Beiträge von Delphin

    Keep it simple, stupid.


    Ihr macht das aber jetzt kompliziert!


    Man nehme eine Spekulanten und setzte Ihn auf einen grossen Felsen.
    Man nehme 1 Kilo Gold und lege es auf den nächsten Felsen.


    Jetzt alles gut absperren und bewachen.


    Nach 100 Jahren nochmal nachsehen.
    Spekulant noch da?
    Gold noch da? aha!

    Na ich weiß nicht, genau dieses zeigt eindeutig, daß man nur das in Gold stecken sollte, was man ziemlich sicher erst mal nicht benötigt. Unverhofft kommt oft.

    Ja @Tut, auch richtig, aber denken wir mal ein Jahr zurück und wie knapp wir daran vorbeigingen, dass die Banken und somit auch der Euro in der uns bekannten Form implodierten, dann sieht man auch, dass es nicht sonderlich sicher ist, das was man unbedingt benötigt, in Euro zu lassen. - Gut die Zeiten haben sich etwas geändert, und solange wir alle dafür garantieren wird keine relevante Bank kollabieren. Und gut, die Steuern sind in Euro zu zahlen.


    Ich persönlich bin dafür, beides zu halten, eine Cash- und eine Goldreserve. Wie Du schreibst, unverhofft kommt oft.


    Allerdings gibt es sicherlich auch kein Problem durch die Hinterlegung von EM als Reserve einen, wie auch immer gearteten Kredit in Landeswährung zu bekommen. Spannend wäre es mal zu sehen mit welchem %-tualen Abschlag.

    Gut dass Du gefragt hast, Du hast eine - für dich passende Antwort - und auch entsprechende Unterstützungen bekommen. Deshalb war es gut zu Fragen.


    Hier zu Fragen, dazu gehört auch viel Mut. Gerade wenn man sich in humanistischen Fragen so aus dem Fenster lehnt, wie Du das immer wieder tust. Natürlich nutzen es die Wölfe im Forum sofort aus, zeigt einer eine ,auch nur zeitweise, Schwäche. Sofort schnappen sie dann eben mal zu.


    Unsere Lebensgeschichten sind eben sehr unterschiedlich und nicht jeder der - richtigerweise - auf dem Edelmetallzug aufgesprungen ist, ist studierter Betriebswirt oder langjähriger Firmenchef. Das ist vielleicht aber auch gerade eine Stärke eines Forums, dass eben unterschiedliche Schreiber mit ganz unterschiedlichem Background, über eine Sache diskutieren. Mir persönlich nötigt es einigen Respekt ab, wenn ich sehe, dass Leute wie Rainer_d, sogar mit ihren Notgroschen in Gold gehen.


    Zudem habe ich - auch hier - schon mit Einigen diskutiert, die zwar eine Bilanz linksrum und rechtsrum lesen können - im Gegensatz zu mir - die aber ganz grundsätzliche geldwirtschaftliche Vorgänge noch nie kapiert haben. Sich selbst aber für ganz abgewi...e Betriebswirte halten. Wahrscheinlich gibt ihnen der monatliche Scheck recht.

    Delphin, was Elli angeht, jein.


    Der ist bei 1210 irgendwas short gegangen, hat mehrfach seinen Stop geändert, dann auf 1217 gelegt, ist ganz knapp rausgeflogen [smilie_happy] und hat keinen neuen Einstieg mehr gepostet, bis zum Long-Einstieg gestern abend im Massaker.


    Und selbst wenn Elli Recht hat und Gold tatsächlich auf 800 fallen sollte - er selbst wird davon nicht profitieren :P , weil er viel zu kurzfristig tradet ("Gewinnmitnahmen" oder "Rausfliegen" bei nachgezogenen Stops). Mehr als 10-15 $ nimmt er nie mit bei einem Trade, gleich in welche Richtung.

    Ja Milly,
    er lag bzgl. Gold mehrfach falsch in den letzten Tagen und jedesmal dachte ich, wenn er doch kapieren würde, dass ein Paradigmenwechsel nicht mit einer Wellentheorie die auf vorherigen Kursen basiert, darfgestellt bzw. vorhergesagt werden kann. Und dann schrieb er: Das war's jetzt. Und das war's dann auch. Da habe ich mir schon die Augen gerieben!


    von Maximilian:
    ....................
    hallo delphin,
    ich sagte nicht, dass er schlecht ist.
    elli meint kein stop vor der 900, da das noch nicht eingetroffen ist, wundert es mich, dass du sagst, er hätte auf den punkt richtig gelegen.
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    Maximilian, siehe oben, die Aussage bezog sich auf die Obergrenze.

    hi milly,
    wo du kontraindikator erwähnst. meiner ist der elli. erfüllt die rolle perfekt.


    gruss max


    Nun. DIESMAL hat sich Elli weit aus dem Fenster gelehnt UND er lag auf den Punkt richtig! Was sagt ihr dazu? Kaffeesatzleserei?


    siehe : http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=138845


    Also ganz schlecht ist der Junge nicht. Zumal er ja auch in Gold investiert und sein physischen Kram eh nicht anrührt (wie er jedenfalls schreibt). Langfristig ist er bullisch!

    Ich möchte aber nochmal die Frage aufgreifen:


    Goldverkauf vs. Kredit zu 1,9%


    Der Kredit über 5.500 EUR würde zu 1,9% eff. JZ über 36 Monate laufen.
    Monatliche Rate wäre 157 EUR, aus jetziger Sicht überhaupt kein Problem.


    Hallo Rainer_d


    Kredite sind nicht nur des Teufels, zumindest solange sie überschaubar bleiben. Sie haben auch Vorteile.


    1. Liquidität. Angenommen Du kaufst als Freiberufler ein Auto, dann ist das für dich ja möglicherweise ja eine Investition, also ein Werkzeug das dir hilft Deinen Job zu erledigen. Deshalb darfst Du die Kosten ja auch beim Finanzamt geltend machen.
    Zudem geschieht das ganze auf einer Zeitschiene, d.h. Du hast dem Kauf einen betrieblichen Nutzen, der sich, lass uns sagen auf die kommenden drei Jahre erstreckt. Wenn das so ist, dann ist es nicht unclever im gleichen Zeitraum den Wagen zu finanzieren, denn somit sicherst Du Dir für den Zeitraum eine gewisse liquidität. Du musst also nicht heute 5500 auf den Tisch legen, sondern in den kommenden drei Jahren 5500 + Zinsen. Dem stehen vermutlich 3 Jahre Einkünfte entgegen, so wie Du sagst, ist das ja gewährleistet.


    Du sorgst mit einem Kredit also dafür, dass Du den Einnahmen ZEITGLEICHE Ausgaben gegenüber stellst. Du musst allerdings sicher sein, dass Du die Einnahmen haben wirst bzw. ggf. anderweitig bringen kannst (Goldmünzenverkauf, später aber ohne Panik). Und Du zahlst etwas mehr, da du die Bank mit bedienen musst. Dafür hast Du JETZT kein Liquiditätsloch.



    2- Wenn Du selbstständig bist musst Du eigentlich immer einen Grundstock an Liquidität auf einem Bankkonto liegen haben. Schon allein weil hier und da grössere Rechnungen eintrudeln könnten (Spesen, Hotel, Finanzamt). In den heutigen Zeiten sehe ich es deshalb als interessant an, meinem Konto bei meiner Hausbank mit einem Guthaben von 15000 Euro, einen Autokredit in Höhe von 15000 Euro gegenüberzustellen. Wichtig, bei der gleichen Bank! Warum? - Nun schliesst die Bank ihre Pforden und möchte mir mein Guthaben nicht mehr auszahlen, kann ich voraussichtlich meine Schulden gegenrechnen. (Ausser Frau Merkel macht einen Währungsschnitt in einem anderen Verhältnis).
    Also nochmal, auch wenn die Bank zu macht, zahle ich mit meinem Guthaben bei der xyz Bank meinen Kredit bei der xyz Bank ab, da sich die Beträge aufrechnen. Das war mir 2007/2008 eine grosse Beruhigung.


    Ich kaufe mein Auto immer auf Pump (Kredtit) auch wenn ich den Betrag vielleicht als Guthaben bei der Bank liegen habe, einfach um eine gewisse Liquidität zu behalten. Ich würde niemals leasen, selbst wenn das auf den ersten Blick preiswerter sein sollte, denn das bindet mich auf Jahre und macht unflexibel.


    All das gesagte heisst natürlich nicht, dass sich der 25 jährige Versicherungsvertreter einen 911 auf Pump kaufen soll, nur um die Liquidität gewährleisten zu können! So nicht.


    naja, die ergebnisse sind nichts wert, weil derzeit 99 % ihr kreuz bei "über 10" hätten machen können. aussagekraft deshalb gleich null (weil über 10000000000000 eben auch über 10 ist). aber zum trost: der fragebogen meiner hausratsversicherung war ähnlich...

    Na ja, obwohl mich der Eintrag in der ersten Spalte etwas ins schleudern brachte, war es doch recht einfach die 'richtigste' Ruprik zu finden. Mit etwas Geschick ist das durchaus möglich. Auch wenn jeder ordentliche Mathematikprofessor natürlich versagen muss. :P (Der Arme Kerl).

    Kann mir bitte jemand erklären, was es mit dem ETFS Phys Gold RPS (ISIN: AU00000GOLD7) auf sich hat? Da wird Gold angeblich physisch hinterlegt. Hätte man dann im Fall des Falles tatsächlich Anspruch auf das Gold?
    Danke!

    Sorry keine Lust das anzusehen. Eine detaillierte Diskussion über Papiergold kannst Du hier finden (XETRA Gold: Xetra-Gold, Revoulution im deutschen Goldhandel?). Dein Papier mag sich etwas anders verhalten, aber einige Probleme bleiben:


    nur mal so ein kleiner Auszug:
    - niemand weiß ob sich die Jungs oder Mädels wirklich physisch Gold beschaffen. Oder z.B. Gold an der Comex kaufen (Futures). Gehebelt!
    - Du musst es erst mal in die Finger bekommen können wenn Du es physisch brauchst. Und so ein Goldschatz ist schnell mal eingesammelt, von staatlicher Seite. (Gold gab er für Eisen)
    - eventuell trägst Du ein Emittentenrisko?
    - mit Papiergold unterstützt Du das Papiergeldsystem. Es ist sogar denkbar, dass mit Deinem Geld gegen den Goldpreis 'gewettet' wird, also die Bank 'gegen' Dein Investment handelt um später preiswerter kaufen zu können. (Stichwort: Goldleasing).


    Ich habe zwar auch schon Papiergold gekauft aber nur um zeitweilig schnell reagieren zu können, also für 2-3 Monate und hauptsächlich aus Zeitmangel.


    Xetra-Gold, Revoulution im deutschen Goldhandel?

    Ich glaube man macht es sich zu einfach wenn man Elli aus dem 'Gelben' so runtermacht. Ich habe das Gelbe lange Zeit verfolgt und immer wieder gab es dort anscheinend Gute Tip bzw. Kalkulation von Elli. Dem entsprechend haben ihn, die dortigen User ziemlich lange Zeit hofiert und mit seinen Kalkulation wohl bestens 'gehandelt'.


    In letzter Zeit gibt es allerdings ziemlich kontroverse Diskussionen. Während die einen den Standpunkt zu vertreten scheinen, dass Alles durch die Elliotwellen kalkuliert werden kann, scheinen andere inzwischen davon auszugehen, dass die Wellen in besonderen Zeiten versagen könnten.


    Ich selber habe wenig Ahnung von dieser Theorie und da ich weder Zeit noch Nerv habe mich damit zu beschäftigen, ist es mir Wurscht. Ausserdem denke ich mal ganz Laienhaft, dass die von Willie avisierten Paradigmenwechsel nicht durch die E-Wellen abbildbar sind. Das Ruder wird meiner Meinung nach zu fix herumgeworfen. Der Paradigmenwechsel überwiegt die Psychologie.

    Zitat @Misan:
    Bei Münzen und Barren ist es auch ohne technische Hilfsmittel schnell möglich die Echtheit festzustellen wenn man sich mit der Materie kurz, aber intensiv, beschäftigt hat.
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    Hast konkret einen Tip wo und wie man sich damit kurz und intensiv beschäftigen könnte. Gibt es dafür vielleicht spezielle Schulungen und wie lange müssten diese gehen? Kennst Du jemanden der das gut lehrt?

    Hallo Ghost_god


    Glückwunsch zu den erfolgreichen Geschäften dieses Jahres. Ich gestehe, ich hatte nicht daran geglaubt.


    Wir wir inzwischen wissen, kommen die steigenden Aktienkurse hauptsächlich durch Investitionen der Geschäftsbanken - in Aktien - zustande, die das billig von den Zentralbanken zur Verfügung gestellte Geld eben u.a. im Aktienmarkt investieren. Liege ich da, deiner Einschätzung nach, richtig?


    Hattest Du auch genau diese Investitionsverhalten vorausgesehen (vorausgesagt)? Oder bist Du jetzt zufälligerweise, über das Nachdenken von Gegenbewegungen, oder aus anderen Gründen in den Gewinn gestolpert? - Dass Du Ahnung von Aktieninvestitionen hast - ziemlich viel Ahnung - ist mir klar und das ist eh unbestritten.


    Was mich interessiert ist, frei nach Tucholsky: Hattest Du recht 'in den Gründen'?

    das es schafft:


    - ein echtes Wertaufbewahrungsmittel zu sein
    - nicht 'beliebig' vermehrt werden kann
    - zu einem langsamen stetigen Wachstum führt


    In den letzten Jahren hatten jene Staaten und Privatbanken wirtschaftliche Vorteile, die Geld fast beliebig vermehren konnten. Deshalb denke ich das Geldsystem ist nicht zufällig entstanden, man hat die Vorteile eines solchen Systems gesehen, genutzt und wird sie auch nicht aufgeben wollen. Solange diese Art des Wirtschaftens bzw. Raubbaus existiert, darf es und kann es kein echtes Geld geben, ein Staat mit echtem Geld würde sofort geplündert. (Dollars gegen echtes, werthaltiges Geld).

    Die aus meiner Sicht Beste Begründung für Physischen Goldkauf und eine sehr gute Zusammenfassung teilweise bekannter Argumente. Warum? Weil er über den Tellerrand hinaus auf Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge blickt und eventuelle Nachteile bewusst inkauf nimmt. Damit setzt er sich wohltuend von Renditejägern und Aktienhändlern ab:


    'geklaut' aus dem Gelben : http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=135565



    Zitate: (der ganze Beitrag ist empfehlenswert!)


    1. Gold ist -richtig gekauft- (noch) anonymes Vermögen. Häuser, Bankguthaben, Aktien, verbriefte Forderungen, etc., ist für den Staat sicht- und steuerbar. Im Moment geht m.E. in vielen Ländern ein Paradigmenwechsel vor sich, was die Sichtbarmachung und Abschöpfung von privatem Vermögen durch den Staat betrifft, da dieser Geld braucht um sein Schuldenwachstum abzumildern. Wenn nur ein Bruchteil des heute vorhandenen virtuellen privaten Kapitals (gemessen in heutigen Papiergeldeinheiten) in physisches Gold investiert wird, dürfte das zu merklicher Nachfrage führen.


    2. Gold ist -historisch gesehen- ein ultimatives Zahlungsmittel und vor allem ein ultimativer Wertspeicher. Seine Haupteigenschaft, die nicht beliebige Vermehrbarkeit, ist momentan ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, wenngleich die vorhandene Goldmenge jährlich weiterhin steigt. Gold wird immer -unabhängig davon, ob ein Staat existiert, der es schützt und sein Eigentum garantiert- ein nachgefragtes Gut für diejenigen sein, die ihre wesentlichen Grundbedürfnisse befriedigt haben. Das lehrt m.E. die Geschichte. Ab hier wird es nun relativ emotional (und für manche wohl auch irrational):


    3. Warum kaufe ich mir Gold bzw. Edelmetalle? Da ich alles, was meine Bedürfnisse betrifft, besitze (Haus, Auto, Nahrungsmittel, etc.), lege ich den Rest an nicht benötigtem Vermögen in Gold an um mich füs Alter abzusichern. Ich entziehe mein erarbeitetes Vermögen bewusst der Bewirtschaftung durch Banken, Versicherungen etc. Mir ist völlig klar, dass ich damit auf Zinsen und Wertsteigerungsmöglichkeit verzichte, die mir -so die gängige Lehre- Schutz gegen Entwertung bieten.
    Damit handle ich kalkuliert unökonomisch und ich weiss, dass das System für Spielverderber wie mich die "Steuer" in Form von Inflation einfordert. Mir reicht es aber nichtsdestotrotz aus, wenn mein jetzt angelegter Verdienst einfach nur physisch vorhanden ist und auch in 20 Jahren noch so vorhanden sein wird und ich diesen dann für Lebensmittel und andere grundlegende Dinge abrufen kann.


    Warum kaufe ich keine Lebensversicherungen, Aktien, Staatsanleihen, etc.?- Ich habe keine Lebensversicherung, weil diese mein Geld, das ich für meine Altersvorsorge anspare, sofort dem Staat zur Verfügung stellt, damit dieser ungehemmt seine Schuldenpolitik weiterführen kann.

    Früher hatte ich dieses Zitat eines Engländers (Autor vergessen) als snobistisch betrachtet und abgelehnt. Wie ich heute weiss ist diese Vorgehensweise leider 'Daily Business'.


    Eine 'Camel' ist eine 'Camel' ist eine 'Camel'. Diese Ansicht ist falsch. Unsere gute Zigarette (falls es das überhaupt gibt), besteht in D zu circa 50 % aus Tabak (das Finanzamt weiss das bis auf die Nachkommastelle genau). Und wir reden hier vom Inhalt, nicht vom Filter! Könnte übrigens auch sehr gu sein, dass die 50 % Zusatzstoffe einen höheren Beitrag zu Krebserkrankungen leisten als die 50 % Tabak, aber das nur nebenbei. Eine Osteuropäische 'Camel', das Original, enthält deutlich weniger Tabak, kann sein der reine Tabakgehalt geht runter bis auf 10 %.


    Was wir heute als Kartoffeln auf dem Markt kaufen, wäre vor 30 Jahren an die Schweine verfüttert worden.


    Die Eiscreme, bei Aldi, von der wir wissen, dass sie (z.B.) von Schöller stammt, hat mindestens eine andere Rezeptur als das Original. Produziert werden beide eh woanders und bei einem Dritten.


    Nun also auch Goldbarren. Sollte es gefälschte 400 Unzen Barren geben, dann wäre das nicht mehr als eine logische Fortsetzung des gängigen Systems der Aushöhlung aller Werte. Verleihe mehr als du hast, aber niemand darf es merken. Vergoldete Wolframbarren wären/sind einfach die logische Folge des sonstigen Betrugssystems. Diese Betrugssystem müsste aber - sollte es im Grossen Rahmen betrieben werden - staatlich abgesichert sein.


    Nirgends sonst ist - vermutlich - das Risiko einer Gnadenlosen Bestrafung und Verfolgung so gross, wie beim Goldhandel mit Good Delivery Barren. Ich habe gehört bei einem Verkauf von Gold im Tonnenbereich gibt es - z.B. in der Schweiz neben Käufer und Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt auch noch jeweils einen Bürgen und eine Spezialisten der Polizei. Geht bei dem Verkauf irgendetwas schief, (z.B. versprochen Zahlung kann nicht sofort geleistet werden) gehen die Beteiligten sofort in den Knast. No way out. Keine Kaution. Kein Einspruch eines Anwaltes oder ähnliche juristische Feinheiten. Und die Strafen sollen drastisch sein.


    Deshalb denke ich, wer es überleben will einen Staat wie China oder die USA beim Goldkauf zu betrügen, braucht selber staatliche Rückendeckung. Für private Ganoven ist dies ein zugiger Spielplatz.

    Ja, nennt sich "Survival of the fittest" und funktioniert seit Jahrmillionen.

    Ja, ist uralt. Aber die 'mächtigsten' Menschen sind auch die grössten Feinde der Species 'Mensch', da der wirtschaftliche Raubbau der durch unsere kurzfristige Art des Wirtschaftens erzeugt wird, eben gerade das Überleben der ganzen Spezies erschwert!
    Also Survival of the fittest mag bei einer Löwenpopulation funftionieren, fressen sie zuviel ihrer eigenen Beute weg sterben auch mehr Löwen, aber die die Überleben sind die gesündesten. Die Species Mensch 'frisst' alles und zwar für immer. Nicht sehr schlau, langfristig betrachtet.

    Zitat : gruenundblau: _____________________________________________________________


    Sieh es aus Sicht der Bank - wenn du ein Banker bist und Geld leihst - es aber nicht zurück bekommst - wass passiert dann:


    1) die Bank erzeugt neues geld -> inflationär
    2) die Bank muß es als verlust abschreiben -> deflationär


    na?
    ____________________________________________________________________________


    3. beides! Die Bank erzeugt Neues Geld und die Bank muss das alte als Verlust abschreiben, aber nicht gleich sondern verteilt auf die nächsten 20 Jahre. Und nun?

    Hallo,


    würde mich mal interessieren, wie hoch die Besucherzahlen waren? - Ich hatte Freitags den Eindruck, dass sie gegenüber dem Vorjahr so um 25-30 gestiegen sei.


    Es waren deutlich mehr EM-Händler mit Ständen vertreten als im Vorjahr. Wobei das eigentlich interessante für mich die Vorträge waren.


    Hellmayer, souverän, getragen vom disjährigen Erfolg seiner Prognosen eine kleine Show veranstaltendend. In sich lösgischer und geschlossener Vortrag, allerdings die Verschuldung mit Ihren Folgen aussen vorlassend. Er sagte er hoffe darauf, dass sich FED, Wallstreet darüber klar seien, dass es sich Machtverschiebungen anbahnen und dies sei bei Wirtschaftsgipfeln auch spürbar. China, Brasilien, Russland, seien die Wachstumsmotoren der Zukunft. Sein Fazit Gold wird steigen, aber es wird steigen WEIL die Krise überwunden wird. Es wird steigen weil es steigen darf!


    Siegel (Westgold) ganz anders davon ausgehend, dass die derzeitigen Verschuldungen nie wieder werden zurückgezahlt werden können. Er ebenfalls souverän, aber den Grossteils seines Vortrags ablesend. Lebendig wurde er wenn er vom Konzept abging und wenn er erlebtes schilderte. Er ist ebenfalls bullish für Gold, aber eher aus der Meinung heraus, dass die Ökomie and die Wand fahren wird. (Ohne dass er das explizit gesagt hätte). Macht Werbung für seinen Fonds, ohne aber zu verheimlichen, dass er im Vorjahr damit ordentlich miese gemacht hat, im letzten Jahr allerdings 100+%.


    Beide sehenswert, beide jagten durch ihre Informationen, was mich zu dem Vorschlag bringt, ob man nicht die Platzhirsche der Szene zu einem längeren Vortrag überreden könnte?
    Vielleicht 60 Minuten Vortrag und danach nochmal 30 Minuten Fragestunde.