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Beiträge von Golden Earring
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Ja, aber die Notierungen sind die gehandelten Kurse bei bullionvault.
Weichen manchmal kurzfristig leicht von kitco bzw. LME ab, da die Hausherren Market Maker spielen, wenn Liquidität fehlt.
Die Einstellungsmöglichkeiten sind natürlich sehr hilfreich. Und mittelfristig ideal. -
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Zitat
Original von HansE
Der *Spotpreis* ist uns gerade gut genug!
NO Spread für den Händler! 
Gruß,
HansE@ HansE
Münzen oder Barren vom Händler zum Spotpreis zu verlangen ist natürlich illusorisch.:-) Von irgendetwas muss der Händler ja leben. Plus die Präge-, Transport-, Lager und Finanzierungskosten, da wundere ich mich bereits wie sie von 4-5% leben könnten. Da kommen natürlich die ganzen Münzenarten und -größen, die höhere Aufgelder aufzeigen, gerade recht.
MMn muss man ein Mindestmass an Fairness gegenüber den Händlern schon zeigen. Ich finde die gängigen Bullionmünzen (KR, ML) mit ca. 20-22 Euro Aufgeld zum Spot nicht überteuert. Sogar im Forum bekommt man sie höchsten 10 € billiger, mit etwas grösserem Risiko.
Also, ich finde die Spreadaufschläge im BYTEWURM kann man pro Münze ganz leicht vergleichen.NO Spread für den Händler! .... hört sich allerdings schon optimal an;-)
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aus....http://www.godmode-trader.de/f…p=news&ida=735352&idc=563
"Leider ist das noch nicht alles: So wie die Dinge liegen, sind die Vereinigten Staaten gerade dabei, in eine ungemütliche Gemengelage aus Rezession und Inflation (Stagflation) zu rutschen. Ein Blick auf Dollar, Öl und Gold (sowie Industrierohstoffe) genügt, um sich dessen bewusst zu werden.
Besonders interessant könnte es in Kürze wieder beim Gold werden.
Ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Goldpreises ist der Realzins.
Diese Rendite erhält der Anleger, wenn er sein Geld in kurzfristigen Staatsanleihen anlegt und davon die Inflationsrate abzieht.
Goldinvestments, die selbst ja keine Zinsen abwerfen, sind natürlich immer dann am sinnvollsten, wenn steigende Inflationsraten für eine negative Realverzinsung sorgen, Staatsanleihen also unattraktiver werden.
Bei Anlagen in US-Dollar notiert dieser Wert aktuell nur noch bei 0,5 Prozent, Tendenz fallend. Der Grund: Wegen der Rezessionsgefahren dürfte die Fed auch bei der nächsten Sitzung im Dezember die Zinsen weiter senken.Damit ist schon sehr bald mit einer negativen Realverzinsung zu rechnen, dem Goldpreis, und auch dem Silberpreis, könnte das Flügel verleihen..."
Trotz der kritischen Industriemetallpreise, die einen Konjunkturrückgang bereits ankündigen, sieht es für GOLD wegen den zu erwartenden weiteren FED-Zinssenkungen erheblich besser aus. Nach der jüngsten Konsolidierung sieht ein Unzenpreis von 600 Euro gar nicht mehr soweit entfernt aus, da besonders für die nächsten 6-7 Monaten mit der fundamentalen Hilfe seitens der Zinsprognose gerechnet weden kann.
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Zitat
Original von Golden Earring
...Wenn natürlich die Inflation bis dahin nicht zürückkommt, und dazu das Wachstum die Mindestwunschgröße von 3% nicht überschreitet, ja dann müssen wir das Wort "Stagflation" aus der Mottenkiste wieder herauskramen und können "die guten, alten 70er Jahre" wiederfeiern.
Weil dann die Aktien- und die Anleihenmärkte nur Negatives bereithalten, dann wird die große Zeit des Goldes eingeläutet werdenUnd schneller als gedacht, wurde das Wort STAGFLATION wieder aus der Mottenkiste herausgeholt, und zwar aus dem Mund eines EZB-Verantwortlichen!

aus.....http://blog.wiwo.de/boom-and-bust/eintrag.php?id=65.
"In der Zwickmühle
24.11.2007Die Angst vor einer Stagflation wie in den Siebzigern geht um. Zu Recht?
Wenn Zentralbanker vor irgendetwas panische Angst haben, dann ist es Stagflation – und ausgerechnet dieses Gespenst aus den Siebzigern kommt jetzt wieder aus seiner Gruft.
Der portugiesische Notenbankpräsident Vitor Constancio, kraft seines Amtes Mitglied des geldpolitischen Rats der Europäischen Zentralbank (EZB), sprach es aus:
„Der hohe Ölpreis“, warnte er kürzlich in Lissabon, „könnte zu einer Stagflation führen.“Worum geht es? Stagflation ist ein Kunstwort, bestehend aus Stagnation und Inflation. Es beschreibt eine makrökonomische Situation, in der die Wirtschaft kaum wächst oder gar schrumpft, die Arbeitslosigkeit zunimmt – und gleichzeitig die Preise kräftig steigen. Bis Ende der Sechzigerjahre glaubten Ökonomen, dass es so etwas gar nicht geben könne: Inflation konnte nach der herrschenden Vorstellung nur bei kräftigem Wachstum und hoher Beschäftigung entstehen, und umgekehrt würde eine Rezession immer mit stabilen Preisen einhergehen. Die sogenannte Philips-Kurve, ein negativer Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit, beschrieb damals die wirtschaftspolitischen Alternativen – daher Bundeskanzler Helmut Schmidts berühmter Satz, fünf Prozent Inflation seien ihm allemal lieber als fünf Prozent Arbeitslosigkeit.
Doch Mitte der Siebzigerjahre hatte man dann plötzlich beides. Auslöser war der Ölpreisschock......
Zentralbanken bringt eine solche Situation in eine Zwickmühle:
Senken sie die Zinsen, um dem Wachstum auf die Sprünge zu helfen, beschleunigt sich der Preisauftrieb; wenn sie aber die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, bricht das Wachstum noch stärker ein.
Die Bundesbank ließ damals keinen Zweifel, dass sie ein Ausufern der Inflation nicht zulassen würde: Sie erhöhte den Leitzins von drei auf sieben Prozent, um dann erst in dem schweren Krisenjahr 1975 zurückzurudern."Nur zur Erinnerung, der Goldpreisanstieg in den späten 70ern war auch eine Folge dieses Stagflation-Phänomens.
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Schwache Konjunkturdaten (aktuell: Rückgang der Industrieproduktion im Oktober um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat)! heizen die Spekulationen über eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung am 11. Dezember an und setzen den US-Dollar immer weiter unter Abwertungsdruck!
Die Wachstumsbefürchtungen der FED übersteigen deren Inflationssorgen. So gesehen, wird nach und nach eine Zinssenkung eingepreist werden, der Dollar weiter fallen und der Goldpreis weitersteigen.
"Das Kapital" wird es merken, dass es sich auf ein Verlustgeschäft mit den Festverzinslichen einlässt und wird sich dann zu Alternativen umsehen und schliesslich Wohl oder Übel ,dann Gold entdecken. -
Also, unabhängig von dem ganzen Dollar/Euro-Kurs-Theater, hat sich der Goldpreis von 528 Euro wieder auf 555 Euro erholt. Das sind satte 27 Euro bzw. ca. 5% für eine Woche. Bei durchschnittlich ca. 22 € Aufpreis kostete der Krügerrand Anfang der Woche bei ca. 550 Euro, während Ende der Woche wieder etwa 572 € hingeblättert werden musste.
Wir werden bis Ende des Jahres wahrscheinlich bequem die 600er Marke für den Krügerrand sehen.
Aber, das die 530-550er Bandbreite als Preisuntergrenze gehalten hat, sollte allen Anlegern, die um bzw.über 500€ angefangen haben Mut machen.
Preisrückschläge sind definitiv Kaufgelegenheiten. Und wie gesagt in 2-3 Wochen ist die Unze nicht mehr unter 600 Euro zu haben. Und je mehr die Zinssenkung wieder eingepreist wird, umso mehr wir die Unze Krügerrand kosten.
Je mehr man sich mit den Euro-Bandbreiten beschäftigt, umso mehr entwickelt man ein Gefühl und Sicherheit dafür, wie hoch das Gold in Europa bewertet wird. Dann macht einem auch ein "starker Rückschlag" von 570€ auf 530€ kaum was aus. Es war im Endeffekt nur eine vernachlässigbare Reaktion im langfristig andauernden Trend.
Als mittelfristiges Ziel (3 Zinssenkungen bis Sommer 2008 ) kann man wohl erst mal 700€ anpeilen.Ansonsten kann man die Dollarausschläge für Gold in New York geflissentlich übersehen, auch wenn es ursächlich für die Euroeinpreisung ist, es sei denn man spekuliert dort.
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Als Anregung an mitlesende Händler.......guter joke HansE

Soviel ich weiss, ist die BW-Bank,(siehe link unten) die einzige Bank bzw. Händler, die bei Ihren Preisen die Euro pro Gramm Goldfeingewicht mit angibt.
Das fördert natürlich die Vergleichbarkeit und somit die Transparenz, den Feind jeden Verkäufers:-)
Wenn man auf einen Blick sieht, das man für einen handelsüblichen Wilhelm, welches143 Euro kostet, das Gramm Gold statt für 17,80 €/Gr. mit knapp 20€ bezahlt, dann überlegt man sich schon dreimal, ob man so ein Teil wirklich unbedingt haben muss. Besonders, wenn der Sovereign, der schwerer ist, auch preisgünstiger ist, und mit 19,13€/gr , "erst dann" als preisgünstiger ins Auge sticht.
Normalerweise unverkäuflich, da unvernünftig, wären die kleinen Stückelungen wie 1/2oz, 1/4oz und 1/10oz wegen den erheblich höheren Grammpreisen. Natürlich für die Goldanleger, nicht für die Sammler, da diese gerne bereit sind für ihre Sammelleidenschaft aus ganz anderen Gründen auch grössere Aufpreise zu zahlen. (Höherer Wiederverkauf!)Sehr hilfreich sind die Spread- und Spotpreisaufschläge in % in den Bytewurm`s Seiten, die sich täglich mittags automatisch aktualisieren. Sowie die Spotpreise, oben auf der Headline. Hut ab! So ziemlich, das beste und hilfreichste Tool, im Internet für die Edelmetall-Novizen!
Mit der Zeit hat man die 3 bis 4 preisgünstigsten Händler raus, die man dann direkt aufruft und die ganz aktuellen Preise abruft.
Ansonsten nimm dir die Zeit den Verkaufspreis durch das Feingewicht zu teilen. Es lohnt sich!
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Fichtelgold
Guter Beitrag
Zitat aus dem Beitrag:
...Alles ist möglich, nichts mehr ausgeschlossen.
Die Finanzministerien, Notenbanken und Regierungen sind völlig überfordert, können die vielen Löcher nicht mehr stopfen, das Schiff nimmt zu viel Wasser und sauft ab. Ihr meint, so was kann nicht passieren, ihr vertraut dem System... es kann nicht abstürzen... das haben die Erbauer der Titanic auch gemeint... sie ist unsinkbar.Und, was ist passiert? Nach dem der Eisberg gerammt wurde, sind die Klugen sofort in die wenigen Rettungsboote gestiegen und davongerudert. Die anderen, welche die Realität nicht wahr haben wollten, an die Unsinkbarkeit glaubten, machten weiter Party, tanzten und tranken Champagner zur Musik der Bordkapelle.
Jetzt könnt ihr überlegen, wo ihr sein wollt, im Rettungsboot oder auf der unsinkbaren Titanic.
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aus... http://capmarketline.blogspot.…term-rates-us-dollar.html
3.50% T-bill yield is not attractive at all to the average investor and saver.
With inflation at 3.5% on a yr/yr basis, the after tax return is negative and savings are being confiscated.
For higher net worth savers, 6 month CDs at 5.10% are even a bit below breakeven.
Holding taxes aside, the real or inflation adjusted rate on the bill has fallen from a cyclical high of 3.8% down to zero since late 2005.....
Die Renditen der US-Anleihen, besonders in den mittel- und langfristigen Laufzeiten sind nicht attraktiv. Wie der Autor weiter im Artikel beschreibt, sind sie nach Steuern und (nomineller) Inflation einfach ein Verlustgeschäft.
"Das Kapital" wird irgendwann merken, dass es sich auf ein Verlustgeschäft mit den Festverzinslichen einlässt und wird sich dann Alternativen suchen müssen. -
http://www.welt.de/finanzen/ar…zu_40_Prozent_Zinsen.html
23. November 2007, 07:40 Uhr Von Berrit Gräber
Darlehen
Bei Pfandhaus-Krediten drohen heftige Zinsen
Ob Uhren, Goldmünzen, Porzellan, Schmuck oder Autos: Die Bundesbürger haben in diesem Jahr so viele Werte im Pfandhaus zu Geld gemacht wie nie zuvor. Im schlimmsten Fall drohen Zinssätze von 40 Prozent – Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht. Kurz vor Weihnachten brummt das Geschäft besonders.Mit dem Beleihen ihrer Preziosen besorgten sie sich etwa 500 Millionen Euro an Krediten, vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie vom Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZDP) zu hören ist. Dabei steht das dicke Weihnachtsgeschäft 2007 noch aus. Weiterführende links
Trotz negativer Schufa-Auskunft zum eigenen Heim
Vier von fünf Kreditvermittlern sind unseriös
Geldforderungen mit Bügeleisen auf dem Bauch „Eine unbürokratische, aber auch teure Möglichkeit, Finanznöte kurzfristig zu überbrücken“, sagt Stefanie Laag von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Vor allem bei höheren Summen könne das ins Geld gehen. Sie weiß aus Erfahrung: Viele Verbraucher tragen kurz vor dem Fest gern einige Wertsachen ins Leihhaus, um vorübergehend wieder flüssig zu sein. Der Zusatzanreiz: Der Goldpreis ist gegenwärtig sehr hoch. Wer jetzt Goldschmuck und -münzen beleiht, bekommt deutlich mehr Geld als noch vor ein, zwei Jahren.Scheint doch ein teurer Spass zu sein;-)
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Max Power,
spekulieren würde ich darauf nicht;-) -
Glückwunsch Känguru,
10 Unzen sind schon ein beachtlicher Wert. Hast du als Alternative an den 250 gr.Barren mal gedacht? Sind nur etwa 8 Unzen.
Im Prinzip ist es natürlich kein Vergleich zu der Känguru-Münze, ausser der Grössenordnung. -
aus... http://www.finanzen.net/nachri…nsiver_Geldpolitik_636110
EZB/Weber: Finanzkrise kein Resultat expansiver Geldpolitik
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Ursachen der aktuellen Finanzmarktkrise sind nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, im starken globalen Wettbewerb zwischen den Banken zu suchen. Er denke nicht, dass eine zu expansive Geldpolitik der Zentralbanken Schuld an den Exzessen im Finanzsektor sei, sagte Weber am Freitag beim 17. European Banking Congress in Frankfurt. Vielmehr sei die Ursache in einem übertriebenen Wettbewerb an den Finanzmärkten zu suchen, sagte der Bundesbankpräsident, der auch Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) ist.Weber reagierte damit auf eine Äußerung des Vorstandsvorsitzenden der Dresdner Bank AG, Herbert Walter. Dieser hatte am Morgen bei der Eröffnung des Kongresses in seiner Eigenschaft als Chairman des diesjährigen Bankenkongresses gesagt, die Saat der derzeitigen Finanzkrise sei teilweise von einer expansiven Geldpolitik gelegt worden.
aus...Wikipedia:
Eine Finanzkrise ist eine Störung des Geldsystems, die erhebliche Kräfteverschiebungen am Markt oder Einschränkungen der Funktionalität des Geldsystems zur Folge hat.
Im schlimmsten Fall kann es zu einem nationalen oder globalen Zusammenbruch des Finanzsystems ("Finanzcrash") mit tiefgreifenden Folgen wie .... Besonders die weltweite Geldmengen- und Schuldenvermehrung (z.B. USA) sowie der hochspekulative Derivatemarkt gelten als Risikofaktoren für einen solchen Finanzcrash.Das der Präsident der Deutschen Bundesbank, und ein Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) so etwas Ungeheuerliches, öffentlich aussagt, das sogar ein "Uninteressierter" in Wikipedia auf die Schnelle richtig nachlesen kann, zeugt eigentlich davon, wie weit "die Ungeniertheit" der Verantwortlichen gediehen ist und die Teilnahmslosigkeit und die Reaktionslosigkeit der Medien ausgeartet ist.
Im übertragenen Sinne hat die Aussage etwa dieselbe Bedeutung wie: Die Erde ist eine Scheibe!
Ich kann es Niemandem verdenken, das sie nach dem Dollar auch den EURO bereits abgeschrieben haben.
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aus....http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_263388
Rezessionsängste belasteten Dollar
Die Euro-Story stimmt nach wie vor. Unverändert treibt die Akteure an den internationalen Finanzmärkten die Sorge vor einer Rezession in den USA um.
Erst am vergangenen Dienstag hatte die amerikanische Notenbank ihre Prognose für das US-Wachstum im kommenden Jahr deutlich nach unten korrigiert und damit bestehende Rezessionsängste verstärkt. Die konjunkturelle Ausblick in Euroland scheint hingegen – fürs erste zumindest – intakt. Davon profitiert der Euro.Zinsspekulationen belasten Dollar
Sollte sich die amerikanische Konjunktur eintrüben, könnte die US-Notenbank dem mit weiteren Zinssenkungen entgegentreten.
Die Aussicht auf eine niedrigere Verzinsung von Dollar-Guthaben macht die amerikanische Währung aus Sicht international agierender Anleger weniger attraktiv. Die Folge sind Dollarverkäufe.Darüber, wieso trotzdem die US-Anleihen (natürlich in USD) weiterhin an Wert gewinnen, spricht natürlich Niemand.
Die Tatsache, das die Treasury-Zinsen weiter sinken ,widerspricht definitiv der "Tatsache", das Alle aus dem Dollar gehen, bzw das "international agierende Anleger Dollar weniger attraktiv" finden)
Es scheint eher der Fall zu sein, das grosse Summen trotz des gegenwärtigen Dollarverfalls, in spekulativer Erwartung von weiter fallenden US-Zinsen, (und somit steigenden Anleihenkurse) in die Dollar-Treausaries gehen.(Nur US-Inländer?)
Somit kann man sagen, das der Dollar im Moment nur mit gebremster Geschwindigkeit fällt, weil das spekulative Geld die nächsten Zinssenkungen und damit die Anleihenkursgewinne noch mitnehmen will.
Erst danach (etwa Mitte nächsten Jahres) wird sich zeigen, ob dann wieder die Wirtschaft und die Konjunktur anspringen, und damit die nächste Aktieninvestitionsphase eingeläutet wird.
Wenn natürlich die Inflation bis dahin nicht zürückkommt, und dazu das Wachstum die Mindestwunschgröße von 3% nicht überschreitet, ja dann müssen wir das Wort "Stagflation" aus der Mottenkiste wieder herauskramen und können "die guten, alten 70er Jahre" wiederfeiern.
Weil dann die Aktien- und die Anleihenmärkte nur Negatives bereithalten, dann wird die große Zeit des Goldes eingeläutet werden
Gut, das wäre das Best-Case-Szenario für Goldliebhaber, aber die reelle Lage bis nächsten Sommer, ist auch noch durchweg positiv. Und die Chancen in den nächsten 6-7 Monaten, mit den erwarteten 3 FED-Zinssenkungen, die 650 Euro Marke zu sehen, sind gar nicht so schlecht. Etwaige Zinssenkungserwartungen der EZB sind da auch noch nicht enthalten. -
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katzengold
Schau dir die Zins- und Inflationskurven von damals an und ziehe deine Schlüsse.Aber prinzipiell gilt:
Die "nominalen" Zinssätze, die du bei der Bank erhältst, spiegeln nicht das vollständige Bild wider. Die Inflation muss mit einbezogen werden.
Wenn die Preise der Produkte, die man regelmäßig käuft, wie Nahrung, Benzin etc. um 5 % steigen und die Bank 5 % Zinsen gibt, ist das keine reelle Entschädigung.
In diesem Fall würden Wirtschaftswissenschaftler den "realen" Zinssatz - den inflationsbereinigten Zinssatz - tatsächlich "maximal" mit Null beziffern.1979 lagen die Zinssätze für kurzfristige Anleihen bei 8 %, aber die Inflation lag bei 13 %, also lagen die "realen" Zinssätze bei minus 5 % pro Jahr. Ist es da ein Wunder, dass die Leute Ihr Geld schnell im Goldmarkt anlegten, als Papiergeld zu halten?
1981 aber hatte der damalige FED-Vorsitzende Paul Volker die Zinsen für die kurzfristige Anleihen bis auf 15 % erhöht und die Inflation damit auf 6 % gedrückt, also lag der Realzinssatz bei fast plus 9 %.
Noch vor 1982 ging der Goldpreis auf unter 400 Dollar zurück. Logisch oder?Heute steht der nominale Zinssatz in den USA ca. um die 4 %. Zur gleichen Zeit liegt die Inflation nominal ebenfalls bei ca. 4% … und von amtierenden Fed-Vorsitzende Ben Bernanke weiss man, dass er die Zinsen wahrscheinlich noch 2 bis 3-mal in den nächsten 6 Monaten senken wird. Auf Teufel komm raus! Um das angeschlagene System weiter intakt zu halten und die Konjunktur wieder anspringen zu lassen. Das Geldmengenwachstum liegt bereits irgendwo zwischen 12-19%, nach verschiedenen Quellen. Also jenseits von Gut und Böse.
Die "offiziellen" Realzinssätze liegen in USA aktuell also nahe Null … und viele Investitions-Gelder sind bereits vom Bargeld in Gold gewandert und es werden weiter Milliarden aus Dollar rausgehen.
Das diese Massen an Geld nicht nur in Gold und Silber gehen, sondern auch in Euro, SFR, Yen und Yuan, sehen wir ja bereits.Sobald ein seriöser Notenbanker irgendwann mit der Inflation ernst macht und die Zinsen beherzt erhöht, wird das Gold zusammenbrechen, egal wie hoch es vorher gestanden hat. Aber im Moment sind wir meilenweit davon erntfernt.
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aus...http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_263206
21.11.2007 15:52 "Perfektes Umfeld für Gold"
Die Angst vor einer Rezession in den USA und der sinkende Dollarkurs treiben die Investoren verstärkt in Goldanlagen. Gibt es nun statt der Jahresendrally an den Aktienmärkten eine Zwillingsrally bei Öl und Gold?
Am Mittwoch kletterte der Preis für das Edelmetall am Spotmarkt um rund zwei Prozent bis auf 807,10 Dollar pro Feinunze, fiel dann aber wieder auf rund 797 Dollar zurück."Die anhaltenden Probleme in der Finanzindustrie sowie die Angst vor Inflation bieten ein nahezu perfektes Umfeld für Goldanlagen", konstatierte Rohstoff-Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank. Er rechnet mit einem weiteren Anstieg in Richtung 850 Dollar in den kommenden Tagen.
Powertandem Öl und Gold
Der Goldpreis bewegt sich oft gegenläufig zum Dollar, weil Gold mit sinkendem Dollarkurs für Käufer aus anderen Währungsgebieten billiger wird und zugleich als Wertspeicher fungiert. Dagegen bewegt
sich der Goldpreis zum Ölpreis parallel, weil die Aussicht auf eine anziehende Inflation Gold als sichere Anlage attraktiver macht. Gold ist eine traditionelle Absicherung gegen Ölpreis-getriebene Preissteigerungen.....Positive Töne für Gold ...aus Website-ARD.de.
Gold goes "in die Massen?" -
In Spanien, in den 40 er Jahren, unter Franco-Diktatur.
In kommunistischen Ländern, auf Kuba, ganz aktuell in China.
Man befindet sich in illustrer Gesellschaft!Wie elegant es heute ist Inflation zu kaschieren, können diese Herrschaften von den heutigen Notenbanken und den "Statistik-Instituten" wohl abschauen.