/…pos=1&asset=TBD&ccode=TBD
Allerdings muss angesichts des hohen Verschuldungsgrades die Neuverschuldung geradezu explodieren, weil ein erheblicher und stetig anwachsender Teil dieser Nettokreditaufnahme zur Bedienung der Altschulden verwendet werden muss. Brechen gleichzeitig die Einnahmen des Staates (Steuern) weg, dann wird sehr schnell ein gewisser Punkt (Fekete nennt es die Wasserscheide) überschritten, ab dem auch eine massive Neuverschuldung das GDP nicht mehr befeuern kann. Laut Fekete haben die USA die Wasserscheide schon im Jahr 2006 überschritten.
Der Staat wird sich entschulden ueber seine Vermoegenswerte, deswegen wird er nicht bankrott gehen. Letztendlich ist das auch ein Primaerzweck der privaten Geldsysteme: Umverteilung von Vermoegenswerten zum Vorteil ihrer Betreiber.
also:
und wie soll das bei anhaltender Deflation DAUERHAFT funktionieren? also wenn das Geld und damit die Schulden (des Staates) zunehmend höher bewertet werden???
(ein paar Jahre Deflation schließe ich damit ausdrücklich nicht aus)
Staatsbankrott ist mit der Einführung des Fiat-money aus der Mode gekommen ...
Warum sollten die Glaeubiger ihren Schuldner Bankrott gehen lassen ? Sie werden dafuer sorgen, dass das nicht passiert, weil sonst die bestehende Ordnung aus den Fugen geraet, die den Glaeubiger-Anspruch mittels hoeherer Gewalt in Frage stellen kann (Chaos, Anarchie, Revolution etc). Die Glaeubiger sind also am Weiterbestehen der existierenden Ordnung interessiert. Allerdings kann der Staat dieses Ponzi-System aus Schulden nicht mehr aus realwirtschaftlichen Ertrag abbauen. Aber der Staat kann sich ueber Vermoegenswerte entschulden, so wie der Eigenheimbesitzer sein Haus an die Bank abgeben muss, wenn er den Kredit nicht mehr abzahlen kann. Tausch von Staatsschulden gegen Staatsvermoegen Zug um Zug, so wird es ablaufen. Die Deflation beschleunigt diesen fuer die Glaeubiger vorteilhaften Prozess sogar.
es fehlt aber die letzte mögliche reaktion auf dieses problem.
als nächstes kann bernanke dem staat geld in die hand drücken, dass er nicht mehr als kredit herausgibt.
Bernanke ist Chef des privaten FED-Systems. Die Eigentuemer und Betreiber des FED-Systems sind zu 100% die privaten Banken. Warum sollten sie Geld verschenken, wenn sie mit dem Verleih Geld verdienen koennen ? Zudem wuerden sie sich mit solchen Geldgeschenken ueber Infaltion ihre Vermoegen entwerten. Das wird nimmer passieren, ausser wir erleben eine sozialistsiche Revolution in den USA und die Abschaffung der FED und der privaten Banken.
Ich habe mir gerade diesen thread und auch Deine sehr interessanten Beiträge reingezogen und frage mich nun bzw. Dich indiskreterweise: Hast Du Gold nun demzufolge in Erwartung einer Deflation in Dollar getauscht?
Oder gar in Euro -in Erwartung einer leicht verzögerten Eur-Deflation?
Und wann hast Du vor, es in Gold zurückzutauschen? -Bei welchen Anzeichen?
Gold schreckt mich immer wieder ab, wegen der schlechten Marktbedingungen fuer Gold = sprich Manipulationen von allen Seiten: Zentralbank, Staat und Banken+Finanzkomplex. Die Goldbugs koennen ja ein Lied davon singen.
Bargeld in Dollar halte ich trotz aller Untergangszenarien vorerst das sicherste Investment, gerade wenn ich mir den Land- und Hauspreisverfall hier ansehe und ich demnaechst in diese Vermoegensklasse investieren will.
Noch im August 2007 erklaerte Ben Stein US-Financials zu "Bargains" und empfahl den Kauf. Hier noch im Fight mit Peter Schiff.
...We might also want to diverge from our standard portfolio to put about 10 per cent into gold, the funds taken equally from stocks and bonds. I normally dislike the yellow metal as an investment because of its extreme volatility and long-term poor price performance. But if we have inflation as the result of the immensely aggressive actions of the Fed, gold may be a haven...
http://finance.yahoo.com/expert/article/yourlife/153164
Entity Derivatives Outstanding Market Value or Public Debt Difference
BANK OF AMERICA CORPORATION 118,689,745,334 31,558,840,000 87,130,905,334
MORGAN STANLEY 84,271,180,804 24,186,940,000 60,084,240,804
DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFT 71,011,177,628 18,510,000,000 52,501,177,628
CITIGROUP INC. 61,875,137,002 12,760,000,000 49,115,137,002
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. 80,849,691,288 46,624,340,000 34,225,351,288
BARCLAYS BANK PLC 44,579,007,183 11,160,000,000 33,419,007,183
WELLS FARGO & COMPANY 47,902,948,043 58,060,000,000 -10,157,051,957
JPMORGAN CHASE &CO. 61,250,536,812 86,770,000,000 -25,519,463,188
All of the companies highlighted in bold red in the table above have more credit default insurance contracts written on them than their market capitalizations – some by factors of 40+. Bankruptcy filings make these outstanding derivatives bets payable.
Deshalb sind solche Werte ein recht interessanter Indikator, weil sie die zukünftige Ausgabefreude der Klientel vorhersehen wollen, d.h. auch eine Bärenrally viel aggressiver und rascher angehen als Industriewerte.
Als Beispiel MGM Mirage, die nachbörslich bis $ 5, 10 hochgegangen ist. Noch am 2. April war sie für $ 2.50 zu haben:
MGM stand kurz vor der Pleite, nachdem die Deutsche Bank die weiterere Finanzierung von im Bau befindlichen Grossprojekten verweigerte. Allgemein hat die Branche Ueberkapazitaeten, ruecklaeufige Umsaetze und die auf Pump gebauten in noch im Bau befindlichen Lusttempel muessen abgezahlt werden. Bei den allgemeinem Geldengpaessen ist die weitere Finanzierung sehr problematisch. Die Lage bei MGM deutete schon auf Ch11 hin. Eingefundenes Fressen fuer Shortseller und die hatten sogar auf Pleiten in der gesamten Branche gewettet. Dennoch haben MGM in in letzter Minute einen neuen Geldgeber gefunden, parallel dazu wollem sie mit dem Verkauf von Casinos zu weiteren liquiden Mitteln gelangen. Es kam zu einem Short-Squeeze, dazu kommt der recht geringer Free-Float der Aktie ... als Konjunktur-Indikatore taugen MGM unter solchen Bedingungen wohl wenig.
http://www.thestreet.com/story…an-talks-fail-report.html
http://www.marketwatch.com/new…-surge-reports/story.aspx
Also ich kann mich dessen nicht entziehen, mir scheint da eine üble Mischung aus einerseits deflationärer und andererseits inflationärer Tendenzen sichtbar zu werden. Aufgrund krisenbedingt nachlassender Einnahmen der Staaten dürfte die Staatenverschuldung sogar noch stärker zunehmen, obwohl andererseits deflationäre Prozesse ablaufen werden.
Wie paßt eigentlich dieser Baustein, oder anders ausgedrückt diese Kuriosität ins Gesamtbild, was auch beachtenswert wäre, wie wirkt sich dieses dann aus ? Da hab ich noch nicht den direkten Draht zu gefunden.
Die Situation ist sicher sehr paradox, die Bilanzierung kann das aber erklaeren. Wenn allein die Citigroup $1.9 Billionen/engl. Trillion an Verpflichtungen hat und diese ungekuerzt mit hoher Verzinsung den Glaeubigern der Citgroup zureuckgezahlt werden, wirken die vielleicht $100 Milliarden, die der Citigroup In Form von Rettungsgeldern zugeteilt wurden wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Solange die Loecher groesser als die reingekippte Menge ist, besteht nicht die Gefahr, dass etwas ueberlaeuft.
Alles anzeigen@ Tollar
Wie reagieren denn die Amis, wenn sie so etwas sehen und hören wie die unten verlinkte Sendung? Ich hätte nicht gedacht, dass derart akkurate, für jedermann verständliche Darstellungen des kriminellen Hintergrunds dieser "Finanzkrise" im US-Fernsehen alltäglich sind. Da muss ein Vorurteil korrigiert werden. Wer das als Wähler und Steuerzahler nach dem Rasenmähen und vor der Baseball-Übertragung sieht, kann doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und das nächste Sixpack aufmachen!
Dem Mann kann man nur alles Gute für seine körperliche Unversehrtheit wünschen:
http://www.pbs.org/moyers/journal/04032009/watch.html
grüsse
auratico
Generell hat Amerika ueber 225 Jahre Erfahrung mit Schurken und Kriminellen aller Art, da ist man einiges gewoehnt. Vermutlich stumpft das auch ab. Aber nachdem viele 30-40% ihrer angesparten Rente verloren haben, macht man sich schon etwas mehr Gedanken. PBS ist sowas wie das oeffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland (nur ohne Gebuehren
) und als sehr serioese Informationsquelle einzustufen, hat allerdings nicht die Reichweite wie die kommerziellen Sender wie CNBC, Fox oder CNN, besonders bei den sog. Joe-Sixpacks. Insofern duerfte diese Sendung kein Strassenfeger gewesen sein, aber auch die kommerziellen Sender wollen ihre Glaubwuerdigkeit nicht verlieren und greifen das eine oder andere Skandalthema in letzter Zeit immer mehr auf auf, obwohl sie damit natuerlich nur rein kommerzielle Interessen verfolgen.
Allerdings wirkt PBS immer noch wie ein Weichspueler, wenn man andere Quellen wie DemocracyNow (hoere ich jeden Morgen im Autoradio), Free-Speech-TV (lokales Buergerfernsehen) oder Internetblogs vergleicht.... Und um die Meinungsfreiheit mache ich mir hier weniger Sorgen als in Deutschland.