Was wir jetzt sehen, ist eine rigerose physische Verknappung des Goldes im Bullionbereich durch die Notenbanken,
wshalb die Preise auch anziehen.Wenn jetzt weitere Prägestätten die Produktion drosseln sollten, dann wird der Preis
logischerweise in die öhe gehen.Bloß wie stabil ist den dieser Preis eigentlich, sollten die Amerikaner und Kanadier ihre
Goldpforten wieder öffnen ?
Eine gute Idee von CPURaucher. Ich meine nicht die Folgerung die er daraus schliesst, sondern die Frage: 'Was treiben die Mints' in der zwischenzeit?
Aber erst mal zu den wohl unstrittigen Fakten:
Die gängigen Goldmünzen sind derzeit schwer zu bekommen. Ich kenne nur noch einen Händler der KR und ML 1 Unzen auf seiner Homepage anbietet und der einen Preis nennt. Und dem ich auch zutraue, dass er noch grössere Mengen hat (CoinInvestDirect). Daraus folgere ich, Händler die sich nicht schon im Voraus Kontrakte gesichert haben, haben keine Chance nach zu bestellen.
Die gängigen Goldbarren sind ebenfalls schwer zu bekommen. Nachbestellungen der Händler sind nur noch z.B. bei 100 g Barren möglich, dann aber gegen 150 Euro Aufpreis für Sofortlieferung. (Ausnahme wiederrum Coininvest, wobei ich nicht getestet habe weiviel die noch haben).
Silber ist aus, laut @misan bei Heraeus bis November nichts mehr lieferbar, wie ich Missan kenne denkt er dabei an Barren, die gängigen Unzen Münzen sind ebenfalls rar. Man bekommt immer mal noch welche, aber die Händler können selbst nichts mehr nachbestellen. Siegel (Westgold) spricht davon, dass bis November keine Nachbestellungen mehr möglich sind, er rechnet mit Verknappungen bis Mitte Januar. Pauli hat das - wenn ich das noch richtig weiss - bestätigt.
POS und POG gehen gerade mal wieder in die Knie. Papierzeugs eben. Aber warum?
Wie passt das alles zusammen?
CPURaucher hat oben erwähnt, dass die Mints sicherlich nicht untätig sein werden, sie werden Münzen pressen bis zum Umfallen.
Pressen die Mints in der USA und Kanada schon den Amero oder pressen sie Eagles und Maples 2009?
Meine Vermutung:
Angenommen man möchte erneut günstige Kaufpreise herstellen um dem Grosskapital, den Banken, den Staaten einen günstigen Einstieg zu verschaffen muss man doch zweierlei erreichen:
Erstens müssen die Preise für Gold und Silber in den Keller gehen, damit man günstige Kaufpreise erhält und (vielleicht) damit man seine Shorts glattstellen kann.
Zweitens muss dann aber zu dem Zeitpunkt, zu dem man die günstigen Kaufpreise hat auch physisch genug Ware zur Verfügung stehen, damit man physisch auch kaufen kann. Zu dem Zeitpunkt nutzt es nichts, wenn man günstig kaufen könnte, aber es keine Ware gibt. Und es muss soviel Ware sein, damit in einem bestimmten Zeitfenster der Preis nicht sofort wieder in die Wolken geht. Durch die Shorts geht man natürlich das Risiko ein der Manipulation verdächtigt zu werden, allerdings sitzten die Schnarchsäcke von Prüfer ja im gleichen Boot (Finanzinteressenverband USA und Co). Deshalb hat man auch eine Chance den Papierpreis 'unbemerkt' ordentlich zu drücken, den Abstand zum 'Physischen' nimmt in der Öffentlichkeit eh keiner war.
Das könnte ein Grund sein, warum man derzeit nichts 'rausrückt' bzw. weniger rausrückt als da ist, denn ich glaube knapp ist es eh. Was meint ihr?