Beiträge von O. Jemineh

    Kapitalismus ist eine vom Menschen gemachtes Diktat, indem man dem Geld zum Aufbewahrungsmittel fuer Werte macht und es gegen Zins verleiht. Geld ist ein kuenstlich geschaffenes Monopol eines Privat-Kartells und Zins lediglich staatlich legalisiertes Parasitentum.


    Wo steht, dass Kapitalismus eine Notenbank erfordert?
    Wo steht, dass man im Kapitalismus Kredite nehmen muss?


    Kapitalismus geht auch ganz gut ohne Banken, und ohne Kredite auch.


    € ist ein nur mit Gewalt gedecktes Monopolzahlungsmittel, Kaurimuscheln nicht. Kaurimuscheln sind Geld.


    Gesells "Geld" ist ganz sicher kein Geld, das ein Mensch freiwillig FÜR EINE LEISTUNG annimmt. Damit ist das kaum Marktwirtschaft.
    Um ehrlich zu sein, das wollen die Leute doch nur geschenkt haben. Aber niemand wird es annehmen wollen, wenn er nicht dazu gezwungen wird, und echtes Geld nicht verboten ist.

    Für mich klingt so ein Spruch auch nach psychologischer Vorbereitung der Untertanen, dass das ja eigentlich gar keine Enteignungen sind wenn man ihren Mituntertanen später mal die kurzfristig wertlosen Grundstücke abknöpft.. (Am besten mit einer staatlichen BadImmobiliengesellschaft unter Umgehung der öffentlichen Zwangsversteigerung)
    Böser Fall von Neusprech, Marktwert als Maßstab für Eigentum einzuführen.


    Dass es im vorliegenden Fall nur die großzügige Schuldenübernahme durch den Steuerzahler verschleiern soll ist schon klar.


    Mich stört der Spruch aber noch viel tiefgreifender. Die 68er-Umgestaltung dieses Landes fand immer zuerst über die Sprache statt. Wem die Worte fehlen, der kann über die entsprechenden Sachverhalte nicht mehr nachdenken. Die brachiale Durchsetzung der PC hat schon auch einen Sinn und ist nicht Selbstzweck.

    Sogar strikt ökonomisch ist das Schwachsinn was das Handelsblatt da schreibt. Ist das heutzutage Ökonomie, dass nur der sofortige Liquidationserlös noch als Wert zählt? Dann wundert mich nichts mehr...
    Juristisch und vom gesunden Menschenverstand her eh völlig unhaltbar.
    Und linguistisch erst...
    Enteignen kann man Eigentum, Werte kann man entwerten.

    Und ich bin halt für Entscheidungsfreiheit. Wir sind ja schließlich alle erwachsen.
    Man ist kein Spinner, weil man Erwachsene selbst entscheiden lassen will ob sie sich ein Werkzeug kaufen oder nicht. Egal ob sie einen konkreten Bedarf nachweisen können.
    (Sonst will ich bitteschön ein Kettensägen- und Beilverbot für jeden der keinen Wald hat.)

    Na denn: Bewaffne dich und fühle dich frei - wenn das alles ist, was du brauchst, um dich als freier Mann zu fühlen ...


    Ich bin auch ohne Waffe jetzt schon frei, keine Sorge. Das soll nur so bleiben. Noch hat ja nicht nur einer das einzige Schwert, aber es werden immer weniger Schwerter. Ich finde das gefährlich.


    Zitat


    btw: Wer bedroht dich eigentlich (körperlich/mit Waffengewalt) und zwingt dich, der Arbeit nachzugehen, der du nachgehst? Aber wenn du ne Knarre hast, kannst du es ja allen zeigen und kannst machen, was du willst


    Ich gehe keiner Arbeit nach. Jedenfalls nicht im Sinne von Anlage N. Aber ich pflüge, von Tag zu Tag mehr.
    Glaubst du man sollte sich erst bewaffnen wenn die konkrete Bedrohungslage eintritt? Mir erscheint das reichlich spät, weil dann kaum mehr machbar. Wozu brauchen Staaten eigentlich Armeen, von wem fühlen sich die bedroht? Sollten die nicht erst Armeen aufstellen wenn der Angreifer die Grenze überschreitet?


    Wohin ich das Metall beschleunige ist völlig offen. Man kann das Metall auch auf einen Gegenstand beschleunigen. Man wird das natürlich eher zur Einübung der Handhabung tun.
    Eine Waffe ist keine Vorrichtung, sondern ein Werkzeug, darauf lege ich wert.

    Eine Pistole ist ein Werkzeug zur Beschleunigung von Metall.


    und womit verdient der freie Mann (Frauen sind eh außenvor) sein Geld?


    Womit er es für richtig hält. Wenn er WILL kann er auch pflügen.
    Der Unfreie MUSS pflügen, weil ihm einer mit Schwert das sagt.
    Irgendwer hat immer ein Schwert. Also besser alle.
    Denn wenn nur einer ein Schwert hat, pflügen früher oder später alle für den, statt für sich.


    Die allgemein verbreitete Angst vor Freiheit (und freien Mitbürgern) in Deutschland geht damit einher, dass es hier nie viele freie bewaffnete Bauern gab.


    Übrigens brauchts daher auch die scharfen Waffen der freien Rede und der freien Feder, und nicht das stumpfe Zahnstocherchen einer "Meinungsfreiheit", die in gute und schlechte, geschmackvolle und geschmacklose, korrekte und unkorrekte Meinungen unterteilt. Die Feder ist nämlich noch mächtiger als das Schwert und auch nur eine Waffe.


    Waffenrecht statt Waffenunrecht! Rein aus Prinzip.



    gruenundblau: die Frage ist nur obs immer der selbe Dollar war...die Mark gabs auch viele Generationen lang...

    Hier im Forum treiben sich immer mehr Spinner rum. Ist ja unglaublich! :wall:


    Berichtige: für arme, aber vollkommen unbescholtene Bürger nicht möglich.
    Wer das Kleingeld fürs Jagen oder Sportschießen (das ist bei Großkaliberwaffen nicht billig) hat, kein Problem. Eine passende Waffe für die Selbstverteidigung und die Berechtigung diese zu führen geht nichtmal dann, da muss man schon politisch tätig sein oder gewissen Minderheiten prominent angehören.


    Der freie Mann trägt Schwert, der Knecht hat ne Pflugschar. Spinner sind die, die dem Staat neben dem Gesinnungs- und Gewaltmonopol auch noch freiwillig das Waffenmonopol einräumen.

    Aktuelles Gebot: 626,00 EUR


    ...wird schon.
    Mundpropaganda ist alles, und je mehr ebay allen Kunden den Arsch ins Gesicht hält umso schneller kommen die anderen auf einen grünen Zweig. Ich vertrau da ganz der Evolution.
    Für mich kommt ebay nicht mehr in Frage.

    Klar, Aral ist immer teurer als Shell, und Shell immer teurer als Igors freie Tanke. Das ist Markenpolitik. Aber die Aral neben Igors Tanke im Industriegebiet ist vermutlich ein klein wenig billiger als die Aral an der Autobahnauffahrt...

    Doch, sehr.
    Es wird noch öfter babylonische Türme geben, das ist eine Geisteshaltung. Sie endet immer gleich.


    Ein Materialist wird nie verstehen, daß Goethe schreiben konnte: Was nütze es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, wenn doch seine Seele Schaden nähme?


    Falls er das geschrieben hat - was ich nicht ausschließen will - so hatte er es jedenfalls aus dem Matthäusevangelium. Mt 16,26