Beiträge von O. Jemineh

    Brauchstn Kopf net vord Wand haun, drückst dich gscheiter deutlicher aus, na wissma ob ma net wissn was du moinst, dassd woisst.


    Für mich ist "Golddeckung" nicht wesentlich verschieden von FIAT, solange nicht jeder jederzeit sämtliches Papier in Gold wandeln kann. aka Schaun obs da is. (Das ist ja heutzutage schon mit Papiergeld schwierig, dass man sich einfach mal alles auszahlen lässt, nur um zu schauen obs noch da ist.)


    Der Goldstandard war 1932 dahin, es wurde nur erst 1971 zugegeben.


    Und damit wäre dann für mich auch geklärt, auf wessen Kappe der Große Geldkrieg, Teil 1 und 2 gehen.

    Ich halte es für fragwürdig, die Zeit von 1932-1971 als "Goldstandardzeit" zu rechnen. Ist es für den Goldstandard nicht wesentlich, dass das Papiergeld eben nicht nur laut Gesetz durch angeblich vorhandenes Gold gedeckt ist, sondern dass man es auch tatsächlich eintauschen kann? Und das konnte man schon 1932 in den USA nicht mehr.


    Und die USA sind wohl der wesentliche Faktor, wenn man da schon einen Zusammenhang sehen will.


    (Im übrigen waren andere Kriege auch nicht weniger grausam, die Weltkriege waren eher "demographisch begünstigt". Im 30-jährigen Krieg starben 2/3 der Bevölkerung des Reichs.)

    Das Klassenwahlrecht ist nicht unbedingt Unrecht. Wenn jemand keine Steuern bezahlt, warum soll er mitbestimmen was man mit den Steuern macht? Und, wenn jemand keine Steuern bezahlt, dann hat er nix, verdient er nix, und das ist in einem gewissen Alter unnormal. Und wieso sollten Menschen die schon privat ihr Leben lang nix zustande kriegen andere regieren?
    Im übrigen behaupte ich, viele würden gerne aufs Wahlrecht verzichten, wenn sie dafür steuerfrei sind. Ich zum Beispiel. Nicht, dass ich für immer aufs Wahlrecht verzichten will, aber ich würde mir gerne erstmal eine Familie und ein paar Ersparnisse leisten. Was bringt das Wahlrecht überhaupt, wenn von Demokratie kaum die Rede sein kann...


    Ich wär für Entscheidungsfreiheit, ob man Wählen und Steuern bezahlen will. Dann kann jeder selbst wissen ob er sich das leistet. Und 90% Nichtwähler würden wirklich disziplinierend wirken.

    als DE den Krieg zuvor verloren hatte und der Goldstandard gebrochen wurde, wurden die Kriegsschulden weginflationiert


    Das stimmt nur teilweise. Die inländischen natürlich, die Kriegsanleihen waren wertlos, obwohl ursprünglich in Goldmark ausgedrückt. Die ausländischen Kriegsschulden aka "Reparationen" mussten in Gold bezahlt werden und waren unermeßlich und sehr vorhanden.


    Der angebliche Aufschwung der "goldenen" 20er Jahre kam noch wesentlich weniger beim Normalbürger an als der heutige. Ja, da gabs Leute die sich ein goldenes Näschen verdient haben, die haben den Begriff geprägt. Aber die meisten Leute waren froh wenn sie genug zu essen hatten. Die ganzen Zwanziger waren kein bisschen golden. 29 gab dann nur vielen den Rest, die bis dahin durchgehalten hatten.

    Ich bin gerade ausgewandert. So gehts auch. Das werden noch viele, solange die Grenze offen bleibt.


    Mir widerstrebt nur, dass eben das NOCH absehbar ist, dass man inzwischen aus diesem Land fliehen muss weil denen ein bissl Solidarität nicht genügt sondern sie es eben pervertieren müssen, und ich sehe mit Schrecken, dass noch lange nicht Schluß ist. Ich möcht nicht wie es den Russen damals passiert ist, dass erst meine Enkel wieder heimkönnen, ich mag meine Heimat. Und ja, ich mag auch mein Volk.
    Und ich hatte schon immer ein Faible für Wahrheit und Gerechtigkeit...


    Und nu meinetwegen wieder langweilige Aktien, die eh nicht jeden betreffen... :)


    Die gesetzliche Mindestrente für alle und jeden wird kommen. 35% des Einkommens, 5% des Vermögens, Auszahlung dann 0,1 Unzen/Monat. Super.
    Wenn Solidargemeinschaft bedeutet, dass die einen die Selbstverwirklichung der anderen bezahlen, dann ist Solidargemeinschaft Mist.

    Übrigens ist es einfacher, alleine verdienend (ohne Kinder) eine Rücklage zu bilden und dann noch im Alter ein dicken Max zu machen als Kinder zu groß zuziehen, was ja Kosten sowohl durch die Versorgung+Erziehung als auch Einkommenseinbußen wegen geringerer Verfügbarkeit bedingt. Insofern wäre eine Zwangsrücklage für Kinderlose ja auch eine Option. Oder einfach höhere Beitragssätze. Oder andersherum echtes Kindergeld statt der Lüge von heute. Mein Favorit ist Familiensplitting.


    Ja natürlich ist es einfacher. Eltern bezahlen ja Kinder Nichteltern nicht. (Mein Gott, ich mag gar nicht daran denken was ich meine Eltern gekostet habe. Ein Reihenhaus locker.) Dennoch tuns viele nicht. Sicher gibt es da viele löbliche Ausnahmen, diese möchte ich auch ausdrücklich nicht als Egoisten bezeichnen. Keine Kinder zu haben muss jedermanns höchstpersönliche Entscheidung sein, und Strafe dafür ist nicht einzusehen. Wers tut, dem gönn ich den dicken Max. Hoffentlich geht sein Zeitplan auf und er wird nicht älter als geplant.
    Gerade Eltern schaffen aber viel häufiger Ersparnisse um ihre Kinder abzusichern. (Diese zockt man dann wieder per Erbschafts- und wenns nach den sozialsten geht Vermögenssteuer wieder ab.)
    Und Renten werden grundsätzlich nur von den Kindern derer bezahlt, die sich vorher das Aufziehen der Kinder vom Munde abgespart haben. Die Kinder der Kinderlosen zahlen keine Renten.
    Warum sollen Eltern überhaupt Rentenbeiträge bezahlen, es sind ja ausschließlich ihre Kinder die später Rentenbeiträge bezahlen.


    Kindergeld ist nur eine weitere Form der Umverteilung, die Eltern mitbezahlen müssen die schon ihre eigenen Kinder bezahlen.


    Mein Favorit ist die Freiwilligkeit der Teilnahme am Rentensystem. Das kommt meinem Menschenbild am nächsten, in dem Menschen zu möglichst wenig gezwungen werden sollten. Wer es gut findet kann ja dann mitmachen, die anderen müssen sparen oder haben Kinder. Das ist sogar ein Zwei-Säulen-Modell. 8)
    Auch Kinderlose sollen zu nichts gezwungen werden. Aber es geht nicht an, dass sie rein auf Kosten der anderen leben.

    Der selbe Staat, der sich von mir völkischen Familiensinn und frohe Zahlungsbereitschaft wünscht - Claudia Roth steht hier natürlich nur als Symbol für viele schmarotzende Nutznießer - derselbe Staat gibt Unsummen aus um Menschen zu diffamieren die den Staat als familiäre Solidargemeinschaft empfinden und daher nicht Hinz und Kunz in ihre Familie aufnehmen wollen, quasi jedem ein Recht auf Aufnahme einräumen wollen.


    Ich denke nicht, dass die Versorgung verantwortungsloser und egoistischer Menschen, die weder Kinder noch Ersparnisse zu haben gewillt waren, ein Grundrecht ist.


    Natürlich ist "das gibts" eine Folge falscher Politik. Aber die umlagenfinanzierte Rente ist einer der Hauptverursacher.


    (Damit keine Missverständnisse entstehen, ich bin für offene Grenzen. Und deshalb gegen jede Form von Zwangssozialstaat. Ich krieg nur auch mit wie man geradezu kampagnenmäßig bürgerliche Existenzen vernichtet wenn jemand in einer öffentlichen Diskussion das Wort Volk in den Mund nimmt.)

    Zur Umlage finanzierten Rente gibt es keine brauchbare Alternative. Sie ist ja im Grunde nichts anderes als familiäre Maßnahmen auf Staatsumfang aufgeblasen. Sie sollte allerdings nur zur Grundsicherung dienen.
    Das Problem ist mehr der Umgang mit den Kindern, die Zukunftssicherheit... Der Wunsch auf Versorgung im Alter ist keine Gier.


    Wie wärs mit der freiwilligen umlagefinanzierten Rente?
    Ist es Recht, Staat und Familie gleichzusetzen?
    Der Wunsch auf Versorgung im Alter durch die Kinder anderer ist in vielen Fällen sehr wohl Gier. Vor allem wenn man sich selbst bewusst für Selbstverwirklichung und gegen Nachwuchs entschieden hat. Das gibts.


    Übrigens werden ja die eigenen Kinder, wenn zum Beispiel die Rente zu niedrig ist zusätzlich per Unterhaltspflicht herangezogen. Eine Unterhaltspflicht für die eigenen Eltern, so wie sie auch Eltern gegenüber den Kindern abverlangt wird wäre vielleicht gerechtfertigt. Aber Claudia Roth die Rente zahlen, und dann meiner Mutter den Unterhalt weil Claudia Roth meiner Mutter Rentenbeiträge verprasst hat? - Nö.


    Natürlich gibt es eine Alternative. Eigenverantwortliche Sparsamkeit und Familiensinn.

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    Er beantwortet dann noch, dass das HK vorhanden aber wegen Ebay kaschiert ist, und dass das Ding 220 g wiegt aber die Abmaße eines echten 1kg-Barren hat.

    Ich weiß wenigstens warum und vor wem ich knie.
    Ich dachte du wolltest mir meinen Glauben lassen?
    Du brauchst das Gequatsche ja nicht zu vertiefen. Ein Geheimnis werde ich aus meinen Ansichten nicht machen, das brauchst du ja auch nicht.

    Mir wurde vor einigen Wochen die sofortige Eröffnung eines Sparbuchs verweigert, weil das das 4 Augen Prinzip gelte (Höh? Sparbuch eröffnen? ) und die Dame allein sei und ohne Termin grundsätzlich keiner sonst da. Woche darauf gings ohne Termin alleine.
    Letzte Woche lös ich bei derselben Bank ein Girokonto auf, das konnt die Kollegin alleine. Hat sich aber trotz mehrmaligem Protest geweigert, in das Feld "Grund", in das aber unbedingt etwas eingetragen werden muss, "wegen Kontoführungsgebühren" einzutragen. Mir wurde dann noch mitgeteilt, dass heute Kontoführung viel teurer sei als früher wegen der vielen Computer, die täten mehr kosten als die vielen Angestellten früher.


    Jaja, Hausbank, Vertrauen und so. :)

    hm, mir deucht, ich hab bald keine Konten mehr... Konto durchgehend schwarze Null, über jede Gebührenerfindung beschwer ich mich schon aus Prinzip...