Beiträge von peter63

    interessante Diskussion bei HR:


    Stadtgespräch v. 14.04.2009
    Alois Theisen diskutiert mit:


    * Frank Lehmann, hr-Finanz- und Börsenexperte (Äkschpärte, naja)


    * Dr. Lutz Raettig, Sprecher "Frankfurt Main Finance" (warum war der eigentlich da ?))


    * Prof. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital Deutschland (Schuldenpyramide, Staatsbankrott und Goldstandard)
    im Video ab ca. 16min und ab ca. 26min


    * Prof. Rüdiger von Rosen, Deutsches Aktieninstitut (das Sprachrohr der Politik ;) )


    http://www.hr-online.de/websit…aech&type=v&jm=0&jmpage=1

    Nur zur Info - bei LV- oder Rentenversicherungen dauert es von der Kündigung bis zum Eingang der Zahlung erfahrungsgemäß mindestens 6 - 7 Wochen - mit diversem nervigen Schriftverkehr und ein paar Hinhalteschreiben !


    hab ebenfalls gekündigt, inzwischen 66% meiner Altersvorsorge. Alles reibungslos. Klare (Ein-)Schreiben gibt klare Antworten, Kündigung meist zum Ende des Folgemonats. Eine Versicherung hat 5 Tage, die andere 2 Tage vor Ultimo gezahlt. Na klar, und Anrufe danach, warum wieso, können wir doch was machen bei Problemen etc. Da reicht dann der Spruch von Geldnöten, dann kommt natürlich das Angebot zur Beleihung, dann mein Spruch "ich mach keine neuen Schulden, hab genug" ;) . Die Versicherung: Können wir dann einen neuen Vertrag machen wenn das Schuldenproblem geklärt ist? ICH: na logo, überaus gerne, schicken Sie mir die Unterlagen :thumbup: :thumbup: Nach dem 5.ten Mal hört das dann auch wieder auf....



    Und die Aufkäufer hatte ich versucht, aber sehr nervig und kaum Mehrertrag, dafür längere Abwicklung. War mir zu heiß wegen der paar Kröten, wer weiß, vielleicht zählt jeder Tag. Der Knaller war aber eine Bude die die Auszahlung über 8-10 Jahre strecken wollte, Ratenzahlung mit VIEL MEHR Ertrag. Auf meine Frage ob es den Verein dann überhaupt noch gibt: "...natürlich, wir sind ein großes Unternehmen mit Vollprofis und vermehren ihr Geld in der Zwischenzeit mit der Anlage in Immobilien" :wall: :wall: :wall: Da hab ich den Typ dann nur gefragt ob er die letzten Tage mal Zeitung gelesen hat, scheinbar nicht. Und ihm noch den Tip mit auf den Weg gegeben, sich schnellstens mal lieber nach einem neuen Job umzusehen.....

    die erhebung der sonderziehungsrechte zur neuen leitwährung ist machtpolitik, verbessert das system aber letztlich nicht. an stelle des dollar werden die währungen dann eben im gleichschritt inflationiert.


    tatsächlich? ?)
    Beim Stöbern in der Preisliste der Deutschen Post ist mir aufgefallen, die rechnen schon mit SZR ;)
    Als Vergleich:
    Stand 01.01.2007 1 SZR = 1,1853 Euro
    Stand 01.01.2009 1 SZR = 1,0634 Euro


    Hab ich da als Euroland-Insasse nicht schon mal 10% in 2 Jahren verloren ?? Oder doch eher gewonnen ?? :wall: Gibts eigentlich irgendwo Charts von den Sonderziehungsrechten?

    [tube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/tube]


    Ich hau mich wech....das sind die richtigen Geschäftsmänner :wall:
    "....im Prinzip ist er ja schon auf....." :thumbup: :thumbup: :thumbup: .... wirklich köstlich die Kommentare das Sprechers

    kennt sich hier jemand mit autos aus und könnte mal was zur E-Klasse sagen? :]

    ?) Iss von Mercedes, hat vier Räder und nen Dach, iss trocken wenns regnet, hat ne Heizung die auch kalt machen kann :thumbup:
    hat aber auch Nachteile: gehen weniger Leut rein wie in die Tram, fährt ni so schnell wie der ICE (wenn er fährt), und macht ni halb so viel Krach wie ein Jumbo (wegen auffallen bei de Mitbürger) :D Reicht das erstmal für nen groben Überblick? :D

    Zitat


    bis jetzt hab ich bei der E-Klasse nur 2 Nachteile gefunden:
    .....man provoziert NEID und die Leute fangen an dummes Zeug zu reden. Dazu kommen die Idioten die bei Autos den Lack zerkratzen: aufn Benz gehn die sicher noch mehr ab, als ohnehin schon.....

    Da kann ich dir nur die richtige Farbe empfehlen: Hellelfenbein....da gibts keinen Neid, sondern eher Mitleid :thumbup:

    Alle Deutschen hätten genügend Arbeit wenn Deutschland erstmal die Schotten dicht machen würde,
    und alle Arbeitnehmer nur noch 3-4 Tage Arbeiten gehen würden so hätten die Arbeitslosen die seit Jahrzehnten
    ohne Job darstehen auch eine sinvolle Beschäftigung und würden mit Würde in dieser unserer Gesellschaft Malochen :D
    wir haben geschätzte 12M Erwerbslose

    Ich glaube, ganz so pauschal kann man das nicht sagen. Der Arbeitsmarkt hat in den letzten Jahren solche Fehlentwicklungen gezeigt, das kaum noch jemand in der Lage ist, den richtig einzuschätzen, was und wieviel Arbeit denn überhaupt da wäre. Einerseits werden zB. relativ leichte Jobs im Bank- und Investmentbereich extrem überproportional entlöhnt, andere, in der Krankenpflege oder im Gesundheitswesen extrem schlecht. Wieder andere, wie Landwirtschaft und inzwischen auch die Autoindustrie und die neuen Ernergien werden massivst subventioniert, nur um die Arbeitsplätze zu erhalten. Wer sieht denn hier noch durch, was wirklich gebraucht wird und was nicht? Ein Haufen sinnlose Jobs entstehen, zB in Call-Centern. Bloß weil ein Unternehmen grad ne neue Idee hat, wie sie den Leuten mit wenig Aufwand viel Geld aus der Tasche ziehen kann.


    Und das alles auszumisten, das ist nicht einfach. Man stelle sich den Arbeitsmarkt mal nur gedanklich VÖLLIG unreguliert vor. (dazu ist es notwendig, mal ALLE Existenzängste (!) ausblenden ;)
    Was passiert dann? Ja, jede Arbeit erhält schlagartig ihren realen Wert. Erniedrigende Arbeitsbedingungen verschwinden sofort, schmutzige, schwere Arbeit muß besser bezahlt werden, richtige Denkarbeit wird mehr bezahlt, Sozialarbeit auch. Aber wer nur Akten von einem Zimmer ins andere "schleppt" oder am Computer sitzt den ganzen Tag, der würde sicher weniger bekommen. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch massiv veränderte Preise des jeweils hergestellten Produkts. Selbstverständliche Sachen von heute werden dadurch vielleicht zum Luxusgut (zB. solche, wo viel reine Hand-Arbeitskraft drin steckt), andere heutige Luxusgüter (wie technische Sachen mit viel Maschinenarbeitskraft) sind dann für jeden erschwinglich. Die Folge wäre, die blööde Software hier im Computer würde dann wahrscheinlich weniger kosten als eine Tüte Milch im Supermarkt.


    So soll und müßte es richtigerweise sein. Den Wert der menschlichen Arbeitsstunde kann man nicht gegen NULL drücken. Menschliche Arbeitskraft soll und darf immer Geld kosten. Maschinen sind billig, die machen die Arbeit von vielen Menschen und Produkte die Maschinen herstellen können mittels Rationalisierung verbillgt werden. Übertrieben gesagt, der Preis eines Friseurs wird immer unverändert bleiben, hier ist vorwiegend die menschliche Arbeitskraft zu bezahlen. Den Wert eines techn. Produkts aber, den könnte man mit entsprechender Rationalisierung viel eher auf das Niveau einer Friseurstunde drücken, je nach dem wie effektiv die Maschinen zur Herstellung konstruiert wären.


    Um nun auch nur annähernd als Gesellschaft in so eine Richtung zu kommen, sind extreme Veränderungen notwendig. Das wird definitiv nix mit ein paar Regelungen oder Vorschriften, Hartz4 Veränderungen, Migrationsproblemen oä. Wie in vielen, vielen Beiträgen hier im Forum oder auch im gesamten Netz, muß sich dazu zwingend unser existierendes Geldsystem ändern. Solange mit unserem derzeitigen System, kurzfristige Profitgier lukrativer ist wie nachhaltiges Denken und Wirtschaften, solange werden wir die Probleme NIEMALS in den Griff bekommen !!


    Auch das Problem in unserem Kopf ist nicht zu unterschätzen. Die Fehlentwicklungen aufgrund der kurzfristigen Suche nach Profit haben sich im Laufe der Jahre natürlich auch gehörig ins Gehirn von uns allen eingebrannt. Wir KENNEN es gar nicht anders ! Das "Wissen" und die "Erfahrung" darüber, einfach mal auszublenden bei Nachdenken. Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. ;) Wer will solche großen Veränderungen? Wer weiß was das wieder für ein Mist ist? Dann bleiben wir doch lieber dabei und drehen da bissel an der Schraube und ändern da bissel ne Vorschrift. Dazu fehlt einfach noch der Leidensdruck bei den meisten von uns um ganz klar Nachzudenken. "Es geht doch irgendwie, komm schon klar, auch wenn es beschissen ist....." :wall:


    PS: ich arbeite in einer Branche mit relativ viel menschl. Arbeitskraft und deshalb niedrigen Löhnen. Das Produkt würde ich zwischen Alltag und Luxus einordnen. Wenn sich der Markt wie oben beschrieben ändern würde, würde mehr Lohn gezahlt werden müssen, der schlägt sich im Endpreis nieder, das Produkt wär sofort Luxusartikel. In welcher Dimension allerdings, das würden die Kunden zeigen. Passt aber dann der notwendige Lohn mit dem notwendigen Endpreis und der Nachfrage der Kunden nicht zusammen.....dann stirbt meine Branche aus ! Na und ? Dann wär es eben gesellschaftlich unnötger Ballast und kann wech.... Der Markt hätte gesprochen :(

    Wir streiten immer um Religionen, Weltanschauungen, politische Strömungen wie Sozialismus, Kapitalismus, Kommunismus. Konsequent zu Ende gedacht ist das alles unnötiger Ballast.


    Hier ein gutes Beispiel dafür bzw. dagegen, die Freipartei. These: "....daß wenn Heilung eintritt, hätte die Partei ihr Ziel erreicht und sich damit von selbst erledigt." Könnte man quasi wieder auflösen den Verein ;) http://www.freipartei.de/Selbstverstaendnis.html
    Deren Programm ist absolut simpel und besteht aus 4 Punkten:
    1. Umfassende Entbürokratisierung und Vermenschlichung des Gemeinwesens
    2. Einführung einer krisensicheren, wertegebundenen Geldordnung
    3. Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens
    4. Herbeiführung einer Volksabstimmung für eine parteifreie Dialogdemokratie
    Warum einfach wenn es auch kompliziert geht ;)


    passend noch zu den absolut unsinnigen Steuergesetzen, ein Beispiel dafür warum die schnellstens alle weg müssen.
    Ein hirnrissiges Steuerstrafverfahren wegen 0,16€ :wall:
    http://www.wortfilter.de/News/news3154.html

    Die Gutste hat deutlich was an der Waffel. ;(
    Ich wünsche Ihr viel Spass unter der Burka und bei der täglichen Tracht Prügel von Ihrem Ehemann, den sie sich nicht selber aussuchen durfte...


    es ging NUR um die Finanzarchitektur als gute Grundlage, NICHT um die Religion. Ist doch Schuppe wo ein funktionierendes System herkommt oder wer es erfunden hat. Weg mit dem persönlichen Stolz und der Eitelkeit. Meinetwegen können wir auch das der grünen Marsmännchen einführen, wenn es BESSER funzt wie heut ist es doch ok.
    Ein bissel mehr Aufmerksamkeit wäre hier angebracht gewesen ;) Schau es einfach nochmal !

    hallo Leute,
    Cool bleiben. Was nützen die Rauffereien, macht doch bitte konstruktive Vorschläge und bringt Lösungsansätze. So auch der Threadtitel ;)
    Feststellen wie bekloppt, inkompetet und unzurechnungsfähig die andere Meinung ist, das macht unsere Politik im Bundestag zu Genüge. Die suchen auch keine Lösung, nur den Dilletantismus des anderen. Da müssen wir nicht mitmachen oder? Wir müssen unsere "Posten" nicht rechtfertgen. :thumbup:

    das ganze könnte sehr mittelstandsfeindlich sein und große konzerne bevorteilen...


    da wär ich mir nicht 100%tig sicher. Umso größer das Unternehmen, umso mehr und größer die Kapitaltransaktionen. Prozentual wär es ja kein Unterschied zwischen Mittelständler und Konzern. Mit dem Unterschied das der Mittelständler seine Finanzen vielleicht besser überschauen kann und wird, unnötiges Hin-und-Her vermeiden kann und da möglicherweise sogar konkurenzfähiger wäre. Außerdem könnte man eine progressive Steuer zum Wert der Transaktion oder in Relation zum Produktpreis nutzen.
    Da müsste man auch die Firmengrößen nicht per Dekret begrenzen, sondern einfach nur das System dahingehend anpassen, das es für Riesenkonzerne absolut unattraktiv und unökomisch werden würde. Ohne Vorschrift, ohne Gängelei. Ich kann beim besten Willen, auch wenn ich mich noch so anstrenge, egal wieviel Lobbyarbeit ich leisten würde, ich kann einfach nicht ohne Hilfsmittel fliegen ;) Warum eigentlich nicht? Warum sollte es dann heute nicht möglich sein, ein manipulationsicheres System zu erschaffen, was die meisten unseren heutigen Probleme genauso unmöglich machen würde??

    Zitat


    Aber genau da fängt es doch an. Warum soll man den TFT nicht als Betriebsausgaben anrechnen können, wenn er im Home Office steht? Das Bier, wenn es auf der Messe für die Gäste benötigt wird, Das Essen, wenn es für das Buffet gebraucht wird. Da sind so viele Bereiche mit Grauzonen... Und manchmal kommt halt irgendwer auf so geniale Ideen damit, daß man nachjustieren muß.


    noch hierzu: rein theoretisch, wenn ich gar keine Steuern zahle kann ich mir auch so viele TFT´s kaufen wie ich will, aaaaber es schmälert 1 zu 1 MEINEM Gewinn. Warum sollte ich das also machen? Ohne Steuer entscheidet komplett meine unternehmerische Freiheit über den TFT, nicht das Finanzamt und nicht der Posten Betriebsausgaben. Heute beteiligt sich das Finanzamt an jeder Ausgabe und viele denken das auch so. Wenn es nur vom eigenen geht, die Ausgabe, dann wird definitiv mehr überlegt und abgewogen ob es sinnvoll erscheint. Oder? ;)

    Zitat

    Wenn ich im Unternehmen keine Steuern auf den Gewinn zahle, aber Privat auf das Einkommen, lohnt sich das immer noch. Einmal grundsätzlich weil man im Unternehmen "unversteuert" kauft und wenn es eine MwSt gibt, erst recht.

    nee, eben privat auch keine Steuern, damit löst sich dieses Problem wirklich in Luft auf, glaub mir ;)

    Zitat

    Bis auf wenige Spezialisten sind die Arbeitnehmer fast immer in der weitaus schwächeren Position. Das ist kein freier Markt und darum wird der dereguliert auch nicht funktionieren.

    Tja das müssen wir eben auch ändern ;) Wenn jeder ein bedingsloses Grundeinkommen erhalten würde, dann würde sich die Position des Arbeitnehmers gewaltig bessern, da wett ich drauf. Dann entsteht ein wirklich freier Markt, mit freien Arbeitnehmern, die frei und ohne wirtschaftlichen Zwang entscheiden können, ob die Arbeit und die Firma und der Chef es wert sind, von seiner Leistung zu profitieren !! OHNE Regulierung !! Als Arbeitgeber bin ich dann gezwungen anders zu kalkulieren. Einerseits brauch ich Personal zur Herstellung. Bezahl ich das dann nicht ausreichend, find ich gar keinen. Wird der Produktpreis aber deshalb zu hoch ist das Geschäftsmodell und/oder die Arbeitsbedingungen für die Tonne. Darum löst sich ein unbrauchbares Geschäftsmodell in Luft auf, auch ganz ohne Regulierung. Das ist für mich MARKT !

    Zitat

    Es ist aber nicht nur das Geld der Banken, welches nach rentierlichen Anlageformen sucht. Diese ganze pPrivatisierung der Altersvorsorge hat riesige Summen aufgetürmt, die weltweit nach Anlagemöglichkeiten suchten und suchen. Dazu kommt Geld, welches sich bei einer kleinen Schicht von leuten ansammelte. Auch das wurde nicht ausgegeben sondern sucht nach rentierlichen Anlagemöglichkeiten. Aber das ist ein Systemisches Problem.

    Wie du sagst, ein systemisches Problem. Genau, aber warum dann nicht abschaffen? Unmöglich machen? Wie? Na vielleicht mit einer Art umlaufgesichertes E-Geld. Aus jeder Transaktion fließt eine Umsatzsteuer dem Staat zu. Damit bekommt der Satz "Viel hin und her macht Taschen leer" eine völlig neue Bedeutung ;) Und alle werden interressiert sein, das e-Geld sicher und LANGFRISTIG an(!)zulegen. Denn jede zusätzliche Transaktion würde den Gewinn schmälern.
    Mittels e-Geld lassen sich auch ganz einfach Umsatzsteuern der Unternehmen einziehen. Gleich verbunden mit der Abschaffung von Scheingeld, nur Münzen bleiben für Kleinsachen. Klar kann ich dann Münzen horten und versuchen damit das neue Auto zu kaufen. Aber mal ehrlich, wer macht das wenn es eigentlich keiner mehr nötig HÄTTE? Ganz zu schweigen von Transport- und Lagerproblemen bei so einer Idee.


    So oder so ähnlich meine ich, mit sicher machen vor Exzessen und Spekulation. Das kein System 100% sicher ist ist logisch. Aber das Unterlaufen und Hintergehen muß weitesgehend eingeschränkt werden, schon bei der Konstruktion selbigen. Und das ist im Heutigen eben nicht gegeben....

    Oder erkläre mir mal, wie man bei VW Puffbesuche ordentlich verbucht hat. Das gleiche gilt für Unternehmenssteuern und ähnliches. Ohne Regeln (=Regulierung) hat ein Unternehmer praktisch keine privaten Ausgaben.


    VW hatte einfach zuviel Geld. Korruption spielt dabei auch eine Rolle. Und Kosten können die über die Steuer ziehen, deshalb passiert sowas. Ändern mit einer vollständig anderen Geldform wie wir sie bis heute kennen. Das Horten von Geld muß weg, Gelder müssen investiert werden um die zu "sichern". Dazu Unternehmenssteuern auch wech. damit ist solcher Mist wie bei VW Geschichte.
    Regeln ist klar, aber Regulierung sollte verboten. Das ich im Geschäft keine Urlaubsreise, den neuen TFT oder die Lebensmittel samt Bier absetzten kann, das sollte klar sein. Regeln. Das man überhaupt auf solche Ideen kommt, die Privatausgaben über das Geschäft zu ziehen, ist leider auch nur eine Folge des kranken und überregulierten System. Und eine Folge der Existenzangst und -Sicherheit, weil die Einkünfte schneller wieder AUS der Tasche sind wie die überhaupt reinkomen. Wenn ich aber den Erlös meines Produktes wirklich für mich habe, ohne Abgaben, welchen Sinn hat dann noch die Einlage der Privatkosten in das Geschäft??? :thumbup: KEINEN !
    Der Rest ist auch shitegal, Regulierungen dafür sinnlos. Denn ob ich meinen Mitarbeitern ne Tasse Kaffee gebe und das als geldwerten Vorteil versteurn müsste...der Dreck muß weg. Ob ich die einstelle oder entlasse, das ist ein Thema was ich sehr gut selbst regeln kann. Wie lange die arbeiten, das entscheiden die Mitarbeiter selbst, was die verdienen möchten auch. Warum nicht?

    Zitat

    Die Derivate und aufgesetzen Produkte waren das Ergebnis von DE-Regulierung. Solch Quark war vorher schlicht verboten. Aber schon unter Schröder und auch unter Angie hat man das alles gelockert, weil man den Säusellobbyisten glaubte, daß das gut für die Wirtschaft wäre.

    Mit der Geldschöpfung vom Staat würde diesem Zeugs automatisch der Garaus gemacht weil die Banken nicht mehr solche Geldberge hätten die immer nach mehr und besser rentierenden Anlagen suchen würde. Das Geschäftsmodell der Banken wäre insgesamt in Frage gestellt mit der geldschöpfung des Staates. Kredit-Schuld-Geld von Banken wird damit unmöglich, automatisch ;)


    Ich fände es aber nicht schlecht, wenn man die Menschen vor denen schützt die auch die derzeitige Krise und den hochspekulativen Zockerbeschiß angerührt haben.
    Wir sehen ja gerade daß man sich um die Leute die das angerichtet haben keine Sorgen zu machen braucht. Die sehen schon zu, daß sie auf die Füße fallen. aber die anderen, die dafür zahlen, um die geht es.
    ....Es muß in einem so komplexen System dauern nachjustiert und geregelt werden....


    Genau das ist ja der springende Punkt: "bastel" einfach ein System wo der Zockerbeschiß und das Zahlen für andere, EIN FÜR ALLE MAL, schon vom Konzept her UNMÖGLICH (!) gemacht wird. Dann entfallen weitesgehend auch die ständigen Nachregulierungen weil die Menschen in regulierten Systemen ständig neue Schlupflöcher finden, die wieder zu stopfen sind.

    ..hm, Preise regulieren, Industrie verstaatlichen, den Verbrauchern vorgeben,
    was sie kaufen dürfen ... hatten wir doch schon alles mal ...

    Verbot, Verbot, Verbot, Verbot...jaja...
    Freiheit statt Sozialismus!

    Ich galube auch das ist der falsche Weg. Was die Regulierungen so bewirken sieht man astrein am dt. Rechts- oder Steuersystem wo keiner mehr durchsieht, am dt. Gesundheitssystem welches täglich teuerer wird obwohl ziemlich alle Patienten und Ärzte dabei verlieren, und am Kapitalmarkt der immer extremere Exzesse zeigt. Arbeitsplatzsicherung und Wachstum ist genau solcher Mist wo Regulierung seltsame Blüten zeigt.
    Deshalb muß das System mE. nach so gestaltet werden, das sich obige Verwerfungen wie von selbst lösen, einfach schon systembedingt ;)


    ° Wichtigster Punkt: Umgestaltung des Kreditgeldes in Vollgeld, Freigeld oä.
    ° Geldschöpfung nur vom Staat oder durch die Bürger
    ° Existentielle Dinge wie Strom, Wasser, Nahverkehr, Gesundheit, Bildung gehören in Staats- oder Bürgerhand
    ° sämtliche Sozialleistungen in einem bedingslosen Grundeinkommen für jeden bündeln
    ° freies Unternehmertum ohne Vorschriften, Anträge, Gesetze...einfach nur so, wer will, der kann.
    ° ebenso absolut freie Arbeitnehmerverhältnisse
    ° Parteienfinanzierung nur aus dem Staatshaushalt vielleicht.
    ° noch ganz wichtig, Patentsystem ausmisten! Das blockiert zu viele technologisch sinnvolle Entwicklungen. Sicher teilweise von der Politik so er erwünscht, denn zuviel Rationalisierung bedeutet noch weniger Arbeitsplätze.
    ° Volksabstimmung ist ne gute Sache
    ° und weltweit klaro. Aber da reicht es wenn einer anfängt. Die anderen werden sofort die Vorteile dieses Systems erkennen und entsprechend mitmachen.


    Mit so einer ähnlichen Konstruktion würden sofort viele heut absolut nervigen Dinge ausgehebelt. Zuerst die öffentliche Verschuldung, dann die Angst um den Arbeitsplatz, ebenso Spekulationen weil man langfristig denken muß. Kurzfristigen Denken bringt Verluste. Um hier Vorteile geniessen zu können, muß investiert und nicht gezockt werden, systembedingt! Wachstum bedeutet dann nicht MEHR sondern BESSER. Wachstum kann sich unter diesen Vorraussetzungen auf die Verbesserung der Produktivtät und der Technologie beschränken, ohne auf Arbeitsplätze Rücksicht zu nehmen.
    Umweltschutz entsteht wie von selbst, durch mündige Bürger weil die nicht mehr gezwungen wären, aus wirtschaftlichen Gründen jeden Mist zu akzeptieren. Schwachsinnige und/oder umweltschädliche Arbeitsplätze verschwinden. Lobbyismus verschwindet, weil es keine Subventionen und Förderungen mehr gibt. Funktioniert ein Geschäftsmodell, dann geht das auch ohne Subventionen. Sonst ist das eh Schrott. Und die Verbraucher entscheiden wieder selbst über Glühlampen oder Energiesparlampen.


    Wenn so ein System ordentlich läuft brauchen wir nichtmal mehr die Politik. Wozu auch? Nur noch Verwalter für Staatsfinanzen, Bildung uä.
    Optimal ist eben die Gestaltung eines Systems, welches mit so WENIG Vorschriften wie möglich auskommt. Nur so etwas hat Sinn und bringt uns weiter. Alles andere mit mehr Gesetzten und Regeln bringt uns näher an ein totalitäres System. Wer will das schon.. :(

    Meines Wissens musst du Edelmetalle mindestens ein Jahr halten, sonst fällt Spekulationssteuer an wenn du vorher verkaufst..
    :thumbup:

    RICHTIG, bei Münzen und Edelmetalle zählt weiterhin die einjährige Spekulationsfrist. Gewinne aus Verkaufserlösen sind meldepflichtig. Bei längerer Haltedauer sind Zugewinne steuerfrei. Gleiches gilt natürlich auch für Verluste :D
    Kontobewegungen kontrolliert im Regelfall keiner, sehen die eh nicht durch. ;) Es sei denn die Fahndung rückt an. Die kommen aber meistens nur bei "schweren" Jungs. Das ist dann aber schon ein ganz anderes Kaliber. Die finden garantiert das was die wollen. Wenn die dann einen regelmäßigen unterjährigen Handel feststellen könnten, da wirds brenzlig. Aber nur dann, länge Haltedauer ist immer steuerfrei und wenn kein Schwarzgeldverdacht vorhanden ist, dann ist alles in Butter!

    Ich hasse das, wenn ich eine lange und ausführliche Antwort schreibe und beim senden wiedereinmal wie so oft von GSF-Server rausfliege, da ich nicht mehr gewillt bin von vorne wieder anzufangen werde ich Dir die Antwort schuldig bleiben!

    rechte Maustaste, markieren und kopieren.....mach ich neuerdings immer bei größeren Beiträgen. Kann deinen Frust gut nachvollziehen :(
    Ps. geht bei mir aber nur im Quellcode und nicht im Editor....

    Absolutly perfectly [smilie_love] Vielen Dank für die schnelle und vor allem seriöse Abwicklung. [smilie_blume]
    Jederzeit erreichbar und immer exakte Infos. Die beruhigen ungemein wenn die Kohle schon unterwegs und die Schätzchen noch nicht hier sind.