Von einer vk Freundin, sie stammt wohl aus der Ukraine.
Ein Post zum Jahrestag des Odessa Massakers.
2. Mai 2014, der Tag an dem die Ukraine starb
"Wadim Papura, geboren am 24. Juli 1996, bestialisch ermordet und qualvoll gestorben am 2. Mai 2014. Wadim, Wadjuschka.
Ein Tag, an dem ich die Ecke des Kopfkissens in den Mund stopfe, um nicht zu schreien.
Der erste Geburtstag ohne Wadim, als er nicht 18 geworden ist, war für
seine Mama besonders grausam, ihr Kind zu verlieren, wissend, dass er,
halbverbrannt, die Schmerzen der Schläge noch spürte und das grunzende
Lachen, begleitet von "Heil, Ukraine! Den Helden heil", als letztes
hörte, bevor er starb. 48 Menschen wurden von Sadisten ermordet, bei
lebendigem Leib verbrannt; die, die vom Gewerkschaftshaus auf den
Asphalt sprangen, um sich vor dem Feuer zu retten, wurden von den Bestien zu Tode geprügelt.
Der auf dem Maidan zu Tode gequälte Berkut, ganz jung,
ohne Augen; dann die Saporoshjer, dann die ersten Toten im Donbass, dann
Odessa, dann Mariupol, dann Lugansk... Und die toten Kinder, diese
durch den Beschuss zerfetzten Körper der Kinder.
Und im Wertewesten -
Schweigen darüber. Im Wertewesten feierte man die "Revolution der
Würde", einen Putsch, der viele Menschenleben forderte. So viele
wunderbare mutige Menschen wurden ermordet, Menschen mit schönen ruhigen
Gesichtern, warmen beseelten Augen, Menschen mit dem inneren Segelmast,
bereit den Sturm zu überstehen.
Ich kann die Ukro-Fahne nicht ertragen: Verrat, Mord und Sadismus ist meine Assoziation damit.
Heute wie jedes Jahr am 2. Mai, feiert man das Massaker mit Reimen:
"Gut gebräunte, gut gegarte russische Schaschliks", mit blau-gelben Flaggen
über den Schultern.
Und ich kann diese wertewestlichen Gutmenschen,
diese ganzen Zeichensetzer und Haltungszeiger nicht ernst nehmen. Ich
verachte sie."