Beiträge von Rostu

    Neben nerviger Werbung und "den neuesten Trends" wurde dem unbehelligten Shopping-Zombie unter anderem Folgendes vermittelt: "Clever Reisen in der Krise. Viele Währungen sind in der Krise schwächer als der Euro...blablabla... Anstoßen auf Isländisch: Hier ist der Euro besonders stark!" [smilie_happy]

    Thema Werbung: Neuerdings im sog. free-TV.....Werbung für Bundesanleihen. Ist mir früher nie aufgefallen....

    Bisher erlebe ich die Krise nur in den Medien. Im wirklichen Leben erlebe ich sie gar nicht. Die Geschäfte sind voll, der Automat spuckt kleine und große Scheine, der Doktor behandelt mich artig. Sicher: ein paar Leute sind arbeitslos, aber das war schon immer so. Mal mehr, mal weniger...

    Hätte mein Großvater die Familienpreziosen einstmals seinem Kumpel am anderen Ende des Dorfes zur Aufbewahrung überlassen, weil der einen schönen großen Franz Jäger hat, dann würde ich zusehen, daß ich mir selbst einen festen Schrank besorge und würde die Dinger heimholen. Damit das alles seine Ordnung hat. Ob der seinerzeitige Kumpel das als Mißtrauensbeweis ansieht oder nicht, wäre mir völlig egal. Ich würde ihm versichern, daß es nichts mit Mißtrauen zu tun hat, sondern mit deutschem Ordnungssinn und fertich. Den Transport bezahle ich natürlich selbst, man zahlt ja auch sonst jeden Scheiß....da wird dafür auch noch ein Rest Bares übrig sein....

    Zitat

    Zumwinkel genoss also keine Sonderbehandlung, wie es Richter Wolfgang Mittrup bereits am ersten Verhandlungstag am vergangenen Donnerstag bekräftigte. Der ehemalige Post-Chef wurde behandelt wie jeder andere Steuerstraftäter auch. Ein vergleichbarer Steuerbetrüger, der durch die gleiche CD aus Liechtenstein belastet wurde, bekam trotz deutlich höherer Steuerhinterziehung (7,6 Millionen Euro) ebenfalls eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Zumwinkel wurde also nicht besser gestellt.


    Die eigentliche Strafe für Zumwinkel besteht jedoch darin, dass er nach dem medialen und politischen Begleitkonzert seines Falles kaum noch damit rechnen kann, jemals in irgendeine Ruhmeshalle der deutschen Topmanager einzuziehen.


    schreibt die Wirtschafts-Woche

    Zumwinkel ist geopfert worden. Die Häme hier ist fehl am Platz. Er nährte allein mit seinen schon so gezahlten Steuern eine mittlere Kleinstadt von H4-Empfängern. Daß er versucht, sich dem enteignungsgleichen Zugriff des Raubritterstaates zu entziehen, ist eine zutiefst menschliche Reaktion. Wer sehen muß, was der nimmersatte Staat mit den Steuern so anstellt, muß ja nicht mehr alle an der Dattel haben, wenn er freiwillig alles bezahlt. Jeder versucht doch, seine Steuerlast auf ein Minimum zu drücken und ist dabei mehr oder weniger kreativ.


    Was man mit Zumwinkel abgezogen hat, ist eines Rechtsstaats unwürdig und eine Schweinerei erster Kajüte! Woher wußten denn die Medien, daß die Finanz-Gestapo da zugreift? Wieso wurde keiner sonst (auf der CD sollen ja Hunderte Namen gewesen sein) so öffentlichkeitswirksam abgeführt? Wieso wundert sich keiner über den merkwürdigen zeitlichen Zusammenhang mit dem versuchten Postbankverkauf, gegen den sich Zumwinkel immer stemmte? Da ist hinter den Kulissen eine riesen Hinterfotzigkeit gelaufen...

    Meine Tochter (16) soll einen Vortrag für ihre Klasse entwerfen mit dem Thema "Geld". Woher es kommt, wohin es geht etc. Natürlich hat sie ihren papa um Rat gefragt. Ich frage nun die geneigte Gemeinde.


    Was meint ihr, was man unbedingt mit einbringen sollte? Die Tubenfilmchen kenne ich alle, aber die lassen sich im Vortrag schlecht verwenden. Er sollte auch nicht ausufernd lang sein. Ich meine nur, was würdet ihr unbedingt mit einflißen lassen und was ist vernachlässigbar?


    Danke schon mal...

    Wer sich dem enteignungsgleichen Zugriff dieses Ausbeuterstaates nicht zu entziehen versucht, ist selber schuld. Und wenn er da eine Stiftung finanziert, ists doch was feines. Irgendeinen Zweck wird die Stifung ja haben, sonst könnte sie nicht eingetragen werden.


    Zumwinkel hat dem gierigen Staat zig Milliarden eingebracht. Die vielen Protestler und Neidhammel kosten den Staat nur was. Ich hätte ihn auch freigesprochen. Ein Steuerrecht, das die Finanzbeamten nicht mal verstehen und krebsartig ausgewuchert ist, kann man nur aushungern.

    Gibts hier eigentlich einen Pleite Tread?


    Qimonda ist pleite und stellt einen Insolvenzantrag am Amtsgericht München. (Live Ticker)
    http://www.teleboerse.de/1090555.html

    Pleite heißt übrigens nicht, daß damit das Unternehmen verschwunden wäre. Es ist alles noch da: Maschinen, Büros, Werkstätten, Belegschaft. Das wird nun bloß jemand anders betreiben, der aber der Schulden ledig ist. Möglicherweise mit weniger Leuten, aber trotzdem, eine Pleite hat höchst selten zur Folge, daß das Unternehmen von der Bildfläche verschwindet. Nur die Gläubiger werden rasiert, dann geht alles weiter wie bisher...

    Den Staat als den eigentlichen Schuldentreiber entlarven und reformieren, bevor er bankrott geht. Mehr fällt mir dazu auch nicht ein. :rolleyes:

    Der Staat hat den Ausweg selbst vorgegeben: die Restschuldbefreiung per Privatinsolvenz. Der Endverbraucher, der noch konsumiert und alle seine Neuerwerbungen auch noch bezahlt, muß ja bekloppt sein. Heute konsumiert man auf Kredit und läßt sich hernach entschulden. Wunderbarer Plan. Das hat Vater Staat nur gemacht, damit dereinst keiner empört aufblökt, wenn er sich auch so entschuldet....

    Wie kann es eigentlich sein, daß eine Firma wie pro aurum (die zwar keine Ahnung von Latein haben), aber doch ein großer EM-Händler sind, seit Monaten keine KRs im Sortiment haben? Sind die Dinger tatsächlich so knapp??? :hae:

    Meine kam nicht an, obwohl gleich bestellt als es hier gepostet wurde.


    Wird wohl daran liegen, daß ich die überteuerte und unbestellte Goslar-Halbunze mit einem Sprüchlein zurückgeschickt habe. Jetzt hab ich sicher einen Eintrag in der Stasiakte.... 8)

    Rezept für ein glückliches Leben
      
      
    Zutaten: 1 10€-Schein
    1 Prise Glück
    1 Messerspitze Leidensfähigkeit
    2 Schnapsgläser Demut
    4 Pfund Fleiß
    1 Großpackung Beharrlichkeit
    Selbstdisziplin in beliebiger Menge
      
    Vorbereitung: Von der Beharrlichkeit einen kleinen Teil abnehmen und mit dem verbleibenden Großteil sowie 1 Pfund Fleiß den 10€-Schein behandeln und vermehren. Optimal ist eine Vervielfachung in weniger als 1 Dutzend Jahren. Die vielen Papierscheine in klingende Gold- und Silbertaler umbacken gut abgeschlossen weglegen.
      
    Hauptgericht: 3 Pfund Fleiß auf den Tagesablauf verteilen und gut durchkneten. Unweigerlich auftretende Zweifel aufgrund räuberischer Abgabenlasten, bekommt man mit einigen Lagen Selbstdisziplin in den Griff. Die Schicht Fleiß auf dem Tagesablauf nicht zu dick werden lassen! Es empfiehlt sich die zeitweilige Brutpflege mittels selbstgebackenem Nachwuchs. Anflüge von Verzweiflung, die sich besonders zur lichtlosen Tageszeit einstellen, müssen mit Selbstdisziplin und Resten der Beharrlichkeit aus der Vorbereitung kompensiert werden. Mit fortschreitendem Zeitablauf entsteht daraus dann weiteres Glück, das allerdings flüchtig ist und unverzüglich zu genießen ist. Dabei ist große Vorsicht walten zu lassen, weil ein Zuviel an Glück die Kreation fad werden läßt. Es sollte noch eine Messerspitze Demut untergemengt werden. Da diese nicht löslich ist, aber sich darüber hinaus gut mit der Bescheidenheit verträgt, müßte sie bei richtiger Dosierung immer wieder zum Vorschein kommen und durchschmecken.
      
    Sehr wichtig ist auch das ununterbrochene bewußte Umrühren. Überlieferungen zufolge verhält es sich beim glücklichen, wie auch bei jedem anderen Leben so, daß es ein Verfallsdatum hat. Bislang ist es der Kochwissenschaft nicht gelungen, den jeweiligen Verfallseintritt zeitlich hinreichend exakt zu bestimmen. Als sicher gilt nur, daß er eintritt. Damit ist jeder Tag ohne bewußtes Umrühren und Abschmecken ein verlorener Tag, der weder durch Glück noch Beharrlichkeit nachgeholt werden kann.
      
    Die vielen kleinen Freuden und Herausforderungen bei der Zubereitung ergeben in ihrer Summe das fertige Gericht, das mit einem Rest Bescheidenheit genossen, überaus erfüllend und sättigend zu sein pflegt. Ein übersteigertes und fortwährendes Streben nach materiellem Zierat und glitzernden Äußerlichkeiten führte bei manchen Zubereitungsversuchen zu einen beschleunigten Verfallseintritt, so daß von erfahrenen Köchen davon abgeraten wird.
      
    Die gut abgelagerten Preziosen aus der Vorbereitung runden den Genuß zum Ende hin ab und können im Idealfall sogar an den zuvor nervenaufreibenden Nachwuchs weitergereicht werden.

    [font=&quot]Die Redaktion wünscht glückliches Gelingen und guten Appetit![/font]