Beiträge von Delphin

    trophy - Na, wenn die Meister der kurzen Leine heute ausspannen - dann gehts ja noch schneller!


    Übrigens fallen mir gerade eklatante Preisunterschiede beim Silber zwischen Westgold und CID auf.
    CID hat deutlich höhere VK's.


    wg cid
    ------------------------------------
    Pihil 1 oz / 27,7 / 28,3
    maple 1oz / 27,7 / 28,3
    eagle 1 oz / 28,2 / 29
    Kooga 1 kg / 895 / 952
    Koala 1 kg / 895 / 948


    Stand circa 10.00 Uhr.


    Warum halte ich das für interessant? Nun ich denke, dass CID mit einem vielfachen des Umsatzes von westgold agiert. Das heisst sie haben andere Bestellvolumina und sie dürften für Ihre Lieferanten wichtig sein. Sehr wichtig! Wenn CID für morgen das 1,5 fache an Silbermünzen ordert und der Lieferant sagt, sorry, kann ich nicht liefern, dann kann der Markt das nicht liefern. Dann ist es für CID klar, dass physisch knapp werden wird. Und was mache ich dann als guter Betriebswirt? - Ich erhöhe die Preise.

    ist der Verkaufs Nachweis. Verkauft man privat, hat man eventuell weder einen Verkaufsbeleg, noch eine Empfängeranschrift. Vielleicht - wenn Barübergabe - nicht mal eine Einbuchung auf dem Konto.


    Nun kann man erstmal davon ausgehen, dass dies kein Problem ist, denn man hat die Eingangsrechnung und man hat keine Ware mehr. Aber wie beweist man dem Finanzamt, dass ein VK nach der Jahresfrist stattgefunden hat, wenn man nicht mal beweisen kann, dass überhaupt ein VK stattfand?


    Und die deutschen Behörden haben da manchmal durchaus eine einfache Logik. Beweis es oder zahle!


    (Ich denke da z.B. an einen glorreichen Höhepunkt des Widersinns beim Autokauf. Es gab Zeiten da kostete ein Passat in D z.B. 30000 DM. Der gleiche Wagen kostete in der USA 20000 DM. Das Fahrzeug wurde damals NUR in D gebaut. Trotzdem benötigte man zur zollfreien Rückführung des Fahrzeugs ein Ursprungszeugnis des Herstellers. Bekam man natürlich nicht. Also musste man für ein Fahrzeug, das in D gebaut wurde bei der Rückführung nach D Zoll zahlen, obwohl es ein Deutsches Produkt ist. Und das alles nur um den debitistischen Kettenbrief nicht abreissen zu lassen.)

    Die Woche hat 5 Tage, wir haben Gruppenzwang bei der Comex, sie werden also - für einen Absprung aus der physischen Lieferung einen höheren Zahlungsausgleich bieten wollen. Das PP-Team schwächelt gerade. Deshalb meine Vermutung:


    33 + (5*1,0) - PP-Faktor = knapp und mit grossem Aufwand unter 38 $/oz gedrückt am Freitag Abend.


    Das heisst, Misan bekommt seine 4 Stellen beim Münzen-Kilo (Händler VK) wahrscheinlich spätestens Freitag morgen.

    so, während der ein oder andere hier auf den großen crash in April wartet :tired: - btw. vor dem 05. März wär mir lieber, da ist Numismata in München und ich brauch Kaufkurse :P - haben die eagles im Januar schon wieder einen Rekord hingelegt

    Musst'e für das gleiche Geld weniger schleppen (und lagern).

    ...und warum sollten die Chinesen eine gedeckte Währung einführen wenn Sie auch Noten drucken können? ISt doch viel flexibler...

    als Anreiz für die Welt, China die Weltreservewährung stellen zu lassen bzw. diesen Fakt zu schaffen und zu akzeptieren.


    Goldhengst: :thumbup: .
    Allerdings wenn Mexico der nächste US Bundesstaat wird, wird sich vermutlich die Anzahl der Bundesstaaten insgesamt veringern. Ich vermute da treten dann einige aus.

    Das war jetzt Ironie, oder? Ansonsten weiss ich gar nicht mehr wie ich den staatlichen Geldverschlechteren entgehen soll. Und das hätte Konsequenzen, auch für die Geldverschlechterer. Sie können dann nämlich mein monatliches Steuereinkommen ziemlich vergessen.


    Danke an Argus und die Argumentation von @Rhein-Main hatte ich parallel getippt, er hat bezüglich Asien und Silberr eine ähnliche Meinung wie ich.

    bärenburger


    Ja so schnell kann es heute gehen. Da analysiert man ein anstehendes Problem mal zu Ende und schon ist man Kommunist oder landet in deren Literatur.


    Oder man betätigt einen Wahlomat und findet heraus, man muss die Linken wählen. Selbst als Firmenchef. Das kommt davon wenn man es nicht zum Internationalen Grosskonzern gebracht hat.

    ist ja alles ganz nett was Du da postest, wenn auch tausendmal gehört. Aber ich denke Du bist beim falschen Metall. Gold ist geld, Silber ist Rohstoff! Die Werterhaltungsfunktion von Silber ist aktuell völlig nebensächlich. Es ist überragend wichtiger Rohstoff!

    Ich glaube nicht, dass ich beim falschen Metall bin, wef.
    Im Westen ist Silber ein Rohstoff. In China war und ist Silber Geld. Wusstest Du, dass man zu Zeiten als Venedig eine der mächtigsten Mächte in Europa war, in Asien für eine Unze Silber, 7 Unzen Gold eintauschen konnte?. Die Venezianer wussten das. Sie mussten 'nur' noch zwischen dem Westen und dem Osten pendeln und jeweils G+S bzw. umgekehrt eintauschen. In Asien ist Silber genausogut Geld, wie Gold bei uns.


    Und ja, Silber ist auch ein Rohstoff. Ein wertvoller, deshalb darf er auch teurer werden, denke ich. Ich glaube nicht, dass Silber zu den Zeiten zu denen Warren Bufett seine Milionen Unzen einlagerte wirklich knapp war. Vermutlich drehte es sich eher um Lieferengpässe, weil man zu wenig Silber ausbuddelte, verarbeitete ,in Barren goss. Damals, heute sieht das anders aus. Wenn man die Finanzmärkte unserer Welt auf einen Rohstoff losgehen lässt, dann wird sein Preis eklatant steigen müssen, sofern sie auf der Nachfrage Seite sind. Tummeln sie sich über Jahre hinweg auf der Verkaufsseite ohne ausreichend Material zu haben, dann wird eines Tages der Preis des Rohstoffes ebenfalls steigen müssen. Und zwar ziemlich schnell. Bei Silber dürften wir heute in dieser Situation sein. Dazu kommt, dass China sein Silber seit einiger Zeit direkt einlagert und zusätzlich physisch kauft. Das verstärkt den Druck gewaltig. Zumal Silber ein sehr kleiner Markt ist. Aber das liegt natürlich auch am Preis. Wäre der 10 mal so hoch, wäre der Markt auch 10 mal so gross, bei gleicher physischer Menge.


    Ich persönlich bin der Meinung, solange man die Rohstoffe physisch handelt und solange man staatliche Manipulationen ausschliessen kann (wann kann man das je?) wird der Markt einen ziemlich gerechten Preis finden. Lässt man Investmentbanken gehebelt auf eine Branche los, dann kommt es schnell zu Verzerrungen. Vor allem wenn der gewichtigste Marktteilnehmer Papiergeld aus dem Nichts schaffen klann, das alle akzeptieren. Natürlich stellt er für sich und die seinen eine ausgezeichnete Versorgungslage her. Und natürlich bekommt er die grössten Probleme, wenn die paradisischen Verhältnisse in Frage gestellt werden. Auf jedem Marktsegment. Auch beim Silber.


    Mein Fazit wäre: Silber ist Geld, im Osten jedenfalls.
    Es hat über Jahre keinen funktionierenden, freien Markt bei Silber gegeben. Vielleicht entwickelt sich jetzt einer.
    ALLE Rohstoffe sind knapp und werden weiter verknappen. Also ja, Silber ist auch ein Rohstoff und deshalb knapp.
    Würde man den gehebelten Handel mit Papiersilber regulieren oder gar einschränken, wäre die Spekulation schnell deutlich reduziert.
    Aber das will und kann ja keiner. Keiner der mittanzen möchte, wenn die Musik spielt.

    Ganz im Gegenteil, hier scheinen andere Menschen zu spekulieren. Ich habe ganz konkret über Jahre hinweg gearbeitet und bis zu 70 % meines Gehaltes am Steuer und Abgaben an die Allgemeinheit gegeben. Ganz solidarisch. Einen Teil des Gehaltes habe ich auf die Hohe Kante gelegt. Man hat mir versprochen, dass ich damit für schlechtere Zeiten vorsorgen könnte.
    Man hat mir versprochen: "Die Rente ist sicher".
    Dann hat man mir mitgeteilt, "Jeder müsse müsse für sein Alter zusätzlich vorsorgen.". Man hat von Riester gesprochen und über Rürupp gemunkelt.
    Man teilte mir mit es gäbe jetzt den Euro und er sei so stabil wie die DM. Und man lies mich wissen die Inflationsrate sei seit Jahren unter 2 % also so gut wie nicht vorhanden. Man teilte mir mit, wenn der Euro kommen würde, dann würde er stabil sein. Keinesfalls würde mein Land einem andernen Land einen Bailout verschaffen. Die Verschuldung der Länder versprach man über entsprechende prozentuale Fenster in Relation zu den jeweiligen BIPs zu kontrollieren. Man sprach von Reglementierung, Kontrolle und Verträgen. Und weil das alles so sicher war durfte ich zwischen vier Parteien wählen, die alle dafür waren. Alternativlos.


    Ich hatte mich zwischenzeitlich ein wenig mit österreichischer Ökonomie beschäftigt und den Unterschied zwischen Inflationsrate und Teuerungrate kennengelernt. Ich machte mir ein paar Gedanken über die Funktionen die GELD hatte und haben sollte. ich habe mir den Euro näher angesehen und seinen grossen Bruder den Dollar. Und festgestellt es fehlt ihnen an einer Funktion die gutes GELD zwingend haben muss - der Werterhaltungsfunktion.


    Dies ist aber eine notwendige und GELD innewohnende Eigenschaft. Gold scheint sie zu haben. Silber in den letzten Jahren ebenfalls. Deshalb sind GOLD und SILBER eher Geld als Euro und Dollar. Und wer sie physisch kauft spekuliert nicht, er tauscht einfach ein im Wert fallendes Zahlungsversprechen gegen einen beständigen Wert ein. Zu einem Zeitpunkt X im Wert 1:1. Das ist keine Spekulation sondern eine Gebot der Vernunft. Es gibt sogar Staaten die Ihren Bürgern empfehlen diese Vernunft anzuwenden.


    Spekulation wäre es, einen staatliches Zahlungsversprechen, gehebelt gegen einen Zettel einzutauschen der einem verspricht, in einem halben Jahr den Gegenwert von 100 Kilo Silber in Euro zu erhalten und dafür jetzt den Gegenwert von 5 Kilo Silber zu berappen. (Den Rest später, falls zu ungunsten, usw.).
    Diese Art von Geschäft ist aber immer spekulativ. Man handelt mit etwas was man heute nicht besitzt und wettet auf die Zukunft und bestimmte Ereignisse. Das geht mit Silber und mit Schweinehälften so gut wie mit Pferde-Einläufen oder Fussball-ergebnissen. Kriminell und verwerflich wird es, wo man dem Zufall keinen Lauf lassen will und dem gewünschten Ergebnis nachhilft. Das ist dann übrigens auch keine Spekulation sondern Manipulation. Und das hat immer etwas mit Macht zu tun.


    Macht habe ich keine, also bin ich fein raus. Also einfach mal an Uncle Sam und seine Handlanger oder an seinen gelben Verwanden mit den schmalen Augen wenden.

    Leute,


    das kann man nicht wirklich empfehlen.


    Silber wirkt streng antibakteriell. Wir wir alle wissen, funktioniert die Verdauung aber nur mit einer gesunden Darmflora. D.h. dort müssen die Bakterien geradeso rumwusseln.


    Silber stört diesen Prozess nachhaltig und würde deshalb zu Verstopfungen führen. Untersuchungen belegen, ab einem 5 Unzer kann es zu nachhaltigen und andauernden Störungen der Entsorgungssysteme kommen. Oder - um im Thema zu bleiben - der Abschwung würde massiv behindert.

    Mag sein. Nur recht glauben mag ich das nicht. Es müsste dann Geheimabkommen nebenher geben. Denn Anleihen mit solchen Klauseln gibt es nicht. Papier ist Papier, auch für Chinesen. Bevor solche Bedingungen akzeptiert werden, würde selbst Weber der bedingungslosen Gelddruckerei zustimmen. So doof ist selbst in der EU niemand.


    Warum soll China denn wertvolle Dollars oder Euros an Griechenland, Portugal, Irland und eventuell Spanien liefern? Wenn China derzeit das Risiko läuft auf den südländischen Zetteln sitzen zu bleiben? Spezielle Regelungen für Starke Kreditoren sind doch üblich. Der IWF kauft nur Anleihen von Griechenland, Irland usw. wenn diese dem IWF Vorrangiges Zugriffsrecht auf die Kronjuwelen einräumen. (DE hat entsprechend nachrangiges Zugriffsrecht, for example! - "Sind ja nur Bürgschaften".).


    Ausserdem, welche Wahl haben die Südländer denn? DE geht finanziell auf dem Zahnfleisch, sollten wir auch noch Spanien retten müssen, wird es für unsere eigenen Staatsfinanzen selbst eng. Italien ist nicht mehr. Also kann China entsprechende Bedingungen formulieren. - Hat die EU, bzw. haben Ihre Mitglieder - unter der Voraussetzung, dass der Euro gerettet werden soll - denn eine Wahl?


    Gut, derzeit sind das für mich alles Vermutungen (vielleicht J.W. hat präzisse Infos), wahrscheinlich ist es für mich schon. Money for nothing, gab's nur von unserer verantwortungsvollen Frau Merkel, inzwischen hat sie sicherlich auch spitz gekriegt, dass Sie nicht folgen- und endlos Schuldner retten kann.

    Der gute Armstrong meint bestimmt nicht, das ein Chinese nach NY kommt, mit seinem Billiondollarschein in der Tasche
    und nun damit Gold kaufen will. Wenn die Chinesen nach und nach ihre Devisenreserven gegen Gold tauschen, steigt
    natürlich der Goldpreis bzw. sinkt der Dollarwert sowieso ins Bodenlose und somit gibts weniger Gold für gleichen
    Dollarbetrag.

    China kauft EU Anleihen, vorzugsweise PIIGS zum reduzierten Preis. Ggfs verkaufen sie - vorher - Ihre Dollaranleihen, oder sie kaufen eben mit frischem Geld, es weht ja eine ständige Prise aus den USA.


    Die PIIGS verpflichten sich - sollten sie aus irgendwelchen Gründen Ihre Anleihen nicht begleichen können - etwas Werthaltiges zu liefern. Das kann Land, Gold, Neuste Technologie oder sonstwas sein. Eventuell hat sich auch der IWF verpflichtet ggfs sein Gold an China zu liefern. Sollte das so sein - und ich wüsste nicht warum China diesen Weg nicht gehen sollten - kauft China gerade ausserhalb des Goldmarkts und direkt von EU Nationalbanken. (Mal sehen ob sie diesmal nicht gelinkt werden). China riskiert dabei ja nichts, sie geben $ für € mit eingebauter Garantie. Der Satz: "Wir zahlen nicht", wird der EU vermutlich schwerer über die Lippen kommen, als der USA.

    Von daher schlafe ich besser, wenn die Teile legal gekauft sind und bei der Hausbank lagern, mit dem Fahrrad in 5 Minuten erreichbar :rolleyes:

    Da wirst Du lange Zeit besser schlafen. Bis zu dem Tag, an dem Deine Bank geschlossen ist. Aber vielleicht erwischt es ja Silber nicht, dann hast Du richtig gepokert....


    Und wie kauft man denn illegal? Wie geht das denn?

    Verlinkt auf der Startseite der Goldseiten.


    Er liefert eine Erklärung, warum die Chinesen plötzlich EU Staatsanleihen kaufen.


    Er liefert eine Erklärung warum - erstmals seit 10 Jahren - der POG fällt und gleichzeitig der Dollar fällt. Der Euro aber steigt. (Wie Milly vor kurzem auch richtig bemerkte, war/ist das aussergewöhnlich).


    Er liefert eine Erklärung nach, für seine These, dass China einen Paradigmenwechsel vorgenommen habe und eine Erklärung warum.


    Er zeigt auf, dass die Chinesen die USA als Premium Partner behandeln wollten. So gesehen war der Optimismus der USA die Krise gut zu überstehen wohl ganz berechtigt.


    Er zeigt auf, dass sich China - inzwischen - von der Wallstreet betrogen fühlt und dass sie Ihnen deshalb einen Denkzettel verpassen wollen. Sie scheinen sich von der USA ab und der EU zu zuwenden.


    Für alle die seine Berichte noch nicht so kennen, sei erwähnt, dass er eine Makroökonomische Sicht hat UND die Machtpolitik eben nicht aussen vor lässt. Er deckt keine Quellen auf, d.h. seine Thesen kann man ganz leicht mit: "Woher will er das Wissen?, Wieso sollte er so gut informiert sein?" abtun. Allerdings liegt er in den letzten 4 Jahren erstaunlich gut, meiner Meinung nach. Ich höre ihm jedenfalls sehr aufmerksam zu.

    Wahrlich Goldpapier, dem ist heute wirklich so! :D


    Die US-Arbeitslosenzahlen sind echt klasse!
    Mit nur 36.000 neu geschaffenen Stellen ist die Arbeitslosigkeit von 9,5% auf 9,0% gefallen! [smilie_happy]


    bettel

    Die haben sich alle direkt einen Vorschuss geben lassen.


    Oder liegt es daran, dass Bernancke den Kongress ermahnte nicht mit der Schuldengrenze zu spielen und schnell die Ausgaben zu senken. Er erwänhnte Gesundheit und Alterspyramide als mögliche Sparmodelle.


    Was mir bei den Topökonomen der FED so gefällt, ist die schnelle Halbwertzeit Ihres Gedächtnisses. Die wissen schon nach einer Woche nicht mehr, wer über Jahre, massiv, fordernd unter Zuhilfenahme aller Medien und Lobbyisten und Einpeitscher die Verschuldung vorangetrieben hat.

    @Klaus_H - Mathematik und Ökonomie - sehr schöner Beitrag [smilie_happy] Danke!



    Focusianer - teilweise stimme ich Dir zu, manches kann man allerdings auch anders betrachten.


    Auf der Basis der im Mainstream vorherrschenden Meinungen sind 5-15 % EM Investment vielleicht schon gewagt. Man muss dann allerdings auch daran glauben, dass die Notenbanken "Alles im Griff haben", dass Staatsanleihen immerwährende Sicherheit bieten und dass der Schuldenberg (eigentlich egal welcher) abgetragen werden kann. Denn auf dieser Basis und nur auf dieser Basis funktioniert das System. Staatspleiten sind nicht vorgesehen, Schuldenschnitte allenfalls in Bananenrepubliken. Das Geld tut so, als wäre ihm eine immerwährende Werthaltigkeit eingepflanzt.


    Was aber, wenn Staatspleiten stattfinden und zwar in systemrelevanten Ländern? Stimmen dann die vom Mainstream ausgegebenen Regeln noch? Sind sie noch relevant? Oder gelten dann andere Regeln? - Meiner Meinung nach, könnte dann ein Einpeitscher wie Eichelburg (vielleicht sogar zufällig) näher an der Wahrheit liegen als eine Stiftung Warentest. Denn letztere plant nicht ein, was sie nicht abbilden kann. Das Chaos ist nicht kontrollierbar und findet deshalb in den (offiziellen) Planungen auch nicht statt. Der finanzielle Default ist in einem zentralistischen Notenbanksystem genauso wenig planbar, wie eine ägyptische Revolution in einem dikatorisch organisierten Staat.
    Ein finanzielle Chaos ist das Ende eines volkswirtschaftlichen Systems, genauso wie eine Revolution das Ende der Vorgängerregierung darstellt. Was nicht bedeutet, dass ein Nachfolgesystem automatisch besser sein muss.


    Wie nahe wir 2008 an einem Systemzusammenbruch waren, machte die Aktion von Hrn. Steinbrück und Fr. Merkel deutlich, als sie die Spareinlagen der Deutschen "garantierten" (was ja gar nicht möglich ist). In Anbetracht dieser Aktion, halte ich 5-15 % Versicherung als deutlich zu gering. Denn gebessert hat sich nichts, die Probleme wurden nicht gelöst sondern nur zeitlich verschoben. Mir wären < 15 % deutlich zu riskant.