Indium kauft man per kg, als Granulat, bei einem vernuenftigen Chemie-Handel, der das hat und nicht zu hohe GewinnSpanne will (z.T. schlimmer als Apotheken). Habe selbst mal Kristalle aus IndiumVerbindungen gezuechtet, fuer Solarzellen. Damals (spaete 90er) war der Preis schon ordentlich angestiegen.
Verkaufen koennte man das Indium dann auch wieder, an SolarZellen-Forscher, oder HerstellungsFirmen, falls es welche gibt ... .
Auch in der Elektronik gibt's e. paar wenige Anwendungen .... ; .
Ob der Preis aber noch weiter steigt ??? Die SolarZellen-HauptAnwendung beruhte u. auf e. sog "race condition", quasi ein Wettlauf mit den anderen Technologien: Die anderen SolarzellenTechnologien kamen nicht aus dem Knick, und wenn die CuInS2-DuennschichtZellen marktreif geworden waeren, haette sich eine entsprechende Industrie evtl. gut entwickeln koennen. Aber die Konkurrenz war schneller, Pech fuer Indium, erstmal: Die anderen produzieren laengst, und GeldGeber haben sich auch anders orientiert.
Ausser der neuen LagerStaette im ErzGebirge gibt es vielleicht noch andere solche LagerStaetten: Im ErzGebirge wurde nur einmal genauer hingeschaut ... wahrscheinlich aus Mangel an besseren Themen fuer Doktor- und DiplomArbeiten. Jetzt ist man dort vielleicht auch schon auf ErfolgsKurs, und probiert, sich ExplorationsProjekte ueberall auf der Welt zu beschaffen (oder zumindest VortragsEngagements auf allen wichtigen Tagungen), und schon wird die Idee der IndiumExploration zum SelbstLaeufer: Waere kein Wunder, wenn mittelfristig noch weitere (und groessere) Vorkommen gefunden werden.
Ausserdem ist schon seit einigen Jahren bekannt, dass sog. "black smoker", HydrothermalQuellen am MeeresBoden (ueberall auf der Welt), auf Indium abbauwuerdig sind . Das ist evtl. eine weitere Quelle ...