Beiträge von Schwabenpfeil



    @ HORSTWALTER: Bin voll einverstanden mit Deinem Vorschlag und Deiner Vorgehensweise ...


    Gruß
    Schwabenpfeil

    [quote]Original von Jürgen
    Hallo Saschwabenpfeil !


    Meine Frage an dich wäre nach diesem Unterperform, sind das Einstiegschancen, oder finger Weg. ? Für mich die Reaktion unverständlich bei diesem Silberpreis. Welche Produzierente Silberaktie kennst du, vielleicht mit noch etwas Dividente,
    die mich vor solchen Bewegungen verschont, und bei der ich rühig schlafen kann.


    /quote]



    Hallo Jürgen,



    die Meinung zu SSRI hängt m.E. stark an der zukünftigen Erwartung an den Silberpreis. Viele, die billig gekauft haben, tendieren nun dazu, auch Gewinne mal zu realisieren. Wenn man (wie ich) lgfr. bullish für Silber ist, kann man SSRI ruhig halten oder auch (vorsichtig) zukaufen.


    Rugig schlafen, hängt auch vom Silberpreis ab. Einen starken Rückgang des Silberpreises steckt wohl keine Silberaktie schadlos weg. Fundamental erscheinen viele Silberaktien schon gut bewertet. Am preisgünstigsten erscheint mir noch Mines Management. Allerdings besteht die Gefahr, dass die erforderlichen Genehmigungen doch nicht erteilt werden.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Eisenerz

    25.10.2004 Ralph W. Stemper - Rohstoff-Report - http://www.rohstoff-report.de


    Engpass Eisen und Stahl - Wer hätte das zu denken gewagt? Aktien von Stahlkochern wie Arcelor, Nippon Steel, Salzgitter und Krupp, die noch vor wenigen Jahren nah an der Pleite vorbeigeschlittert sind, stehen heute ganz oben auf den Empfehlungslisten der Banken.






    Arcelor hat vor kurzem ihre Preise um 20% erhöht. Das erinnert uns an die sechziger Jahre, als Thyssen und Krupp zu den ertragstärksten Unternehmen zählten und das Ruhrgebiet das Herz des Industriestandortes Deutschland war. Aber damals war Europa eine große Baustelle: neben dem Boom im Wohnungs- und Bürobau wurden Industrieanlagen neu errichtet, erweitert oder modernisiert und die Infrastruktur neu angelegt. Das Wachstum der westlichen Industrieländer schien keine Grenzen zu kennen. Das gleiche gilt heute für die Schwellenländer China, Indien und zum Teil auch für Lateinamerika. Stahlprodukte, die in den westlichen Industriestaaten nicht verkauft werden können, finden dort reißenden Absatz.



    Die Nachfrage


    Chinas Eisenerzimporte sind in diesem Jahr bereits um 30% gestiegen. China hat Japan (als größten Stahlproduzenten der Welt) überholt und ist inzwischen weltweit größter Produzent, aber auch Verbraucher von Stahlprodukten. Das wird auch so bleiben. Man rechnet für die nächsten 10 Jahre mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum der Nachfrage um 10%. Denn bisher wurden nur Chinas Großstädte versorgt. Soll auch die große Masse des chinesischen Volkes am Wohlstand partizipieren, sind gewaltige Investitionen erforderlich.


    Allerdings hatte man in 2004 mit einer Reduzierung der Stahlerzeugung und damit auch der Nachfrage nach Rohstoffen gerechnet, da die chinesische Regierung mit ihrem Konjunkturprogramm auch den Abbau von Stahlkapazitäten beschlossen hatte. Wie der gewaltige Anstieg der Eisenerzimporte zeigt, ist dies offensichtlich nicht geschehen. Denn betroffen sind vor allem die kleineren Hersteller, die zu Gunsten großer effizienterer Kapazitäten geschlossen werden sollen. Außerdem verlangt die chinesische Regierung den Nachweis langfristiger Verträge mit Rohstofflieferanten, so dass einige rein spekulative Projekte gestoppt werden konnten. Die großen Stahlkocher verfügen jedoch über ausreichende Grundstücke, Lieferantenverträge und vor allem über einen ständig wachsenden Cash Flow, um die notwendigen Erweiterungsinvestitionen zu tätigen. So wird die Stahlproduktion wohl in diesem Jahr nochmals um 10% steigen, allerdings nicht mehr um die 23% p.a. der letzten drei Jahre. Hinzu kommt die Zunahme der Nachfrage aus dem Rest der Welt, die allerdings nur zusammen mit dem chinesischen Bedarf zu einem Nachfrageüberhang führt.




    Das Angebot


    Die Lagerbestände an Eisenerz in den chinesischen Häfen nahmen in den ersten 3 Monaten dieser Jahres beträchtlich zu. Dies war auf die Preiserhöhung um 8,5% zum 1. April zurückzuführen. Allerdings zeigen neuere Statistiken, daß diese Bestände inzwischen weitgehend abgebaut wurden. Dem entspricht auch der Wiederanstieg der Preise des sehr engen Spotmarktes, die vorübergehend um ca. 50% gefallen waren. Ansonsten bleibt das Angebot knapp. Aufgeschreckt hat in diesem Zusammenhang vor allem eine Meldung aus Indien, das bisher 20% des chinesischen Eisenerzbedarfs geliefert hat. Danach will die indischen Regierung Eisenerzexporte stark reduzieren, um den Ausbau der eigenen Stahlproduktion zu fördern. Die Erhöhung des Angebots aus Australien und Brasilien könnte diesen Ausfall nicht wettmachen. Sie entspricht gerade dem Wachstum der Nachfrage. Zwar wurden beträchtliche neue Eisenerzvorkommen aus Brasilien und den USA gemeldet. Bis diese jedoch an den Markt kommen, wird es noch einige Jahre dauern.


    Der Engpass liegt nicht bei den Eisenerzvorkommen, sondern in der Erschließung der Transportwege, also der Infrastruktur. Dies gilt nicht nur für neue Vorkommen, sondern auch für bereits gefördertes Eisenerz. So soll BHP Billiton ihre Eisenbahnnetze in Australien für andere Produzenten sperren. Auch die australischen Häfen seien zunehmend überlastet. Hinzu kommt, dass China über eine völlig unzureichende Infrastruktur verfügt, die gerade in den letzten Monaten voll für den Transport von Kohle genutzt wurde, um Energieengpässe zu vermeiden. Es verwundert deshalb auch nicht, dass China um die weltgrößten Logistikunternehmen wirbt, sich verstärkt in China zu etablieren. Ein ausreichendes Angebot wird also weniger von zusätzlichen Eisenerzvorkommen als von beträchtlichen Investitionen in die Infrastruktur abhängen.



    Die Preisentwicklung


    Da Eisenerz fast ausschließlich im Rahmen langfristiger Lieferverträge verkauft wird, unterliegen Preisanpassungen stets Verhandlungen zwischen Lieferant und Abnehmer, die in der Regel einmal pro Jahr stattfinden. Für den Spitzenbedarf steht ein Spotmarkt zur Verfügung, der allerdings so eng ist, dass dort die Preise - je nach der augenblicklichen Bedarfssituation - sehr starken Schwankungen unterliegen. Eisenerz wird deshalb auch nicht an den organisierten Börsen gehandelt. Wer in den Megatrend Eisenerz investieren möchte, sollte deshalb auch in Aktien der Hersteller investieren. Die ausgehandelten Preissteigerungen sind in der Tat beträchtlich. 2003 wurde eine durchschnittliche Preiserhöhung von nur 9% durchgesetzt. Diese stieg im laufenden Jahr schon auf 18,62%, und Analysten rechnen fest mit einer ähnlichen Preissteigerung für 2005. Eisenerz bleibt Wachstumsmarkt für mindestens 10 Jahre. Die Unternehmensanalysen unseres Reports haben deshalb auch meist mit Gesellschaften zu tun, die einen erheblichen Anteil ihrer Produktion und ihres Umsatzes mit Eisenerz machen. Denn sollten die stark gestiegenen Preise der LME Metalle zurückkommen, bietet Eisenerz den Ausgleich für die Ertragskraft. zurück

    International Goldfields - eine Gesellschaft wie ein Goldfonds

    01.11.2004 so - Redaktion GOLDINVEST.de


    Was herauskommt, wenn ein ehemaliger Fondsmanager seine eigene Goldgesellschaft führt, lässt sich bei der australischen Goldfields International (ISIN AU000000IGL0 Frankfurt: WKN 120463) genau nachprüfen. Tony Sage, Managing Direktor, und ehemals Fondsmanager, hat die Gesellschaft genauso strukturiert wie einen Beteiligungsfonds: Die drei Hauptprojekte bieten einen kalkulierten strategischen Mix aus a.) baldigem Cash flow (Mt. Ida, ehemaliger Produzent), b.) fortgeschrittener Exploration mit großem Upsidepotenzial (Evanston, Goldexploration) und c.) jeder Menge spekulativer Phantasie beim Kupferprojekt in Sacu, Rumänien. Hinzu kommen Beteiligungen an nicht weniger als sechs börsenotierten Goldgesellschaften sowie weitere zehn kleinere Minenprojekte in Australien.


    Goldfields International hat es als eine der ganz wenigen australischen Minengesellschaften geschafft, einen bedeutenden Anteil internationaler Investoren zu gewinnen. Derzeit sind 28 Prozent der Aktien bei europäischen Investoren. Mit knapp 9 Prozent ist die Commerzbank der größte europäische Aktionär. Die Asset Manager der Bank haben ihren Anteil in jüngster Zeit (siehe IGL Quartalsbericht 2. Halbjahr) aufgebaut. Weitere namhafte institutionelle Investoren sind der aus der Schweiz gemanagte Fonds „Gold 2000“ und JP Morgan. Bei Kursen um die 30 Cents hat Sage (laut Pressemitteilung vom 09.08.2004) selbst im Markt rund 2,6 Millionen Aktien gekauft und damit seinen Anteil auf aktuell 8,37 Prozent erhöht.

    Drei Hauptprojekte


    1. Mit dem Mt. Ida-Projekt in West-Australien reaktiviert IGL eine im Jahr 1965 aufgelassene Mine, die in geringer Tiefe von 150 Metern hochgradiges Erz produziert hat (265.000 Unzen bei durchschnittlich 16,3 g/t Au). Mit vergleichsweise geringen Mitteln von 1,5 Millionen $A hat IGL soeben den Schacht und Grubengänge in Stand setzen lassen und bereits zwei neue hochgradige Lagerstätten identifiziert. Die „proven reserve“ beträgt zwar nur 67.594t @ 21,2 g/t Au, aber wichtiger als die schiere Menge ist die wirtschaftliche Abbaubarkeit. Die Wirtschaftlichkeit von Mt. Ida resultiert in erster Linie daher, dass vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann. Allein der Schacht samt Förderanlage würde 8 Mio. A$ an Vorabkosten verursachen. Die unabhängige Ingenieurgesellschaft Golder’s bezeichnet das Projekt denn auch als „robust“ mit dem Potenzial, „healthy returns“ zu produzieren. Darüber hinaus hat die Gesellschaft in Kürze eine aktualisierte Ressourcenberechnung aufgrund jüngster Funde angekündigt.


    Die Minengenehmigung und Machbarkeitsstudie liegen vor, daher wird schon im Januar kommenden Jahres der erste Cash flow aus der Goldproduktion erwartet. Die Mine soll anschließend aus dem Cash flow heraus weiter exploriert und betrieben werden. Das Ziel sind 40.000 Unzen Goldproduktion pro Jahr. Ermutigt durch das Beispiel der Kundana Mine 100 Kilometer südlich von Mt. Ida, erwarten die Geologen vor allem in der Tiefe weiteres hochgradiges Erz. Tatsächlich wurde in Mt. Ida noch nie tiefer als 150 Meter exploriert - in Kundana wurden im Verlauf der vergangenen fünf Jahre 20 Mio. $A investiert und 7 Mio. Unzen Gold in Tiefen zwischen 500 und 700 Meter gefunden. Zu diesem Potenzial in der Tiefe kommt das riesige Potenzial in der Fläche hinzu. In Mt. Ida wurde gerade einmal 1 Quadratkilometer exploriert, der Gesellschaft gehören aber 500 Quadratkilometer. 30 bis 50 Kilometer von Mt. Ida entfernt wurden durch airo-magnetische Methoden Auffälligkeiten registriert, die später exploriert werden sollen.


    2. Das Evanston Projekt in West-Australien befindet sich im Stadium fortgeschrittener Exploration. Die Lagerstätte liegt abgelegen inmitten der Wüste, 180 Kilometer entfernt von Southern Cross. Die Infrastruktur ist entsprechend schlecht, allerdings wurde jüngst Eisenerz nur rund 50 Kilometer entfernt gefunden, sodass die Anbindung zumindest bis zu diesem Punkt besser ausgebaut wird. Die aufgezeigte Ressource beträgt derzeit 215.000 Unzen oberflächennahes Gold. Außerdem wurde vom Vorbesitzer eine umfangreiche regionale Datenbank übernommen. Das Ziel der Gesellschaft ist es, die Lagerstätte durch weitere Bohrungen zu testen. Nach Aussage der unabhängigen Ingenieurgesellschaft „Independent Metallurgical Operations (IMO) bietet Evanston bedeutendes Potenzial für eine „Low cost“ Produktion mittlerer Größe, sofern es gelingt, die vorhandenen Ressourcen in Reserven umzuwandeln. In unmittelbarer Nähe der bekannten Lagerstätte hat man 25 weitere Stellen mit geochemischen Auffälligkeiten entdeckt und mehr als 50 weitere Gold-Explorations-Ziele identifiziert. Mit der Feasibility (Machbarkeitsstudie) für eine Tagebauproduktion wird im Juni 2005 gerechnet. In jedem Falle käme bei der Produktion das kostengünstige Heap Leach Verfahren (Haufenlaugung) zum Einsatz. Evanston umfasst eine Fläche von mehr als 1000 Quadratkilometern und bietet damit in der Fläche noch riesiges Potenzial in dem wenig explorierten Grünsteingürtel.


    3. Das dritte Großprojekt von IGL ist das Sacu-Projekt in Rumänien, ein Kupferexplorationsgebiet rund 30 Kilometer südlich der berühmten „Golden Quadrilateral“ Region in den Apuseni und Metaliferi Bergen Transylvaniens im karpatischen Gürtel. Das Gebiet wurde in den 90er Jahren durch BHP Billiton im Rahmen der weltweiten Suche nach möglichen „Kupfer-Gold“ Lagerstätten vom Porphyr-Typ identifiziert. Die Geologen vermuten in Sacu die Fortsetzung derselben geologischen Struktur, wie sie in der nur wenige Kilometer entfernt liegenden früheren staatlichen Kupfermine Rosia Poiana zu finden ist. Bisher wurden durch Messung des elektrischen Bodenwiderstands geeignete Bohrziele identifiziert. Die ersten Explorationsbohrungen in Sacu laufen derzeit. IGL investiert rund eine Million A$ in die Exploration, um acht oder neun Bohrlöcher jeweils in Tiefen zwischen 300 und 400 Meter zu setzen. Mit Ergebnissen ist noch in diesem Jahr zu rechnen.


    BHP Billition hat das Projekt mit einer so genannten „Clawback“-Klausel an IGL ausoptioniert. Das bedeutet, dass BHP das Recht besitzt, 70 Prozent des Projekts zu übernehmen, wenn sich herausstellt, dass es in Größe und Struktur die hohen Anforderungen des Konzerns erfüllt. Ein solches Szenario wäre für Aktionäre von IGL natürlich Gold wert. Denn IGL würde nicht nur das Dreifache der Explorationskosten erstattet bekommen, sondern behielte einen 30prozentigen Anteil an der künftigen Mine. Das wäre ein enormer Hebel für die kleine IGL, auch wenn zwischen dem ersten Explorationserfolg und der Produktion noch Jahre voller Unsicherheit liegen. Selbst wenn das Projekt den Kriterien von BHP nicht genügt, kann es für Produzenten mittlerer Größe hoch interessant sein. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Tatsache, dass sich das Sacu-Projekt nicht mit Siedlungsgebiet kollidiert. Das nächste Dorf liegt sechs Kilometer vom Projekt entfernt. Probleme mit Kulturstätten (wie bei Gabriel Resources) sind daher wohl nicht zu erwarten.


    Aktie & Eigentumsstruktur


    Einschließlich Tony Sage hält das Management rund 24 Prozent (laut Website) der Anteile. Frank Timis dürfte nach Tony Sage zweitgrößter Einzelaktionär sein. Unter den Institutionen hält die Commerzbank mit 9 Prozent den größten Anteil, gefolgt von einer Reihe internationaler Fonds wie dem Fonds „Gold 2000“, JP Morgan und der Societé Générale. Allein in den vergangenen Wochen hat Tony Sage selbst 2,6 Millionen Aktien aus dem Markt gekauft und dies entsprechend veröffentlicht.


    Die Gesellschaft hat, was für australische Werte nicht außergewöhnlich ist, 147 Millionen ausstehende Aktien, womit sich beim gegenwärtigen Kursniveau von 0,35 australischen Cent eine Bewertung von rund 50 Mio. A$ ergibt (entspricht 37,5 Mio. $US). Allein die aktuellen Cash Reserven liegen umgerechnet bei über 5 Mio. $US (laut Pressemitteilung vom 15. Juli 2004). Hinzu kommen weitere 1,4 Mio. $US liquide Assets (in Form von Beteiligungen). Anleger zahlen unterm Strich also gerade einmal 15 Mio. $US „Risikoprämie“ für Mt. Ida, Evanston und Sacu. Eine kanadische Minengesellschaft mit ähnlichen Assets würde wohl ein Mehrfaches kosten.


    Die Aktie notiert noch immer unterhalb ihres Aprilkurses (0,43 A$).Für die kommenden Monate hat sich IGL eine Reihe wichtiger Meilensteine vorgenommen. In den kommenden Wochen richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Sacu-Projekt in Rumänien. Sollte bei der dortigen Exploration die erhoffte Struktur mit attraktiven Kupfergehalten angetroffen werden, wäre dies ein gewaltiger Hebel für die Aktie (siehe oben), insbesondere, wenn BHP ins Boot käme. Wesentlich weiter fortgeschritten, wenn auch (gerade deshalb) kurzfristig weniger kurstreibend, ist die Entwicklung in Mt. Ida. Feasibility und Minengenehmigung liegen vor. Ab Januar 2005 soll das hochgradige Erz abgebaut werden.

    @ thor: ich befürchte fast, habe mich mit der freien Lieferung ab 500 EUR Bestellwert bei Frank Ewers getäuscht. Unter Versandbedingungen von silverdiscount.de findet sich einerseits eine Portopauschale von 6,70 EUR in Deutschland und bei Werten über 500 EUR ein Hinweis darauf, dass auch Wertpaket möglich sei.


    Gruß
    Schwabenpfeil



    Meines Wissens nach liefert Frank Ewers ab 500 EUR Bestellwert versandkostenfrei. Dieser Punkt würde also an Ihn gehen. Oder sitze ich falschen Informationen auf ??? ?(



    Gruß
    Schwabenpfeil

    @ Jürgen: Finde es sehr gut, dass wir zu SSRI jetzt einen eigenen Thread haben. Aber: Was meinst Du mit "zerlegt" ??? ?(


    Den Rückgang von 21 CAD auf 17 CAD ??? ?(


    Wenn es dies ist, sollte man wohl schlicht nicht vergessen, woher die Aktie kommt !!!


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Yukos-Affäre ist "erst der Anfang" - Moskau droht Steuersündern in der gesamten Wirtschaft


    Nach dem harten Vorgehen gegen den Ölkonzern Yukos hat die russische Regierung Steuersündern in der gesamten Wirtschaft mit Konsequenzen gedroht. Präsidentenberater Igor Schuwalow sagte am Donnerstag in Moskau, er empfehle allen Unternehmen, sich mit ihren Steuerabrechnungen der vergangenen Jahre zu befassen.


    Die Affäre um Yukos sei "vor allem eine Steueraffäre, und sie ist erst der Anfang eines Prozesses, bei dem wir allen - Unternehmen und Personen - zeigen werden, dass Steuern gezahlt werden müssen".


    Ausdrücklich wandte sich Schuwalow an die Ölkonzerne. Viele von ihnen hätten ihre Steuerlast minimiert, erklärte er. Sollte dies legal gewesen sein, werde sich die Regierung an das Parlament wenden, um die Schlupflöcher zu schließen. Bei illegalen Abrechnungen rate er den Unternehmen, sie umgehend in Ordnung zu bringen. Das Vorgehen des Staates gegen Yukos werde "ein Signal für viele andere sein", sagte Schuwalow. Der Konzern, dem wegen Steuerforderungen in Milliardenhöhe die Zerschlagung droht, habe die Eskalation mit seiner starren Haltung selbst verursacht



    http://wirtschaft.russlandonli…s/morenews.php?iditem=445

    Die Welt braucht mehr Energie
    IEA erwartet Anstieg des Verbrauchs bis 2030 um 59 Prozent - Hohe Abhängigkeit von Öl und Gas


    Berlin - Vor einem weltweit dramatisch ansteigenden Energieverbrauch und einer immer größeren Abhängigkeit von den Ölproduzenten hat die Internationale Energie-Agentur (IEA) gewarnt. Laut "Welt-Energie-Ausblick 2004" benötigen Unternehmen und Privathaushalte bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu heute voraussichtlich 59 Prozent mehr Energie. Dies belastet die Umwelt. Sollte es nicht eine deutliche Abkehr von fossilen Brennstoffen geben, werde auch in der fernen Zukunft Energie zu 85 Prozent aus Kohle, Öl und Gas gewonnen, sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol.



    Zwei Drittel des prognostizierten Zuwachses werden Entwicklungsländer - besonders China und Indien - verbrauchen, hieß es. Um den Energiehunger zu befriedigen, müßten in den nächsten 30 Jahren rund 16 Billionen Dollar zu heutigen Preisen investiert werden. Gebraucht werden vor allem neue Kraftwerke zur Stromerzeugung.



    Die große Abhängigkeit der Welt von fossilen Energieträgern sei wegen der steigenden Umweltbelastung äußerst besorgniserregend, sagte IEA-Direktor Claude Mandil. Zudem habe die Ölpreisentwicklung starke Auswirkungen auf das Weltwirtschaftswachstum. Ein Anstieg um zehn Dollar pro Faß koste etwa 0,5 Prozent Wachstum.



    Allerdings habe ein höherer Ölpreis auch positive Wirkungen, denn er führe zu größeren Sparanstrengungen der Industrienationen, was wiederum den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids senke.



    Einen Mangel an fossilen Brennstoffen werde es in den nächsten dreißig Jahren nicht geben, prognostizierte der IEA-Chef. Doch die Abhängigkeit von den Erdöl produzierenden Ländern wird wachsen. Mehr und mehr Öl werde von immer weniger Ländern geliefert. Dazu gehören die Opec-Mitglieder im Nahen Osten sowie Rußland.



    Die Anfälligkeit für einen durch Lieferengpässe verursachten Preisschock werde zunehmen. Die Gefahr, daß infolge von Terror oder Unfällen Ölquellen oder Pipelines geschlossen und Öltanker an der Weiterfahrt gehindert werden. Die Risiken für Versorgungssicherheit der OECD-Staten stiegen. Weltweit wird die Erdöl-Nachfrage nach Schätzungen der OECD-Energieexperten um jährlich 1,6 Prozent zunehmen. Der tägliche Verbrauch würde damit bis 2030 auf 121 Mio. Faß von derzeit 82 Mio. Faß steigen. Ihren Projektionen legt die IEA einen Ölpreis von 25 Dollar zu Grunde.



    In einem Szenario mit einem relativ hohen Preis von im Schnitt 35 Dollar bis 2030 erwartet die IEA einen Rückgang der Öl-Nachfrage um 15 Prozent, was dem gesamten derzeitigen Öl-Verbrauch der USA entspricht. Da bei einem solchen Preisniveau die Ausbeutung neuer Lagerstätten - etwa in der Tiefsee - attraktiver werde, würde der Marktanteil der bisherigen in der Opec zusammengeschlossenen Exporteure zurückgehen. Die Opec-Einnahmen würden dann zwischen 2003 und 2030 um 750 Mrd. Dollar niedriger ausfallen.



    Der Gasverbrauch werde sich bis 2030 verdoppeln und Kohle werde weiterhin 20 Prozent des Energiebedarfs decken. Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind- oder Wasserkraft werde zwar wachsen, aber ein Niveau von weltweit zwei Prozent nicht übersteigen. Vor allem die Verwendung von Biodiesel und Wasserstoff könnten im Transportgewerbe herkömmliche Treibstoffe ersetzen.



    Der Anteil der Atomenergie wird wegen des Ausstiegs einiger EU-Staaten zurückgehen. Die IEA schätzt, daß aber vor allem Länder in Asien die Kernkraft intensiver nutzen werden. eag.





    Artikel erschienen am Mi, 27. Oktober 2004
    Die Welt

    Canadian Royalties Ni-Cu-PGM-Projekte in Quebec und Manitoba

    28.10.2004 fh - Redaktion GOLDINVEST.de


    Seit einigen Jahren ist Nickel das Zauberwort für Explorationsunternehmen, die auf der Suche nach Basismetallen sind und viele Junior-Unternehmen versuchen ihr Glück mit diesem Metall.


    Die meisten begnügen sich damit, eine relativ kleine Lagerstätte zu erschließen, um dann das Konzentrat an einen großen Nickelproduzenten verkaufen zu können. Aber Canadian Royalties (TSX: CZZ) aus Val d'Or in Quebec hat, obwohl es im Schatten von Falconbridges Raglan Mine im Norden der kanadischen Provinz Quebec exploriert, ein weit ehrgeizigeres Ziel im Visier: eine Nickelmine, die groß genug ist, um unabhängig zu arbeiten.


    Canadian Royalties, das vor drei Jahren, als die Nickelpreise zu steigen begannen, als erstes Junior-Unternehmen den Cape Smith Gürtel nach Nickel, Kupfer, Platin und Palladium erkundete, war in diesem Mineralbezirk das bei weitem erfolgreichste Unternehmen mit der Entdeckung neuer Vererzungen und Lagerstätten. Das Unternehmen hat südöstlich der Raglan Mine und im Osten der Expo-Ungava Lagerstätte, die in den 60er Jahren von Amax entdeckt wurde, aber jetzt im Besitz von Canadian Royalties ist, eine neue Nickel-Kupfer-Platin-Palladium-Lagerstätte, Mesamax, entdeckt. Gleichzeitig hat das Unternehmen eine Reihe von Explorationsgebieten abgegrenzt, auf einigen wird jetzt gebohrt, die sein Modell unterstützen, dass die Abfolge von mafischen und ultramafischen Lagergängen südlich der Raglan Lagerstätte ebenfalls wie die nördliche Fortsetzung der Raglan Lagerstätte ein Nickelbezirk ist.


    Die Mesamax Entdeckung des Unternehmens im Ungava Distrikt der kanadischen Provinz Quebec wird auf 1,8 Millionen Tonnen geschätzt mit einem Durchschnittsgehalt von 1,9% Nickel, 2,2% Kupfer und 0,08% Kobalt sowie 0,9 Gramm Platin, 4,3 Gramm Palladium und 0,3 Gramm Gold je Tonne. Diese Schätzung, die im Juni 2004 von Strathcona Mineral Services ausgearbeitet wurde, bezieht sich auf zwei Erzkörper - eine untere massive Sulfidzone mit 760.000 Tonnen und einem Metallgehalt von 3,4% Nickel und 4,1% Kupfer sowie eine obere Zone mit eingesprengten (disseminated) Sulfiden mit 1,1 Millionen Tonnen, die ein Viertel der Metallgehalte der massiven Vererzung aufweist.


    Im Oktober gab Canadian Royalties eine Lagerstättenberechnung für seine Lac Mequillon Nickel-Kupfer-Platin-Palladium-Lagerstätte bekannt, die 25km nordöstlich der Mesamax Lagerstätte liegt und einen ähnlichen Vererzungstyp aufweist.


    Nach dieser Berechnung, die ebenfalls von Strathcona Mineral Services angefertigt wurde, enthält die Mequillon Lagerstätte 1,4 Millionen Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 0,7% Nickel, 0,9% Kupfer und 0,03% Kobalt sowie 0,6 Gramm Platin und 2,1 Gramm Palladium je Tonne. Diese Berechnung schließt nicht die Bohrungen des diesjährigen Bohrprogramms mit ein. Die ersten Ergebnisse deuten aber an, dass sich die Streichlänge der Lagerstätte gegenüber der in 2003 bekannten verdoppeln könnte.

    Die beachtlichen Metallgehalte einiger dieser Bohrungen wurden in einem Pressebericht am 14. Oktober 2004 veröffentlicht. In der Bohrung MQN-04-32 wurden über ein Intervall von 29,0m 1,00% Nickel, 1,17% Kupfer, 0,05% Kobalt und 0,3 Gramm Gold, 1,06 Gramm Platin sowie 3,53 Gramm Palladium je Tonne gefunden. Diese Bohrung liegt 300 Meter nordöstlich der bereits erwähnten Mequillion Lagerstätte und zeigt damit das Potenzial für eine beachtliche Erweiterung der dieser Lagerstätte.


    Canadian Royalties sucht in der Raglan Region seit dem Sommer 2001 erfolgreich nach Nickel-Kupfer-Kobalt-Platin-Palladium-Gold-Vererzungen. Das Unternehmen besitzt in der Raglan-Region die Explorationsrechte für ein über 1000km² großes Gebiet. Ein Teil dieses Gebietes ist das Expo-Ungava Joint Venture, welches das Mesamax und Mequillon Projekt einschließt. Canadian Royalties besitzt an diesem Joint Venture einen 70%-Anteil und kann nach Abschluß einer bankfähigen Durchführbarkeitsstudie weitere 10% erwerben.
    Ein weiterer Explorationsschwerpunkt liegt im Thompson Nickel-Gürtel in Manitoba, Kanada. Canadian Royalties wird dort in einem Joint Venture mit Inco Ltd. auf einer Fläche von ungefähr 54.000 Hektar nach Nickel, Kupfer, Platin und Palladium suchen. Das Unternehmen könnte auf diesem Explorationsgebiet bald fündig werden, da es zwischen zwei von Incos Minen liegt. Außerdem befindet sich eine Nickellagerstätte von Falconbridge in südwestlicher Richtung. Laut Abkommen wird Canadian Royalties in den nächsten fünf Jahren Can$5 Millionen für die Exploration ausgeben, um 50% der Rechte zu erwerben.


    „Es gibt nur wenige Weltklasse-Nickelbezirke. Die geologischen Verhältnisse im Thompson Gürtel sind sehr ähnlich zu denen der Ungava Region im Norden Quebecs, wo Canadian Royalties seit mehreren Jahren aktiv ist", erklärte Canadian Royalties Aufsichtsratsvorsitzender, Glenn Mullan, gegenüber Dow Jones Newswires.


    Nach Meinung einiger bekannter kanadischer Marktbeobachter, darunter Haywood Securities, ist das Expo-Ungava Ni-Cu-PGM-Projekt der Canadian Royalties Inc. eines der interessantesten Explorationsprojekte dieser Art in Kanada. Um aber eine größere Beachtung auf dem Markt zu finden, muss das Unternehmen laut Dundee Securities eine "Scoping Studie" zur Bewertung der weiteren Erschließung seiner Lagerstätten in Auftrag geben. Dundee sieht Canadian Royalties als eine spekulative Investition mit einem höheren als normalen Risikoprofil und gibt die Wertung "Market Outperform".

    Newmont Mining – Gold mit Hebel

    29.10.2004 Ralph W. Stemper - Rohstoff-Report - http://www.rohstoff-report.de


    Newmont Mining ist die größte Goldminengesellschaft der Welt. Wir haben sie für unserer heutige Analyse ausgewählt, um Ihnen insbesondere die Parallelität der Kursentwicklung dieses Unternehmens zu der des Goldpreises zu erläutern.


    Nun scheint Newmont Mining nicht gerade ein „Renner“ zu sein. Zwar verkündet die Gesellschaft in regelmäßigen Abständen die Entdeckung neuer ergiebiger Goldreserven, die Goldproduktion hat aber in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres enttäuscht.


    Newmont Mining hatte sich selbst ein Produktionsziel von 7,2 Mio Unzen gesetzt, würde aber bei einer Hochrechnung der ersten beiden Quartale nur 6,6 Mio Unzen erreichen. Verantwortlich hierfür sind Überschätzungen der Minenergiebigkeit in Nevada und Südamerika, kräftig steigende Kosten in Australien, die zu freiwilligen Produktionseinschränken führten, und Produktionsunterbrechungen in der Türkei. Da kommt schon einiges zusammen. Und gäbe es nicht die Goldhoffnungen in Indonesien und Ghana, immerhin politisch unsichere Kandidaten, dann wäre es auch unverständlich, wie Newmont weiterhin an seinem Produktionsziel für 2004 festhalten könnte.


    Für einen Anleger, der auf niedrige Price-Earning-Ratios setzt, wäre die Aktie ohnehin nicht empfehlenswert. Mit einem KGV von 126,7, einer Dividendenrendite von 0,3% und eher sinkendem Wachstum wäre die Aktie des Unternehmen fundamental eher mit einem Abenteuertitel des Neuen Marktes als mit einer soliden Standardaktie zu vergleichen.


    Worin liegt dann also der Reiz? Goldreserven werden eben anders angesehen als Reserven in Eisenerz oder Kohle. Eine Begründung hierfür ist die Theorie des sicheren Hafens. Der Goldpreis steigt, sowie sich Unwohlsein mit der konjunkturellen Entwicklung breit macht. Ebenso wichtig ist aber die Möglichkeit, hohe Preise auch für zukünftige Produktionen und Reserven durch entsprechend langfristige Kontrakte an den Börsen abzusichern. Die Aktie einer Minengesellschaft wird damit einem Hebelzertifikat vergleichbar. Bei niedrigen Goldpreisen würde sie nach den Kennziffern wie KGV und Dividendenrendite beurteilt und tief sinken, während ein hoher Goldpreis sie zum Substanzwert macht, bei dem es nur darauf ankommt, wie hoch die tatsächlichen und vermuteten Reserven sind.


    Warum dann also nicht gleich Gold statt einer Minengesellschaft zu kaufen. Bei einem Kursverfall ist der Goldkauf sicher vorzuziehen, denn Minengesellschaften können auch Verluste machen. Der Kurs könnte dann auch gegen Null gehen. Andererseits wäre bei stark steigendem Goldpreis der Kauf einer Minenaktie zu empfehlen, weil dann auch neu entdeckte Reserven in ihren Preis einfließen würden, die Bewertung also deutlich über den Goldpreis hinausginge. Wenn man sich aber schon für eine Goldminengesellschaft entscheidet, dann sollte es auch die Größte sein, denn nur sie hat den ausreichenden finanziellen Rahmen, um an neue Minenfelder heranzukommen. Im übrigen wird auch deshalb Newmont Mining von vielen Analysten trotz wenig überzeugenden Finanzdaten mit einem unerschütterlichen „Buy-Rating“ versehen.


    Ein Blick auf den von Newmont und Goldbestätigt unsere Analyse:


    Die Preisschwankungen der Aktie sind volatiler als die von Gold.
    Bei Goldpreisrückgängen/-erhöhungen fällt/steigt die Aktie deutlich stärker als der Goldpreis.
    Gold bringt keine Zinsen, Newmont Mining kaum Dividenden. Rendite spielt bei der Anlageentscheidung kaum eine Rolle.
    Der europäische Anleger sollte Newmont Mining kaufen, wenn er von weiter sinkendem Dollar und niedrigen Zinsen ausgeht. Da sich aber Gold wie auch die Aktie mit dem Kurs des Dollars entwickelt (siehe Chart Leitthema) sollte der Anleger beim Kauf den vollen Betrag gegen den Dollar absichern.
    Die meisten Analysten rechnen mit einem weiterhin steigenden Goldpreis (siehe Leitthema). Dies ist auch der Grund dafür, daß sie fast einheitlich die Aktie von Newmont mit einem „Buy-Rating“ versehen.

    ftd.de, So, 31.10.2004, 16:35
    Stolpe-Ministerium im Visier der Staatsanwaltschaft


    In der Zuständigkeit des Bundesverkehrsministeriums sind mehrere Fälle von Korruptionsverdacht entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in zehn Fällen.


    Minister Manfred Stolpe bestätigte die Zahlen. In 21 weiteren Fällen wird weiter intern untersucht. Seit 1991 sind insgesamt 41 interne Prüfungsverfahren eingeleitet worden. In der "Bild am Sonntag" warfen Abgeordnete dem SPD-Minister Geheimniskrämerei und Chaos vor.



    Stolpe sagte in München, ein Mitarbeiter sei vom Dienst suspendiert worden. Zehn der 41 Fälle seien mittlerweile als gegenstandslos eingestellt worden. Es handle sich nicht um einen großen Komplex, sondern um jetzt noch 31 Einzelfälle. "Es gibt keinerlei Erkenntnisse für ein Zusammenwirken", sagte der Minister. Die Fälle seien von der Innenrevision des Ministeriums aufgedeckt worden.



    Der SPD-Minister sagte, sein Haus verfüge über ein Investitionsvolumen von 10 Mrd. Euro jährlich, "die Versuchung ist unglaublich". Aber die Innenrevision sei effektiv und gehe mit aller Härte gegen Bestechung und Betrügereien vor. "Wenn wir einen erwischen, dem gnade Gott." Eine umfangreichere Kontrolle als im Verkehrsministerium gebe es nirgends: "Wir sind keine Bananenrepublik, hier herrscht Ordnung."



    Regelmäßige Berichterstattung an das Innenministerium



    Als lange bekannt stufte ein Sprecher Stolpes den Fall des Vizepräsidenten des Bundesamtes für Güterverkehr, Rolf Kreienhop, ein, der vom Dienst suspendiert ist. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittele gegen Kreienhop, weil dieser unzulässigerweise als Berater für ein Speditionsunternehmen tätig gewesen sein soll, berichtete die Zeitung.



    Dem Sprecher zufolge hat die parlamentarische Staatssekretärin Angelika Mertens über die 41 Fälle in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Unionsabgeordneten Dirk Fischer berichtet. Deshalb seien die Vorwürfe der Abgeordneten nicht nachvollziehbar. Nach seiner Darstellung wird über die Arbeit der Antikorruptionskontrolle im Ministerium regelmäßig dem Bundesinnenministerium berichtet.


    "Fassungslos" reagierte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Albert Schmidt. Die Grünen erwarteten, dass Stolpe dem Bundestag in der nächsten Sitzungswoche einen detaillierten Sachstandsbericht gebe. Der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fischer, sagte der Zeitung: "In Stolpes Laden herrscht nur noch Chaos, Misswirtschaft und Korruption - und das geht alles immer zu Lasten des Steuerzahlers." Sein Kollege Horst Friedrich von der FDP sagte, nach dem Maut-Desaster komme jetzt das Korruptionsdesaster.



    Stolpe kündigt politischen Rückzug an



    Stolpe steht nach der Bundestagswahl 2006 nicht mehr als Regierungsmitglied zur Verfügung. Er habe sein jetziges Ministeramt nur aus Pflichtgefühl angenommen, sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Meine Lebensplanung war schon 2002 eine andere." Das nächste Mal wolle er, "salopp gesagt, in Ruhe gelassen werden, obgleich ich meine Arbeit mag", fügte der 68-Jährige hinzu. Es gebe "genügend gute Leute, die den Staffelstab übernehmen können".

    ftd.de, So, 31.10.2004, 16:58
    Regierung erwartet fünf Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen


    Trotz Konjunkturerholung erwartet die Bundesregierung dieses und nächstes Jahr Steuermindereinnahmen von insgesamt 5 Mrd. Euro. Das geht aus der Prognose des Berliner Finanzministeriums für die anstehende Steuerschätzung hervor.

    Wie am Sonntag aus Länderkreisen verlautete, müsse der Staat 2004 mit 3 Mrd. und 2005 mit 2 Mrd. Euro weniger Steuereinkünften planen als noch im Mai vorhergesagt.


    Das Minus treffe vor allem den Bund, hieß es. Der Rückgang bei den Ländersteuern sei "unbedeutend". Die Kommunen könnten wegen eines sprunghaften Anstiegs der Gewerbesteuereinnahmen - die Regierung erwarte ein Plus von zehn Prozent - auf eine deutliche Besserung ihrer finanziellen Lage hoffen. Der Arbeitskreis Steuerschätzung kommt am Dienstag in Bremen zusammen und wird am Donnerstag seine offizielle Prognose bekannt.


    Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel denken nach Informationen der "Bild"-Zeitung darüber nach, den "Tag der Deutschen Einheit" als gesetzlichen Feiertag zu streichen, weil ein zusätzlicher Arbeitstag mehr Wachstum und damit zusätzliche Steuereinnahmen bringe. Ein Sprecher Eichels nannte die Meldung "Spekulation".





    Euro-Stabilitätskriterien rücken in weite Ferne



    Die Steuermindereinnahmen bringen die Haushaltsplanung von Finanzminister Eichel weiter unter Druck. Das Ziel, 2005 die Euro-Stabilitätskriterien wieder zu schaffen, wird schwieriger. Während der Steuerschwund in diesem Jahr mittels höherer Neuverschuldung aufgefangen werden soll, bringt das für nächstes Jahr vorhergesagte Steuerminus ein neues Loch in Eichels Entwurf für den Bundeshaushalt 2005.



    Da weitere Risiken bestehen wie zum Beispiel höhere Ausgaben zur sozialen Bewältigung der Arbeitslosigkeit und ein niedrigerer Bundesbankgewinn, könnte die Lücke nach Angaben aus der rot-grünen Koalition auf bis zu 10 Mrd. Euro wachsen. Momentan wird sie mit 4 bis 5 Mrd. Euro angegeben, wobei die Steuermindereinnahmen eingerechnet seien. Die Länderkreise verwiesen darauf, dass der tatsächliche Steuerrückgang am Ende deutlich höher liegen könnte, da die Steuerschätzer dazu verpflichtet seien, mit der Konjunkturprognose der Regierung zu arbeiten. Diese ist mit 1,7 Prozent Wachstum im kommenden Jahr optimistischer als die der meisten Wirtschaftsforschungsinstitute.



    Nach Angaben aus den Kreisen geht der Bund davon aus, dass die Steuereinnahmen, die sich Bund, Länder und Kommunen teilen, in beiden Prognosejahren um insgesamt 4 Mrd. Euro geringer ausfallen als im Frühjahr geschätzt. Städte und Gemeinden könnten ihren Anteil aber durch den Gewerbesteuerzuwachs mehr als ausgleichen. Dass die Mehrwertsteuereinnahmen nach wie vor nicht anziehen, sei ein Zeichen für die anhaltende Schwäche der Binnenkonjunktur.




    Hohe Arbeitslosigkeit wirkt belastend



    Während die Körperschaftsteuer, die die großen Konzerne zahlen, nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre wieder steige, müssten bei der Lohnsteuer Abstriche gemacht werden. Hier schlage die hohe Arbeitslosigkeit negativ zu Buche. Das restliche Minus von 1 Mrd. Euro entfalle auf reine Bundessteuern, nämlich die Tabak- und die Mineralölsteuer.



    Eichel will unmittelbar nach der Steuerschätzung ein Maßnahmenpaket zum Stopfen der Haushaltslöcher bekannt geben, das die Konjunkturerholung nicht gefährden soll. Was er exakt plant, ist bislang nicht bekannt. Im Gespräch ist ein Milliarden-Deal mit Post und Telekom.

    Zitat

    Original von HORSTWALTER


    Ich schlage mich selber als Koordinator in Sachen Silberspiel vor. Dabei möchte ich die bisher erfolgreichen Regeln nicht ändern. Wir könnten natürlich auch aus Centfuchsergründen einen Umzug von Frank zu Münzhandlung P überlegen, ob das Sinn macht wage ich jedoch zu bezweifeln, ansprechen könnte man P aber...


    Supi, danke für Dein Engagement ... !!! Die beiden Münzhändler sind aus meiner Sicht beide ok. Wir sollten aber auch mal bei beiden anfragen. Vielleicht steht ja einer oder gar beide gar nicht zur Verfügung ???


    Gruß
    Schwabenpfeil

    Zitat

    Original von silversurfer



    Ich danke euch erstmal sehr für die "warmen" Worte.
    Ich habe nur mal wieder eine andere email adresse benutzt um die 2 Wochen Testabo bei Lemetropole Cafe zu nutzen.
    Leider werde ich bald nicht mehr die GATA_Berichte reinstellen können.


    Hallo Silversurfer,


    schick mir doch mal per Boaermail die Links zur Registrierung für die Testabos. Vielleicht kann ich ja dann mal für eine Übergangszeit übernehmen.


    Gruß
    Schwabenpfeil