He Iring, Du Nasenbär
- ich habe "manchmal" auch noch ein Leben neben dem GSF! 
Ich bevorzuge eindeutig Handelsgoldmünzen wie Sovereigns, Reichsmark-20er, LMU ... weil die bei "meinen" Wechselstuben (wie Exchange AG) den geringsten Aufschlag auf den POG haben (meist nur 2...3% - im Unterschied zu z.B. 1/4-Anleger-Unzen, die gleich mal 10% Aufgeld haben; noch extremer sind meist die Halbunzen...). Und dann ist das (die komischen modernen Nachprägungen mal außen vor gelassen), alles ECHT GELAUFENES Geld aus der "goldenenen" (sog. "guten, alten"
) Zeit als Geld noch GOLD war, und damit halt Geschichte zum Anfassen in Reinstkultur.
Was man da konkret bevorzugt, ist persönliche Ansichtssache. Germanophile werden deutsches Kaiserreich bevorzugen und alles andere liegen lassen; Antideutsche
vielleicht eher LMU (Frankreich, Belgien, Italien, ...); Anglophile wie ich halt Sovereigns. Ein Kumpel von mir ist ein Rußlanddeutscher, der hat "natürlich" bevorzugt Goldrubel "Nicky" (also Nikolaus II - die 5er (3,87 g fein) und die 10er (7,74g fein: "Tscherwonez") gibt's nahe Spot, außer ganz seltene Jahrgänge). Freunde Südamerikas werden Mexikanische oder Chilenische Goldpesos nehmen ("Ole!"
), Möchtegern-Yankees Golddollar, und wer beim Münzensammeln an Vuvuzela-Getröte
denken will, der nimmt südafrikanische Rand (also die historischen 2-Rand-Stücke im Sovereign-Gewicht, nicht die komischen Anlegermünzen).
Gold ist Gold. Und die meisten Sachen davon (mit Ausnahme vielleicht der Chilenen und Mexikaner) sind WELTWEIT bekannt und gesucht. Allen voran die Sovereigns, die in vielen sog. "Entwicklungsländern" noch heute als Bargeld laufen. In Indien z.B. ist man mit Sovereigns in der Tasche der absolute King. Und die kosten derzeit um 240,- €/Stück ... das geht auch für Leute, die's nicht so dicke haben...
Absoluts Snobs
sammeln dann sowas wie in meinem Avatar: ca. 1750 Jahre alte indo-kushanische Goldmünzen. (Just kidding: Sammlerwert natürlich EIN VIELFACHES des POG.)