Die Frage ist wohl, ist die BRD-Regierung entstanden als Besatzerkonstrukt mit Grundgesetz aber ohne per Volksabstimmung verabschiedete Verfassung souverän genug, um Gebiete abtreten zu dürfen oder nicht?
Handelt die Regierung der BRD im Interesse des deutschen Volkes oder werden (wie in einer Kolonie) die Interessen der Alliierten wahrgenommen?
Ich gehe davon aus, das nicht im Interesse des deutschen Volkes und auch nicht im Interesse des Volkes von Eupen und Malmedy gehandelt wurde. Wäre es so gewesen, hätte man das Volk in einer geheimen Abstimmung entscheiden lassen. Das ist jedoch nicht geschehen.
Nur einmal wurde in Eupen und Malmedy eine Volksabstimmung abgehalten. 1925 nach dem 1. Weltkrieg nach der Abtrennung vom Reich.
Diese Abstimmung jedoch war jedoch nicht geheim. Weiter waren diejenigen welche gegen die Abtrennung vom Reich waren Repressalien ausgesetzt.
Zitat
Das Gebiet gehörte bis ins 12. Jahrhundert zum Herzogtum Limburg, fiel nach der Schlacht von Worringen an Brabant. Im 15. Jahrhundert fiel es durch Heirat an die Herzöge von Burgund, dann an die spanischen und 1713, nach dem Frieden von Utrecht, an die österreichischen Habsburger. Von 1794 bis 1815 gehörte es zum französischen Département Ourthe.
Nach dem Wiener Kongress 1815 gehörte es zum Königreich Preußen, und Deutsch wurde zur Amtssprache. Im Zuge der Reichsgründung 1871 wurde das Gebiet als Teil Preußens auch Teil des Deutschen Kaiserreichs. Nach dem Friedensvertrag von Versailles wurden die Kreise Eupen-Malmedy 1920 als Ostkantone an Belgien abgetreten und bis 1925 durch den General Herman Baltia kommissarisch verwaltet.
Dann wurde in Eupen und Malmedy eine Volksabstimmung durchgeführt, in der es um die Frage ging, ob die Region permanent von Deutschland abgetrennt werden und zu Belgien gehören sollte.
Allerdings war diese Abstimmung nicht wie vertraglich bestimmt geheim, vielmehr wurden Name und Anschrift jedes Wählers erhoben. Da die ersten Protestierer unter großen Druck kamen (Ausweisung, Ausschluss vom Geldumtausch und bei der Verteilung von Lebensmittelkarten, Entlassung u. a.), wagten nur 271 der 33.726 Wahlberechtigten ihre Eintragung. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis der Abstimmung massiv durch die Furcht vor Ausweisung oder anderen Repressalien seitens der Baltia-Verwaltung beeinflusst wurde.
Nach einer fünfjährigen Übergangszeit unter der Regierung des königlichen Hochkommissars General Herman Baltia wurde das Gebiet um Eupen, Malmedy, St. Vith und Neutral-Moresnet (Kelmis) 1925 in den belgischen Staatsverband eingegliedert. Während der Zeit von 1918 bis 1925 unterlagen die ostbelgischen Medien der Zensur.
Zu dieser Zeit entstanden pro-deutsche politische Organisationen wie die Heimattreue Front oder die Christliche Volkspartei.
Ab 1925 bis Ende der 1920er Jahre liefen Verhandlungen zwischen Belgien und der Regierung der Weimarer Republik, das Gebiet an Deutschland gegen eine Entschädigungssumme von 300 Millionen Goldfranken zurückzuverkaufen. Dies scheiterte hauptsächlich am Widerstand der französischen Regierung, während die anderen Unterzeichnermächte des Versailler Vertrages ihre Zustimmung auf diplomatischem Wege kundgetan hatten. Die Gespräche wurden daraufhin abgebrochen.
Nach dem deutschen Überfall auf Belgien wurde das Gebiet am 18. Mai 1940 annektiert. Rund 8.800 Männer aus den Ostkantonen kämpften während des Zweiten Weltkrieges in der Wehrmacht. Im September 1944 erkämpften sich die amerikanischen Truppen den Weg nach Deutschland; nach dem Krieg wurde das Gebiet wieder dem belgischen Staat zugeordnet. 1945 folgte eine offizielle Entnazifizierung, die zur Aberkennung der Bürgerrechte und anderen Sanktionen führen konnte.
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http://de.wikipedia.org/wiki/D…ige_Gemeinschaft_Belgiens
Paragraphen kann man auslegen und man kann sie verbiegen oder gewichten. Im Zweifel kann Papier sehr geduldig sein.
Wer die Macht hat, hat das Recht!