Beiträge von skeptisch4ever

    Das Bienensterben ... . Dass das an frisch ausgesätem Mais liegen soll, ist wirklich sehr schwer zu erklären..... :P


    Mir konnte auch noch keiner erklären, warum Gentechnik per se schädlich sein soll. ...


    nun, oft dient die Gentechnik ja dazu, daß die entsprechend modifizierte Pflanze gegen ein (vom selben Hersteller angebotenes) Universal-Herbizid resistent ist ...


    könnte es sein, daß die hierdurch ermöglichte Giftspritzerei zwar dem Gen-Mais/-Soja/-was-auch-immer bekommt, aber den Bienen usw. nicht?
    (und beim Anbau für Biosprit muß der Bauer auch nicht aufpassen, daß die Rückstände bis zur Ernte unter den lebensmittelrechtlich relevanten Grenzwerten liegen)

    "massiv investiert" wäre genauer zu definieren ...


    soll heißen mit mindestens 5 % des gesamten Vermögens bzw. der liquiden Mittel? oder 10 %?
    (5 bis 10 % war doch mal so ne Hausnummer für die Beimischung bei nem konservativen Anleger - "massiv" hieße bei mir mit höherer Gewichtung)


    dann bräuchte ich noch das Feld "noch nicht" zum ankreuzen ...
    (wird aber schon noch)

    naja, bei nem "Wie geht es auf dem Goldmarkt weiter"-Thread mit über 4.000 Beiträgen und 482 749 Zugriffen und ner "Global Economic Collapse"-Diskussion mit über 7.000 Beiträgen (überspitzt formuliert: dazu, was die nächsten Wochen alles zusammenkracht) und 783 868 Zugriffen scheint mir der Zeithorizont hier vielfach nicht der mittleren statistischen Lebenserwartung der Teilnehmer zumindest an diesen Diskussionen zu entsprechen ...

    angesichts der ganzen Threads hier zu Goldpreisentwicklung/-drückung/ ect.:


    Was ist denn Euer Zeithorizont hier???



    PS - sollte meine Frage ja vielleicht auch selber (ernsthaft) beantworten:
    mag grundsätzlich kein Intra-Year-Trading - egal, ob in irgendwelchen mehr oder weniger nutzlosen Metallen oder beim Erwerb von Unternehmen(santeilen) = Aktien ...
    von daher interessieren mich kurzfristige Preisschwankungen eigentlich nur zwecks des Timings, wann ich die meisten Unzen für´s (leider begrenzte) Geld krieg - bzw. in 5 / 10 / ?? Jahren, wann ich für den aus dem Verkauf erzielbaren Erlös am meisten des dann gerade unterbewerteten Sachwertes krieg

    irgendwie hat mich nun nach dem Unzen- das Zehnerfieber gepackt ;) es ist ja eine sehr konservative anlage, die ... bei kursexplosionen auch mit von der partie ist.. :) und falls Der Crash doch ausfällt geht man damit irgendwann zur Buba und tauscht es wieder bei Bedarf in Papier um..


    im Grunde halt ne klassische Wandelanleihe - bzw. wie man im englischen sagt ein "convertible bond":
    eine niedrig verzinste Anleihe (bzw. im Falle der Silber-10er unverzinst, dafür aber ohne Emittentenrisiko) ... mit einer Call-Option, zu einem vorher festgelegten Kurs die zugrundeliegende Aktie (bzw. hier für 600 Euro je kg fein das Silber) zu beziehen ...

    Ich finds aber nunmal in moralischer Hinsicht eine Schweinerei, dass der Schuldner nicht für den selben Betrag ablösen darf, für den ein Gläubiger die Forderung weitergibt.


    umgekehrt:
    wenn der Schuldner den Kredit/die Hypothek zu diesen Konditionen ablösen dürfte, dann würde ich doch gleich zur Bank rennen, nen möglichst hohen Kredit aufnehmen (und das Geld in der Schweiz auf nem Eurokonto als Tagesgeld anlegen) ... nächsten Monat die Zins- und Tilgungszahlungen einstellen ... und vom Vorkaufsrecht für meinen damit notleidend gewordenen Kredit gebrauchmachen ...


    ... und den Abschlag als Gewinn einstreichen ;)

    .... Man kommt bei Handel mit Gewinnerzielungsabsicht nicht um diesen Aderlass drumrum (außer, man macht das unter der Hand). Warum sollte es bei Silber anders sein als bei anderen Waren...


    Wieso?


    Im Gebrauchtwagenhandel war und ist es doch auch weit verbreitet, daß Händler Fahrzeuge nicht auf eigene Rechnung, sondern (formal) im Kundenauftrag verkaufen ... "war", d.h. früher (vor Einführung dieser Differenzbesteuerungs-Regel) eben aus steuerlichen Gründen - und "ist" (heute) zwecks des Ausschlusses der Gewährleistung ...

    Der Gedanke mit der Kommision ist mir auch schon gekommen. Wenn man vom Händler kauft, kann man sich das schenken. ...


    das ist klar - die Überlegung war, wie der Händler Silber (in Münz- und Barrenform), das ihm von privater Seite angeboten wird, ohne prohibitive Steuerbelastung - sprich mit einem geringen Spread zwischen An- und Verkaufspreisen - weiterreichen kann (z.B. an mich als Endkunden)

    spricht eigentlich (aus steuerrechtlicher Sicht) irgendwas dagegen, daß ein Händler Second-hand-Ware nicht ankauft, sondern nur in Kommission nimmt und den Käufer halt eine Vermittlungsprovision (auf die natürlich 19 % MWSt anfallen) in Rechnung stellt?

    Ich darf also froh sein, wenn ich die Barren nicht verschenken muss? :hae:


    nicht doch ... Du kannst sie den einschlägigen Händlern zum Ankauf anbieten ...


    (die zahlen gemäß http://bullionpage.de/ derzeit beim einem POS von €10,45 je Unze zwischen 318,- und 370,- Euro je 1kg-Barren)


    ... oder schauen, ob Du im P2P- (peer-to-peer- bzw. privat an privat-)Handel jemand findest, der mehr zahlt ;)

    Hallo, als potentieller "Gutmensch" gefällt mir die Spekulation mit Lebensmitteln nicht, ...


    hmmm ... normal sollte die Spekulation doch neutral sein, was die Versorgungslage betrifft ...


    wer Weizen/Soja/Zucker/ect. auf Termin kauft, der wird die Ware ja zu einem späteren Zeitpunkt (spätestens zur Fälligkeit des Kontrakts) wieder verkaufen?


    also - wenn er kein finanzielles Harakiri betreibt - dann, wenn noch genug da ist, dieses in seine Bücher nehmen (bzw. dem Bauern abkaufen, der sonst noch schlechtere Preise akzeptieren müßte) und später, wenn´s richtig knapp/teuer wird, die Ware wieder auf den Markt bringen???


    kritischer sehe ich (als "Gutmensch im Geiste") subventionierte Exporte in den fetten Jahren - mit denen mancher afrikanischer Bauer aus dem Markt gedrängt wurde - bis in mageren Jahren dann die Exporte/Lebensmittelhilfen ohne Vorwarnung ausfallen und die felder vor Ort erst wieder bestellt werden müssen ... und dazu kommt, daß wir (sprich das wohlgenährte Mitteleuropa) in erheblichem Umfang Agrarprodukte aus Drittweltländern einführen um unser Vieh damit durchzufüttern (bzw. im Falle USA zum Tränken der V8-Motoren zu Ethanol zu destillieren) - womit die Anbaufläche für die dortige Lebensmittelproduktion wegfällt ...


    Diese "Maßnahmen" sind - im Gegensatz zu einer Spekulation (Kauf UND späterem Verkauf) - keine Nullsummenspiele!

    hab wie ich auf den Thread hier gestoßen bin, mal in der Hoffnung auf aufbauendere Lektüre nach dem Mann gegoogelt ...


    http://www.instock.de/Kommentare/10180205


    "Und was jetzt mit dem Geld?


    ...


    Das Halten von Liquidität hat jedoch auch zwei Nachteile. Geld sichert zwar den Nominalwert, erzielt jedoch nur einen geringen Ertrag, so dass sich der Realwert der Geldvermögen bei den gegenwärtigen Preissteigerungsraten ermäßigt. Hinzu tritt ein Risiko, dass man bei einer Ausweitung der Krise nicht unterschätzen sollte. Denn wer sein Bargeld in Form eines Kontoguthaben bei einer Bank hält, sollte gut auf die Bonität der Bank achten.
    Es gibt zwar eine Einlagenversicherung, ... Gut beraten scheint der Anleger aus meiner Sicht mit einer Mixtur aus täglich fälligem Geld, guten Aktien und einem Anteil an Gold und Rohstoffen zu sein. Letzteres jedoch keineswegs in Form von Zertifikaten. ...


    Bernd Niquet, ... [05.04.2008 08:11:38]"


    Da sprüht ja einer vor Optimismus ...

    Wie definiert Ihr hier denn ein "Top-Angebot"?


    bei POS + X + 7 %:


    wie hoch darf das "X" - also der Aufschlag auf den Spot-Preis zzgl. der MWSt - sprich die Position "Prägekosten und Spanne des/der Händler" je Unze sein?

    mir ging es hier eigentlich primär um den Punkt, daß ich hier (wie in den regen Streik-Aktivitäten der letzten Zeit) den Übergang von einer ersten Phase, in der nur die von den Zentralbanken in die Finanzmärkte gepumpte Liquidität und die Öl-/Rohstoffpreise die Teuerung getrieben haben in eine zweite Phase, in der auch die Rückkopplung einer Lohn-Preis-Spirale einsetzt, sehe ...

    Vielleicht liegt der Grund für die gestiegene Kauflust ...


    ... ganz einfach darin, daß die Umsätz nicht in der Menge der gekauften Ware (z.B. Monatskarte der örtlichen Verkehrsbetriebe, wöchentlich 2 Liter Milch, 3 Pfund Nudeln, 1 Packerl Butter, 20 Semmeln, 10 l Benzin, 100 kWh Strom, ect.) gemessen werden, sondern in Euro?

    seh da gerade beim Abfragen meiner Yahoo-Mail ne Schlagzeile:


    "Tarifverdienste im Januar gestiegen wie seit 1996 nicht mehr"


    (s. http://de.news.yahoo.com/afp/2…it-einkommen-c1b2fc3.html )


    setzt jetzt also auch die Rückkopplung einer Lohn-Preis-Spirale ein ...


    wenngleich:


    "Die nach Tarif bezahlten Arbeiter und Angestellten verdienten zu Beginn dieses Jahres 3,3 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor"


    das die Teuerung/Inflationsrate nicht wirklich kompensiert