Beiträge von Delphin

    Ich muß mal was fragen:


    Waren da nicht die CDS (Credit default Swaps)?


    Wurden die nicht als eine Art Kreditausfallversicherung erschaffen?
    Wieso würden dann die Banken was verlieren, wenn GR den Finger hebt?

    Manche der Herausgeber der CDS waren/sind wohl griechische Privatbanken. Sind die aber - was zu vermuten ist - Grossanteilseigner Griechischer Staatsanleihen, dann sind diese Banken ebenfalls gefärdet. Eine Bank die Pleite ist, kann auch keine Versicherungsprämien zahlen.


    Ist der Versicherer noch solvent, sollte die Vresicherung greifen. Was ich nicht weiss, ist, wie diese Verträge gestaltet sind, also in welchem Rahmen gebürgt wird. Ab 10%, bis 30% Verlust. ist der Totalausfall gesichert? Was wenn die GR sagt, wir zahlen schon, aber wartet mal? Trifft dann de Versicherungsfall ein? usw.

    Hi,



    also das habe ich bisher selten gesehen. CoinInvestDirect - der grösste mir bekannt Grosshändler, mit den tiefsten Lagern und mit Sitz in London, bietet gerade keine Krügerrand 1 OZ mehr auf seiner Homepage an. Mir ist gestern schon aufgefallen, dass die dortigen gängigen 1oz Preise verdächtig hoch sind (im Vergleich mit Proaurum, westgold). Das letzte Mal als die Krüger knapp wurden - vorausgesetzt das ist der Grund - wurde das physische insgesamt sehr knapp. Grossvermögen orderten damals - wie hinterher zu erfahren war - 500 Boxenweise den Krügerrand.


    Würde ich was kaufen wollen - ich habe ja nie Geld - würde ich mich beeilen.

    Hi,



    also das habe ich bisher selten gesehen. CoinInvestDirect - der grösste mir bekannt Grosshändler, mit den tiefsten Lagern und mit Sitz in London, bietet gerade keine Krügerrand 1 OZ mehr auf seiner Homepage an. Mir ist gestern schon aufgefallen, dass die dortigen gängigen 1oz Preise verdächtig hoch sind (im Vergleich mit Proaurum, westgold). Das letzte Mal als die Krüger knapp wurden - vorausgesetzt das ist der Grund - wurde das physische insgesamt sehr knapp. Grossvermögen orderten damals - wie hinterher zu erfahren war - 500 Boxenweise den Krügerrand.


    Würde ich was kaufen wollen - ich habe ja nie Geld - würde ich mich beeilen.

    Nach @Delphins Rechnung kann man es noch besser als Joseph Bauer, und zwar so machen: Man gibt den Griechen 10 Mrd., damit gründen die eine Bank mit 10 Mrd. Eigenkapital. Daraus macht diese Bank dann 90 Mrd. Kredit, den sie für 5 % p.a. an den GR-Staat verleiht. (Das könnte man jetzt ewig weitertreiben, weil der GR-Staat aus den erhaltenen 90 Mrd. ja wieder eine Bank mit - sagen wir einmal 50 Mrd. - EK schaffen köntte usw. usf.) Nach einem Jahr hat diese Bank dann 4,5 Mrd. Zinseinnahmen, was sogar 45 % EK-Rendite entspricht. Und das alles ohne lästige Putzfrauen, Filialen, mühsames und imageschädigendes Provisionsschinden und an Einleger zu zahlende Zinsen...
    So einfach ist Delphin-Banking! Die anderen können oder wissen es nur nicht, weil sie da einen blinden Fleck haben, wo bei Delphin die Erkenntnis sitzt. :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    "Und woher das Geld kommt? Es wird erschaffen! Im Moment der Kreditvergabe! Da staunst Du, was, was die Privatbanken alles können und dürfen!"


    Es ist schon erschreckend, was für Irrsinn entsteht, wenn in ? bewertete Schuldverhältnisse als Geld bezeichnet werden...

    Hallo, trenntWände


    ich habe Deinen lausigen und linken Kommunikationsstil satt! Ich möchte Dich bitten, entweder mit mir dieses Thema zu diskutieren oder aber - falls Du wirklich darüber nicht schreiben willst - weil Dir das zu 'Dumm' ist, dann bitte auch 'die Klappe' zu halten. Jedenfalls hörst Du entweder auf mich zu diskreditieren oder ich werde dafür sorgen dass Du eine Sperre erhälst!


    Zum Thema ist zu sagen, dass dieses Thema wirklich komplex ist und zwar etwas komplexer als die von Dir vorgebrachten Totschlagargumente und auch komplexer als der Artikel der Denkfabrik, der grundsätzlich sehr gut ist, aber meines Erachtens eben einiges ausser Acht lässt oder lassen möchte. Das werde ich noch herausfinden bzw. nochmal genau ansehen, derzeit liegt mir der Artikel leider nicht mehr vor.


    Wo du sicherlich recht hast, ist, dass mit der Auszahlung des Kredites Einlagen bei anderene Banken vorgenommen werden. Sind diese Einlagen langfristig, könnten die Banken sogar neue Kredite ausgeben und die insgesamt ausgegeben Geldmenge erhöhen. Werden mit dem Geld Schulden getilgt, wird die Geldmenge insgesamt abnehmen. Diesen kaskadierenden Vorgang beschreibt die Denkfabrik sehr gut, den initialen Geldschöpfungsprozess ignorierst sie - sofern Du den Artikel der Denkfabrik richtig interpretierst - jedoch.


    Anbei ein recht guter Beitrag aus dem Gelben, mit Hinweis auf den von Dir zuletzt erwähnten Beitrag von Dottore. Mit Eröffnungsbilanzen und Kontenbewegungen.
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=65798


    Also nochmals, ich verbitte mir Deine Diskreditierungen und solche Äusserungen wie 'zu Dumm' oder 'Irrsinn' oder sonstige Sarkasmen.

    Man muss sich das mal vorstellen. Institutionen die über das Wehen und Vergehen von Firmen, Arbeitsplätzen und ganzer Staaten entscheiden - und das sehr bewusst und mit politischem und wirtschaftlichem Kalkül - wollen, sobald es um Haftungsfragen geht, nur ein Presseclub mit Privatmeinung gewesen sein.


    Das Regime sorgt wirklich für eine Rundumversorgung, sobald man an die richtige Stelle gesetzt wird und solange man sich wohl verhält. Ehre, Ruhm, Erfolg, dicke Schecks, solange es gut geht. Geht es schief, wird ein erstklassiger juristischer Service garantiert. Bin ich froh, dass diese Leute auf der Seite des Guten stehen und Gottes Werk tun.

    Oder siehe hier: PCM
    ' Das FRB ist und bleibt eine Chimäre. Ich kann nicht "ex nihilo" (= ohne "Reserve", die Sichtforderungen sofort tatsächlich oder potenziell, also innert eines Tages, abdecken könnten) "Zahlungsmittel" schaffen.
    ...
    Klartext: Kredite "ex nihilo" sind Nonsense. Selbstverständich gibt es "res", die solches Kreditieren überhaupt erst ermöglichen.
    Billionenkredite hätte sonst inzwischen jede Kreisssparkasse ausgelegt.'

    Was PCM schreibt, habe ich - ehrlich gesagt - noch nicht ganz verstanden. Kann sein, seine oben genannte Chimäre, bezieht sich darauf, dass das System eben so wie es funktioniert nicht dauerhaft funktionieren kann.
    Und seine Aussage, 'selbstverständlich' gibt es eine Reserve, beziehe ich jetzt erst mal auf die Mindestreserve.


    Und wie geschrieben, natürlich können Kredite auf Einlagen vergeben werden, aber der Umkehrschluss ist sicherlich falsch. (Ohne Einlagen keine Kredite). PCM musste das inzwischen übrigens auch einräumen, weil im Rahmen der Finanzkrise von den EZB's eben jene Hypothekenschrottpapiere über Marktpreis als Reserve anerkant wurden. Sonst hätten wohl alle Grossbanken die Bürgersteige hochgeklappt.


    Aber wie gesagt, lass mich das von PCM geschrieben nochmal in Ruhe ansehen, muss jetzt weg.

    Eben - das ist ja genau die zwingende Logik, die alle Zinsgeschäfts-Jubelperser ausblenden.
    Also wenn Deutschland indirekt ab jetzt für alle Verbindlichkeiten der Bruderländer eintritt, verschlechtert sich somit die deutsche Bonität, und unsere Refinanzierung am Markt verteuert sich...

    Stimmt das ist genau der Punkt. So bekommt man eine Vermischung aller Verzindungen der Staatsanleihen aller Euro Länder, auch ohne gemeinsame Euroanleihen. wow. Bingo, Danke. :wacko:

    So ziemlich alles ist daran falsch.
    Woher hat sie denn die 9 Mio, die die Kreditnehmer bekommen und für Waren und Investitionen ausgegeben haben?

    Seite 89, rechts oben der Broschüre: http://www.bundesbank.de/downl…eld_sec2/geld2_gesamt.pdf der Deutschen Bundesbank.


    Zitat :
    "Geldschöpfung der Geschäftsbanken.


    Die Geschäftsbanken können auch selbst Geld schaffen, das sogenannte
    Giralgeld. Der Geldschöpfungsprozess durch die Geschäftsbanken
    lässt sich durch die damit verbundenen Buchungen erklären: Wenn
    eine Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit
    gewährt,
    dann bucht sie in ihrer Bilanz auf
    der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber
    dem Kunden ein – beispielsweise
    100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank
    dem Kunden auf dessen Girokonto, das auf
    der Passivseite der Bankbilanz geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese
    Gutschrift erhöht die Einlagen des Kunden auf seinem Girokonto – es
    entsteht Giralgeld, das die Geldmenge erhöht." (ZitatEnde)


    aktiv-----------------------/ passiv----------------------------------
    also Forderung 100000
    an Kundenkonto Kunde Mayer 100000


    das machst Du jetzt 90 mal mit unterschiedlichen Kunden, dann bist Du bei den 9 Mio aus meinem Beispiel. Und woher das Geld kommt? Es wird erschaffen! Im Moment der Kreditvergabe! Da staunst Du, was, was die Privatbanken alles können und dürfen!


    So, trenntWände und nun tu Dir und mir einen Gefallen und überleg Dir erst mal was hier bei EINER Bank mit ihren Kunden vor sich geht, Bevor Du zu dem kommst was die Denkfabrik mit Ihrer Addition unendlicher Reihen beschreibt. Was die Denkfabrik schreibt ist wahrscheinlich richtig und die dort aufgeführten Faktoren bezweifle ich (für die Schweiz; andere Mindestreserve) auch nicht, aber man muss doch erst mal die Grundlage kapieren. Und die steht oben.
    Und die funktioniert mit dem Faktor 9. Wegen der Mindestreserve, die die Privatbank bei der Zentralbank hinterlegen muss. (1/9).

    Zitat von »Delphin«
    Eine Bankensystem, das aus 1 einer Mio EK 9 Mio's an Kredit vergeben kann, hat im Falle einer Rezession grössere Probleme als ein System das aus 1 Mio nur 2 Mio's an Kredit erzeugen kann.


    Das Eigenkapital ist nur der Rest, wenn man in der Bilanz von den Forderungen die Verbindlichkeiten (z.B. Einlagen) abzieht. Ich kann so viel Eigenkapital haben, wie ich will, wenn mir keiner Geld borgt, kann ich auch keinen Cent mehr an Kredit vergeben als ich EK habe.
    Dr_Meyer, du und andere rechnen fälschlicherweise die Einlagen aber dem EK zu, wodurch kompletter Murks herauskommen muß.
    Da erübrigt sich dann tatsächlich jede weiterführende Diskussion.

    trenntWände, so jetzt habe ich es satt. Du vermischst, nicht ich. Du kommst doch wieder mit Deinen Forderungen/Verbindlichkeiten. Kannst du denn nicht verstehen, dass der Faktor 9 für ALLES gilt was bei der Zentralbank als Mindestreserve anerkannt wird?
    Für Einlagen gilt das nur teilweise, natürlich kann keine Forderung aus einer 30 jährige Baufinanzierung mit Einlagen (VblK) auf einer Anzahl von Girokonto hinterlegt sein. Aber für den Teil der Einlagen, die Zentralbankfähig sind (z.B. werden 7 jährige Sparbriefe das zu einem %-tualen Teil sein) gilt der Faktor 9.


    Beispiel:
    Bank macht gerade ihre Pforten auf.
    EK = 1 Mio
    Forderungen = 0
    Vblk = 0


    okay?
    jetzt vergibt sie, alles was sie kann an Kredit.
    danach hat sie:
    1 Mio Forderungen an die Notenbank (Mindestreserve) weil dahin überwiesen.
    0 Verbindlichkeiten, da noch keine Einlagen erhalten.
    9 Mio Forderungen an diverse Kreditnehmer.
    + 0,45 Mio Forderung aus Zinsenzahlungen an die Schuldner (5 %)


    und was nun Herr trenntWände????? Was ist daran falsch????
    zahlen alle und sie kann das nach einem Jahr glatt stellen hat sie
    1,45 Mio EK
    0 VBLK
    0 Forderungen (Zentralbank hat zurück überwiesen, Gläubiger haben gezahlt).


    ach sie bekommt ja auch Einlagen ......Dann darfst Du Dir jetzt bei dem obigen Beispiel 2 Mio an Einlagen dazu addieren. Überall da wo 'Einlagen' und '0' steht. Da diese alles Gehaltskonten sind, ändert sich an den Forderungen und an der Kreditvergabe nichts. Sagen wir sie werden jede Nacht an die Zentralbank überwiesen, morgens wieder zurückgeholt und bringen 1 % Zins. Die Bank muss dafür 1 % an die Kunden zahlen, mehr ist nicht passiert. Am EK ändert sich nichts, okay?


    Bekommt sie längerfristige Einlagen darf sie darauf wiederum teilweise Kredit ausgeben.


    Aber das was das Entscheidende ist und ohne dass Du daran mischen kannst, ist, dass sie aus 1 Mio EK 9 Mios an Kredit erzeugen kann! Und wenn das nicht stimmt, dann würde ich jetzt gerne hören was an diesem Statemant falsch ist. Und komm mir nicht mit Einlagen, Verbindlichkeiten oder dass sie auch die Putzfrau zahlen muss. ES GEHT UM DEN FAKTOR NEUN!


    Und wenn die Privatbanken von der Zentralbank auf ein Jahr einen Kredit bekommen (wie gerade geschehen) und dafür irgendwelche Hypothekenpapiere plötzlich zentralbankfähig werden, dann darf die Privatbank davon auch Kredite ausgeben. Das soll sie ja gerade tun, damit die Wirtschaft wieder anlaufen kann. Tut sie aber nicht, weil sie befürchtet, das Geld nicht zurück zu bekommen, aber das ist eine andere Geschichte.

    siehe : http://diepresse.com/home/wirt…/home/wirtschaft/index.do


    Mich wundert das nicht weiters. Ein der Grundvoraussetzungen einen Job bei der SEC anzunehmen, ist sicherlich die Eigenschaft sich 8 Stunden täglich - und ohne bleibende physische oder psychische Schäden - von der Wallstreet 'f*cken' zu lassen. Speziell von den grossen Investmentbanken wie G+S.


    Da will man sicherlich genau wissen was einem erwartet, falls man sich beruflich verändern möchte..... Nachvollziehbar.

    Nachsatz,


    wie ich schon mal schrieb, schätze ich Deine sonstigen Beiträge meistens. Und ich habe - im Laufe unserer damaligen Diskussion - etwas getan, wozu Du anscheinend nicht in der Lage warst. Ich habe mir das Script der Schweizer Partei oder Behörde, das Du mir gesendet hast, seitenlang durchgelesen und dadurch Deine Argumentation auch verstanden. Was dieses Script beschreibt, ist sicherlich richtig. Das Script lässt aber etwas ausser acht. Es zeigt auf, wie sich die Kreditvergabe über mehrere Banken hinweg auswirkt, schaut sich also an was passiert wenn ein Kredit der Bank 1 bei der Bank2 wieder eingezahlt wird und dort mit diesem Geld ein neuer Kredit vergeben wird usw. Es betrachtet also die Kreditvergabemöglichkeiten einer Bank, die sich ihr durch die Einlagen Ihrer Kunden eröffnet.


    Auf meinen Diskussionsbeitrag, nämlich die Kreditvergabemöglichkeiten der Bank, geschaffen durch Ihr Eigenkapital oder sonstiger Notenbank- bzw. Mindestreservefähiger Gelder (ja auch hier gibt es Bankeinlagen), bist Du nicht eingegangen oder Du hast es nicht verstanden. Denn Du weisst ja schon was Dir die vorliegende Studie besagt. Du bist in diesem Punkt ein 'Wissender' und musst nichts mehr lernen. Du musst dich auch mit den Argumenten der Gegenseite, sei das nun ich, Dr. Meyer oder ein Script der Deutschen Bundesbank, nicht mehr befassen, da Du es ja schon 'weisst'.


    Meiner, zugegebenermassen unwesentlichen Meinung nach, hast Du hier einen Blinden Fleck. Aber das ist nur meine Meinung und ich kann mich irren. Du dich auch? So, das ist für mich das Ende DIESER Diskussion, ich habe heute wenig Zeit.


    Und zu Deiner Argumentation von oben ist zu sagen, dass eine weitaus grössere Kreditvergabemöglichkeit, als Du das für möglich hälst, beim Ausfall dieser Kredite, das Problem eben verschärft und nicht etwa verringert. Eine Bankensystem, das aus 1 einer Mio EK 9 Mio's an Kredit vergeben kann, hat im Falle einer Rezession grössere Probleme als ein System das aus 1 Mio nur 2 Mio's an Kredit erzeugen kann. Beim System 1 führen 11 % Kreditverlust zum Totalverlust des EK's, beim System 2 sind 11 % noch keine Katastrophe.

    Dabei sind Dr_Meyer und du doch der Meinung, Kredite könnten aus der hohlen Hand gegeben werden...
    Um die geborgten Gelder nach Rückzahlung zu vernichten... :D
    Warum sich dann weltweit kein Kreditgeber findet :rolleyes:

    Hallo trenntWände.


    ich weiss nicht was Dr. Meyer meint, ich weiss nur dass ich das von Dir geschrieben nie geschrieben habe!


    Und Du hast damals die Diskussion abgebrochen, willst Du jetzt wieder einsteigen?


    Gruss:

    Mal zwei Beispiele zu GR und deren Versorgungssituation. (aus den Gelben und zitiert von Gaby (die seit Jahren in GR lebt)).


    1. Die Hafenarbeiter in Piräus waren nicht sehr erfreut von einem Verkauf des Hafens an eine chinesische Firma. Konnte diese sich doch nicht so mit einer Rentenzahlung anfreunden. Geht dort ein Arbeiter in Rente, erhält er vom Hafen Piräus eine einmalige Abfindung in Höhe von 250.000 €.


    2. Ein männlicher Beamter kann nach 25 Jahren Arbeit in rente gehen. Ohne Kürzung der Altersbezüge. Also Arbeitsbeginn mit 20, Arbeitsende mit 45! Juhu!
    Als weibliche Beamtin konnte man sogar nach 15 Jahren die volle Rente beziehen. Das wurde jetzt aber wegen der fehlenden Gleichstellung von Männern und Frauen von der EU gekippt.


    Also nicht, dass ich etwas gegen die tolle staatliche Versorgung der Griechen hätte, nur ich möchte das gerne hier, in D, auch haben. ;( Ich möchte nicht bis 67 arbeiten müssen, damit 'mein' Finanzminister in der Lage ist, dem griechischen Finanzminister die Rentenzahlungen - seinen Beamten - zu ermöglichen.

    Können sich Geschäfsbanken bei der Zentralbank peu a peu entschulden, obwohl insgesamt auf dem Markt IM MOMENT gar nicht genügend Geld dazu vorhanden ist ? Also z. B. Geschäftsbank X muss 100 Euro an die Zentralbank in 10 Raten zurückzahlen, auf dem gesamten Markt exisiteren aber nur 10 Euro. Kann die Geschäftsbank irgendwie 10-mal (also mehrfach) an die 10 Euro ran kommen ?

    Nun, genau das läuft ja gerade in der Realität. Geschäftsbank x bekommt von der Zentralbank einen Kredit über 30 Milliarden zu 0,3 % Zinsen. Mit diesem darf sie wirtschaften, also das Geld z.B. bei der Notenbank, zu 3 % parken. Als Sicherheit verlangt die Notenbank, natürlich die Einlage von 'erstklassigen' Papieren, faule CDO's gelten als 'erstklassig' und werden weit über werden weit über Zeitwert akzeptiert.
    Den ursprünglichen Kredite kann sie also entweder aus den 30 Milliarden zurückzahlen, oder eben aus dem risikolosen Gewinn der aus den 30 Milliarden ständig generiert wird.


    Ende des Spiels ist erst, wenn die Zentralbank nicht in der Lage sein sollte, die 30 Milliarden beizuschaffen bzw über Staatsanleihen zu finanzieren.


    Ansosnten stimme ich goldmob zu.

    es geht das Gerücht, laut zerohedge, dass die SEC also die Amerikanische Börsenaufsicht Goldman Sachs untersuchen wird. Weil GS damals seinen Kunden gleichzeitig CDO's empfohlen hat, aber andererseits über einen Hedgefond genau diese Papiere geshortet hatte. Deshalb, derzeit GS Aktien - 12 %. Andere Banken analog.


    Hat nicht die DB ähnlich gehandelt, sie hatte doch - soweit ich mich erinnere - auch Versicherungsprämien in Höhe von 10 Milliarden von AIG bezogen?


    Kann also sein, die Finanzbranche braucht Bares und verscherbelt alles was gerade lieb und teuer ist.


    Nachtrag: siehe auch hier: http://www.n-tv.de/wirtschaft/…-haben-article828160.html

    Frau Merkel hat anscheinend gemerkt, dass es zwar Spass macht mit dem Füllhorn bei irgendwelchen Meetings und Gipfeln aufzutauchen und sich danach feiern zu lassen, sie aber andererseits ja auch mal wieder nach Hause muss. Und dort wartet dann schon der Mann mit dem Rollstuhl ....


    Also glaube ich, die Griechenlandhilfe, macht ihr nicht so recht Spass. Die Portugal Hilfe, die Spanienhilfe, die Griechenlandhilfe, die Italienhilfe, die Griechenlandhilfe-II, usw. wird ihr in den nächsten beiden Jahren auch keinen rechten Spass machen. Ihren Wirtschaftsfreunden auch nicht, denn was sie dorthin schicken muss fällt an Opel-, Bank- und sonstigen Subventionen weg. Und diesmal fällts wirklich weg, denn das Staatsdefizit ist nicht mehr beliebig ausweitbar UND die Steuereinnahmen sind rückläufig.


    An den Hartzern kann man auch nicht mehr viel sparen, die FDP will auch noch den einen oder anderen Wähler beglücken, die Rente will gesichert sein und die Krankenversicherung unterstützt werden. Die Schlaglöcher werden mehr, die Bürger fangen leise an zu maulen.


    Nein, Frau Merkel will Griechenland bestimmt nicht unterstützen und mal sehen ob sie nicht doch noch drumrum kommen kann. Vielleicht wird Griechenland ja in den nächsten Wochen doch noch klar, dass es besser für sie wäre die Drachme wieder einzuführen. Wenn Fr. Merkel was gut kann, dann ist es 'rausekeln'.


    Merz und Öttinger lassen Grüssen, selbst Koch macht lieber Landesfürst, als ihr zu Nahe zu kommen.