Was die Protagonisten von "Black Lives Matter" klar zum Ausdruck bringen, ist, dass weiße Leben weniger zählen als schwarze. Sie begründen dies mit einer "strukturellen" oder gesellschaftlich erzwungenen hierarchischen Unterlegenheit der Schwarzen, die nun gegenüber den Weißen aufgewertet werden müssten.
Das zeigt sich u.a. darin, dass Leute stark angefeindet werden, die unter dem Hashtag #AllLivesMatter gepostet haben (und zurückrudern mussten). Die hatten die Illusion, dass wir uns doch alle lieb haben können (Heidi Klum)...
Nein, nicht alle Leben sind gleichwertig: weiße Leben spielen keine Rolle - im Moment (und wir wissen auch, dass gewisse "Momente" die Tendenz haben, zu verharren und zum Dauerzustand zu werden). Das sagen einige BLM-Aktivisten( z.B. Darsteller Ice-T) auch ganz klar - (bzw. weiße Opfer sollen erst dann wieder (irgendwie) von Belang sein, wenn Schwarze die Macht innehaben und die Regeln bestimmen) ...
Zitat von sezession
... Die Wahrheit ist, daß es "weiße Leben" sind, die im herrschenden politischen Wertesystem der USA nichts oder nur wenig gelten, analog zu den deutschen Opfern der Multikulturalisierungspolitik, die als Einzelfälle bagatellisiert und als Kollateralschäden hingenommen werden.
Die konservative Autorin Heather MacDonald schrieb anläßlich der aktuellen Unruhen:
Die Empörung seitens der schwarzen Aktivisten und der weißen Linken ist also überaus heuchlerisch und selbstgerecht. Selbst bei krassen Fällen von rassistischer Gewalt gegen Weiße hält sich der Aufschrei, so er überhaupt erschallt, deutlich in Grenzen, sowohl bei den Meinungsmachern, als auch bei den betroffenen Weißen selbst, denen keinerlei Kanäle und legitime moralische Deutungsmuster angeboten werden, mit deren Hilfe sie ihre Empörung artikulieren könnten.