Beiträge von Delphin

    also trenntWände


    Ich bleibe bei meiner Version. Ich weiss immer noch nicht ob Du Geld mit Papiergeld verwechselst oder nicht, jedenfalls wird:
    1. Neues Geld von einer Privatbank, durch die Vergabe eines Kredites geschaffen. Genau in diesem Moment entsteht neues Geld (nicht zu verwechseln mit Papiergeld).
    2. dieses neue Geld kann nur entstehen, wenn die Privatbank in der Lage ist ein Teil (1/10) des Kredites als Sicherheit (Mindestreserve) bei der Zentralbank zu hinterlegen.


    So, das ist ziemlich präzise definiert, bitte lass mich doch wissen, was bei diesen beiden Sätzen falsch sein soll.


    Deine Argumenttaion kann ich leider nicht nachvollziehen, da ich nicht weiss wo deine Zahlen (Vermögen und Schulden herkommen). Ist das das Vermögen der Privaten und der Firrmen? Sind das die Schulden des Staates?


    Ausserdem kritisierts Du meinen Ausdruck - 'rumgehampel'. Damit will ich nur sagen, dass es zwischen der Zentralbank und den Geschäftsbanken, bei einem Neustart des Systems irgendwelche - mir auch nicht im Detail bekannte Sonderregelungen geben muss - die eine Geschäftsbank am ersten Tag ihres Geschäftes dazu befähigen irgendetwas als Mindestreserve auszuweisen und bei der Zentralbank hinterlegen zu können. Sonst könnte Sie keine Kredite vergeben. Was zu diesem Zeitpunkt genau abläuft bzw. was die ZL am ersten Tag als Sicherheit akzeptiert, weiss ich nicht Es ist meiner Meinung nach wichtig, aber für die Definition der Erzeugung von Geld (Fiat Money (es werde Geld)) erst mal egal. Deshalb der flapsige Ausdruck, 'rumgehampel'. Wenn dir das nicht seriöus genug ist und mich für dich für weitere Diskussionen disqualifiziert, bitte sehr.


    Jedenfalls, sind, Tollar, die Beschreibung der Bundesbank, ich, weissgarnix - so ich ihn richtig verstanden habe - und mindestens 3-4 weitere Bücher, Filme, Diskussionen die ich verfolgt habe, sich über den Geldschöpfungsprozess einig. Nur Du siehst da irgendwas anders und ich habe bisher noch nicht kapiert, was Du eigentlich meinst. - Das liegt aber bestimmt daran, dass ich nicht seriös argumentiere, oder?

    Also, ich glaube Tollar und trenntWände ihr redet da gerade etwas aneinander vorbei, kann das sein?


    Ich habe den Eindruck - trenntWände - dass Du, wenn Du davon sprichst, das Geld würde gar nicht existieren, dann von ‚Papiergeld‘ sprichst. Oder aber ich verstehe gar nicht was Du meinst, denn andererseits muß ich Tollar recht geben:
    Unser Geld wird bei der Vergabe eines Kredites von einer Privatbank, an einen Schuldner geschaffen. Und nur da. Zentralbanken betreiben normalerweise keinen direkten Handel mit Nichtbanken.
    Für die Vergabe eines Kredites muss die Geschäftsbank 10% der Kreditsumme als Eigenkapital in Besitz haben und bei der ZB als Sicherheit hinterlegen.
    Der Schuldner darf sich das Geld dann als Digitales Geld auf sein Konto buchen lassen oder aber als Papiergeld in die Hand geben lassen. Wie‘s beliebt.


    Merkel hatte das Problem dass im Oktober 2008, ziemlich viele Leute ihre Guthaben in bar bei der Bank abholen wollten. Es existiert aber erstens nicht genug Bargeld, zweitens hat die Geschäftsbank auch nicht genug Eigenkapital, um plötzlich alle Guthaben auszahlen zu können. Denn ihr Eigenkapital liegt ja als Sicherheit bei der ZB oder schmilzt gerade dahin, da sie Abschreibungen auf CDO’s vornehmen muss, die sie bisher als Eigenkapital betrachten konnte.


    Wo kommt das anfängliche Eigenkapital der Geschäftsbanken her? Nun da kenne ich mich ehrlich gesagt noch nicht gut genug aus, aber das entsteht am Tag eins einer Volkswirtschaft durch ein ‚rumgehampel‘ zwischen den Zentralbanken und den Geschäftsbanken. Wahrscheinlich kaufen die Geschäftsbanken sowas wie Staatsanleihen gegen Kredit, dürfen die Anleihen dann frei handeln und können gleichzeitig die Anleihen als Eigenkapital wieder bei der ZB einreichen. Dieses Eigenkapital würde sie dann zur Kreditvergabe (also Geldschöpfung) berechtigen.

    Normalerweise gucke ich ja gar nicht in diesen Thread, aber da sehe ich das Du mal wieder hier bist. Denke ich noch, schau ich mal rein, wird bestimmt 'lustisch', und siehe da:


    Du schreibst:

    .......... koenne kein serioeses Investment sein, vielmehr waere es pure Zockerei. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die meisten Investments brauchen keinen stop loss, schon gar nicht, wenn Preisstellungen volatil und der Anlagehorizont langfristig ist. Ein Investment braucht ueberhaupt keine fortlaufenden Preisstellungen, Investments tragen sich durch die Ertragskraft des jeweiligen assets. Und wenn Deine Eltern Dich eine akademisch anspruchsvolle Ausbildung an guter Universitaet haben geniessen lassen, dann wirst Du sogar verstehen, dass in funktionierenden Maerkten ein Investment keine Exit Strategie braucht, da der exit value immer dem fair value als Funktion aller kuenftig zu erwartenden, risikoaequivalent abdiskontierten cash flows entspricht und ein Investor in solch funktionierenden Maerkten indifferent zwischen exit und non-exit ist.

    Mensch denke ich, das ist doch genau die Begründung weshalb ich - ab und zu - mal eine Goldmünze kaufe :thumbup:
    Und ich hätte es nicht so schön schreiben können :D Danke:

    Link zum gelben:


    Bezieht sich auf einen Artikel aus der NY Times (Esperando). Geschrieben von einem Karl Denninger.


    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=115037


    Ich fasse mal knapp zusammen:


    Durch die Möglichkeit schnelleren Computerzugang zu haben und viele Orders in Millisekunden abzusetzen, sollen sich Primary Dealers (hier G.S.) eine Möglichkeit verschafft haben, sich an die für Sie günstigsten Preise heranzutasten. Sie sollen also in der Lage sein jemanden, der eine Limit Order abgab, die Aktien für den für ihn ungünstigsten Kurs zu verkaufen. Sie testen sich an die Preisschwelle des Käufers heran - durch jeweils den Verkauf kleiner Portionen - und wenn sie das Limit gefunden haben, wird die grosse Portion zu diesem Preis verkauft. Durch die Bevorzugung der Programmzugriffe hätte der Käufer keine Gelegenheit seinen Preis nach unten anzupassen (was er im normalen Handel natürlich tin würde).


    Das wären bei jedem Kauf oder Verkauf nur einige Cents, aber pro Aktie und pro Trade, man vermutet das kann leicht Milliarden im Quartal ausmachen.


    Ist wie eine Art Mehrwertsteuer auf Atemzüge.

    Du hast Dein Ziel erreicht. Alle an der Nase herumgeführt und die Deppen "sorry" bekommen es nicht mit!

    Um im 'Spiel' zu bleiben:


    Wusstest Du, dass Delphine ein leicht grösseres Hirn haben als Menschen?
    Wusstest Du, dass Delphine eine ähnlich komplexe Anzahl von Gehirnwindungen haben wie Menschen?
    Auf dem aktuellen Niveau unseres kleinen 'Kennenlern-Spiels' gibt es genau nichts, was 'Delphine' nicht mitbekommen würden.


    Übrigens @argentum999, das mit den Tritten tut mir leid. Solltest Du diese Mail als Tritt betrachten wollen - was ich eigentlich nicht hoffe - dann bleibt mir nur zu sagen, um diese Antwort hast Du sozusagen 'gefragt'.

    Liebe Silberlouis

    Wir Delphine lieben die Freiheit, die Weite, aber wir schimmen nicht gerne alleine. Verspielt, verschmusst gleiten wir unter den Wellen, gleiten wir in in silbernen Wellen dem goldenen Abendglanz entgegen.


    Ich bin Unternehmer, gut suiziert um die 50 Jahre erfahren und mindestens doppelt so schwer wie Dein Goldschatz. Das Wasser und Du geben mir Auftrieb. Bitte melde dich per BMW.


    Handtuch mitbringen!

    Tollar Zitat

    Du wirst den Zeitpunkt 100%ig verpassen, so wie damals Ritterwacht.


    Hyperinflation wird es nicht geben, das kann man fuer den FED-Dollar ausschliessen.


    Ich will in Land/Immobilie investieren. Der Abwaertstrend ist nach wie vor intakt - momentan steigen meine Dollars in Land gemessen 30%/Jahr - und dieser Markt ist sehr traege. Das laeuft nicht weg.

    Das kann man nur ausschliessen wenn man glaubt, dass der Dollar stark bleiben wird oder nur langsam an Wert verliert. Glaubt man an einen Ausfall des Dollars, dann MUSS man auch die Hyperinflation auf der Karte haben. Ist eine Währung nichts mehr wert, dann geh mal einkaufen damit.....


    Was ich nicht verstehe ist, wie man - sieht man sich die letzten 3 Jahre an - daran glauben kann, die Wallstreet könnte sich garantiert halten und könnte keine Probleme bekommen, die das ganze System in den Gully spülen könnte. Das system ist schon lange nicht mehr in einem gesunden Gleichgewicht. Die Ausschläge und Fast-Defaults werden immer häufiger und jedesmal sind Kraftanstrengungen und Regeländerungen nötig um das System wieder zu stabilisieren. So wird es weitergehen, aber irgendwann wird einmal ein Stützpfosten 3 Sekunden zu spät angebracht werden, und dann bricht - eben weil alles verfault ist - alles zusammen. Blitzartig. Und wir werden uns die Augen reiben, wenn wir hinter die Kulissen blicken können.


    Ausserdem und das ist neu, wird die Wallstreet auch von innen, angegriffen. Die Kritik wächst, von allen Seiten. Der nächste Schritt wird sein, dass geschasste Manager anfangen über Internas zu plaudern UND man anfängt Ihnen zu zu hören.


    Die Wallstreet existiert ja nur noch weil sich Staatsinteressen und Privatbankinteressen überschneiden. Sie ziehen an einem Strang, aber an der anderen Seite stehen u.a. die Bürger der USA. Wenn sie anfangen in die andere Richtung zu ziehen wirds interessant.


    Wichtig also, die Anregung von User "Echse" aufzugreifen und sich stets bewußt bleiben, in welcher Währung man selbst sitzt. Alle noch so schlüssigen Analysen von klugen Köpfen aus USA zur Goldpreisentwicklung und Dollarschwäche sind letztlich immer vorrangig aus US-Perspektive verfaßt.

    In welcher Währung rätst Du uns denn zu sitzen? Natürlich nur aus Deiner Sicht....


    Gold ?
    Euro ?
    Dollar ?
    Real ?
    chf?

    Zitat von »appendix«
    ..
    auch die Vögel pfeifen immer lauter von den Dächern "Kaufe Golde..." :D - Das ist nicht gut ! Ich möchte nicht wissen, wieviele sich bereits eingedeckt haben -...

    wenige werden sich eingedeckt haben. Dieses Forum ist natürlich nicht repräsentativ. Es gibt mehrere Hemmschwellen bevor sich jemand Gold physisch kauft:


    1. Mein Bankberater empfiehlt mir das aber nie....
    2. Wo kann ich denn Gold kaufen?
    3. Werde ich beim Kauf betrogen? (Ist das wirklich Gold? Wieviel muss ich dafür zahlen?)
    4. Wo soll ich das Gold denn lagern?
    5. Wird mir das Gold nicht gestohlen wenn ich es zu Hause lagere?
    6. Soll ich mir eine Schließfach mieten? Was kostet das?


    All dieses Problem hat man nicht, legt man sein Geld in gängige Fonds, Sparbriefe, Aktien usw. an. Man hat keine Lagerprobleme und man muss sich überhaupt weniger sorgen, ich denke hauptsächlich weil man instinktiv weiss, sobald man den Vertrag unterschrieben hat, ist das Geld mittelfristig bis langfristig eh weg oder entwertet. :rolleyes:

    Ja wir müssen jetzt hier mal einsteigen - so geht das ja nicht!


    Wir - in kleiner Kreis interessierter Leser - sind darauf angewiesen, dass die Zählerstände ordentlich funktionieren. Sowohl die Anzahl der Beiträge, als auch die Zeilenzahl fliesst in unser Profiling ein. Dass die Anzahl der Beiträge nicht korrekt mitgezählt wird ist schon störend, aber dass auch noch Beiträge anderen Usern zugerechnet werden - geht gar nicht. Bringen Sie das bitte in Ordnung. :!:.


    Im Auftrag Ihrer Bundesregierung........ :]
    (1. das Profil des Fisches wurde für diesen Beitrag fremdgeliehen)
    (2. Bitte an die Admins: Diesen Beitrag bitte nicht beim Delphin mitzählen, Danke)

    ......That would wipe out most of the manipulation as the big boys cannot ‘probe’ with a bid or offer that is out there for an entire second.


    Das bedeutet ein Händler mit schnellem Zugang könnte Verkaufs oder Kauf Sequenzen schicken. Und durch die Wartezeit von 1 Sekunde würde man ihm das unmöglich machen wollen. Was heisst das?


    Jetzt kann ein Händler mit schnellem Zugang hat er z.B. einen Kaufauftrag 10000 Stück zu 20 Euro folgendes abschicken:


    1000 Stück zu 19.80 ---> klappt nicht
    1000 Stück zu 19.81 --- > klappt
    1000 Stück zu 19,81 --> Klappt
    1000 Stück zu 19.81 --> nein
    1000 Stück zu 19.82 --> nein
    1000 Stück zu 19.83 --> Klappt
    usw.
    Am Schluss hat dann der schnelle Händler zu irgendwas zwischen 19.81 und 20.00 Euro gekauft ohne dass die langsameren Händler die Möglichkeit einer Preiskorrektur ihres Angebotes gehabt hätten.


    während ein Händler mit lansameren Zugang die 10000 Stück auf einmal und mit 20 Euro erfragen muss um sicherzugehen, dass es sie überthaupt erhält.
    Also, nochmal. ich sauge mir die möglichen Abläufe aus dem bischen was ich jetzt als Input bekommen habe aus den Fingern, so könnte man möglicherweise Geschwindigkeitsvorteile ausspielen.


    Muss der schnelle Händler bei jeder Anfrage sein Angebot für eine Sekunde stehen lassen, ist der Vorteil der gesplitteten Anfrage wohl flöten weil andere darauf reagieren können.

    Ojemineh.........

    Harmlose Einheimische würd ich schon mitnehmen, gegen Benzinbeteiligung.

    Ich habe nichts gegen Fremde, einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da, die sind nicht von hier.....
    (Methusalix, aus Asterix und Obelix, Band?)

    etwas über die Goldman Software


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635682,00.html


    auratico: Im Detail ist das Ganze von mir nicht zu beurteilen, Dazu weiss ich zu wenig über High Frequenz Trading und auch zu wenig über das spezielle Setup. Ich habe auch kaum eine Chance mich darüber schlau zu machen, da natürlich die entsprechenden Prozesse, Schnittstellen, Sicherheitsprüfungen usw. nicht offengelegt werden. Selbst wenn, solange Du nicht sowas mal selbst entwickelt hast, kennst Du die Fallen, Hindernisse, Umgehungsmöglichkeiten eh nicht im Detail.


    - es kann sein, Goldman hat in diesem Programm einige schlaue Handelsalgorithmen (also ihr Bussiness Know How) abgebildet und diese wurde von A. abgezogen. Dann sind jetzt natürlich diese Algorthmen wertlos, weil wenn sie zukünftig jeder einsetzen kann, stellen sie keinen Wettbewerbsvorteil mehr dar.


    - oder aber der Code zeigt auf, dass Goldman in einer Art und Weise Zugriff auf die Handelsblattform hat, was den eigentlichen Wettbewerbsvorteil ausmacht. Dann würde - bei Offenlegung des Codes - eine gewaltige Manipulation offensichtlich, der den Mitbewerbern gar nicht schmecken würde. Man würde dann davon entweder hören oder stillschweigend würden dann zwei Firmen 'profitieren'.

    Ich hab mir mal ein Paar Gedanken zu dem Thema gemacht und ein wenig geschmöckert, was andere Blogs so sagen. Sie sagen z.B. 'Forecast', siehe unten.... :S


    Grundsätzlich ist es so, dass bei der Verarbeitung von Kauf und Verkauf Orders an der Börse natürlich der Zeitpunkt oder besser gesagt die Reihenfolge der Verarbeitung eine entscheidende Rolle spielt.


    Angenommen, die Investmentbank, erhält - einen Forecast siehe auch zu Verfügung gestellt, dann hat sie auf jeden Fall eine Lizenz zum Gelddrucken. Denn dann ist ihr bekannt, nämlich über die Kauf-/Verkaufmengen, wann die Preise fallen und wann sie steigen. Angenommen ein solches Gefälle wird erkannt, kann man entsprechende Kauf oder Verkaufsorders plazieren. Das würde aber bedeuten, man bekäme nicht nur einen Forecast, sondern man hätte auch die Möglichkeit diesen von anderer Seite feststehenden Forecast nachträglich zu beieinflussen.


    Das würde aber auch bedeuten es gäbe an der Nymex zwei 'Realtime' Versionen, eine für alle, eine für die Investmentbank, also in unserem Fall GS. Das wäre natürlich ein Faul der ganz groben Art und ich wüsste nicht wie man das - ausser durch eine Prüfung direkt bei der Nymex - nachprüfen wollte. Denn angenommen, die Verzögerung würde auch nur eine 1/10 Sekunde betragen, könnte das durchaus ausreichend sein. Schwer nachweissbar wäre das auf jeden Fall, da alle angebundenen System der Computersysteme natürlich eh mit Latenz (Wartezeiten) rechnen müssen. Da gibt es die Zeiten für das Netz, für die Datenbank, für die Middleware, für, für, für..... Aber da müsste man sich mal mit einem Spezialisten unterhalten. Zumal jeder der eigene Systeme anbindet, sich natürlich darüber klar sein wird, dass dieses Problem auftauchen könnte und seine Antwortzeiten entsprechend prüfen wird.



    Denkbar wäre natürlich auch folgendes:
    Die Investmentbank arbeitet - und gerade wg. der Schnelligkeit - mit Ordernummern - bei der Erfassung.


    also....
    GS Nr 0001 - Kauf 5000 Daimler, Preis 20
    GS Nr 0002 - Kauf 5000 BASF, Preis 30
    .......
    GS Nr 4500 - Verkauf 5000 Daimler, Preis 20,80
    GS Nr. 4501 - Kauf 5000 Daimler, Preis 20,85


    und weil die Investmentbank solche riesige Ordermengen hat (also aus Rechner-Zeitgründen), liefert sie EINE Information nach, nämlich welcher Kunde den Kauf von 5000 Daimler Aktien getätigt hat. (Was der nymex egal sein dürfte, da sich das zwischen der Investmentbank und Ihren Kunden abspielt).
    Das allein würde schon für gute Geschäfte reichen.
    Denn der eigentlich vorteilhafte Kauf des Kunden (unter 0001), könnte ja von der Investmentbank übernommen, mit dem Verkauf unter (4500) glatt gestellt werden und durch den Kauf unter (4501) ausgetauscht werden. Lasst dazwischen mal eine Stunde Zeit liegen. Der Trick wäre dabei ja, dass man die Order seines Kunden etwas verschlechtert und einen kleinen Rahm selber abschöpft. Das aber völlig automatisiert, ohne Zusatzaufwand und risikolos. Für unser Beispiel reicht es aus, dass der Kunde Bestens geordert hat oder mit einem Limit von 20,85. (was schon eine grosse Differenz zu dem erzielten Preis darstellt, aber angenommen man würde es so schaffen ,alle Buchungen eines Tages bei jeder Aktie um 1 Cent nachzuschärfen, hochgerechnet auf (10 %) des Gesamtumsatzes eines Nymex Tages. Ich glaube das könnte sich rentieren.


    Aber ob das so ist, bzw. das Nachreichen der einen Information zulässig ist, ist Spekulation. Wie gesagt, der Nymex wäre das ja vielleicht sogar recht -> grösseres Ordervolumen und am Ende des Tages hätte sie alle Infos die sie benötigt --> Kunde, Aktie, Stückzahl, Preis.


    Möglichkeit 3
    man sortiert die Eingehenden Orders um und fügt neue ein. Das würde ebenfalls auf eine Veränderung der Reihenfolge hinaus laufen. (Muss ich mir nochmal überlegen, impliziert aber eine Menge Umstellungen, denn damit ändert sich der Preis und somit eventuell auch die Kaufentscheidungen).


    Grundsätzlich ist zu Sagen, dass jede Sonderbehandlung einer Investmentbank auf einem Rechnersystem sei es bei der Zugriffsgeschwindigkeit, des Ausführungsortes des Programmes, der Schnittstellendefinition, usw. eine Einladung zum Tricksen wäre.
    Das wäre ungefähr so als würden Sie mit mir eine Partie Onlinepoker spielen und MEIN Programmierer hat das Programm entwickelt, das die Karten ausgibt.

    Die Moral ist schon ein seltsam Ding...einige Aspekte:


    - wenn ich das richtig verstanden habe stoßen (pardon) sich die Kritiker des Flatrate-Sexes ja hauptsächlich an dem niedrigen Preis? Bzw. an der Relation zwischen dem geringen Preis und der Mehrfachnutzung. Ja so was kommt davon, wenn man Billiglöhne fördert und ein Euro Jobber zulässt. Für so jemand sind dann 10 Euro pro Stunde für einen Job eben richtiges Geld. - Und übrigens, wenn jemand in der Lage ist 2000 Euro für eine Nacht auf den Tisch zu legen, dann wird das Ganze natürlich geschmackvoller? Ah, ja...


    Die Lösung ist einfach, weg mit den Billiglöhnen und 'normale' Arbeitsmöglichkeiten für die Damen zur Verfügung stellen. So dass sie eine Wahl haben!
    Des weiteren prüfen ob die Damen zu dem Job gezwungen werden (ausser durch Armut, selbstverständlich).
    Darüber hinaus, können sich die Damen und Herren aus den Rechtsliberalen Parteien dann am Besten wieder raushalten.


    Im Übrigen hatte ein Bordellbesitzer - nein keiner mit Flatrate - vor kurzem seine Arbeitsvermittlung gebeten, sie möchte ihm doch geeignte arbeitslose Damen zuführen. "Wenn er schon Sozialabgaben zahlen müsste hätte er doch wohl auch ein Anrecht darauf die Jobvermittlung für seine Zwecke zu nutzen". - Wurde abgelehnt. Irgendwie, finde ich hatte der Bordellbesitzer da nicht ganz unrecht.... auch wenn ich der Ablehnung zustimme, natürlich.