Also raus aus der GKV funktioniert recht einfach über die Selbständigkeit.
Dann einen billigen PKV-Tarif mit höchster SB wählen (kostet fast nichts) und mit dem Restgeld aus der Differenz zur GKV eine entsprechende Versicherung abschließen bzw. Barzahlung im Bedarfsfall. So hatte ich das gemacht und bin damit sehr gut gefahren!
Das ist ein Trugschluss.
Ich habe mich gleich nach der "Wende" selbständig gemacht und wurde praktisch aus der GKV rausgeworfen und gezwungen, eine PKV zu nehmen. Denn die GKV hätte zu der Zeit unabhängig vom Einkommen sofort den Höchstsatz gefordert, was natürlich nicht realistisch ist.
Es gibt ja genug Schlaumeier, die meinen, hähä- selbst schuld wegen PKV. Wollest nur billig davonkommen in jungen Jahren. Also deine Idee. Ist nicht so, war Zwang.
Im Alter kommt man nicht mehr raus aus der PKV (die abenteuerliche Steigerungen haben), und seit dem Versicherungszwang kann man nicht einmal sagen leckt mich doch am Arm, brauch ich nicht.
Ich brauch die nicht, ich brauch auch keine Ärzte. Früher waren das mal Halbgötter in Weiß, heute halte ich die nur noch für Handwerker, und meist sind es Pfuscher.
In der gesetzlichen Versicherung gibt es inzwischen einen Minitarif, der bezahlbar ist. Jetzt, 30 Jahre zu spät.
Daher würde ich niemanden raten, aus der GKV rauszugehen bei Selbständigkeit.
Und vergesst den Quark mit der bevorzugten Behandlung, das ist Quark, habe ich noch nie erlebt. Erlebt habe ich nur, das die Dollarzeichen in den Augen aufleuchten und alle Behandlungen (in den Rechnungen) plötzlich besonders kompliziert werden und endlos viele Termine gemacht werden (betrifft besonders Zahnärzte).