Was auch so ne Schweinerei ist, jedenfalls in moralischer Hinsicht, ist, dass die Kredite weit unter Nominalwert verkaufen dürfen, und der Schuldner darauf kein Vorkaufsrecht hat.
Beiträge von O. Jemineh
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Währungsreform war 1948, der Kurs Reichsmark/? ist also nicht nötig.
Ja, war mir nimmer so sicher wann genau, 48 oder 49, darauf kommts auch nicht an, daher nahm ich die 50. Der Punkt ist jedenfalls der, wer sein Geld brav arbeiten ließ (dem Führer lieh und so...) stand 1950 mit NULL da. Es sei denn, er hat Hindenburger gehortet, statt investiert...2000DM für ein Haus? Hast Du Quellen dafür? Was für ein Haus soll das gewesen sein?
Ja keine Villa in Grünwald. EFH im Dorf, damaliger Wohnstandard. Quelle: Großvater. Verzeihung, ich beziehe mich auf Kleinsparer und rede daher in deren Kategorien.Und ob man nun 1948-50 leicht oder nicht leicht für 100DM Aktien kaufen konnte, ist nicht der entscheidende Punkt. Wenn man es getan hätte wäre man reich gewesen, sicherlich reicher, als wenn man es in Gold gesteckt hätte.
Das ist sehr wohl entscheidend, denn man konnte rein praktisch in dieser Größenordnung keine Aktien kaufen. In 50 Jahren werden unsere Enkel sicher genau wissen, worin man heute statt Gold anlegen könnte und viel reicher dabei würde. Die Frage ist nur, ob dann heute 2000€ für so ne Anlage reichen, und ob die überhaupt in solcher Größenordnung für unsereins heute erwerbbar ist. Unsere Enkel wirds nicht interessieren, die rechnens halt nachträglich aus, dass wirs hätten tun sollen.Solange Wirtschaftskreisläufe funktionieren, ist es effektiver, Kapital in dem Wirtschaftskreislauf arbeiten zu lassen,
Joa, solange sie funktionieren. Bezweifelt ja keiner. Ein Drittel Ware.
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Mit 1000Euro darin 1948
Hm...wie ist denn der Kurs Reichsmark/€ etwa...?
Also 1950 bekam man für 2000 DM ein Haus, und kein schäbiges...wieviel Gold man bekam, und wieviele Aktien weiß ich nicht. Indexzertifikate jedenfalls nicht, und Kleinsparer war man auch nicht mehr unbedingt, wenn man damals 2000 DM bar hatte... mit 100 DM konnte man aber schlecht auf die Bank laufen und Aktien kaufen...
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Jaja, versteh ich schon, find ich auch nicht ganz falsch. (Ich red doch nie von ALLES IN GOLD)
Ich verstehe nur dieses Denken nicht, wieso man bis 65 spart, und dann nicht mehr. Ich weiß doch nicht, ob ich morgen tot umfall. Oder fit bleib und 120 werd. Und wieso alles verlebt sein muss, bis man stirbt. Man sollte sein Handeln nicht vom Lebensalter abhängig machen.
Klar will ich mit 90 noch Gold anhäufen. Wieso mit 90 Goldkaufen? Weil der Preis im Keller ist...nicht weil ich 90 bin.
Wieso verschenkt man dann Geld? Man kriegt doch Gold dafür?
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wie du willst dann noch weiter gold kaufen mit 60/70, wenn du sagen wir mal 200.000 euro in gold angelegt hast und es nur noch 50.000 wert ist?
Soll ich stattdessen verkaufen? Nö, also.das manche so verbohrt sind, ich rede davon wenn man kurz vor der rente steht, dann willst doch ned noch zu deinem verlust nochmal in gold investieren? das bringt doch in dem alter dann eh nix mehr, da würd ich meine rente lieber aufs konto legen... da weiß ich dann wenigstens was ich habe, bin den goldschwankungen ned ausgesetzt und bekomme noch 5% zinsen...
Wieso denn Verlust? Ich verlier doch nichts, wenn ich mir was kaufe.
Was hab ich davon, wenn ich es aufs Konto lege? Und wieso Alter Mann, ich hab nicht vor nur 71 zu werden...
ist nix dran auszusetzen, davon war ja auch garnicht die rede, aber du sparst ja nicht dein leben lang um alles deinen kindern zugeben oder? du willst ja auch noch was für dich, und wenn der goldpreis da halt im keller ist, siehts halt schlecht aus, oder willst mit 60 noch aufs geld achten müssen?
Wenn ich mit 40 sterbe, habe ich auch für meine Erben gespart. Wo ist der Unterschied?Ich will auch mit 90 noch aufs Geld achten. Es Müssen will ich auch mit 30 nicht.
Und man wäre doch schön blöd, wenn man eine gute Gelegenheit, den Schatzzzzz umzusetzen verstreichen lässt, weil man erst 55 ist...
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Wenn der Goldpreis etliche Jahre irgendwo ganz unten rumdümpelt, dann hab ich das verkaufen gar nicht nötig, weil es dann scheinbar wertstabiles Geld oder gar Deflation gibt. Dann ist die Rente sischa usw. Im Normalfall müsste dann im Gegenteil noch was zum Goldkaufen überbleiben, auch als Rentner.
Von ganz ohne Papiergeld spricht ja keiner. Aber gerade bei Kleinsparern darfs ruhig mehr als 10% sein, mein ich. Weil der durchschnittliche Kleinsparer, egal wie er "investiert" die Inflation kaum schlagen kann.
Kann aber auch ganz dumm laufen, du hast ganz konservativ in Staatsanleihen, Sparbuch und gesetzliche Rente investiert, dann kommt ne Währungsreform und du bist 60... dann hast wirklich ein Problem, dagegen ist ein niedriger Goldpreis gar nix.
Übrigens, was ist eigentlich so schlimm dran, wenn man seinen Kindern was hinterlässt (weils zb grade nicht lohnt den Schatzzzz zu verflüssigen...) ? Solange sie so erzogen sind, dass sie auch den Enkeln wiederum was hinterlassen...?
Ich persönlich könnte mir gar nichts schöneres vorstellen, als dass der Goldpreis in den Keller fällt und dort die nächsten 5-10 Jahre bleibt. Dann mach ich Großeinkauf, und es kehren ruhige sichere Zeiten ein.
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Auch der Italienische Investor nach dem 2. Weltkrieg wird wohl mehr erwirtschaftet haben durch aktives Investment als durch Zurücklegen von Gold.
OK, der italienische Großinvestor. Und der italienische Kleinsparer? Der war sämtliche Ersparnisse los.Wer 1980 sein gesamtes Vermögen in Gold gesteckt hat, muss verdammt alt werden, um je die Inflationsrate wieder ausgleichen zu können! Das wäre ein echter Griff ins Klo für einen damals 60-jährigen gewesen, der damit sein erarbeitetes sichern wollte.
Naja, wenn er 1980 sechzig war, dann hätte er wohl eher rechtzeitig zum Peak mit dem verflüssigen angefangen..und in den 30-40 Jahren vorher eingekauft, und nicht alles 1980.
Aktien vermehren sich im Depot übrigens auch nicht. Sie werden höchstens mehr wert...
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und was ist wenn der goldpreis mal im keller ist und für etliche jahre auf dem niedrigen niveau bleibt?
Dann kann man etliche Jahre einkaufen und seine Vorräte vervielfachen. Toll.
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definier bitte Horrornachrichten?
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Das macht aber durchaus Sinn, wenn der neue Schuldner weitaus kreditwürdiger ist, als der alte.
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(3) Niemand ist verpflichtet, Euro-Münzen und deutsche Euro-Gedenkmünzen anzunehmen oder umzutauschen, die durchlöchert, verfälscht oder anders als durch den gewöhnlichen Umlauf verändert sind.
Bei einem Schein reichen interessanterweise 51% des Materials. Ich find das aufschlussreich.

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Der Blick in den Rückspiegel, also auf 29`bringt im Hinblick auf das was kommt glaub ich nichts.
Interessant wärs trotzdem, was die Erfolgreichsten so gemacht haben. Inwiefern man das dann auf heute übertragen kann, muss man sich aber natürlich selbst überlegen. -
Meines Wissens sind unsere osteuropäischen Nachbarn z. Zt. nicht so gut auf uns zu sprechen, weil wir die Mülllaster über die Grenze fahren und das Zeug dann im Wald abladen.
So sagt zumindest die regionale Propaganda.Is das das Zeug, das wir aus Neapel holen?

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Funzt nur beides gemeinsam. Immer weiter die Einnahmen erhöhen statt sparen, das ist die Methode Fiskus. Die geht nur mit Gewalt.
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Das Burnout hatte ich schon mit 25.
...del
Aber ja, vieles wofür die Mitmenschen das Geld rauswerfen macht keine Freude. Das spart man sich besser.
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Stimmt zwar alles, aber vergiss über die Sparsamkeit nicht die Freude.
Man kann Freude an der Sparsamkeit haben, auch am Arbeiten, usw. Aber das darf nicht in schieren Geiz ausarten, der dir die Freude am Leben nimmt. Das rächt sich, das macht krank und antriebslos, kostet auf lange Sicht mehr.
Meine Cafebesuche will ich nicht missen, ich muss unter Menschen und in die Sonne. Spazierenfahren brauch ich, sonst fühl ich mich eingesperrt.
Aber wenn du 30 schaffst, dann schaffst du auch 60, das ist sicher.
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Ihr könnt doch die Zeit im 1.Weltkrieg nicht mit heute vergleichen.Was nützt der Ehefrau die Goldkette wenn der Mann oder die eigenen Kinder an der Front hunger leiden und das Materiall ausgeht um ihr Leben zu verteidigen?Ich kann vergleichen was mir Spaß macht.
Dem hungerleidenden Ehemann an der Front nützte jedenfalls sicherlich, wenn seine Kinder dank des Goldkettchens im Winter '18/19 dann nicht verhungerten. Egal ob er überhaupt heimkam.
Ich weiß schon, dass die Leute wirklich überzeugt waren das Richtige zu tun. In gewisser Weise taten sie das auch. So wie halt irgendwelche Buttontauscher sicher keine schlechten Menschen sind. Nur recht naiv.
Worums mir aber eigentlich ging: Diese Tauschaktion war ok, kann man der damaligen Regierung nicht zum Vorwurf machen. Wer mitmachte, der machte freiwillig mit. Roosevelts Vorgehen dagegen war totalitär und verbrecherisch, und der war nicht mal dabei gerade einen Krieg zu verlieren.
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Und er hortet kiloweise Gold. In Form von Männergoldkettchen, Mitgift-Gold, Goldankaufläden an jeder Ecke... jaja...Barbar bedeutet nicht dumm.
Goldkettchen lassen sich vor der Agentur "für Arbeit" leichter verheimlichen als Lebensversicherungen...
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... na, zu früh freuen würd ich mich da auch nicht.
Omas beliehenes klein Häuschen ist dann auch weg, im Fall der Fälle, da möcht ich wetten.
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Ach, wer will, der soll doch gegen Eisen (oder meinetwegen Bundesverdienstkreuze oder "Guter Mensch"-Buttons) tauschen.
Roosevelts Methode war da unangenehmer.