Beiträge von Allesklar

    Die letzten Tage habe ich längere Zeit mal über die verschiedenen Schreibaktivitäten im Forum nachgedacht sowie den Kontext zum Weltgeschehen.


    Es ist schon verblüffend zu sehen, wie selbst in einem Forum, wo ein Großteil der guten, frequenten Schreiber über eine sehr umfassende Allgemein- und Hintergrundbildung verfügen, im Prinzip die gleichen Mechanismen greifen, wie in der breiten Öffentlichkeit über Bildzeitung, Mainstream-Nachrichten etc.


    Vor allem die Tatsache, dass mit dem Ausbruch des Georgien - Konflikts die Schreibtätigkeit in den vormals dominierenden Threads "GEC" und "Bankrun" praktisch völlig zum erliegen gekommen ist (teilweise sogar im Iran-Thread), und stattdessen der neu errichtete Georgien-Faden sowie der Russland-Faden absolut dominierend wurden, ist für mich ein Beweis dafür, dass der Georgien-Konflikt als Ablenkungsmanöver grandios funktioniert hat! Und zwar in allen Billdungsebenen und sozialen Schichten, in allen Herkünften und auch Nationalitäten! Sogar der in den letzten 30 Jahren einmalige Gold- und Silberabsturz ging vor diesem Hintergrund, vor dieser Nebelkerze, in den Diskussionen praktisch unter (Eldo ausgenommen...).


    Im Umkehrschluss sieht man daraus auch, wovon abgelenkt werden sollte: ja, nämlich von der Finanz- und Bankenkrise, und vielleicht ein wenig vom Iran, glaube ich aber gar nicht mal so sehr, da sind die Analogien (Georgien = Krieg = Iran) doch zu eng, als dass das Thema völlig aus dem Gedächtnis verschwinden könnte. Deshalb ist für mich die Konsequenz klar: ich werde mich zum Thema Georgien oder Russland, so interessant es auch sein mag, nicht mehr äußern, sondern zukünftig wieder mich mehr mit der wesentlich näheren Realität der Finanzkrise auseinandersetzen.


    Ich halte es auch für unwahrscheinlich. Das kann man, wie hier geschehen, eleganter gestalten.
    Oder/und z.B. die MwSt. wieder einführen, bei Verkäufen eine UBS -(in der Schweiz) und in D eine DB- bzw. allgemeine Banken-Solidaritätssteuer in Kraft setzen, die natürlich nur von den Reichen (=Goldbesitzer) zu bezahlen ist.


    Zimmel hat die Sache schon richtig beschrieben: in einer Zeit, in der eigentlich alle nennenswerten Aktionen der Weltpolitik und auf den Finanzmärkten auf Verheimlichung, Lüge und Betrug aufbauen, wird man gerade bei so einem sensiblen Thema wie dem Goldverbot sicher nicht die "offene" Variante, d. h. ein allgemein verkündetes Gesetz, wo drauf steht "Goldverbot" erlassen, sondern still und heimlich den Hahn abdrehen.


    Zuerst wird keine physische Ware mehr verkauft, oder nur sehr wenig. Führt dazu, dass die Leute wohl auf Schmuck (oder auch Ersatzwährungen wie Spirituosen etc.) beginnen auszuweichen. Was dann noch schwerer wiegt: wenn der Ankauf durch Banken etc. nicht mehr stattfindet! Die Frage, wie man dann das (teuere, prakisch illegale) Gold zum hohen Preis los wird, ist bisher nie (auch nicht von Hr. Eichelburg) vernünftig beantwortet worden. Sicher wird es einen Schwarzmarkt oder auch Juweliere geben, die den Ankauf vornehmen, allerdings immer zu deutlich reduziertem Kurs.


    Ich habe manchmal den Eindruck, dass viele Goldbugs davon ausgehen, dass irgendwann nach der Krise die "Heile Welt" wiederkehren würde, sozusagen mit Schrebergartenromantik des Kleinbürgers, und vertrauenswürdigen Banken, mit Vollbeschäftigung, und Mallorcaurlaub, nur halt mit deutlich gestiegenen Goldpreisen, die einem individuell ein Vermögen bescheren. Diese Welt wird es nie mehr wieder geben! In der Krise wird zuerst das jetzige System nach und nach zerstört, wir sind mitten drin, irgendwann mündet das dann in eine offene Diktatur, vielleicht mit Goldverbot oder ähnlichem, und schließlich in weltweite Bürgerkriege und vielleicht auch richtige Kriege. Am Ende des ganzen wird jeder froh sein können, wenn er Leben, Gesundheit, Familie und vielleicht einen Teil seines Besitzes erhalten hat können, und dies wird für deutlich mehr als 90% der Bevölkerung auch hierzulande nicht der Fall sein! Goldinvestment hat einzig und allein die Aufgabe, hierin ein Hilfsmittel zu sein, eine Karte, die man auch mal spielen muss wenn es nicht anders geht. Das ist alles.

    Angesichts des akuten Kurssturzes sowohl bei Gold als auch bei Silber kam mir die Frage in den Sinn, ob nicht auch eine Reihe von Minenbetreibern hier mitgespielt haben. Speziell bei Barrick Gold ist ja bekannt, dass ein Großteil der Produktion zu deutlich tieferen Kursen vorwärts verkauft wurde. Je höher der Preis, desto größer der Verlust aus dem Hedging.


    Wer hat Einblick in die Größe der Hedging-Bestände der Minen und kann sagen, ob sich hier in der letzten Zeit nennenswerte Veränderungen ergeben haben?


    Könnte es sein, dass einige Minen den Kurs durch Leerverkäufe gezielt nach unten getrieben haben, um ihre gehedgten Positionen mit möglichst wenig Verlust schließen zu können, bevor die richtige Aufwärtsbewegung jenseits 1.000 startet? Speziell Barrick traue ich so eine Vorgehensweise sehr wohl zu.


    wäre mit Deiner Einschätzung noch vorsichtig,könnte auch ein Zeichen sein,das der Rand dreht ;)


    Der Rand interessiert mich hier nicht mehr. Seit letzten August hat sich der Rand ggü. Dollar um über 10% ermäßigt, gold immer noch um 20% gesteigert, und die Minen haben sich gedrittelt. Das hat mit fundamentalen Erklärungen nichts zu tun, deshalb interessieren mich hier keine Fundamentals mehr. Ich hoffe zwar noch, dass ein letzter Selloff kommt mit Gold-Fields bei 4-5 und Anglogold bei 15, aber vielleicht war's das auch schon.


    Leider war es so, dass der Rückgang bei den Südafrikanern seit November trotz steigendem Goldpreis und fallendem Rand ein untrügliches Zeichen dafür war, dass es beim Gold noch zu einem schweren Einbruch kommen wird, bevor es richtig los geht, d. h. die Kursanstiege nur vorübergehend waren. Und so kam es. Eine Synchronisation Goldpreis - Südafrikaner ist für mich das sichere Zeichen, dass nun wirklich eine starke Haussephase bevorsteht.


    Nachdem die (südafrikanischen) Minen den Absacker gestern nicht mehr mitmachten und kein neues Tief mehr markierten, kann davon ausgegangen werden, dass nun der Boden da ist. Für einen Einstieg muss noch die Volatilität raus, das dauert noch 1-2 Wochen.

    Habe mal ergänzend einen Chart erstellt.


    Deutlich der extreme Abstand zur 200 Tagelinie zu sehen.
    Und die techn. Indikatoren, die nicht viel Platz nach unten haben. 8)


    Grüsse


    Ja, das wars. Selbst ein kurzer Absacker unter 14 oder 13 würde wahrscheinlich innerhalb von Tagen ausgeglichen. Im Mehrjahreschart haben wir folgendes Bild: Absturz im Frühjahr, Kaufkurse Ende August / Anfang September.
    - 2006: Absturz in 2 Wellen März/Mai. 2. Absturz Ende August. Kaufkurse Ende September ==> +50% in 3 Monaten.
    - 2007: Korrektur Anfang März, Tiefkurs (2. Einbruch) auf 11 Mitte August ==> + 90% in 6 Monaten
    - 2007: Absturz im März, Selloff im August ==> + > 100% in 8 Monaten (meine Einschätzung)


    Auffällig ist nur, dass auf den scharfen Einbruch im Sommer unmittelbar die Rallye folgte, und davon ist auch diesmal auszugehen. Ich werde Mitte nächster Woche erste Positionen beginnen aufzubauen, wohl mit einem Call Laufzeit Ende 2009 Basis 16.



    Bist Du Bestatter oder Leichenbeschauer? Hier steht der Boom erst bevor!


    wir kommen meinem Einstiegsziel für Gold-Fields, die Oppenheimer-Referenzmine, von 5 Euro zum 07.09. rasend näher. Letzter heute 5,92. Wenn ich sie für 4 kriege, ist mir noch lieber, das wäre dann eine Halbierung seit Mitte Juli und eine Viertelung auf Jahressicht. So eine Gelegenheit kommt nicht wieder. Und Coeur für 1 hau ich vielleicht schon nächste Woche oder auch morgen eine Drittel-Position rein. Ist doch ein Witz, allein eine technische Gegenbewegung kann hier 100% bringen die brauchen ja gar nichts mehr produzieren. Seit März gedrittelt, seit 2006 gesechstelt, da muss man rein. Hab so einen Ausverkauf nur zur Russland-Krise 1998 erlebt, das waren Kaufgelegenheiten für eine Verhundertfachung. Eine Verfünffachung traue ich eigentlich allen großen Titeln zu (wenn kein Verbot kommt und wir noch am Leben sind, das ist auch wichtig!).


    In solchen Zeiten braucht es keine Scheine mehr mit Spreads von 15%, da kauft man entweder physich oder wenn man das schon hat die Minen direkt. Gold Fields, Anglogold werden auf alle Fälle überleben, und wer nicht auf Kredit kauft und Kriegskasse hat, der sollte jetzt, wo das "Blut auf der Straße fließt" (was kann sonst zu den Kursen noch für ein Bild passen), langsam aber sicher einsteigen. Hoffentlich ist Dir die Kacke nicht schon beim Schnorchel reingelaufen, sonst hilft Dir das alles nichts mehr.


    Es winkt ein goldener Herbst, und zum Julfest gibt es güldnen Met :D

    [quote='S 04',index.php?page=Thread&postID=291952#post291952]
    Vergiss es Allesklar, ein Goldverbot bringt nichts. Ich glaube eher, dass sich die Hochfinanz nochmal billigst mit Gold eindecken will.


    Selbst als es in den USA ein Goldverbot gab, waren Schmuck und Sammlermünzen davon nicht betroffen, und welcher Kleinanleger hat schon einen Kilobarren erworben?


    Gerade bei der Globalisierung ist es praktisch so gut wie unmöglich, ein Goldverbot durchzusetzen. Außerdem, wenn, wie ich glaube, die Hochfinanz der große Goldaufkäufer ist, wird dies eh nicht in Frage kommen!
    quote]


    Wo heute eigentlich jede Lüge innerhalb kürzester Zeit weltweit als Allgemeingut von den Massen geglaubt wird, da ist dies eine der leichtesten Übungen. Meinst Du, die warten bis die Masse ins Gold rennt und der Kurs auf 5 oder 10.000 Euro hochschnellt mit dem Verbot? Da geht es ums Prinzip: die Fluchtbewegung muss unterbunden werden, egal wie, die Schafe müssen zum Schlachter, alle. Wie will sich die Hochfinanz billig mit Gold eindecken, wenn Privatanleger massenweise kaufen angesichts der gedrückten Preise? Ich gehe davon aus, dass der Markt bereits leerer ist als offiziell angegeben.


    Fakt ist: sollte es zum Iran-Krieg kommen, von dem ich nicht ausgehe, das möchte ich noch einmal sagen auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, dann würde die daraus resultierende unmittelbare Schockwelle die Leute definitiv in Massen ins Gold treiben! So gesehen wäre ein Goldverbot für mich ein 100%-iger Indikator, dass der Iran-Krieg unausweichlich bevor stünde. So würde das Bild für mich zumindest rund.

    Ich habe die Vermutung, dass aufgrund gewichtiger Ereignisse geopolitischer oder wirtschaftlicher Natur ein Goldverbot, d. h. die Verunmöglichung eines legalen Kaufs oder Verkaufs, unmittelbar vor der Tür steht. Ein Goldverbot mitten in einen drastisch fallenden Goldpreis hinein hätte den Effekt, dass man dies sogar als "Schutzmaßnahme" für Kleinanleger verkaufen könnte.


    Man muss immer bedenken: angesichts Iran-Krise, Georgien-Krieg wird die aktuelle Preisschwäche massiv zu Zukäufen von Privatanlegern genutzt. War heute auf einem Messestand (Argentarius hieß glaube ich der Händler), und konnte einem Telefonat lauschen, bei dem der Händler von blendenden Geschäften sprach. Dies bedeutet: in Kürze ist wohl zumindest das physische Silber ausverkauft und auch bei Gold wird es knapp, wenn die Minen nichts mehr verkaufen und nichts mehr fördern (Kupfer bricht ebenfalls massiv ein! Gold als Beiprodukt des Kupferabbaus fällt somit auch weg). Bevor es so weit ist, wird das Verbot kommen (Gold, Silber nicht!).

    Ich möchte mal noch was in den Raum werfen, wenn der POS on POG schon nach unten rauschen. Ist zwar nichts neues, aber immer wieder grundlegend und aktuell:


    Reales physisches Gold und Silber schützen auch vor Deflation!


    Denn reales Gold und Silber sind allerhöchste Liquidität!


    Ja, in einer Deflation legt Gold vor allem zu in Relation zum frei verfügbaren Einkommen. Durch die Massenverelendung in einer Deflation sinkt dieses für die Meisten um annähernd 100%, d. h. deutlich mehr als Gold jemals sinken kann. Liquidität ist jedoch trotzdem nötig in Form von Bargeld, da man sonst u. U. gezwungen sein könnte, vorzeitig von seinem Gold was verkaufen zu müssen.



    Wenn es zu weit runter geht mit den EM-Preisen, dann werden auch die Preise die Güterpreise fallen. Es ist einfach das Szenario, dass wenig Cash vorhanden ist. Dieses Szenario ist weltweit immer sofort möglich, weil quasi alles Fiat-Geld der Welt nur Schuld ist. Schuld kann sofort wertlos werden, wenn eine Rückzahlung nicht möglich ist, weil der Schuldner bankrott ist. Passiert das in großem Stil, zieht es große Kreise. Genau deshalb heißt das heute "Kreditkrise".


    Die Edelmetallpreise werden nie oder nur sehr kurzfristig unter ihre Gestehungskosten fallen. Diese liegen aktuell bei fast allen Minen bei >500, Tendenz steigend aufgrund abnehmender Erzgehalte und steigender Energiekosten. Es wird aktuell schon kaum mehr in Minen investiert, zu hohen Kursen, wer sollte das dann zu niedrigen tun? Im Gegenteil, viele Minen werden bankrott gehen, geschlossen werden oder billig übernommen. Oppenheimer will ein Monopol!



    Wenn das verfügbare (Fiat-) Geld entschwindet, weil es nur Kredit war, dann kanns ne eplosionsartige Deflation geben. Wer weiß, ob wir da nicht gerade am Anfang stehen? Überall lese ich, es mangelt gerade an Cash.


    Würde das Spiel jetzt abgepfiffen, wäre Günter Hannich mit seiner Deflationsthese der große Mann. Jedoch fehlt hier noch eine große Pleitewelle in der Realwirtschaft sowie eine wirkliche Buchgeldvernichtung. So lange M3 immer noch um >10% wächst, haben wir zumindest keine Geldmengendeflation, allenfalls eine Asset-Deflation und vielleicht auch bald eine Consumer-Price-Deflation. Genau wie Geldmengenwachstum im Prinzip nur durch neue Schulden möglich ist, so ist eine Deflation nur durch Schuldenvernichtung, in unserem Falle Bankrott, möglich. Tilgung schließe ich aus, das macht ausser Privatkonsumenten und Häuselbauern keiner der Großen.


    Die Zentralbanken sitzen in der Scheiße. Wenn sie nicht nachdrucken/buchen, dann geht das System hops. Drucken sie nach, gibts Inflation. Bisher haben sie immer nachgedruckt, denn die Druckmaschine war ihr Vermögen. Aber sie haben es auch jederzeit in der Hand den Crash sofort freizugeben.


    Wenn sie nicht bald physisch nachdrucken, dann kommt unausweichlich eine Deflation in der Realwirtschaft. Die Kontobewegungen durch Tender sind ohne Einfluss auf die Kaufkraft, ohne Lohn-Preisspirale keine Inflation, egal wie viel umgebucht wird. Nur die finale Monetarisierung aller Guthaben in Form von Zentralbankgeld, d. h. die Explosion der Geldmenge M0, kann in letzter Instanz eine Hyperinflation einleiten. Alles andere führt zur Deflation.



    Gold und Silber können preislich sogar bis auf 100 oder 2 Dollar fallen. Aber das heißt gar nichts. Das heißt dann lediglich, dass man dafür immer noch eine menge kaufen wird können. Wahrscheinlich sogar mehr als heute..


    In einer Deflation zu kaufen, erfordert hohe Liquiditätsbestände. Wer die dann noch hat, möchte ich sehen. Rothschild und Co. vielleicht, die bekommen auch Kredite, dann wird bald klar, was der Sinn der Übung war...

    Ganz einfach: Distenz gewinnen..


    Sicher der erste und richtigste Ansatz. Bildschirm aus bis Anfang September und mit Feinwaage in den Keller zum Nachprüfen ob es weniger geworden ist.




    zu A) Sie müssen die gleiche militärische Stärke aufweisen und auch auf amerikanischem Territorium und jedem beliebigem Punkt der Welt den USA militärisch entgegen treten können. Darüber hinaus müssen sie genau wie die USA mindestens einen gleich großen Teil der Meinungsführer und Politik-Marionetten in den Hilfsstaaten hinter sich gebracht haben. Ein deutlich schwereres Unterfangen, in Europa fast unmöglich. Zielrichtung somit Afrika und Südamerika, auch aufgrund der Rohstoffe.


    Das mit den Devisenreserven ist eine Mär. Die nützen nichts. Wenn es zum Abverkauf kommt, dann morgen Währungsreform und alles beginnt von vorn. Sie können ein Mittel zum Zweck sein, wenn man stark genug ist (militärisch, geopolitisch), um den Gegner zu schwächen und zu provozieren, ohne die beiden anderen Voraussetzungen nützen sie nichts.


    zu B): Russland ca. 2010. Anschließend starke demographische Abwärtsentwicklung und Nachlassen der Rohstoffreserven. Zudem Distanz zu China militärisch stets geringer.
    China: ca. 2020 oder später. So lange dauert es, bis die Aufrüstung einigermaßen ein brauchbares Niveau erreicht hat sowie die Binnenwirtschaft und Rohstoffversorgung stabilisiert ist (Afrika). Da China jedoch nicht vorhat, eine globale Hegemonialmacht zu werden, stellt sich hier die Frage, ob es nicht auch früher ginge und sie sich darauf beschränken, die USA aus ihrem Einflussgebiet zurückzuweisen.


    zu C):
    Sehe ich ähnlich, wobei ich wie unter A) geschrieben noch die politische Einflussnahme sowie die massive Aufrüstung als Punkte hinzunehmen würde.



    Kann man so sehen, jedoch glaube ich, dass ein Währungscrash allein für China und Russland kein Problem darstellen würde. Viel problematischer wäre wie bereits geschrieben ein globaler wirtschaftlicher Zusammenbruch, da dann einerseits kurzfristig alle auf Export hin arbeitenden Betriebe stillstehen würden mit entsprechender Massenarbeitslosigkeit sowie andererseits die Basis für weiteren Technologietransfer zum Zwecke der Aufrüstung wegfiele. Genau aus diesen Gründen stützen die Chinesen den Dollar und die Aktienmärkte.


    Deren Probleme sind Bürokratie und Korruption und Sprachenvielfalt und kulturelle Inhomogenität. Und mangelnde Rechtsstaatlichkeit, die Initiativen hemmt. Und daran werden sie außerhalb eines Papiergeldsystems kaputt gehen. Und das wissen sie auch.


    Redest Du hier von der EU? ;)


    Und bis es so weit ist, werden die USA versuchen, ihre Schuld durch Inflation zu verringern. Um so einen Dollarabverkauf zuvor zu kommen und dessen Folgen abzumildern. Genau das tun sie derzeit. Man kann da nur gegen halten, indem man da nich tmit macht. Sprich: Edelmetall kaufen..


    Das geht auf Ebene der Privatleute. Für die Trillionen an Dollarguthaben gibt es schlicht weg nicht genug Gold, vor allem kein Verfügbare. Wenn die Chinesen hier massiv aufkaufen würden, und sagen wir den Goldpreis auf 100.000 treiben würden, wer wäre dann der größte Nutznießer? Offiziell die USSA, inoffiziell ...?


    Das würd ich anders sehen. Die Überwindung der 74,50 und der Ausbruch aus dem Seitwärts - Kanal nach oben ist ein starkes kurzfrisiges Kaufsignal. Eher sehen wir bis Mitte September die 80. Die 70 gibts erst wieder kurz vor Weihnachten. Ich halt mich momentan raus, da mir aktuell das Pech an den Fingern klebt. Bin Dollar Long gegangen bei 1,55 und durch einen blöden Zuckler rausgeschmissen worden, beim Öl genauso. Scheiß Stopp-Loss. Entweder zu eng oder gar keines beides Shit.