Beiträge von O. Jemineh

    Soll doch der Bauer sein Feld einfach oeffentlich zugaenglich machen, wenn die Arbeit ach so schlimm ist.


    Der Witz ist, das hab ich gemacht. Angeboten, dass in meinem Wald jeder "Arme" den im Winter friert sich an Brennholz bedienen darf, soviel er mag. Werkzeug stell ich, zur Hand geh ich gelegentlich auch, falls mal Kettensäge nötig ist oder so, ich fahrs ihnen auch heim und kipp es ihnen irgendwo vors Haus. Einzige Gegenleistung: selbst aufsammeln und selbst aufräumen. Da ging es in einer Diskussion um die Notwendigkeit eines Heizkostenzuschusses, der neben anderen Zuschüssen zum HartzIV noch dazukommt.
    Das Angebot steht seit 2 Jahren und galt für die Landkreise Augsburg, Dillingen und Günzburg. Gemeldet hat sich bis heute keiner. So schauts aus.
    Über die Ursachen kann man nur spekulieren. Es ist wohl zu viel Arbeit. Man könnte auch meinen, so unbequemen Scheiß wie Holzöfen gibts in Sozialwohnungen nicht.
    Stimmt aber nichtmal, ich weiß aus dem unfreiwilligen Bekanntenkreis von einer "sozial benachteiligten Familie", die haben einen Kohleofen. Die bekamen die Kohlebriketts auf Sozialamtskosten in die Wohnung getragen, die beiden übergewichtigen beinahe erwachsenen Söhne haben dem Lieferanten nicht beim Reintragen geholfen.
    Mein Angebot gilt jetzt auch hier.
    Ich würde mal wirklich gerne Leute kennenlernen, die arm sind und im Winter kein Geld fürs Heizen haben.


    Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck du hast noch NIE mit irgendwem aus dem bäuerlichen Umfeld auch nur geredet. Verlass mal dein innerstädtisches Wohnklo.


    Zitat

    Alle kloppen sich um das letzte bisschen Arbeit ; Arbeit ist das einzige, woran ein Mangel besteht in der heutigen Welt.


    Arbeit ist eher das einzige woran noch nie Mangel bestand.


    Oder besser: werd Bauer. Die müssen ja alle bled wie drei Meter Feldweg sein, du könntest das viel besser. Du wirst in kürzester Zeit Milliardär, mit deinen Ideen wie man das richtig macht.

    Keine Sorge, ich mach mir sicher nicht den Buckel krumm um den armen Hartzern, meinen Privatsklaven, frische Äpfel aufzuzwingen.


    Sry, aber halte nur ich das für Logorrhoe was der da von sich gibt?


    Hartzer als Sklaven der Werktätigen und Steuerzahler. :boese: :hae: :wall: Oder der schlagkräftige Pöbel derer, die die Steuerzahler knechten. "Wenn man denen das Geld nicht hinten reinbläst gibts aber soziale Unruhen..." [smilie_happy]
    Brot und Spiele, nichts neues. :thumbdown:

    mal in Relation: Waum soll der Hartz-IVer, der 1 EUR/Stunde "verdient" , dem Bauern diese GeldMenge fuer 2-3 Aepfel geben, die der selber in vielleicht 5 Sekunden vom Baum geholt hat ? Dann waere doch der HartzIVer mittelbar der Sklave des Bauern, nur dass aufgrund umfangreicher und spitzfindiger GesetzesLagen das in D so nicht definiert wird ...


    Erstmal "verdient" (besser: kriegt) er 4-5 € pro Stunde, er hat ja noch sein Grundgehalt, der eine € ist das Taschengeld das dazukommt.
    Zweitens besteht ja nun die Arbeit eines Obstbauern keineswegs aus "5 Sekunden pflücken". Das muss man dir hoffentlich nicht wirklich erklären, was der so macht, bis der Apfel im Marktstand liegt, oder?
    Der Sklave des Bauern wäre der Hartzer wohl, wenn er dem Bauern die Äpfel plücken muss, und dafür die wurmigen essen darf. Die wurmigen essen aber eher der Bauer und seine Familie, die guten kommen auf den Markt. Dort kann sie ein Hartzer kaufen, dem wer sein Hartz bezahlt? Der Bauer.


    Werd halt Bauer, wenn du das für so geil hältst.

    Ach wat, da kann man ganz anderen Kulten fröhnen und zu den selben Schlüssen kommen.
    Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist!
    Der Kaiser ist nackt und seines ist das bunte Anschürpapier.


    Im Übrigen ist Eichelburg der Spekulant, der fürn paar Ünzchen Wohnblocks kaufen will. Den meisten Goldigen würde es völlig reichen, nicht jahrzehntelang umsonst gespart und im Alter noch genug zu Essen zu haben.
    Bis 1000 ist Gold superbillig vs. bis 0,001 ist € noch superwertvoll.


    E. ist ein Trommler und rettet möglicherweise Tausenden den Arsch, weil er so laut trommelt. Aber er denkt sich noch nicht mal ganz konsequent rein in sein Lied.
    Etwas schöneres als ein fallender POG ist kaum vorstellbar.

    Na, anders Waldviertel. http://de.wikipedia.org/wiki/Waldviertel
    Net Woid. http://www.youtube.com/watch?v=-OK4bU3F8vs
    Da wo der Mühlhiasl her is.


    Der "böhmischer Gefreiter" Spruch ist vom Hindenburg, der kannte sich südwärts eh net so aus. Aber vielleicht hat er auch wirklich den Schwejk gemeint, bzw eine gewisse Ähnlichkeit. (Ob der sowas gelesen hat? Schwejk-Autor Hasek war Politkommisar in der Roten Armee...)
    Rübergemacht hat er aber schon vorher, war ja in der bayerischen Armee und net in der k.u.k.


    Wens interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/T…%BCbungsplatz_Allentsteig
    Die Russen haben damals Hitlers halbe Verwandtschaft mit nach Sibirien.

    Na, hat mit Böhmen gar nichts zu tun, Braunau ist im Innviertel und damit eigentlich bayerisch, bis zum Böhmischen ist da doch einiges dazwischen. Aber Braunau is eh nur Geburtsort, eigentlich waren die Sippe Waldviertler.

    Fürs erste Münzlein ist das ATH völlig wurscht. Würde ich zu jedem Preis empfehlen. Darfst halt kein Zitterer sein und gleich wieder verkaufen wenns absackt. Sondern dich freuen, dass von nun an der Durchschnittspreis sinkt.

    Ich bin aber ansonsten durchaus bei Dir, das fehlen eines persönlichen Risikos bei allen Beteiligten, jedenfalls nicht ein solches Risiko, wie es ein Kleinunternehmer z.B. bei einer GbR eingeht, ist durchaus ein Problem. Das ließe sich aber auch ohne Haftung der Aktionäre lösen durch schärfere Verträge mit den Managern.


    Der Trigema-Grupp hat mal eine Weile vehement vertreten, persönlich haftende Gesellschafter durch erheblich geringere Steuern zu belohnen.

    Spekulanten sind ein Krebsgeschwür eines maroden Gesellschaftsmodells - Leute die Geld verdienen / verschieben ohne dafür zu arbeiten bestehlen / versklaven den, der dafür redlich arbeitet.


    Käse. Freischaffende Spekulanten sind nett. Sie kaufen, wenn kein anderer kauft, schützen also die Erzeuger vor einem Fall der Preise ins Bodenlose. Sie verkaufen, wenn alle kaufen wollen. Befriedigen also die Gier derer die nicht vorgesorgt haben, und verhindern Mondpreise.
    Ohne berufsmäßiges Spekulantentum wären viele Märkte noch viel volatiler, Erzeuger noch erpressbarer.


    Sie RISKIEREN ihr Vermögen. Das ist auch eine Form von Arbeit, die Lohn wert ist. Denn wenns schief geht sind sie mittellos und müssen wieder richtig arbeiten.
    Abgesehen davon stecken sie oft ihr Vermögen in Dinge die sie gar nicht brauchen, binden es dadurch und können es solange nicht brav aufs Sparbuch einzahlen, so wie die redlichen Arbeiter.


    So in etwa, Oskar?


    Märkte sind nicht fair, das ist nicht ihre Aufgabe. Sie sind ehrlich.

    Der Markt hat auch mal geglaubt, dass Häuser in den USA unglaublich viel wert sind. Jetzt glaubt er halt, dass US-Bonds unglaublich viel wert sind. Das einzige, was ganz sicher ist, ist, dass die Mär vom effizienten, vorrausschauenden Markt, getrieben vom Homo oeconomicus, eben nur eine Mär ist.


    Nur dass das halt ein Markt ist, in dem einzelne Teilnehmer aus Sch../"Luft" Geld machen können.
    Man könnte das einen manipulierten Markt nennen, wenn keine Waffengleichheit der Akteure herrscht.
    Ich bezweifle, dass irgendwer 500 Unzen für eine Bretterbude hingelegt hätte.

    Ich fühl mich halt irgendwie als Gesellschafter der Bundesrepublik Deutschland. Kann mich aber irren...


    1996 wegen Vergleich eben, dass das nicht immer Usus war. Eine Firma DARF Bestand und Forderungen nicht zusammenfassen. Und die BuBa soll per neuem Gesetz müssen? Ich kenn das Gesetz jedenfalls nicht. Und in einem Rechtstaat gelten nur veröffentlichte Gesetze.
    Naja egal auch. Du hattest gefragt worum es hier geht.


    Ich glaub du würdest dich wundern wieviele hier eine ordentliche Bilanz verstehen.

    Wenn du in einer Wirtschaftskrise, in der du sogar mit Pogromen (gibts da eigentlich kein deutsches Wort? ) rechnest, als Nichtmohammedaner mit nem Wohnmobil in Marrokko sitzen willst, dann hast du dringendere Probleme als Rechtschreibung. Wie stellst du dir das Heimkommen vor? Benzin mit Kreditkarte kaufen oder mit nem Beutelchen voll Gold auf dem Bazar klimpern?
    Da heißts wieder Piratenspaß an sämtlichen Mittelmeerstränden, nicht in Somalia sondern in Rimini, so wie von 700-1700.
    Süddeutsche verwenden wegen + Dativ auch durchaus lustvoll mit Hochschulabschluss. :P
    Das liegt vielleicht daran, dass wir native Hochdeutsch speakers sind, und Hochdeutsch nicht als Fremdsprache gelernt haben wie beispielsweise Niedersachsen und anderes ursprünglich niederdeutsches Geschmeiß.
    Und von dene wo net Southerners by the grace of god san brauch ma keine Belehrungen, weil die von Tuten und Blasen...


    Glaub nur dir. :thumbsup:

    Ich bevorzug bei euch Verlängerten (c'è il caffe con aqua) weil ihr kan gscheiten Milchkaffee habts (mir au net), Käffchen klingt bloß nett find ich und nenn ich jeden, den Piefke verbitt ich mir, ich betrete grundsätzlich keine Gastwirtschaften, wo ich als Gast net rauchen darf, auch in Bayern nicht.
    Ich freu mich aufs Frühjahr, dann kann ich wenigstens wieder im Freien hocken.
    Haja, nett und gemütlich sinds net. Aber ehrlich. Ich mach mit niemand lieber Geschäfte. Zahlen immer pünktlich. Halten sich an alles.
    Sachsen sind gemütlich und singen immer. Wie Tiroler fast, nur so an Scheiß Dialekt.


    Waffen/Kärnten: Reine Propaganda. Wetten, da gibt keine Sau ab? Die Leute sollen nur glauben dass es alle anderen tun. So hetzt man die linken Weiber auf, ihre Männer unter Druck zu setzen, dass das gefährliche Ding endlich aus dem Haus kommt, die andern tuns ja auch. Der ORF is doch eh ne SPÖ-Kompanie.


    Schwäbisch für Anfänger: KA - FEEEEH. mit é. So wie Fee.
    Preißisch: KAFFÄ! mit viel F, aber nur einmal. So wie Kaff.
    Italiano: KAF-FÈ mit è und doppeltgesprochenem F.