Beiträge von Delphin

    Deine Meinung---
    Es zeugt nicht gerade von verständnissvoller Empathie, was Du da von Dir gibst. Alle haben einmal "klein" angefangem, sich hier zu äußern, ihre persönliche Meinung einzubringen. Ein wenig mehr Verständnis wäre da wohl angemesen. Immerhin sind alle Chat- Mitglieder interessiert an den Gegebenheiten. Ein wenig mehr Respekt und Hilfe sind jederzeit wilkommen statt Schelte für vermeintliche Unwissenheit.


    Mit freundlichen Grüßen


    Xaver

    Hallo Xaver


    ja, wir sollten die Neuen freundlich begrüssen und meist tun wir das auch. auratico ist mir da auch noch nie negativ aufgefallen.


    Es gab allerdings hier des öfteren auch schon 'Neue Mitglieder' die nichts anderes im Kopf hatten als dieses Forum zu stören oder gar zu zerstören. Und in mindestens einem Fall ist ihnen das auch gelungen. Das Posting von Auratico kommt aus so einer Zeit und in dieser Zeit habe ich mehr als einem Mitglied hier die Pest an den Hals gewünscht.


    Also zusammenfassend möchte ich sagen, Du kritisierst den Falschen, Du kritisierst ein uraltes Posting UND grundsätzlich hast Du recht. Okay?

    na dann sucht mal nach <Misanthrop> und <Babette> hier im Forum. Ich kopier Euch mal den Text hier rein, weiss nicht wie ich verlinken kann:



    ----------------------- ein Highlight von Misan:............................... :thumbup: 8o
    Erlebnisbericht: Silber10erle schwer zu kriegen? Mit Nichten


    Liebe Leute,
    ich weiß gar nicht was ihr für Probleme mit dem Bezug von Silberzehnerlen habt.
    Um mich mal selbst davon zu überzeugen ob es so schwer ist, hier mein Erlebnisbericht:
    Heute Vormittag war ich in einer großen deutschen Kleinstadt.
    Ich sah ein schönes, modernes Bankgebäude und dachte so bei mir: „Hier versuch ich´s mal“.
    Gesagt getan und den Porsche aufm Kundenparkplatz geparkt.
    Rein in die Bank und die Lokation abgecheckt.
    Drei hübsche Kassiererinnen in ihren Kassenboxen blieben in meinem Blickfeld hängen.
    Ich wartete geduldig, bis die vor mir stehende Kundschaft ihre Wünsche geäußert und von den Mädels hinterm Panzerglas bedient wurden….dann war ich dran.
    Ich erwischte natürlich die Hübscheste und es entwickelte sich folgender Dialog:
    „Hallo, ich hätte da ein Anliegen und hoffe sehr, das Sie mich zufrieden stellen können“
    Ich ließ ein charmantes Lächeln in Richtung Panzerglas los und sie entgegnete: „Bisher waren noch alle mit mir zufrieden.“
    Ich: „Nichts anderes wäre mir je in den Sinn gekommen“
    Sie: „Je Anspruchsvoller, umso mehr setze ich mich ein“
    Ich „Das habe ich sofort gespürt als ich Sie sah.“
    Sie: “Wie kann ich Ihnen dienen?“
    Ich: „Ich brauche Silberzehnerle“
    Sie: „Oh…“
    Ich: „Ja“
    Sie: „Wieviele?“
    Ich: „Wieviele kann ich?“
    Sie: „Sie können alles haben“
    Ich: „Ja…geben Sie mir alles aber ich bin nur mit meinem kleinen Porsche da“
    Sie: „Oh…dann müssen wir mal gucken“
    Ich: „Ja“
    Sie: „Haben Sie einen besonderen Wunsch?“
    Ich: „Darf ich auch ausgefallene Wünsche äußern?“
    Sie: „Sie dürfen sich wünschen was Sie wollen.“
    Ich: „Ich steh auf Falco“
    Sie:“ Was für ein Zufall, ich auch. Aber den gibt´s nicht auf den Zehnerlen weil das ein Österreicher ist.
    Ich: „Ich weiß“
    Sie: „Mögen Sie Amadeus?“
    Ich: „Und wie“
    Sie: „Dann hab ich Mozart für Sie“
    Ich: „Ich bin begeistert“
    Sie ruft eine Kollegin und stellt ein Schild an die Panzerglasscheibe
    „Ich komme gleich“ steht auf dem Schild
    Sie: „Können Sie mit dem Porsche in unsere Tiefgarage kommen?“
    Ich: „Ich komme sofort“
    Sie: „Aber nicht so schnell, ich muss erst nachkommen.“
    Ich: „Nein…ich nehme mir viel Zeit für Sie“
    Sie: „Ja“
    Ihre süßen Kulleraugen lächelten mich an und schon entschwand sie in ihrem Kostüm auf stöckelnden Schritten in Richtung Aufzug.
    Ich zum Auto und runter in die Tiefgarage.
    Sie war schon da und wartete auf mich.
    Ich machte die Fronthaube auf.
    Sie: „Oh…der ist klein“
    Ich:“ Ja…..der ist klein, dafür aber schnell, tief und gefährlich“
    Sie: „Oh“
    Ich: „Ja“
    Sie: „Das macht nichts. Ich finde für jedes Problem eine Lösung.“
    Ich: „Ich kann öfter kommen.“
    Sie: „Das würde mich sehr freuen. Ich kann Ihnen heute zwar schon viel, aber nicht alles geben.“
    Ich: “Geben Sie was Sie können. Überraschen Sie mich.“
    Sie: „Oh“ und lächelt tiefgründig.
    Dann geht sie und kommt mit einem Rollwagen wieder. Ich habe den Eindruck, der Wagen rollt mit ihr anstatt sie ihn. Sieht aber niedlich aus. Auf dem Rollwagen Unmengen von Rollen mit Sonderzehnerlen, abgepackt zu 25 in der Rolle und 10 Rollen ergeben einen Pack.
    Sie: „So…fangen wir an.“
    Ich: „Ja…lassen Sie uns anfangen.“
    Sie: „Oh….sind Sie stark.“
    Ich: „Ja“
    19 Pack habe ich verladen und der Porsche liegt bedenklich tief…
    Ich: „Mehr kann ich nicht.“
    Sie: “Oh“…..und verzieht ihr Schmollmündchen „Einmal geht noch. Das seh ich ganz deutlich“
    Ich: „Ich kann nicht mehr, ich bin schweißgebadet.“
    Sie: „Noch einmal“ und stampft mit ihren kleinen Schühchen auf den Boden.
    Ich: „OK noch einen….aber dann ist Schluss. Ich bin nicht mehr der Jüngste.“
    Sie: „Ja….20x lassen sich viel einfacher rechnen“ und lächelt mich wieder an.
    Ich wuchte den letzten Pack in den Porsche und schließe die Haube vorsichtig.
    Ich: „Was muss ich zahlen?“
    Sie: „50“
    Ich: „Oh“
    Sie: „Ja….aber Sie haben auch eine ordentliche Gegenleistung dafür erhalten“ und lächelt wieder.
    Ich: „Ja….das hab ich“ und lächle auch.
    Sie: „Schade nur das ich das Geld nicht behalten kann.“
    Ich: „Ach…Sie geben alles ab?“
    Sie: „Ja…leider“ und verzieht ihr Schmollmüdchen, lächelt dann aber wieder
    Sie: „Komme Sie morgen wieder?“
    Ich: „Ja…morgen komme ich wieder.“
    Woher sie plötzlich ihre Visitenkarte hervorgezaubert hat, weiß ich immer noch nicht. An ihrem Kostüm habe ich jedenfalls keine Taschen gesehen.
    „Babette“ steht drauf…..und weitere Details
    Ich: „Babette, Sie haben mich heute wirklich glücklich gemacht. Au revoir“
    Sie lächelt.
    Ich steige in meinen Wagen fahre ganz langsam aus der Tiefgarage. Der Wagen setzt zum Glück nicht auf. Aber schneller als 180 werde ich nicht fahren können. Macht aber nix.


    Ihr seht also…kein Problem an Silberzehnerle zu kommen. Man muss nur freundlich und höflich sein.


    Sanfte Grüße speziell an Patrone und….überdenke mal dein Engagement in Silber neu :D
    Der Misanthrop
    PS….Morgen kommt der Kombi zum Einsatz.
    Ich schicke meine Frau die restlichen 15.000 Silberlinge abzuholen. Mir schmerzt das Kreuz. :D
    PPS…Wenn ich morgen nicht poste, dann wisst ihr woran das liegt….ich prüfe dann gerade die 5.000 Silberlinge. :D »Misanthrop« hat folgende Bilder angehängt:

    Nun sind wir ja , u.a. in eine Finanzkrise gerutscht weil die Banken zu unvorsichtig Kredite vergeben haben.


    Oder besser gesagt die Angloamerikanische Finanzwirtschaft hat verzweifelt Nachschuldner gesucht. Als ihr klar wurde, dass die gerade ausgewählten Nachschuldner ihre Rechnungen niemals würden bezahlen können, erfanden sie die Kreditverbriefung und konnte so einerseits den zukünftig säumigen Schuldner Kredite vergeben und gleichzeitig die Welt mit hoch verzinsten CDO's (AAA oder AA) beglücken.


    Nun fehlen uns die Nachschuldner, zum Einen weil die Banken befürchten sie könnten demnächst in Liquiditätsschwierigkeiten kommen und Geld horten, zum anderen weil sie vermuten, dass ihre heute noch guten Kunden demnächst eventuell Zahlungsschwierigkeiten haben werden. Also geben Sie halt keine Kredite mehr aus, ich würde auch keinem einen Kredit geben wollen wenn ich davon ausgehen müsste demnächst ist der pleite. Versichern kann sich die Bank gegen den Ausfall auch nicht mehr, anscheinend sind die Prämien so hoch oder die Versicherungen sind von diesem Geschäft ebenfalls ganz zurück getreten (der Staat wil hier eventuell einsteigen, ein Ansatz!). Kredite bündeln und weiterverkaufen ist nicht mehr sooo nachgefragt, derzeit. Fehlende Nachschuldner bedeutet, es werden auch aktuelle Kredite platzen, was die Banken ebenfalls nicht übermässig risikofreudig stimmen wird.


    Leider hat die Regierung, das einzig richtige Vorgehen versäumt. Bürgschaft oder Staatskredit an Banken nur gegen Firmenbeteiligung - das wäre ja wohl das normale Vorgehen in einem kapitalistischen System - von Verstaatlichung kasnn man ja nicht reden wenn man marode Banken al la IKB übernimmt. Kein Staat will etwas verstaatlichen bei dem er jahrelang zuzahlt, oder? Allerdings geht es ja auch noch schlechter, siehe IKB....


    Nun denken die Banken einfach nicht mehr daran weiterhin schlechte Geschäfte zu machen. Sie vergeben Kredite derzeit nur teuer und nur gegen die Übergabe von Sicherheiten. Wer keine Sicherheiten hat oder keine Sicherheiten zur Verfügung stellen will, bekommt eben keinen Kredit. Ich sage nicht, ich finde das gut, ich sage nur es ist genau die Art von Geschäft die man von seinen Banken erwarten muss.


    Und nu stehen alle da und sind entrüstet, dass die Banken ihren Job machen und knappe Güter - nämlich Geld - teuer anbieten. - Jo mei, grad noh hoabt ihr sie an den Klöten kabt und net zudrücken wollen und da sans halt wieda quietschfidel, frech, arrogant, queel surprise...........

    Zitat von »SkYdEvIllE«



    Aber: Das ist per se noch nichts schlechtes - denn wen interessiert ein Ansteigen der Geldmenge, wenn sich bei den (Asset-) Preisen nichts verändert?
    Genau: Niemand.
    Erst wenn die (Asset-) Preise steigen, wird's kritisch. ... und das tun sie in der mittleren Frist üblicherweise.

    genau:


    Diverse Postings hier und anderswo besagen dass:


    1. der Inflation immer eine Geldmengensteigung (wie von dir richtig dargestellt in Relation zur Steigerung des BIP's und in den Goldseiten x mal dargestellt) vorangeht.
    2. Zeitversetzt dazu, eine Inflation einsetzt, nämlich dann, wenn das Geld anfängt zu 'kaufen'.


    Insofern, ist unsere Volkswirtschaft gerade dabei den nächsten schweren Fehler vorzubereiten. Wobei die Experten das natürlich wissen und uns versichern sie würden die Geldmenge dann schon rechtzeitig wieder reduzieren, sobald notwendig. Wie, ja das wissen sie noch nicht so genau, Zinsen hoch? - geht diesmal nicht zuviele Schuldner. Die gerade aufgekauften Schatzanleihen verkaufen um Liquidität abzuziehen? - Mal sehen ob's der Markt mitmacht
    ....vielleicht klappt das diesmal ja besser als das Verhindern der Wirtschaftskrise....

    Geld im ökonomischen Sinne von einem Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel, wird immer nur eine Verpsrechen sein und dagegen ist auch nichts einzuwenden.


    Doch, dagegen ist in einem Fall sehr viel einzuwenden. Nämlich wenn das Versprechen gebrochen wird. Das geschieht immer sehr plötzlich und soweit ist es noch nicht (ganz). Aber wir sind auf dem Weg dahin, d.h. ein Geldschein mit einem bestimmten Aufruck, verliert seit Jahren seinen Wert. (gut im letzten Jahr vielleicht nicht mehr, aber die Zeit davor massiv). Das heisst, Geld (Euro, Dollar) verlieren ihre Eigenschaft als Wertaufbewahrungsmittel. Die Zinsgewinne werden schon seit längerem von den Inflationsraten (nicht Teuerungsraten!) aufgefressen und so gesehen habe zumindest ich sehr viel gegen ein 'Geldversprechen' einzuwenden.

    Zitat von TrenntWände:

    Solange das Schneeballsystem läuft, denken alle, daß sie profitieren.
    Diejenigen, die auf das zwingend notwendige Ende mit den Konsequenzen hinweisen, werden als Schwarzseher gebrandmarkt.
    Danach wird gejammert und nach Schuldigen gesucht.
    Passend hierzu: "Erstens, die große Masse besitzt nicht die Fähigkeit, logisch zu denken und zweitens, dass den meisten, selbst wenn sie das Richtige erkannt haben sollten, ein augenblicklicher Sondervorteil wichtiger scheint als ein dauernder größerer Gewinn"
    von Ludwig v. Mises aus seinem Buch Liberalismus

    Ja, der Meinung bin ich auch. Das Dillema ist eben nicht aus Zufall entstanden und es hat auch mit Gier und mit Fehlern nichts zu tun.


    Gier ist immer, überall. Sonst bekommen wir sie ja - mehr oder weniger - auch in den Griff. Banküberfall --> Knast. Da komme ich mit dem Argument, ich wäre halt nur gierig gewesen nicht weit.


    Und ja, das Finanzsystem ist so ,wie es ist, weil die Systembetreiber profitieren. Die Primary-Banken profitieren am meisten, die dahinter stehenden Staaten profitieren von ihren Primary-Banken. Die USA profitiert am meisten, da sie über Jahre nach Belieben alles was sie wollten, aus dem nichts finanzieren konnten. Der ganze Westen hat deshalb sicherlich, da Seit an Seit mit den starken USA, über Jahre den Rahm abschöpfen können.
    Gelitten haben zweite und dritte Welt.


    Aber in den letzten 10 Jahren ist die Glasperlenzeit zuende. Die Rendite, die im Ausland zu erzielen ist, wird kleiner bzw. sie wird von anderen kassiert. Die Chinesen, Russen und die Inder wollen jetzt doch tatsächlich aus dem Geschäft mit Ihren eigenen Landleuten oder mit der dritten Welt, selber eine Rendite erzielen. Nun, dann muss halt der durchschnittliche Westeuropäer oder der Nordamerikaner die Zeche für die eigene Elite zahlen. Ackermanns 25 % p.a. müssen halt irgendwoher kommen. Zur Not halt vom deutschen Arbeiter oder Angestellten. Und so schmilzt der Mittelstand weg, eigentlich ist das nur fair. Jahrelang hat der deutsche Arbeiter und Angestellte von der Ausbeutung der Dritten Welt mit profitiert. Nun - da die Konkurrenz härter wird - frisst das gleiche System eben die eigenen Resourcen. Es gibt einen Gott. - Als nächstes wird die Elite merken, dass es gar keinen Spass mehr macht auf der Kö zu bummeln, wenn sich dort zu 50 % schlechtgelaunte Hartzer aufhalten. Vielleicht dämmert Ihnen dann endlich, dass die Welt rund ist. Was Du nach links wirfst, fliegt Dir irgendwann von rechts an den Schädel. Garantiert. Dauert ggf. halt ein bisschen.....


    Deshalb muss das System auf den Prüfstand. Die vollautomatisierte Abzocke muss aufhören. Wenn ein Top-Manager 10 Mio's Gehalt + Prämien bekommt, haben viele andere - abhängig arbeitende - dieser 10 Mio's erwirtschaften müssen. Er alleine kanns ja nicht gemacht haben, oder? Jedenfalls habe ich noch nie ein gutes Argument für eine solche Entlohnung gehört. - Nichts gegen Gutverdiener, die selber Leistung bringen. Aber vielleicht im Rahmen. Aus dem fallen imho: der Kieferchirurg der pro Monat 30.000 Netto nach Hause bringt ebenso, wie der der Chefarzt einer Krankenstation mit 2 Mios im Jahr. Warum? Weil's die Allgemeinheit löhnen MUSS! Der Starfussballer mit 5 Mio's im Jahr, hat das meiner Meinung nach verdient, da mich keiner dazu zwingt, für sein Gehalt aufzukommen. Ich kann das tun, muss aber nicht. (Und kommt mir jetzt nicht mit GEZ). Der Top Manager, nimmt mit seinen Gehaltsforderungen den 'Kleinen' die Luft weg, zumal sich natürlich die zweite, dritte und vierte Reihe an Ihrem Chef orientieren muss. Wäre ja sonst ein Zeichen von mangelndem Ergeiz.

    Zitat von »A190«
    Ihr habt ja recht mit dem Zahlenschloss... aber was mach ich nun ??
    Rausmeisseln das gute Stück ??
    Oder kann man das Zahlenschloss nachrüsten ??


    ich habe einen Schlüssel gar nicht im Haus, und den anderen im Urlaub dabei.. aber wie gesagt.. ihr habt recht. die suchen den Schlüssel..

    easy enough: Schlüssel ins Schloss stecken und dort lassen!


    Ihr Spezialist für ungewöhnliche Antworten:

    Habe ich eben auch schon aus diesem Grunde gepostet und zu spät gesehen, das der Thread nur mit Suche überschrieben ist. Aber für das Handelsblatt erstaunlich. 8o

    Hallo @Fragezeichen, wellcome back! Und ich hoffe es geht Dir gut? Ich schreibe jetzt sehr viel weniger hier, hatte wenig Zeit....


    Deinen Link hatte ich übersehn, sorry.....

    zwei Argumentationsweisen sind seit der Finanzkrise sehr auffällig:



    Zum Einen scheint die Krise entstanden zu sein, 'da die Menschen gierig sind' und 'da Fehler gemacht' wurden. 'Das haben wir nicht kommen sehen....'. Warum 'menschelt' es plötzlich so in Wirtschaftsdiskussionen, das war doch vorher immer so schön emotionslos?


    Ich möchte mal die versammelte Volkswirtschaftliche Kompetenz hören - z.B. Hr. Sinn, irgendeinen Wirtschaftsweisen, Hrn Westerwelle, Hrn Kauder, wenn Ihnen ein Gewerkschaftler oder Linker auf Ihre Vorwürfe - beispielsweise zur fehlende Milliarden bei der Bayrischen Vereinsbank - geantwortet hätte: "Ja da wurden halt Fehler gemacht und das Management war halt gierig......" . Ja, was wäre da los gewesen! Man hätte sofort von Systemfehlern und die Öffentlichen können halt nicht wirtschaften, usw. gesprochen. Das wäre sofort Grundsätzlich geworden, das System wäre sofort an die Wand genagelt worden.


    Deshalb @ghost-god, lass es uns doch im umgekehrten Fall genauso halten. Keine Gefühlsduseleien bitte, sondern nur die Fakten. Was ist passiert, wer wars, sind die Fehler systemimmanent? Und falls ja, was ist zu ändern? Was sind die Risiken bei den Veränderungen.



    Zum Zweiten, sehen wir Laien 'das Ganze halt viel zu einfach'. 'Es ist halt komplizierter'. Das mag sein, das heisst aber nicht, dass ich die Folgen nicht spüren werde, bzw. dass es plötzlich ganz einfache Antworten auf die komplizierten Defaults geben muss: "Der Steuerzahler zahlt". - Und das ist wiederum mir zu einfach. Hier hätte ich es gerne etwas komplizierter. Vor allem weil plötzlich alle uns als unveränderlich dargestellten Gesetzmässigkeiten ausgehebelt werden. Welcher Eigentümer würde für eine Firma kurz vor Konkurs bürgen und das ohne jegliches Mitspracherecht? Welcher Geldgeber würde einem fast illiquiden Unternehmen Kapital zu Verfügung stellen ohne Eigentum an dem Unternehmen zu fordern? Was ist das für ein Neoliberales Vorgehen? - Aber ich nehme an, ich sehe das nicht einfach genug!


    Weil ich mich mit dieser Thematik selbst auseinandersetzten muss, hauptsächlich weil die Fachleute in den letzten 3 Jahren meist die falschen oder viel zu einfache Antworten parat haben (siehe Punkt 1), muss ich mich jetzt mit der Thematik selber auseinandersetzen. Die Berater haben mich falsch beraten. Aber siehe da: es ist gar nicht so kompliziert, Inflation, Deflation, Stagflation, Geldschöpfung ist doch gar nicht so schwer. Etwas Debitismus, einige Geab Analysen, etwas Weissgarnix und viel vom Gelben, die Goldseiten und so wirds eine gute Mischung. In meinem normalen Beruf kommt die klassische BWL, eh nicht zu kurz und sorgt für ein Gegengewicht. Der Einstieg war übrigens ein kleines Buch mit einem 20-seitigen Artikel über CDO's. Danach war mir klar, dass CDO's niemals funktionieren konnten. Nicht mittelfristig. Zumindest nicht mehr in der dritten Phase des üblichen Investitionszyklusses (Phase der Innovation, P.d. Investition, P.d. Idiotien).
    Okay, den 400 Seiten Goldmann Sachs Vertrag, der beim Kauf von CDO's zu unterzeichnen ist, habe ich nicht gelesen und ich würde ihn auch nicht verstehen wenn ich ihn lesen würde. Was ich aber verstanden habe, ist, warum er so konstruiert sein muss und dass ihn der Grossteil der Käufer ebenfalls nicht verstanden hat. Nachweisslich nicht verstanden hat, das ist kein Scherz. Ein Unternehmen in GB hatte 2006 CDO's eines übernommenen Unternehmens verkaufen wollen, die wussten auch nach dem Studieren der Verträge nicht wie sie das Zeugs wieder verkaufen konnten. Sie waren aber clever genug sich beraten zu lassen und 2006 zu verkaufen! War Ihnen zu heiss....


    Und was auch gar nicht so kompliziert ist, ist zu verstehen, dass der Handel dieser Papiere nicht vom Himmel gefallen ist, sondern dass er in Deutschland erst mal zugelassen werden musste (die sPD und die Grünen) auf massives Drängen der Opposition (fDP und CDU/CSU). Wenn man das erstmal weiss, ist es leicht zu verstehen, dass in einer Talkshow die beteiligten Politiker die Frage nach der Ursache der Bankenprobleme im Chor mit : 'Da sind die Amerikaner schuld!' beantworteten. - Und das ist nun wirklich zu einfach.


    Wir brauchen eine Diskussion über unser zukünftiges Finanz- und Wirtschaftssystem. Das mag ja schon grundsätzlich kapitalistisch sein und gegen zu all viel Regulierung bin ich auch. Aber wie wäre es ein paar Grundbegriffe des menschlichen Zusammenlebens ernst zu nehmen und wieder einzufordern. z.B. 'Verantwortung', 'Wahrheit', 'Leistung', und 'Gerechtigkeit'. und zwar nicht als Lippenbekenntnisse bei Jubiläen, sondern als 'Daily Bussiness'. Oder ist das zu kompliziert?

    nun Tollar,


    wenn wir die Inflationsrate so berechnen wie die Östereichische Schule das tat und die Bundesbank in - VorNeoLiberalen Zeiten - auch,dann hätten wir jetzt:


    Infaltionsrate X = Steigerung der Geldmenge M3 - Zuwachs des BIP's


    X = 6 % - (Negativem Zuwachs des BIP's (wo sind wir da jetzt (-2%? -4% ? )))
    X = Irgendwas grösser als 6 %


    was daran falsch?


    Dann passt doch alles, oder? Die Preise fallen, da negativer BIP (bzw. umgekehrt) UND die Relation zwischen der Geldmenge und den vorhandenen Waren/Produkten/Dienstleistungen wird grösser, d.h. für einen Dollar gibt es - sobald alle anfangen zu kaufen - weniger Produkte, da mehr Geld da ist. Wir haben also - was ja auch immer gesagt wurde - eine Zeitverzögerung zwischen einer steigenden Geldmenge und der Teuerungsrate.

    Hi Tollar,


    deine Argumentation zu einer Dollarstärke ist eine systemimmante Argumentation. Solange das System so Bestand hat (das System lautet: der Dollar ist weltweit anerkannte Leitwährung) solange ist er stark (genug). Denn was er nicht hat, kann er sich kaufen. Er kann alles kaufen, Rohstoffe, Politiker, Meinungen, Macht, Gold und Silber, Firmenanteile, Aktien, you name it......


    Wird das System geändert, wird der Dollar neu bewertet werden. Dann wird man sehen. Diese Bewertung wird u.a. eine politische Bewertung sein. Dann wird sich auch zeigen wo der Dollar die ganze Zeit über wirklich stand.


    Bis dahin leben wir in einer Zeit der Veränderungen. Das System ändert sich gerade, an allen Fronten. Innenpolitisch (Angriffe auf die FED, Ron Pauls Nachfragen, wegbrechende Beschäftigung, ...) als auch Aussenpolitisch (Wirtschaftstreffen der BRIC Staaten, Forderungen nach Abschaffung des Dollar Monopols, Forderung nach zwei Wechselkursen , eines für Finanztransfers, eines für Rohstoffe, wahrscheinlicher heimlicher und noch vorsichtiger Abverkauf von US Treasuries...).


    Wie auratico in seinem prima Beitrag schrieb wird die Hyperinflation kommen. Spätestens wenn die Währungen den Bach runter gehen. Sie sind auf dem besten Weg, das einzige was sie scheinbar stabil macht - ist dass sie gerade alle gleichzeitig schwächer werden. Dollar, GBP, CHF, Euro und dass die, die nicht schwächer werden müssten, freiwillig mitspringen. (Yuan). Den Währungen geht es spätestens dann an den Kragen, wenn die Staaten die neu vergebenen Schulden von Ihren Bürgern einzutreiben versuchen. Das wird nicht machbar sein. Hier gibt es nur die Lösung inflate or die. Ich weiss jedenfalls keine.

    Warten wir mal ab wie es mit der Wahlbeteiligung aussieht. Stand 19 Uhr.


    Die CDU/CSU wird als Gewinner gefeiert, haben aber 6 (in Worten SECHS) % verloren.
    Die FDP gewinnt circa 4,5 %, warum ist mir ein Rätsel, mal davon abgesehen, dass die nicht mehr CDU Wähler, ja auch etwas wählen müssen.
    Die Grünen bleiben gleich.
    Die Linke gewinnt 1,5 %, was für eine Partei, die sagt, wir müssen in Europa zurückrudern, bei einer Europawahl nicht schlecht ist. Weil, wer mit Europa nix zu tun haben will,wird eher nicht wählen gehen als eine Partei die gegen eine EU Verfassung ist. Insgesamt aber doch recht wenig.


    Mich interessiert hauptsächlich die Wahlbeteiligung, mal sehen wie viele Menschen von all den Parteien nichts mehr erwarten...


    Hallo Delphin


    Die Manipulationen sind wirklich exzessiv. Genau diese Sache hatte ich bereits am 6.April hier reingestellt, diskutiert mit auratico und LuckyFriday !:

    uups, sorry wegen der Redundanz. Hatte zwar damals Euer Posting gelesen, aber dann schon gar nicht mehr den zugehörigen Artikel. Deshalb war der jetzt niegelnagelneu für mich!

    Ja es wird Zeit, dass wir uns daran machen zu verstehen, dass Logik nur ein Werkzeug ist. Damit kann man mal linksrum, mal rechtsrum urteilen. Oft genug wird sie als Waffe eingesetzt. Mit und durch Spezialisten und gegen die Menschen. 'Beweisen Sie doch erst mal, dass....., da sagen unsere Experten aber anderes, usw....' Dann geh mal schön los und beweise mal, dass die Leiharbeit zur Verarmung der Arbeitnehmer beiträgt und eben genau nicht dazu führt mehr Menschen unter besseren Arbeitsbedingungen in Brot zu bringen'. - Da hat Hr. Clement mal ziemlich gestammelt als man ihm die Auswirkungen seines neuen Leiharbeitersystem in einem Fernsehinterview unter die Nase hielt: 'Ja, wenn das so ist, so haben wir das aber nicht gedacht. ähm stammel......ja....da muss man ja dann.............was......ähm' (Nämlich das Bayer Leverkusen seine eigenen Betriebe schliesst und die Arbeit in GmbH's auslagert die dann die gleiche Arbeit, mit den gleichen Mitarbeitern, nur diesmals als Leiharbeiter engagiert, zum halben Preis erledigen). hatte ihm die Hälfte seiner Kritiker zwar direkt prophezeit, aber durch solche Kleinigkeiten, lässt man sich doch nicht von einem solch tollen Wurf abhalten. Neoidioten eben.


    Logik kennt keine Werte. Es ist umgekehrt, die Werte die wir haben, bestimmen unsere Logiksysteme. Nur das jeweilige Logiksystem findet das unlogisch und unrealistisch. Beweisen sie mal, dass .....