Tja warum hat man das denn nicht am Anfang gesehen?
Weil man da in Lohn und Brot der Exportindustrie stand und von der €-Einführung mitprofitiert hat. 
Ich möchte es mal so sagen:
Ich bin selbst in einer Firma beschäftigt, welche in den letzten 3 Jahren zu 100 % (unglaublich, aber wahr) exportiert.
Der EUROtz ist insofern tatsächlich eine unglaubliche Erleichterung. Daher ist ja der Grundgedanke zunächst nicht schlecht. Henkel hatte jedoch lediglich dem Euro auf Grundlage zur Zeit der Euroeinfürhung zugestimmt.
- EZB genauso unabhängig wie die Bundesbank
- No-Bailout-Klausel
- Verschuldungsgrenze
Nachdem diese Tabus der Reihe nach gebrochen wurden hat Henkel die Seiten gewechselt, was ich nicht verwerflich, sondern im Gegenteil mutig finde. Er hatte selbstverständlich enge Kontakte in die Politik, dennoch hat er klar Stellung bezogen und dadurch sicherlich weniger neue Freunde, als neue Feinde hinzugewonnen.
Klar, ein Prof. Dr. Hankel hat uns von Anfang an das jetzige Dilemma prophezeit.
Nochmals zurück zu Henkel. In meinen Augen gehört wesentlich mehr dazu, die Seite vom 100%igen Befürworter zum 100 %igen Gegner zu wechseln. Wenn mancher Politiker genauso viele Eier in der Hose hätte, wäre es bei der ESM-Abstimmung anders ausgegangen.
lg meggy