Beiträge von Schwabenpfeil

    Hallo Odin,


    substantielles kann ich leider nicht beitragen. Bei der Betrachtung des Charts fällt aber auf, dass sich in den letzten 3 Monaten die Abwärtsbewegung beschleunigte. Am 30.07. ist ein Frank O'Kane offiziell aus gesundheitlichen Gründen aus dem Board ausgeschieden. Wäre es denkbar, dass er über nenneswerten Aktienbesitz verfügte und nun verkauft (verkaufen muss) ???


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Zitat

    Original von Ulfur
    Wie im ersten Posting erwähnt, rechnete die Scoping Studie mit 145 Mill. $ an Kapitalkosten.


    Hallo Ulfur,


    sorry, hatte ich überlesen. Damit wären wir dann ja bei ca. 275 Mio. USD Invest (MK+Kapitalkosten) die dem Ressourcenwert von ca. 4,5 Milliarden USD allein von Mirador gegenüberstehen :rolleyes:


    Klingt wirklich interessant. Seid Ihr investiert ???



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Rohstoffe versprechen auch 2005 Gewinne
    Die Nachfrage steigt, das Angebot ist knapp. Öl und Edelmetalle bleiben die Favoriten der Investoren
    von Wolfram Roddewig ist Vize-Präsident im Aktienteam Europa bei Merrill Lynch Investment Managers


    Rohstoffinvestments bescheren Anlegern seit Jahren gute Gewinne. Kletterte zunächst Gold von einem Hoch zum anderen, so sorgte in diesem Jahr vor allem der Ölpreis für eine gute Performance bei den Rohstoff-Fonds. Einiges spricht dafür, dass dieser Trend auch 2005 anhält.



    Mittlerweile hat sich der Preis für ein Barrel Rohöl auf einem Niveau eingependelt, das bis vor wenigen Monaten noch als illusorisch galt. Verantwortlich dafür sind in erster Linie der stark steigende Ölverbrauch durch die gute Wirtschaftsentwicklung in Asien, die Unsicherheiten durch drohende Terroranschläge und nicht zuletzt der Skandal um die umstrittenen Steuerschulden des russischen Yukos-Konzerns.



    Nach Meinung fast aller Marktbeobachter ist der derzeitige Ölpreis jedoch aus fundamentalen Gründen nicht zu rechtfertigen. Ein Risikozuschlag von etwa zehn Dollar wird generell eingepreist. Sollten Anleger in naher Zukunft deshalb mit einem fallenden Ölpreis rechnen?



    Experten verneinen diese Fragen aus mehreren Gründen. Zum einen sind die bereits genannten Faktoren, die für den imposanten Anstieg gesorgt haben, aktueller denn je. Zum anderen befinden sich die Kapazitätsreserven in der Ölproduktion momentan auf einem Allzeittief.



    Dazu kommt der höchste globale Nachfrageanstieg seit 1980 mit 3,2 Prozent. Zwar arbeiten die Ölgesellschaften unermüdlich an der Entdeckung neuer Ölfelder, denn auf je drei Fässer produziertes kommt derzeit nur ein Fass neu entdeckten Öls. Inzwischen hat die Produktion aus zahlreichen ergiebigen Ölquellen den Zenit überschritten und wird sich in Kürze verlangsamen.



    Die Research-Abteilungen der Investmentbanken rechnen trotzdem mit einem stark fallenden Ölpreis. Damit die Analysten mit ihren Prognosen zum Durchschnittspreis für 2004 Recht behalten, müsste der Ölpreis allerdings vom derzeitigen Niveau von 44 US-Dollar pro Fass nun sofort auf 31,85 US-Dollar fallen und in den nächsten Monaten auf diesem Niveau verharren.



    Auch für 2005 rechnen die meisten Analysten mit einem Ölpreisrückgang um 37 Prozent gegenüber dem aktuellen US-Spotpreis. Dementsprechend niedrig fallen ihre Gewinnerwartungen für die Öl- und Gasgesellschaften aus. Diese Einschätzung teilen viele Experten jedoch nicht. Sie rechnen deshalb mit Gewinnkorrekturen nach oben und damit auch mit wieder steigenden Aktienkursen.



    Doch nicht nur der Rohstoff Öl bleibt interessant für Investoren. Das Gleiche gilt auch für Edelmetalle, allen voran für Gold. Dafür spricht vor allem die weiterhin freundliche Situation in Asien, speziell in China.



    Da das Land die stetig steigende Nachfrage nicht mit eigenen Vorkommen decken kann, muss ein immer größerer Teil der benötigten Rohstoffe zu Weltmarktpreisen importiert werden, was die Preise weiter treiben dürfte. Schließlich sorgt allein die chinesische Nachfrage in einigen Bereichen bereits jetzt dafür, dass die weltweite Industrie mit der Produktion kaum noch nachkommt.



    Die Goldproduzenten leiden noch immer unter den Nachwehen der neunziger Jahre, als sinkende Produktionskosten und ein dadurch bedingter Verfall der Rohstoffpreise zu einer Einschränkung bei der Suche nach neuen Abbaugebieten und damit zu einer Angebotsverknappung führten. Dieses knappe Angebot lässt sich nicht kurzfristig ausweiten, da Fördermengen nicht beliebig nach oben geschraubt werden können. Schließlich dauert es in den meisten Fällen Jahre, um geeignete Vorkommen überhaupt erst ausfindig zu machen. Die Vorbereitung zur eigentlichen Förderung dauert dann oft noch weitere Jahre.



    Da das Wachstum in China ungebrochen und der dortige Lebensstandard noch weit von dem westlicher Länder entfernt ist, dürften die Rohstoffpreise zumindest auf lange Sicht weiter zulegen. Daher sollten Rohstoff- und Edelmetall-Fonds mit einem Anteil von zehn bis 15 Prozent in jedem gut diversifizierten Anlegerportfolio vertreten sein.



    Ein Einzelinvestment sollten Anleger allerdings aus Risikogründen meiden, denn die Rohstoffmärkte funktionieren nach ihren eigenen Regeln. Das musste vor kurzem sogar der wohl berühmteste Investor der Welt, Warren Buffett, erfahren. Der Multi-Milliardär kaufte vor einigen Jahren eine große Silber-Position. Damit erlitt er allerdings einen der größten Verluste seiner erfolgreichen Investment-Geschichte.



    Artikel erschienen am 26. September 2004
    Die Welt

    Ölpreis steuert auf 50-Dollar-Marke zu
    Auch die Analysten der Citigroup passen ihre Prognosen nach oben an - Energiesektor wird zur Wachstumsbranche
    von Holger Zschäpitz


    Berlin - Langsam dämmert wohl auch den letzten Experten, dass es sich bei den steigenden Ölpreisen nicht um ein vorübergehendes Phänomen handelt. Obwohl die US-Regierung angekündigt hat, die Nationale Ölreserve freizugeben, bewegten sich die Notierungen zu Wochenschluss nahe von Rekordständen. Vorübergehend kletterten die Kosten für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI auf 49 Dollar, bröckelten im Handelsverlauf nur leicht ab. Energiehändler rechnen nun damit, dass die historische Grenze von 50 Dollar in der kommenden Woche geknackt wird. Als Grund werden die niedrigen Lagerbestände genannt, die sich auf dem niedrigsten Stand seit 29 Jahren befinden. "Es sieht so aus, als kämen wir jetzt in eine Phase unglaublich hoher Ölpreise", sagt Chuck Hackett, Analyst bei der Handelsfirma Access Futures.



    Die normative Kraft des Faktischen ereilte am Freitag auch die Analysten der Citigroup. Als eine der letzten Profis erhöhten sie ihre Prognosen. Für dieses Jahr erwarten die Citibanker einen Barrelpreis von 41 statt bisher 36 Dollar, für 2005 schraubten sie ihre Vorhersage für das Fass gleich von 26 auf 33 Dollar nach oben. Noch wichtiger: Auf lange Sicht rechnen sie nun mit einem Ölpreis von 26 statt 22,50 Dollar.



    Damit nähern sich sämtliche Experten immer stärker den Niveaus an, die der Terminmarkt signalisiert. Dort spekulieren die Händler, dass das Schwarze Gold bis 2010 nicht mehr unter die 30-Dollar-Marke fällt - eine Meinung, die inzwischen auch die Investmentbank Goldman Sachs teilt.



    Die Gründe für die Neujustierung am Rohstoffmarkt sind vielfältig. Da ist zum einen die hohe Risikoprämie, die fest in den Vorhersagen verankert ist. Kein Experte rechnet mit einer schnellen Lösung der politischen Konflikte im Nahen Osten. Doch auch fundamentale Gründe spielen eine Rolle. So haben die Analysten der Dresdner Kleinwort Wasserstein herausgefunden, dass die Förderkosten in den vergangenen Jahren massiv geklettert sind. So lohne es sich für die Konzerne erst gar nicht mehr, unter einem Ölpreisniveau von 27 Dollar neue Reserven zu erschließen. Damit seien 27 Dollar langfristig die absolute Untergrenze. Für die kommenden drei Jahre sei mit wesentlich höheren Notierungen zu rechnen. Denn zuletzt habe sich gezeigt, dass die Nachfrage trotz der hohen Energiekosten - anders als in früheren Jahren - nicht zurückgegangen sei. "Der Ölmarkt hat die Zeiten von 20 Dollar pro Barrel weit hinter sich gelassen", resümiert Dresdner-Analyst Mehdi Varzi.



    Die Citigroup-Banker führen ein weiteres Argument ins Feld. Ihrer Ansicht nach wird die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) schon bald die selbst gesteckte Preisspanne von derzeit 22 bis 28 Dollar auf 26 bis 32 Dollar erhöhen. Seit März 2000 habe die Organisation das Preisband nun schon erfolgreich verteidigt. "Die Opec beherbergt 78 Prozent der weltweiten Ölreserven", unterstreicht Citigroup-Analyst Jonathan Wright die Macht des Kartells.



    Während der Chefvolkswirt von Morgan Stanley, Stephen Roach, vor einer globalen Rezession im kommenden Jahr warnt, sollten die Ölpreise weitere drei Monate auf dem jetzigen Niveau verharren, wird wenigstens der bisher eher stabile Ölsektor zu einer Wachstumsbranche. Hauptnutznießer sind die russischen Konzerne. Wright hat die Gewinnerwartungen für Lukoil, Sibneft, Surgutneftegaz, Tatneft und Yukos für dieses Jahr noch einmal um 24 Prozent, im kommenden um weitere 32 Prozent und 2006 um 27 Prozent angehoben. Aber auch die westlichen Ölriesen profitieren. Im Schnitt rechnet Wright bei den Großen der Branche in diesem Jahr mit zehn Prozent höheren Erträgen, in 2005 sogar mit Zuwächsen um 17 Prozent.



    Artikel erschienen am Sa, 25. September 2004
    Die Welt

    Einfache Methode ermöglicht Passwort-Klau

    Gravierende Sicherheitslücke bei Ebay


    HB BERLIN. Der Online-Marktplatz Ebay ist nicht sicher. Wie das Magazin «Spiegel» berichtet, nutzen Passwortdiebe bereits seit über einem Jahr eine gigantische Sicherheitslücke aus. Die Methode, mit der sich die Unbefugten an die Nutzer der mit 48 Millionen aktiven Mitgliedern größten Versteigerungsplattform der Welt heranmachen, sei sehr «einfach, aber effizient und für die Opfer nicht zu erkennen». Ein Computerspezialist demonstrierte demnach dem Magazin, wie es ihm gelang gleich mehrfach erfolgreich Passwörter abzugreifen.


    Die Passwortdiebe böten ein attraktives Angebot feil, das möglichst viele Bieter anlockt. Gleichzeitig werde ein Spionageprogramm auf die Angebotsseite geschleust, das Namen und Passwort aller Bieter an die Datenschnüffler weiterleitet. Diese könnten nun nach Belieben auf Kosten ihrer Opfer einkaufen oder deren Waren auf eigene Rechnung verkaufen, heißt es in dem Bericht. «Jeder halbwegs clevere 12-Jährige könnte diesen Code auf die Ebay-Seiten schleusen», warnt der Computerspezialist laut «Spiegel».


    Demnach sei kein Online-Anbieter völlig gefeit vor derlei Zwischenfällen. Empört sei der Hacker über das Verhalten von Ebay: Schon vor mehr als einem Jahr habe das Unternehmen über die Lücke informiert und Geld für Details gefordert. In einem Fax vom 20. Juni 2003 habe Ebay ihn daraufhin aufgefordert, «Belege für die Existenz der von Ihnen behaupteten Sicherheitslücke» vorzulegen; er möge bitte «1000 Datensätze (Nutzername, Vorname, Name, Anschrift, Geburtsdatum und Passwort) übersenden». Dies sei jedoch ein «abwegiger Vorschlag», da ohne Einwilligung der betroffenen User diese Datenbeschaffung ein Verstoß gegen den Datenschutz bedueten würde, so der Computerspezialist im «Spiegel».


    Bei Ebay hieß es dazu lediglich, man nehme den Datenschutz «sehr ernst». Ab Montag wollen, wie der «Spiegel» schreibt, der Hacker und der Weltkonzern erneut verhandeln.



    HANDELSBLATT, Samstag, 25. September 2004, 18:32 Uhr

    Zitat

    Original von silber13
    Moin ThaiGuru,


    jetzt übertreib mal bitte nicht. Dein Umzug wäre ein echter Verlust. Ich glaube nicht, dass hier irgendwelche Pessimisten irgendetwas übernehmen.


    Falls durch die ABN AMRO - Werbung wirklich ein paar "Andersdenkende" an Board kommen, betrachte ich diese im Moment noch eher als Bereicherung, weil sie sicher auch nützliches Wissen haben und helfen können, Dinge auch von anderen Seiten zu betrachten.


    Hallo Silber 13,


    schliesse mich Deiner Betrachtungsweise ausdrücklich an ! ;)


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Zitat

    Original von Albrecht



    ein günstiger Einstiegspunkt bei DROOY wird in der Woche 36 bei Kursen um 0,60 US$ sein. Dort liegt der Schnittpunkt des Abwärtstrends seit 1980 mit dem alten Tief aus dem November 2000.


    @ Albrecht: Wie siehst Du heute die charttechnische Situation. Kommen die von Dir prognostizierten Tiefstkurse noch ???


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Ol, ok. Wir bewegen uns also mit dem Ressourcenwert irgendwo um die 4,5 Milliarden Dollar. Ob das jetzt 20 % mehr oder weniger sind, da sind doch an allen Ecken und Enden noch Unsicherheiten. Die Marktkapitalisierung beträgt laut Ulfur ca. 130 Mio. USD. Gibt es schon Abschätzungen für die Investitionskosten ???


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Hallo Thom,


    danke für den Link zu dem Midas Thread, den ich bisher noch nicht entdeckt hatte. Generell wollte ich die Analyse ohne eigene Wertung hier reinstellen um zu einer hohen Abdeckung von GM und Explorern im Forum beizutragen ...


    Gruß
    Schwabenpfeil

    21.09.2004
    Zaruma Resources spekulativ kaufen
    AC Research



    Die Analysten von AC Research empfehlen dem hochspekulativen Anleger im Rahmen ihrer Ersteinschätzung, die Aktien von Zaruma Resources (ISIN CA98914P1036/ WKN 886597) zu kaufen.


    Die im Dezember 1996 gegründete Zaruma Resources Inc. sei eine kanadische Explorationsgesellschaft. Derzeit konzentriere sich das Unternehmen auf das in Mexiko befindliche San Antonio Gold- und Kupferprojekt sowie das in Venezuela gelegene Goldprojekt El Foco. Da die vorherigen Betreiber bereits insgesamt 23 Millionen USD in die Projekte investiert hätten, könne Zaruma die im Rahmen der Explorationstätigkeit der Vorgänger gewonnenen Daten gut nutzen, um weitere Explorationsziele zu identifizieren und diese zur möglichen Produktion zu führen.


    Da das El Foco-Projekt bislang am weitesten vorangeschritten sei, rechne man damit, dass der Goldabbau in diesem Projekt als erstes beginnen werde. Hierfür erscheine bei einem weiterhin reibungslosen Projektverlauf ein Zeitfenster von 12 Monaten realistisch. Da Zaruma bislang allerdings noch nicht mit dem Gold- oder Kupferabbau begonnen habe, erwirtschafte die Gesellschaft auch noch keine Umsatzerlöse. Daher werde das Unternehmen zur Finanzierung der weiteren Geschäftstätigkeit bis zum Beginn des Gold- bzw. Kupferabbaus von weiteren Kapitalerhöhungen abhängig sein. Da Zaruma allerdings über nach NI43-101 zertifizierte Ressourcen verfüge, habe sich nach Ansicht der Analysten von AC Research die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass die noch notwendigen Kapitalerhöhungen erfolgreich durchgeführt werden können.


    Bei der Bewertung der Zaruma Resources Inc. habe man aus Vorsichtsgründen lediglich den geschätzten Nettowert der angenommenen Goldvorkommen der im El Foco-Projekt gelegenen Alcaravan-Grube und die nach NI 43-101 zertifizierten Vorkommen des Goldprojektes in der San Antonio-Konzession berücksichtigt. Zusammengefasst ergebe sich für beide Goldprojekte nach vorläufigen und noch nicht durch eine Feasibility-Studie bestätigten Schätzungen ein Nettowert der Vorkommen von 16,77 Millionen USD. Daher lege man das Kursziel für die Aktie der Zaruma Resources Inc. auf Sicht von 12 Monaten auf 0,40 CAD fest. Da Zaruma allerdings bislang noch keine Umsatzerlöse erwirtschafte, sei die Aktie nur für hochspekulative Investoren geeignet.


    Die Analysten von AC Research empfehlen dem hochspekulativen Anleger im Rahmen ihrer Ersteinschätzung, die Aktien von Zaruma Resources zu kaufen.


    Gruß
    Schwabenpfeil

    22.09.2004
    Miranda Gold kaufen WKN 900 519 CA6046731031
    MIDAS Research


    Die Analysten von MIDAS Research empfehlen die Aktie von Miranda Gold (ISIN CA6046731031/ WKN 900519) zu kaufen.


    Miranda sei kein typisches Explorationsunternehmen. Denn die Gesellschaft sei mit ihren 12 Projekten nicht nur sehr breit aufgestellt, sondern verfüge auch über Gebiete mit teilweise bereits nachgewiesen Gold-Ressourcen. Zudem sei das Management äußerst erfahren und stamme aus großen Minengesellschaften. Das Hauptinteresse und die meisten Projekte der Firma lägen dabei im Cortez Trend, einer Region, die von Minenexperten momentan für eine der aussichtsreichsten Goldablagerungsstätten weltweit gehalten werde.


    Die frühe Explorationsphase, in der sich die Projekte von Miranda befänden, sei grundsätzlich mit hohen Risiken, jedoch auch mit enormem Kurssteigerungspotenzial verbunden. Aus unterschiedlichen Gründen - seien es nicht ausreichende Finanzierung, fehlendes Know-How, ungünstige Geologie und nicht ausreichende Mineralisierung - kämen gewöhnlich nur ganz wenige potenzielle Vorkommen auch in Produktion.


    Im Falle von Miranda seien die Analysten aber zuversichtlich, dass die Strategie der Gesellschaft sehr gute Chancen auf Erfolg habe. Denn die Aussichten für die Projekte in der Nähe von Cortez Bills erachte man als ausgesprochen gut. Auch renommierte Geologen von Placer Dome würden sich nach zahlreichen Erkundungsarbeiten überzeugt zeigen, dass dieses Gebiet weitere Millionen Unzen schwere Goldablagerungen verbergen sollte.


    Insgesamt betrage der innere Wert der Miranda Aktiva nach Schätzungen der Analysten mindestens 20 Mio. Kanadische Dollar (CAD). Bei dieser Bewertung stütze man sich keineswegs auf unfundierte Ressourcenschätzungen, sondern lediglich auf vertraglich vereinbarte Details wie Explorationsbudgets, Pachten oder Nettoschmelzrenditen der einzelnen Projekte.


    Alleine für das Cortez Hills Projekt würden die Analysten so zu einem sicherlich konservativen Wertansatz von 13 Mio. CAD gelangen. Aufgrund der für Explorationsgesellschaften untypisch großen Diskrepanz zwischen dem potentiellen und dem tatsächlichen Marktwert glaube man, dass die Miranda-Aktie vom Markt bislang noch weitestgehend unentdeckt geblieben sei. Entsprechend ergebe sich bei der gegenwärtigen Marktkapitalisierung von 11,8 Mio. CAD alleine gegenüber dem von den Analysten geschätzten inneren Wert ein fast 70%-iges Aufwärtspotential.


    Allerdings sei man überzeugt, dass das erfolgreiche Management sowie die sehr hohe Qualität und das Potenzial der Minenprojekte eine deutlich höhere Bewertung verdienen und bei einer Übernahme auch erzielen würden. Die Outperfomance der Miranda-Aktie gegenüber den Goldindizes sowie gegenüber vielen anderen Explorationsgesellschaften, die um teilweise bis zu 90% von ihren 12-Monatskurshöchstständen gefallen seien, unterstreiche die erfolgreiche Strategie des Managements.


    Denn die Miranda-Aktie notiere aktuell immer noch ca. 200% höher als noch vor einem Jahr und biete aus Sicht der Analysten weiterhin beachtliches Kurspotenzial. Charttechnisch gesehen befinde sich der Wert in einem mittelfristigen Aufwärtstrend und habe nach einer kurzfristigen Korrekturphase jetzt eine Bodenbildung beendet. Aus Sicht der Analysten sollte der Aktienkurs deshalb kurzfristig Richtung 1,0 CAD steigen und langfristig das Kursziel von 2,0 CAD erreichen können.


    Vor diesen Hintergründen empfehlen die Analysten von MIDAS Research die Miranda Gold-Aktie zum Kauf.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    24.09.2004
    Cabot interessante Spekulation
    GOLDINVEST.de daily



    Die Experten von "GOLDINVEST.de daily" halten die Cabot-Aktie (ISIN US1270551013/ WKN 856744) für eine interessante Spekulation.


    Harte Zeiten für Aktionäre des zweitgrößten Goldproduzenten Australiens, Sons of Gwalia: Der Konzern sei auf Grund überhöhter Schulden aus Hedging-Geschäften unter Konkursverwaltung.


    Der Großabnehmer für Tantal, die US-amerikanische Cabot, habe bekannt gegeben, dass sie Tantal-Lager für rund zwei Jahre besitzen würden. Dies nehme den Druck von den Amerikanern die Tantal-Minen Wodgina und Greenbushes zu einem hohen Preis von Sons of Gwalia zu kaufen. Der zweite Großkunde, die Bayer-Tochter Starck aus Leverkusen, dürfte sich ebenfalls mit einem Kauf zurückhalten, da Sons of Gwalia mit Cabot weit reichende Abnahmeverträge geschlossen habe.


    Anleger, die weiter auf eine goldene Zukunft bei Tantal, dem extrem harten silbergrauen Metal, setzen wollen würden, würden mit dem Bostoner Unternehmen Cabot die Chance auf Kursgewinne besitzen. Der Konzern habe eine Marktkapitalisierung von rund 2,2 Milliarden US-Dollar und sei hoch profitabel. Je Aktie dürfte Cabot im laufenden Geschäftsjahr, das zum 30. September ende, rund 1,70 Euro verdienen, woraus sich ein KGV von gut 17 errechne. Die Aktie befinde sich zudem im Aufwärtstrend.


    Sollte Cabot die Sons of Gwalia-Minen günstig bekommen, sollte die Aktie profitieren, so die Experten von "GOLDINVEST.de daily".



    Gruß
    Schwabenpfeil

    24.09.2004
    BHP Billiton bei Schwäche kaufen
    Fuchsbriefe


    Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Aktie von BHP Billiton (ISIN DE0008739814/ WKN 873981) an schwachen Tagen zu kaufen.


    BHP erschließe und fördere eine breite Platte von Rohstoffen von Erdöl, -gas, Erze, Edel- und sonstigen Metallen bis hin zu Diamanten. Seit der Kaufempfehlung vom 04. September 2003 habe der Titel um über 20% zulegen können.


    Dank der gestiegenen Rohstoffpreise dürfte das Unternehmen in 2004 einen Gewinnanstieg von rund 50% gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Für die Jahre 2005 und 2006 würden die Gewinne leicht über dem aktuellen Niveau erwartet.


    Den Experten des Börsenbriefes zufolge sei BHP damit derzeit aus fundamentaler Sicht sogar günstiger bewertet als ein Jahr zuvor. Damals habe das KGV 14 betragen, heute betrage es 12.


    Durch die breite Streuung, sowohl über die geförderten Rohstoffe wie auch über die einzelnen Produktionsländer sei BHP eine der risikoärmsten Aktien im Rohstoffsektor.


    Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen kurzfristige Rückschläge in der BHP Billiton-Aktie für Käufe zu nutzen. Für bestehende Positionen sollte die Stop-loss-Marke auf 7,40 Euro angehoben werden


    Gruß
    Schwabenpfeil

    24.09.2004
    Rio Tinto Rückschläge nutzen
    Fuchsbriefe


    Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen Rückschläge der Rio Tinto-Aktie (ISIN DE0008621434/ WKN 862143) für Käufe zu nutzen.


    Das Londoner Unternehmen verfüge über umfangreiche Auslands-Aktivitäten vor allem in Australien. Rio Tinto sei nicht ganz so breit aufgestellt wie Rivale BHP Billiton und sei daher etwas anfälliger für Rückschläge bei einzelnen Rohstoffen. Dennoch habe Rio Tinto von Kupfer- über Kokskohle bis hin zu Diamanten einiges im Angebot.


    Die hohen Rohstoffpreise würden dem Unternehmen derzeit massiv Geld in die Kasse spülen. Zweistelliges Mengenwachstum der China-Nachfrage würden viele Experten für eine mittelfristig klar prognostizierbare Größe halten.


    Aus fundamentaler Sicht sei Rio Tinto etwas schlechter bewertet als BHP. Beide Titel seien charttechnisch seit Ende August um ca. 10% gestiegen, obwohl viele Analysten noch im Juni und Juli ihre Kursziele reduziert hätten. Doch nachdem die Rohstoffpreise stabil und hoch geblieben seien, habe inzwischen eine Gegenreaktion eingesetzt. Aus Charttechnischer Sicht habe Rio Tinto rund 15% Luft bis zum Allzeithoch.


    Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen kurzfristige Rückschläge in der Rio Tinto-Aktie zu Käufen zu nutzen. Für bestehende Positionen sollten Anleger das Stop-loss auf 19 Euro anheben.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Am Goldmarkt wächst die Spannung


    Handel wartet auf Signal von Notenbanken - Verkäufe fallen voraussichtlich geringer aus als angekündigt


    MARIETTA KURM-ENGELS HANDELSBLATT, 23.9.2004 FRANKFURT/M. Wenige Tage vor Inkrafttreten des neuen Goldabkommens wächst am Goldmarkt die Spannung. Der Handel wartet darauf, dass die 15 europäischen Notenbanken, die es unterzeichnet haben, Einzelheiten zu dem angekündigten "konzertierten Verkaufsprogramm für die nächsten fünf Jahre" bekannt geben, das am 27. September anlaufen soll. "Die Marktteilnehmer rechnen damit, dass im Rahmen der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) klargestellt wird, wann die Notenbanken wie viel Gold auf welche Art und Weise verkaufen wollen", sagte Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Goldexperte bei Dresdner Kleinwort Wasserstein, dem Handelsblatt. Die IWF-Tagung findet vom 28. September bis zum 3. Oktober in Washington statt.


    Die Hoffnung des Marktes könnte freilich trügen. Denn sein Interesse an einem ungestörten Ablauf kollidiert mit dem Interesse der Notenbanken, sich einen attraktiven Preis zu sichern. Die Banque de France hat bereits erklärt, dass sie im Vorfeld möglicher Verkäufe keinerlei Angaben zu machen gedenkt. Zehn der fünfzehn Unterzeichner machen sogar ein Geheimnis daraus, ob sie unter dem neuen Abkommen überhaupt Gold verkaufen wollen. Es ist nicht einmal sicher, ob die Notenbanken über die nächsten fünf Jahre die angekündigte Menge von 500 Tonnen jährlich an den Markt bringen werden.


    John Reade, Goldexperte bei UBS, schließt nicht aus, dass nur die Hälfte davon angeboten wird. Im aktuellen Goldpreis seien die angekündigten 2500 Tonnen voll eingerechnet. Bei einer Verknappung des Angebots steige der Goldpreis.


    Zwischen dem ersten und dem zweiten Goldabkommen besteht ein wichtiger Unterschied. Das erste Abkommen wurde am 26. September 1999 unterzeichnet, um den Markt zu beruhigen. Die Schweiz, Großbritannien und die Niederlande hatten große Verkaufsprogramme angekündigt. Es wurde befürchtet, dass der Markt bei weiteren Verkäufen von Zentralbanken zusammenbrechen würde. Das Abkommen begrenzte die Verkäufe über fünf Jahre auf 400 Tonnen jährlich. Die 2000 Tonnen gingen nur unwesentlich über das hinaus, was von den Notenbanken ohnehin schon beschlossen war.


    Im Gegensatz dazu gibt es bei dem neuen Goldabkommen bisher keine Verkaufsankündigungen. Die Notenbanken haben sich nur die Möglichkeit einräumen lassen, Gold abzustoßen. Das zweite Abkommen datiert vom am 8. März 2004.


    Die Bundesbank hatte sich unter ihrem früheren Präsidenten Ernst Welteke für eine Verkaufsoption von 600 Tonnen stark gemacht. Sein Vorschlag, mit dem Erlös aus den Goldverkäufen eine Stiftung "Forschung und Bildung" zu gründen, war in der Politik aber auf Widerstand gestoßen. Weltekes Nachfolger Axel Weber sagte im Juni: "Wir diskutieren im Eurosystem, welche Reserven die Zentralbanken insgesamt halten sollen. Vom Ergebnis wird es abhängen, ob wir Gold verkaufen." Die Entscheidung falle im September. Bei der Bundesbank hieß es jedoch auf Nachfrage: "Es gibt noch nichts Neues."


    In der Londoner City wird spekuliert, ob Weber möglicherweise gar kein Interesse daran hat, Gold zu verkaufen, um dann entsprechend der deutschen Gesetzeslage vier Fünftel des Erlöses an den Finanzminister abführen zu müssen. Hinter die deutsche Quote wird jedenfalls ein großes Fragezeichen gesetzt.


    Die Banque de France kann unter dem neuen Abkommen 500 bis 600 Tonnen verkaufen. Weltekes Vorstoß hatte zunächst auch in Frankreich Begehrlichkeiten der Politik geweckt. Notenbankgouverneur Christian Noyer hat aber klar gestellt, dass er nicht bereit ist, mit den Golderlösen Staatsausgaben zu finanzieren. Noyer will abhängig von der Marktlage über einen möglichen Goldverkauf entscheiden und sich "erst bei der Veröffentlichung der Bilanz" dazu äußern.


    Bekannt ist außerdem, dass die Niederlande 165 Tonnen verkaufen wollen, wovon 65 Tonnen ein Überhang aus dem alten Abkommen sind. Dasselbe gilt für die 130 Tonnen, die die Schweiz auf den Markt bringen wird. Sie hatte 1999 beschlossen, 1 300 Tonnen zu verkaufen und seit Mai 2000 pro Arbeitstag rund eine Tonne abgesetzt. Die Österreichische Nationalbank hat nach eigenen Angaben jetzt eine "etwas kleinere Quote" - nach 90 Tonnen unter dem ersten Abkommen.


    Die übrigen zehn Notenbanken hüllen sich in Schweigen. Die Banco de Portugal hat zumindest mitgeteilt, dass "sie die Möglichkeit hat, einen Teil ihrer Goldreserven zu verkaufen". Den anderen Zentralbanken war nicht einmal das zu entlocken. Die Banca d Italia hat Verkaufsgerüchte am 13. September eilig dementiert: "Über dieses Thema ist nie gesprochen worden, noch gibt dazu irgendwelche Pläne." Notenbankchef Antonio Fazio gilt nicht als Freund von Goldverkäufen.


    In den Rechnungen der Goldexperten hat Italien aber die gleiche Quote wie Frankreich und Deutschland. Ohne diese Annahme sei es unmöglich, auf die Gesamtsumme von 2 500 Tonnen zu kommen. Man erreicht sie aber auch dann nur knapp, wenn alle angekündigten Quoten inklusive Italien voll ausgeschöpft würden und man zusätzlich Fazios Empfehlung zugrunde legt, dass Gold bis zu 30 Prozent der Währungsreserven abdecken sollte. Um dieses Verhältnis herzustellen, könnte Portugal gut 200 Tonnen, Spanien rund 50 und Griechenland zehn Tonnen verkaufen.


    Quelle: Handelsblatt

    @ Edda: Interessant, was Du da ausgegraben hast ... Sehe da aber mehr eine persönliche Aseinandersetzung zwischen Personen bzw. deren Einhaltung von einer Art "Verhaltenskodex". Macmin war aber wohl mehr "Objekt" und nicht irgendwie handelnde Person bzw. Firma ...
    Sieht das jemand anders ???


    Gruß
    Schwabenpfeil