Beiträge von Schwabenpfeil

    NEWS RELEASE 04-11


    New Directors Elected At Gossan’s Annual Meeting


    September 30, 2004 – At Gossan Resources Limited (GSS-TSX.V & GSR-Frankfurt/Freiverkehr) Annual General and Special Meeting held on September 28, 2004, shareholders elected George Ryan Cooke, Louis Chastko, James May, James Masleck, Douglas Reeson, Charles de Chezelles and Douglas Zuliani as Directors for the ensuing year. Shareholders also approved Deloitte & Touche LLP as the Company’s new Auditors and ratified the Company’s existing Stock Option Plan.


    Mr. de Chezelles, L.L.B., is a London-based financial executive who until recently was Chairman of a LSE-member mining brokerage house and prior thereto was Managing Director of Banco Real and Executive Director of Credit Suisse-First Boston. Earlier in his career he held executive positions with two major brokerage firms in New York.


    Mr. Zuliani, Ph.D., is currently an independent consultant having twenty-five years experience in metals production. From 1985 to 2001, he held a number of senior management positions with Timminco Ltd., the most recent being Vice President – Manufacturing and Technology. In this position, he had responsibilities for Timminco’s magnesium and specialty metals facilities as well as for the company’s R&D, market development and capital/engineering programs. Mr. Zuliani resides in Ottawa.


    At a Directors Meeting held September 29, 2004, Mr. Reeson was appointed Chairman & Chief Executive Officer and Richard Stefanyshyn was appointed Secretary-Treasurer. The Board also established Audit, Corporate Governance and Compensation, and Nominating Committees. In addition, Mr. Cooke was appointed lead director of exploration.


    The Board of Directors also expressed their appreciation for the service of two former directors, Mr. Patrick Holden who was also the past president and Mr. Richard Stefanyshyn who remains an officer.


    Gossan Resources Limited is engaged in mineral exploration in Manitoba and northwestern Ontario. It has a well-diversified portfolio of properties hosting gold and platinum group metals, as well as the specialty metals, tantalum, chromium, titanium and vanadium. The Company also has a large deposit of magnesium-rich dolomite and a silica sand prospect. Gossan trades on the TSX Venture and the Frankfurt/Freiverkehr & Xetra Exchanges and has 15,296,124 shares outstanding (16,486,124 shares fully diluted).


    For further information please contact:
    Douglas Reeson, Chairman & CEO
    Gossan Resources Limited
    Tel: (204) 943-1990

    29.09.2004
    AngloGold Ashanti kaufen
    Der Aktionär


    Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen die Aktie von AngloGold Ashanti (ISIN US0351282068/ WKN 915102) zum Kauf.


    Am 10. September habe die Gesellschaft die Veräußerung der Anteile an der Freda-Rebecca-Mine in Simbabwe verkündet. Mwana Africa Holdings habe die Anteile für 2,26 Mio. USD gekauft. Als Verkaufsgrund habe AngloGold angegeben, dass man den Fokus auf die lukrativsten Minen legen wolle.


    Die Experten von "Der Aktionär" raten den Anlegern die AngloGold Ashanti-Aktie zu kaufen, bei einem Kursziel von 35 EUR. Des Weiteren empfehle man einen Stoppkurs bei 23 EUR zu platzieren.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Man kann sich seine Freunde nicht immer aussuchen ;)


    Gruß
    Schwabenpfeil



    30.09.2004
    Oxiana Limited ein Kauf
    Der Aktionär


    Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" empfehlen die Aktie von Oxiana Limited (ISIN AU000000OXR0/ WKN 866696) zum Kauf.


    Aller Voraussicht nach werde Oxiana im Sepon-Gebiet im ersten Quartal des kommenden Geschäftsjahres mit der Kupferproduktion beginnen. Für 2006 werde dann ein Gewinn je Aktie von 0,11 Australischen Dollar in Aussicht gestellt. Die Experten würden für die Aktie ein Kursziel in Höhe von 1 Euro sehen. Es werde empfohlen ein Stopp-Loss-Limit bei 0,30 Euro zu platzieren.


    Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" ist die Oxiana Limited-Aktie ein Kauf.

    30.09.2004
    BHP Billiton aussichtsreich
    FOCUS-MONEY


    Die Experten von "FOCUS-MONEY" halten die Aktie von BHP Billiton (ISIN AU000000BHP4/ WKN 850524) für ein aussichtsreiches Investment.


    Der Anteilsschein des größten Bergbauunternehmens der Erde profitiere vom hohen Ölpreis. Auch die steigenden Kohle- und Kupfernotierungen würden dem Titel gut tun. Nun plane der Konzern, seine Ölsparte separat an die Börse zu bringen. Dieses Vorhaben würde die Aktivitäten und somit den gesamten Konzern aufwerten.


    Daher bleibt der Anteilsschein von BHP Billiton aussichtreich. Der Stopp-Kurs sollte bei 6,50 Euro gesetzt werden.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Goldcorp Declares Tenth Monthly Dividend Payment for 2004
    27.09.2004
    GOLDCORP INC. is pleased to declare its tenth regular monthly dividend payment for 2004 of $0.015 per share. Shareholders of record at the close of business on Thursday, October 14, 2004 will be entitled to receive payment of this dividend on Friday, October 22, 2004.



    Goldcorp intends to make twelve (12) monthly payments of $0.015 per share in 2004 for a total annual dividend payment of $0.18 per share.
    Goldcorp's Red Lake Mine is the richest gold mine in the world. The Company is in excellent financial condition: has NO DEBT, a Large Treasury, positive Cash Flow and Earnings and pays a Dividend twelve times a year! GOLDCORP is UNHEDGED and currently withholds one-third of annual gold production in anticipation of higher gold prices. Goldcorp's shares are listed on the New York and Toronto Stock Exchanges under the trading symbols of GG and G, respectively and its options trade on the American Stock Exchange (AMEX), the Chicago Board of Options Exchange (CBOE) and the Pacific Stock Exchange (PCX) in the United States and on the Montreal Exchange (MX) in Canada.


    -0-


    Corporate Office:


    145 King Street West
    Suite 2700
    Toronto, Ontario
    M5H 1J8





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    Contact:
    Goldcorp Inc.
    Ian J. Ball
    Investor Relations
    (416) 865-0326 or Toll Free: 1-800-813-1412
    Fax: (416) 361-5741
    Email: info@goldcorp.com
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    Quadra Mining Ltd. nimmt Robinson Mine in Nevada wieder in Betrieb

    29.09.2004 fh - Redaktion GOLDINVEST.de


    Quadra Mining (TSX: QUA) hatte am 1. September 2004 mit dem Start der Aufbereitungsanlage auf der Robinson Kupfer-Goldmine 11km westlich von Ely im Osten des US-Bundesstaates Nevada seinen Einstand als Metallproduzent. Die Anlage verarbeitet zur Zeit 23.000 t Erz pro Tag, das ungefähr 60% der Gesamtkapazität entspricht.


    Das kanadische Unternehmen aus Vancouver wurde vor zwei Jahren mit dem Ziel gegründet, ein mittelgroßer Kupferproduzent zu werden. Das Unternehmen beschaffte beeindruckende $145 Millionen bei seinem IPO (erstmaligen öffentlichen Angebot) und gegen Ende 2003 kaufte das Unternehmen für US$73 Millionen einen 33,6%-Anteil an der Highland Valley Kupfermine in British Columbia und zu 100% die Robinson Minefür US$14,8 Millionen. Zum 30. Juni 2004 verfügte Quadra über US$53,77 Millionen und wird diese Geldmittel für die weitere Arbeiten an der Robinson Mine verwenden.


    Nach einer Investition von US$480 Millionen nahm BHP Billiton die Robinson Mine 1996 in Betrieb, stellte aber im Juni 1999 den Abbau ein, als der Kupferpreis auf US$0,64 je Pfund und der Goldpreis auf US$261 je Unze sank.

    Jack Miller, Quadras Vizepräsident, kommentierte den erfolgreichen Start des Bergbaubetriebs: "Wir sind mit der anfänglichen Leistung der Aufbereitungsanlage sehr zufrieden und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Washington Group International".
    Quadra hat Washington Group mit dem Abbau von jährlich 67 Millionen Tonnen Erz und Abraum auf der Robinson Mine beauftragt. Dieser US$228-Millionen-Auftrag läuft bis Mitte 2009.
    Zur Zeit werden ungefähr 80.000 t pro Tag abgebaut, aber bis Januar wird eine Steigerung auf 200.000 Tonnen erwartet, wenn der Rest der Abbaumaschinen geliefert wird und den Betrieb aufnimmt.


    Die 50 km² große Robinson Liegenschaft wird von paläozoischen Kalksteinen, Sandsteinen und Tonschiefern unterlagert. In diese Gesteine drangen in der Kreidezeit Quarzmonzonit-Porphyre ein. Die Kupfer- und Goldvererzung tritt primär als hypogene Vererzung im Quarzmonzonit-Porphyr und als Skarnvererzung in den angrenzenden Sedimentgesteinen auf.


    Die Lagerstätte wird in zwei Gruben abgebaut werden. Der Abbau beginnt auf der Tripp-Veteran Grube und wird nach Erschöpfung dieser auf der Ruth Grube fortgesetzt.
    Nach einer im August 2004 von Quadra veröffentlichten Pressemitteilung betragen die nachgewiesenen und vermuteten Vorräte insgesamt 132,7 Millionen Tonnen Erz mit einem Kupfergehalt von 0,687% und 0,285 g/t Gold. Über 97% der Vorräte fallen in die Kategorie "nachgewiesen". Laut Pressebericht wird für Kupfer eine Gewinnungsrate von durchschnittlich 82% erwartet. Damit liegen die "Recoverable" (gewinnbaren) Kupfervorräte bei ungefähr 760.000 t Kupfer. Bei einer Gewinnungsrate von durchschnittlich 49,3% für Gold können aus dem Erz 600.474 Unzen Gold gewonnen werden.


    Das gewonnene Kupferkonzentrat wird sowohl an inländische als auch ausländische Hüttenwerke verkauft werden. In den ersten drei Quartalen nach Beginn des Abbaubetriebes wird eine Kupfergewinnung um die 60% erwartet, da in den letzten vier Jahren das Erz in den Tagebauen oxidiert ist. Die Lebensdauer der Robinson Mine liegt bei 10 Jahren. Es wird eine jährliche Kupferproduktion von 75.000 t und eine Goldproduktion von 57.000 Unzen erwartet.
    Der Robinson Bergbaubezirk in Nevada ist für seine Gold- und Silbervorkommen bekannt. Gold wurde hier zum erstenmal im Jahr 1867 entdeckt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann dann der Abbau von Kupfer-Gold-Molybdänerzen. Die Akquisition von vier Explorationsgebieten in Chile, das Sierra Gorda Projekt, im April 2004 ist Quadras erster Schritt, eine Bergbaubasis in Südamerika zu etablieren. Eines der Explorationsgebiete, Santa Catalina, war zuvor im Besitz von Outokumpu Oyj, das dort in den 90er Jahren umfangreiche Explorationsarbeiten auf der Suche nach Kupfer durchführte. Weitere Unternehmen, die auf diesen Explorationsgebieten arbeiteten, schließen Chevron Ltd. und Rio Tinto mit ein, die dort nach großen Kupferlagerstätten suchten. Die Explorationsarbeiten auf dem Sierra Gorda Projekt identifizierten bereits eine Reihe mit Kupfer und Molybdän vererzter Intrusionskörper. Die Chancen für die Entdeckung einer Kupfermine sind recht gut, da das Sierra Gorda Projekt in einer Gegend liegt, die einige große Kupferminen und Lagerstätten beherbergt, einschließlich des 10km nordöstlich gelegenen Spence Projekts von BHP Billiton und der El Tesoro Mine, ungefähr 15 km in südöstlicher Richtung.

    Alle Beschlussanträge der Verwaltung wurden auf dem GM angenommen.


    Gruß
    Schwabenpfeil



    Durban Roodepoort Deep, Limited
    (Incorporated in the Republic of South Africa)
    (Registration number 1895/000926/06)
    (Share code: DUR)
    (ISIN: ZAE 000015079)
    (ARBN number 086 277 616)
    (NASDAQ Trading Symbol: DROOY)
    (“DRD” or “the company)


    RESULTS OF GENERAL MEETING


    DRD shareholders are advised that at a general meeting of DRD shareholders held on Tuesday, 28 September 2004 at the company’s registered office, all the resolutions put to shareholders were passed by the requisite majorities of votes as indicated below. A total number of 194 336 373 votes were cast, which comprises 79.41% of total securities in issue.


    Votes in favour
    Special resolution no 1:Creation of 300 000 000 new “A” preference shares of 1 cent par value each in the authorised share capital of DRD 96.29%

    Special resolution no 2: Conversion of the 300 000 000 new authorised “A” preference shares in the authorised but unissued share capital of DRD into 300 000 000 ordinary shares of no par value in the share capital of DRD 95.94%

    Special resolution no 3:Authority to issue new ordinary shares of no par value below the average stated capital threshold as per section 82(1) of the Companies Act 1973 (Act 61 of 1973), as amended 95.80%

    Ordinary resolution no 1:Placement of new ordinary shares of no par value under the control of the directors for purposes of the DRD (1996) Share Option Scheme 93.26%

    Ordinary resolution no 2:Placement of new ordinary shares of no par value under the control of the directors for issues of shares for cash 96.24%

    Ordinary resolution no 3:Placement of new ordinary shares of no par value under the control of the directors for other issues 96.05%


    Johannesburg
    29 September 2004


    Sponsor
    Standard Bank


    Legal adviser
    Bowman Gilfillan Inc
    (Registration number 1998/021409/21)

    Steueramnestie bringt Eichel weniger Einnahmen als erwartet


    Neuverschuldung steigt in diesem Jahr voraussichtlich auf über 43 Milliarden Euro


    HANDELSBLATT, 30.9.2004 dri BERLIN. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) will verstärkt bei Kapitalflüchtigen für die Steueramnestie werben. Die Parlamentarische Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks (SPD) hat dazu gestern ein neues Faltblatt vorgestellt. Außerdem wurde das Informationsmaterial auf der Internet-Seite neu aufbereitet und prominenter platziert.


    Das Finanzministerium reagiert damit auf die Tatsache, dass die seit Jahresanfang bestehende "Brücke in die Steuerehrlichkeit" kaum benutzt wird. 318 Mill. Euro kamen aus den freiwilligen Steuernachzahlungen bis Ende August herein, von 12 500 Kapitalflüchtigen. Die im Vergleich zu den Einnahmen große Zahl der Fälle zeigt, dass eher kleinere Schwarzkonten aufgelöst als große Vermögen erklärt werden. Offiziell rechnet die Bundesregierung seit der Mai-Steuerschätzung mit 1,5 Mrd. Euro Einnahmen aus der Steueramnestie. Zuvor hatte sie sogar auf 5 Mrd. Euro gehofft.


    Bis zum 31. März 2005 können reuige Steuersünder per strafbefreiender Erklärung in die Legalität zurückkehren. Nutzen sie das Angebot bis Ende dieses Jahres, müssen sie 25 Prozent auf die hinterzogenen Einnahmen zahlen, ab Januar werden 35 Prozent fällig. Dabei gibt es je nach Steuerart Abschläge.


    Offiziell hielt Hendricks auch gestern an dem Ziel von 1,5 Mrd. Euro Einnahmen fest. "Wir können diese Marke durchaus noch bis Ende des Jahres erreichen", sagte sie. Sicher sein könne man sich jedoch nicht. Sie erwarte allerdings, dass die Zahl der Erklärungen bis Ende des Jahres noch deutlich ansteigen werde. Vermutlich wollten die Anleger die Zinseinnahmen des laufenden Jahres noch so weit wie möglich mitnehmen.


    Steueranwälte klagen bereits seit längerem, dass die Zielgruppe des Gesetzes zu wenig über die Steueramnestie wisse. "Wer die Chance der Amnestie ergreift, versteuert Zinsen mit 15 statt mit 70 Prozent und schwarze Einnahmen mit 25 statt mit 85 Prozent", warb der Fachanwalt Michael Streck vor zwei Wochen in einem Gastbeitrag des Handelsblatts. Streck bewertet die Amnestie als ein faires Angebot. Es gebe nur wenige Fälle, in denen tatsächlich 25 Prozent des Schwarzgeldes an den Staat gezahlt werden müssten. Außerdem gebe es keinerlei Zwang, Konten im Ausland zu räumen und das Geld in Deutschland anzulegen. Auch müsse niemand befürchten, künftig besonders streng vom Finanzamt überwacht zu werden. Kritiker der Amnestie bemängeln nicht die Konditionen der Amnestie, sondern das Fehlen eines neuen Kapitaleinkünftegesetzes, das Eichel ursprünglich geplant hatte. Er gab das Vorhaben wegen des Widerstands in der SPD-Fraktion und im Unions-dominierten Bundesrat auf. Die Unsicherheit über die künftige Kapitalertragsbesteuerung bleibt daher bestehen. Das Finanzministerium weist diese Kritik zurück: Es sei ein Vorteil an sich, in die Legalität zurück kehren zu können.


    Hendricks warnte gestern davor, zu lange mit der Erklärung zu warten. Die Erfahrung zeige, dass der Beratungsaufwand durch die Steuerberater hoch sei. Zudem müsse das zurückzuzahlende Geld bis 31. Dezember beim Finanzamt eingegangen sein. Wer zu spät überweise, laufe Gefahr mehr bezahlen zu müssen. Verlängert werde die Amnestie jedenfalls "auf gar keinen Fall", so Hendricks.


    Für Eichel wäre ein Flop der Amnestie ein weiterer Rückschlag bei der Haushaltsplanung. Gestern kündigte er am Rande einer Blutspendeaktion an, am kommenden Mittwoch dem Kabinett einen Nachtragshaushalt vorlegen zu wollen. Die Neuverschuldung werde dann zwischen 43 und 44 Mrd. Euro liegen. Im Haushaltsgesetz für 2004 ist sie bisher mit 29,3 Mrd. Euro angegeben.


    Quelle: Handelsblatt

    Zitat

    Original von PatroneLupo


    Aber SMY ist nicht schlecht......nur der Ni-Preis haut die schnell 20 % in die Grütze.....


    Hallo patrone,


    nach einem sinkenden Ni-Preis sieht es aber momentan nicht aus ...


    Gruß
    Schwabenpfeil



    Fachleute rechnen mit Nickel-Verknappung


    "Preis dürfte weiter steigen"



    ret FRANKFURT/M. Nach Ansicht von Experten wird die Nachfrage am Nickelmarkt auch in den kommenden beiden Jahren das Angebot übersteigen und damit die Preise weiter in die Höhe treiben. . Nach einer Fehlmenge von 60 000 Tonnen im Jahr 2004 rechnet etwa Jim Lennon von der Macquarie Bank für 2005 und 2006 mit Defiziten von 21 000 beziehungsweise 10 000 Tonnen. Leonid Roschezkin, Vize-Vorstandschef des weltgrößten Nickelproduzentens Norilsk Nickel, erwartet, dass die Nachfrage nach dem Buntmetall zumindest bis 2006 das Angebot übersteigen wird. Erst dann dürfte sich die prekäre Lage am Nickelmarkt durch den Start neuer Förderstätten leicht entspannen. Lennon rechnet für den Rest diesen Jahres mit weiter steigenden Preisen. Um die in Zukunft anhaltend hohe - vor allem aus China kommende - Nachfrage abzudecken, seien in den nächsten 15 Jahren massive Investitionen in neue Kapazitäten notwendig.



    Quelle: Handelsblatt

    Über diesen Sachverhalt gab es schon einen Thread im Forum. Irgendwie scheint der Drang erst die Suchfunktion des Forums zu nutzen, bevor ein neuer Thread aufgemacht wird, hier nicht sehr ausgeprägt zu sein ;)


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Eichels Schuldenberg wächst um 43 Milliarden


    Das Haushaltsdefizit des Bundes ist noch größer als bisher erwartet. Finanzminister Hans Eichel wird voraussichtlich schon in der nächsten Woche einen Nachtragshaushalt vorlegen, der eine Neuverschuldung von 43 bis 44 Mrd. Euro vorsieht.






    Bundesfinanzminister Hans Eichel



    Der bisherige Schuldenrekord über 40 Mrd. Euro stammt aus dem Jahr 1996. Eichel widersprach jedoch nachdrücklich der These, dass er eine neue Rekordverschuldung vorweisen werde. Er argumentierte, der frühere Finanzminister Theo Waigel habe 1996 eine Neuverschuldung von 2,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausweisen müssen, während er nur bei zwei Prozent liege. Als Grund für die erweiterte Kreditaufnahme nannte Eichel ausbleibende Steuereinnahmen und die angespannte Lage am Arbeitsmarkt. Die Konjunkturerholung wirke sich auf diese Bereiche noch nicht genug aus, sagte er. Eine Verschärfung des Sparkurses lehne er ab, um die wirtschaftliche Belebung nicht zu gefährden. Laut Eichel wird das Kabinett den Nachtragshaushalt schon kommenden Mittwoch verabschieden. Bisher hatte der Minister die Linie vertreten, auf die Steuerschätzung Anfang November zu warten.


    Eichel hatte den Mehrbedarf bisher auf 10 bis 11 Mrd. Euro beziffert. Zusammen mit der ursprünglich für 2004 geplanten Nettokreditaufnahme von 29,3 Mrd. Euro wäre er schon damit auf ein Defizit von rund 40 Mrd. Euro gekommen. Nach Angaben aus Koalitionskreisen haben sich aber vor allem die Steuereinnahmen für den Bund schlechter entwickelt als im Mai geschätzt. Sie sind für den Großteil des Mehrbedarfs von 3 bis 4 Mrd. Euro verantwortlich. Zu Buche schlagen aber auch zusätzliche Ausgaben des Bundes für den Arbeitsmarkt, insbesondere bei der Arbeitslosenhilfe.



    Steuerentwicklung der Länder günstiger



    Die neuen Steuerausfälle seien überwiegend Folge des geringeren Aufkommens aus der Tabak- und der Mineralölsteuer. Auch die Einnahmen aus der Steueramnestie bleiben dem Vernehmen nach weit unter den Erwartungen. Die Steuerentwicklung bei den Ländern sei günstiger verlaufen.



    Aus Sicht der Union steuert der Bund auf ein "haushaltspolitisches Desaster" zu. Die Nettokreditaufnahme bewege sich sogar in Richtung 50 Mrd. Euro, sagte der CSU-Landesgruppenchef Michael Glos. Bei dieser Ausgangslage entpuppe sich Eichels Versprechen, 2005 das gesamtstaatliche Defizit wieder unter die im EU-Stabilitätspakt zulässigen 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken, "als bewusstes Täuschungsmanöver". CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann sprach von Vernebelungstaktik. Das "scheibchenweise Einräumen einer Wahrheit" beschädige das Vertrauen der Bürger und Unternehmen. Die FDP sieht "das letzte Fünkchen Glaubwürdigkeit" Eichels schwinden.



    Ende August hatte Eichel für 2004 ein erwartetes Staatsdefizit von rund 3,7 Prozent an die EU-Kommission in Brüssel gemeldet. Im nächsten Jahr will er erstmals nach drei Jahren die Defizitgrenze von 3 Prozent wieder unterschreiten. Bereits vor Wochen hatte Eichel Unsicherheiten bei der Entwicklung der Steuereinnahmen eingeräumt.


    Quelle: FTD

    Ver-rücktes Wartehäuschen und see-untaugliche Gallionsfigur

    Die schlimmsten Steuer-Verschwender


    30 Milliarden Euro für bürokratische Kapriolen, Luxus auf Steuerzahlerkosten, Kuriositäten und Kostenexplosionen. Reichlich Stoff für Stammtische bietet auch in diesem Jahr das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler. Ein Überblick über die schlimmsten und verrücktesten Fälle.


    Hilchenbach. „Ver-rückt“ im wahrsten Sinne des Wortes ist ein Wartehäuschen an der Buslinie 785 in Hilchenbach-Müsen. Der schmucke gläserne Unterstand steht nämlich nicht an der Haltestelle selbst, weil die Stadt dort Grundbesitz teuer hätte kaufen müssen, sondern über die Straße hinweg um die Kurve in der Nebenstraße Werbelsbrunnen.


    Finanziert wurde das rund 4 500 Euro teure Wartehäuschen aus öffentlichen Zuschüssen. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Die Stadt Hilchenbach hat vom Land NRW insgesamt gut 210 000 Euro für Wartehäuschen erhalten. Insgesamt hat die Stadt 36 Unterstände gekauft. Dabei hat sie sparsam und wirtschaftlich gehandelt und nicht das ganze Geld ausgegeben.


    Die gesparten 22 000 Euro hätte die Stadt allerdings samt Zinsen an das Land zurückzahlen müssen. Statt dessen hat der Rat der Stadt Hilchenbach beschlossen, das gesparte Geld lieber für Info-Vitrinen und zusätzliche Wartehäuschen an weiteren Bushaltestellen auszugeben. Unter anderem eben für den Unterstand am Werbelsbrunnen. Statt also zu sparen und die Mittel für andere Kommunen zurückzugeben, hat man in Hilchenbach das Geld der Steuerzahler regelrecht „um die Ecke“ gebracht.


    Kein Seemannsgarn ist der Untergang der Galionsfigur der Gorch Fock. Gleich zwei Mal in zwei Jahren verlor den Angaben nach das Segelschulschiff der Bundesmarine die in Holz geschnitzte Schönheit am Bug in den Fluten, weil sie offensichtlich der rauen See nicht standhielt. 114 000 Euro veranschlagt der Steuerzahlerbund für den Verlust.


    Im Visier des Steuerzahlerbundes ist auch ein „Krötentunnel“ in Berlin-Lübars. Das 225 000 Euro teure Amphibienleitsystem mit fünf Tunnelröhren soll es Fröschen und anderen Kriechtieren ermöglichen, eine kleine Straße im ländlichen Norden der Hauptstadt gefahrlos zu unterqueren. Dafür seien wesentlich preiswertere Methoden, wie Zäune, abgerissen worden, kritisiert der Bund.


    Auf der Schwarzen Liste stehen auch Subventionsgräber wie der Bremer Space-Park, der soeben geschlossen wurde. Hier habe die öffentliche Hand 198,7 Millionen Euro für eine vermeintliche Touristenattraktion ausgegeben, deren Erfolg von Beginn an fraglich gewesen sei. Aufgelistet wird auch das Internet-Job-Portal der Bundesanstalt für Arbeit, deren Kosten bei der Entwicklung aus dem Ruder liefen. 33 Millionen Euro teurer als veranschlagt sei der Aufbau gewesen, erklärt der Bund der Steuerzahler.


    111 Fälle öffentlicher Vergeudung prangert der Bund in diesem Jahr in seinem Schwarzbuch an: In Regensburg machte die Organisation einen Phantom-Professor aus, der sich trotz voller Bezüge über Jahre hinweg bei den Studenten nicht blicken ließ.


    In Braunschweig verstaubte ein 330 000 Euro teures Kanalreinigungsfahrzeug in der Garage der Stadtreinigung, weil es voll gepumpt über 26 Tonnen wog und damit nicht mehr zugelassen war.


    In Bremen kann selbst der Bau- und Verkehrssenator die unglaubliche Geschichte um den sündhaft teuren, unbrauchbaren und mittlerweile wieder entfernten Senkpoller beim Theater am Goetheplatz nicht lückenlos aufklären. 1997 wurde der versenkbare Poller in eine Wegeverbindung eingebaut. Die Kosten hierfür waren ursprünglich auf 25 600 Euro veranschlagt, beliefen sich aber auf 40 100 Euro. Kostenträchtig war insbesondere ein unterirdischer Ölauffangbehälter für das Hydrauliköl. Eine Wegschranke hätte den gleichen Zweck erfüllt und wäre mit rund 5 100 Euro wesentlich günstiger gekommen.


    Gewartet wurde das empfindliche Gerät bis 2001 jedenfalls nicht. Als sich Funktionsstörungen häuften, wurde bei einer Überprüfung festgestellt, dass die Hydraulikpumpe defekt war.


    Der elektrisch betriebene Poller fuhr unkontrolliert aus seinem teuren Fundament hoch und beschädigte dabei mehrere Autos. Weil eine Reparatur wegen zu hoher Kosten ausschied, ließ die Theater-Geschäftsführung den Poller mit eigenen Mitteln für 2 300 Euro ausbauen und eine Schranke setzen. Ende gut, alles gut? Leider nein: Bremens Steuerzahler werden auf unabsehbare Zeit jährlich rund 2 400 Euro an Zinsen für den kreditfinanzierten Poller zahlen müssen.


    Als Beispiel für Vergeudung von Steuer-Millionen wird im neuen Schwarzbuch „German TV“ hervorgehoben, bei dem mehr als 20 Millionen Euro zum Fenster hinaus geworfen worden seien. Das deutschsprachige Pay-TV sei in den USA präsent und solle nach dem Willen der Bundesregierung die „mediale Außendarstellung Deutschlands“ verbessern. Laut Steuerzahlerbund steht der Sender kurz vor dem Aus. Er habe niemals genug Abonnenten gefunden, um kostendeckend zu arbeiten.


    Noch nicht im neuen Schwarzbuch aufgelistet sei ein „ganz frischer Fall“: das Fahrgastinformationssystem im öffentlichen Personennahverkehr funktioniere bis heute nicht, habe aber dennoch schon Millionen verschlungen. Wegen Software-Problemen könnten beteiligte Busunternehmen noch immer nicht via Satellit Verspätungen melden, so dass Fahrgast-Info-Säulen nicht bedient werden könnten, deren Anschaffung allein 1,2 Millionen Euro gekostet habe. Weitere vier Millionen Euro seien in 400 Busse gesteckt worden, damit sie an der Aktion teilnehmen könnten.


    Der Steuerzahlerbund kritisiert ein Atomausstiegsfest von Umweltminister Jürgen Trittin. Aus dem Etat seines Ressorts habe der Grünen-Politiker 30.400 Euro ausgegeben, um die Abschaltung des Kernkraftwerks Stade zu feiern. Zudem seien 191.000 Euro für eine Anzeigenkampagne zum Atomausstieg bezahlt worden.


    Nach Handelsblatt-Informationen erklärte das Ministerium dazu, der Empfang habe sich gelohnt, weil mit „relativ geringen Mitteln“ große Medienaufmerksamkeit erzeugt worden sei. Däkes Organisation argumentierte, wenn dies der Fall gewesen sei, hätte es der Anzeigenkampagne nicht bedurft.


    Viele Köche verderben den Brei, heißt ein Sprichwort, das auch auf die zur Zeit durchgeführte Erweiterung der Kläranlage in der niedersächsischen Stadt Sehnde (Region Hannover) zutrifft. Die fünf Beteiligten - Projektsteuerer, Ingenieurbüro, Stadtverwaltung, Stadtentwässerung und Stadtwerke Sehnde GmbH - schieben sich die Schuld für das Organisationschaos und die Fehlplanungen, die die Gesamtkosten voraussichtlich von anfangs 8,3 Mill. Euro um 28 Prozent auf 10,6 Mill. Euro ansteigen lassen, gegenseitig zu. Während die Beteiligten über Teilsummen wird noch vor Gericht streiten, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen mehrere von ihnen wegen Korruptionsverdacht. Doch Rechnungsprüfer bemängeln schon jetzt unstrukturierte Aufgabenverteilungen, uneffektive Kostenkontrolle und einen mangelnden Informationsfluss zwischen den Beteiligten. Eines ist bereits abzusehen: Ausbaden müssen den Schlamassel die Sehnder Abwassergebührenzahler.


    Bei der Instandsetzung der Spandauer-Damm-Brücke wurden in Berlin seit 1990 schon Millionen an Steuergeldern verbaut - im Herbst soll sie nun doch abgerissen werden, weil die inzwischen festgestellten Schäden eine Sanierung nicht mehr zulassen.


    Die Stadt Herford hat 48 000 Euro für eine Ausstellung „Leere und Visionen“ ausgegeben, „die den Tarzan-Schrei und weitere Kunstwerke nach Herford gebracht hat. Ein Radfahrer, der den in einem Baum installierten Lautsprecher just in dem Augenblick passierte, als Tarzan brüllte, kollidierte mit einem Pfosten.


    „Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen mit Kriminalitätsschwerpunkten ist ein wirksames Mittel zur Verbrechensbekämpfung und zum Schutz der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“, erklärte Thüringens vormaliger Innenminister am 20.10. 2003 bei der Vorstellung des Pilotprojektes öffentliche Videoüberwachung der Thüringer Polizei in der Klassiker- und Kulturstadt Weimar.
    Drei Kameras nebst digitaler Datenübertragung sowie einem digitalen Beweissicherungsplatz in der Polizeiinspektion wurden für 119 155 Euro installiert. Sogar sechs Polizeikräfte waren für das Projekt gebunden.


    Die Kameras erfassten die Redaktionsparkplätze des Pressehauses am Goetheplatz, in dem die Lokalredaktionen von „Thüringer Allgemeine“ und „Thüringische Landeszeitung“ ihren Sitz haben. Ein massiver Angriff auf die Pressefreiheit. Aber auch die Kanzlei eines Rechtsanwalts und eine Arztpraxis wurden erfasst. Angesichts der Protestwelle war der Spuk nach vier Tagen vorbei. 1 800 Euro kostete die Demontage der Anlage.


    Das Radionuklidlabor der Fachhochschule München wurde sage und schreibe sechs Jahre lang trotz technisch hochwertiger Ausstattung nicht genutzt. Das Strahlenschutzlabor für den Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen einschließlich Personen-, Proben- und Materialschleusung sowie Lager wurde im Jahr 1998 nach etlichen Verzögerungen fertiggestellt. Die Kosten für das 118 Quadratmeter große Labor beliefen sich auf rund 1,5 Mill. Euro. Die endgültige Inbetriebnahme verzögerte sich jedoch immer wieder.


    Infolge der Überdimensionierung des Strahlenschutzlabors war man auf der Suche nach Mitbenutzern wie z.B. der Technischen Universität München. Die Verbundlösung scheiterte zunächst. Zu guter Letzt hat man schließlich im Juni 2004 die erforderliche strahlenschutzrechtliche Genehmigung beim Landesamt für Umweltschutz beantragt. Bei Redaktionsschluss des Schwarzbuches war dieser „Segen“ allerdings noch nicht erteilt.


    Zu den Beispielen größerer Verschwendung zählt auch der Bau des Polizeipräsidiums in Frankfurt am Main. Als der Bau 1998 begann, lag keine fertige Bauplanung vor. Dadurch kam es zu Verzögerungen und teuren Änderungen. Statt 240 Millionen Euro koste das Vorhaben nun 278 Millionen Euro.


    Besonders große Probleme sieht der Bund der Steuerzahler in so genannten Mischfinanzierungen von Bund, Ländern und Gemeinden. Das Finanzierungsgeflecht sei schwer zu durchschauen. Auch die Politikberatung kritisierte der Steuerzahlerbund.


    So erhalte ein ehemaliger Bundeswehroffizier 1 085 Euro im Monat für die Beratung des Finanzministeriums bei aktuellen Vorhaben. Viel Verwertbares sei dabei nicht herausgekommen. „Das hat in den letzten Jahren ein gewaltiges Ausmaß angenommen“, sagte Däke.


    Weitere Fälle vom lockeren Umgang mit öffentlichen Geldern sowie das komplette Schwarzbuch finden Sie online auf der Website des Bundes der Steuerzahler.



    HANDELSBLATT, Donnerstag, 30. September 2004, 07:02 Uhr