Beiträge von goldie08

    goldmob :


    stimmt, habe mir den Langfristchart angesehen.
    Was war damals für den peak auf ca. 880$ in 1979 von weit unter 200 in 1976 verantwortlich ?
    Dann allerdings in 1982 wieder um die 300.


    Habe das keinesfalls als Argument gegen Gold gepostet, sonst wäre ich ja wohl nicht hier! :P
    Ein ordentlicher %-satz als Goldanlage gehört seit jeher zu einem verantwortlichen Depot, dabei sollte man sich um Schwankungen überhaupt nicht kümmern. Auch in kleinen Stückelungen, Gold-und Silbermünzen - absolut
    wichtig.
    Bin nur von dem Fiat-Endzeit-Szenario, wie es im Moment total in scheint nicht ganz überzeugt.

    Hallo,
    habe interessanten Artikel gefunden :
    DER SPIEGEL 10/1974 vom 04.03.1974, Seite 24 : GOLD Teurer Rand - Die sich weltweit aufschaukelnde Inflation treibt immer mehr Sparer ins Gold. Doch die Hausse könnte schon bald kippen.http://wissen.spiegel.de/wisse…l?id=41784194&top=SPIEGEL - Danach kam der Absturz um 50%


    Kann das jetzt nicht verifizieren, habe mich damals noch nicht um solche Sachen gekümmert, da mit Schulaufgaben beschäftigt.
    Aber Tatsache ist doch, daß das Papiergeldsystem damals nicht zu Ende war und zumindest bis heute fortbesteht.
    Muß das Krisenszenario Währungsreform, FIAT - Ende eventuell relativiert werden?

    Wartet erst mal ab bis die ersten 1000 oz. Silberbarren der BoE mit Bleikern auftauchen.
    Geht ganz einfach bei spez.Gew. 10,5 : 11,3 - Blei und ein Hauch Luft.
    Da metallurgisch einfach zu bewerkstelligen, könnte schon der Hinterhof-Schmelzer die 1 und 5 kg Teile mit Blei befüllen.


    Tip: Erhitzen auf 750°C, dann schütteln. Gluckert es drin, ist der Barren "gefillt". :D

    Jetzt machst Du mir aber Angst :(
    Wohl besser nur noch Münzen horten?
    Wer hat solche Fakes schon erfahren?

    Freust Du Dich - wenn Dein Häuschen gerade in Flammen steht - auf die baldige Auszahlung Deiner Brandschutzversicherung?


    bzw. wenn Du an irgendnem Flußlauf wohnst:
    freust Du Dich, wenn die Dreckbrühe nach nem Starkregen 1 m hoch in Deinem Wohnzimmer steht, auf den Scheck der Hausratversicherung?

    Besser kann mans wohl nicht ausdrücken !
    Vielleicht noch dazu im Unterbewußtsein der Gedanke, daß wir mal gezwungen sein könnten uns von dem einen oder anderem Goldstück trennen zu müssen, nur um so einfache Dinge wie Lebensmittel dafür zu bekommen.

    @ chefboss :
    Glaube so einfach war das nicht.
    Wer einen einigermaßen anspruchsvollen Job haben wollte mußte einen Ahnenpaß erstellen lassen, wo jahrhunderte
    lang die Abstammung dokumentiert war.(Weis ich von meinem Opa)
    Und einfach behaupten man ist evangelisch..., denke mal man mußte alles nachweisen.
    Zum anderen waren viele Juden stolze WK I -Teilnehmer, da hatte man schon mal einen Großteil.
    Das sie dann so leichtgläubig waren und sich nicht rechtzeitig abgesetzt haben, verstehe ich auch nicht.
    Aber viele Länder hätten auch nicht so viele aufgenommen.

    Das liebe ich an diesem Forum, das zwischen hochwissentschaftlichen Diskussionen solche herzerfrischende Vorschläge wie von Patrone kommen !
    Guido ist aber auch nicht ohne, brauch vielleicht den Vergleich zu den kompetenten Damen nicht zu fürchten.
    War das mit seinem Altgriechisch vielleicht ein Angebot in die Journalistenrunde? [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Guttenberg soll ja jahrelang in New York gelebt und als Investmentbanker dort gearbeitet haben. Es sollte also fuer ihn keine Kunst sein, sich fliessend, sehr gewaehlt und mit wenig Akzent in English auszudruecken.


    Westerwelle scheint sich nie im englischsprachigen Ausland laenger aufgehalten zu haben. Seine Englischkenntnisse sind eher Folge des deutschen Bildungssystems, wenn man angenommenermassen zu Grunde legt, dass er immer ein sehr guter Schueler und Student war.

    Nun dann dürfte ja klar sein, wer sich von beiden eher als Außenminister eignet.
    Doch werden diese Posten schon lange nicht mehr nach Eignung vergeben. :D

    @ Walpel
    so siehts aus !
    Bei der Deutschen Bank wird doch jetzt auch massiv ausgesourced nach dem Schlecker Modell :
    Entlassung, eine neue Sub-Firma gründen und die Leute dann ohne Tarifvertrag für die Hälfte beschäftigen.
    Inzwischen habe ich den FDP Wahlspruch auch entschlüsselt :
    "Ihre Arbeit muß sich wieder lohnen"
    ist nicht etwa eine Ansprache an abhängig Beschäftigte gewesen, sondern ein Wahlversprechen an die eigene Clientel :
    "Ihre Arbeit ( die der Lohnsklaven ) muß sich wieder (mehr ,mehr, mehr) lohnen"(für die Bonzen und Bosse) :D

    Theoretisch gesehen hast du natürlich vollkommen recht,innerhalb der SPD wäre sein Wirken nach dem Rücktritt viel ehrenvoller gewesen. Doch wissen wir wirklich wie abgrundig es in so einer festgefahrenen Partei zugehen kann, wenn man gegen den Mainstream ist ?
    Jedenfalls ein Versager ist er für mich nicht. Früher als Finanzminister nannte man ihn mal den " gefährlichsten Mann Europas", im unglücklichsten Fall wird er das vielleicht nochmal.

    Solange er bei dieser WASG war hatte er auch meinen Respekt.


    Seit er SED spielt ist er auf alle Zeiten unten durch.


    Wenn es ihm gelingen sollte, seine Linkspartei mit der SPD "wiederzuvereinen", dann ist das unser aller Ende. Und nach dem Neubeginn das Ende der SPD.
    Das erfolgreichere Verhalten wäre übrigens gewesen, in der SPD zu bleiben, sich als Finanzminister ENTLASSEN zu lassen und den Querulanten zu spielen. Spätestens seit Sonntag hätte er gewonnen.

    Da bin ich aber skeptisch ob er jetzt " in " der SPD gewonnen hätte, wo die doch gerade ihren Schröder 2.0
    (Steinmeier) in höchste Würden befördert haben. ;)

    Ich möchte hier nurmal einwerfen, daß ich nicht verstehe warum Lafontaine von allen Medien und hier auch,immer nur als Versager dargestellt wird.
    Wurde hier im Forum auch schon mal geposted.
    Er hat Hartz IV und Rente mit 67 jedenfalls nicht mit zu verantworten, woran seine alte Partei jetzt gerade kaputt geht. So gesehen könnte man Schröder und den Puffkönig Hartz viel eher als Versager bezeichnen.
    Lafontaine hat die SPD -Entwicklung wohl gespürt, war ja auch am nächsten dran, und ist wohl was sehr selten vorkommt, seinem Gewissen gefolgt.
    Wenn auch seiner alten und neuen Partei nicht nahestehend, ringt das mir einen gewissen Respekt ab.

    Wundere mich schon wenn hier gestandene Forenteilnehmer sich über die konzertierte Aktion des Verblödungsfernsehens so aufregen.
    Sind ja nur noch 5-6 Wochen bis zur Wahl. (Wahl? )
    Gestern hat der Chef der Bank of England Mervyn King davor gewarnt die Rezession als schon überstanden zu sehen und die neusten Konjunkturdaten aus USA sind auch nicht mehr so euphorisch.
    Würde mich doch sehr wundern wenn sich Deutschland davon so abkoppeln könnte und wie ein Phoenix an allen anderen vorbei ziehen würde [smilie_happy]
    Nein - das hier ist Propaganda, aus einer langen Tradition heraus, Goebbels, DDR...
    0,3 % Wachstum im letzten Quartal bedeuten also die Rezession ist vorbei, jetzt bin ich aber gespannt auf das nächste Quartal !

    Systemcrash - das klingt nach einem sehr plötzlichen Ereignis. Ich vermute und befürchte, daß es aber viel schlimmer kommt: Eine jahrelange, stetige Abwärtsbewegung und eine Politik, die alles hinauszögert und somit letztlich alles verschlimmert. Es wird kein reinigendes Gewitter geben, sondern einen langsamen und schmerzhaften Verfall all dessen, was uns lieb und teuer ist und was unsere Zivilisation ausmacht. Wahrscheinlich ist es sogar unmöglich, sich angemessen auf diese Ereignisse vorzubereiten.


    Den Tiefpunkt der Krise werden wir erst in vielen Jahren erreichen. Nicht, weil das Tempo nachläßt, sondern weil es sehr tief runter gehen wird. Irgendwann wird es auch egal sein, ob man EM, Bonds, Immobilien oder Aktien besitzt - weil jedweder offizieller Handel unterbrochen sein wird. Wer dann etwas braucht, wird es sich mit Gewalt holen. Oft lese ich, daß EM etwas für die Zeit nach der Krise ist. Hoffen wir alle, daß es überhaupt ein "Danach" gibt!


    silver1st

    Nein , so wird das Szenario nicht sein! Und wir sollten alle das obere nicht erhoffen.
    Meine Meinung ist, die Regierenden (wer auch immer) , und alle die von diesem Wirtschaftssystem am meisten profitieren werden das hin bekommen.Sie werden es nicht einfach absaufen lassen. Wenn es die momentanen Figuren nicht schaffen, werden neue die Sache in die Hand nehmen. Hier steht die FDP in den Startlöchern.
    Allgemein wird von einem Deflationsszenario gewarnt. Doch unser Finanzminister Steinbrück meint aufgrund des neusten Konjunkturpakets werden wir in den nächsten Jahren hohe Inflation haben !
    Nichts ist bisher ausgemachte Sache !
    Wie ich in den Geschichtsbüchern gelesen habe, ging es ja nach der Weltwirtschaftskrise 1929 auch weiter. Mal davon abgesehen, daß ein gegenüber den kolonialen Großmächten zu kurz gekommenes Deutschland meinte seinen Teil vom Kuchen haben zu müssen und den 2. Weltkrieg startete.Aufgrund internationaler Verpflechtungen und gegenseitiger Abhängigkeiten ist dergleichen jetzt nicht zu erwarten.
    Also ich glaube nicht, daß ich mit einer Keule bewaffnet ( weil es längst keine Patronen mehr für meine Smith&Wesson gibt)zum Bauern gehen muß um für meine Krügerrand ein halbes Schwein zu bekommen !

    Ich weis nicht ob die o.g. Quellen wirklich seriös sind.
    Sehen wirs doch mal ganz nüchtern, er hat was getrunken und ist viel zu schnell gefahren.
    Denke mal daß ein sportlicher durchtrainierter Mann sehr wohl wirken kann als ob er nüchtern ist, so daß die Aussagen Beteiligter durchaus ok sind, er habe nichts getrunken.
    Wie soll es sonst gelaufen sein? Hat ihm jemand Alk untergejubelt, ihm eine unbemerkte Spritze verpasst oder zum Trinken gezwungen?
    Möglich - aber , korrigiert mich, wenn ich falsch liege, J. Haider hatte doch als Politiker seine beste Zeit hinter sich.
    Der Sinn ist mir nicht ganz klar.
    Möchte betonen, daß ich J.Haider für einen der wenigen Politiker halte, die etwas bewirkt haben auch gerade für den Normalbürger, auch wenn ich mich nicht zu seinem Lager zugehörig bezeichnen würde.
    Die Besten nimmt der Herr gern früh zu sich. Oder heißt es, die die er liebt ?

    Hoffe bin hier nicht ganz falsch - aber Tagesgespräch Börse u. Wirtschaft, passt vielleicht hier rein.


    Trage mich mit dem Gedanken, getreu der Weisheit, das bischen Vermögen vernünftig zu streuen, also auch nicht alles ins gelbe Metall zu stecken, womöglich die niedrigen Kurse zu nutzen um in einen Aktienfond einzusteigen.
    Habe den Dachfond SAUREN Global Growth im Auge, ein in dem Bereich auf den ersten Plätzen liegenden Fond, den ich schon mal hatte und glücklicherweise noch vor der ganzen Krise vor einem Jahr verkauft hatte.
    Als Alternative käme ein Future Fond Hedgefond-Zertifikat in Frage, von Apano Dortmund herausgegeben, wovon ich bereits 2 habe, die ca. 9-10 % im Jahr bringen.An sich eine gute Sache, von Man Investments in London gemanagt, die wohl beste Hedgefondadresse.
    Was mich daran stört ist, das es unter die Abgeltungssteuer fällt und ja... natürlich wo ein Emittent ist, ist auch ein Emittentenrisiko.
    In dem Falle wäre es die Hypovereinsbank. N un hat ja Angie die deutschen Banken gerettet, aber Zweifel bleiben.
    Der Dachfond hat natürlich den Nachteil, daß man damit nur auf der long-seite ist. Was die Konjunktur anbetrifft stehen uns ja wohl schlechte Zeiten bevor. Friedhelm Busch heute" Wir haben die tiefsten Kurse noch nicht gesehen".
    Also schwierig wenn man beherzigen will, was immer gepredigt wird, gut zu streuen. ?)