1) Die 134,5 Mrd Bearer Bonds waren Schmiergeld für einen oder mehrere Japanische Regierungsmitglieder, damit Japan weiterhin US Tresauries kauft. Deshalb konnten sie auch nicht über öffizielle oder nachprüfbare Diplomatenwege
in die Schweiz transferiert werden. Da es schnell gehen sollte haben die Kuriere den Fehler gemacht und haben einen Arbeiterzug auf einer Nebenstrecke statt einem IC genommen. Sind dort aufgefallen.
Wenn es schnell gehen sollte, dann wäre der IC die bessere Wahl gewesen.
Als Schmiergeld würden die Japaner höchstens US-Land akzeptieren, aber keine Bonds, denn davon haben sie bereits 'too much'.
2) Oder irgendwelche Italien oder der EZB wohlgesonnene Geheimdienste haben Italien einen Tip gegeben.
Wer um Himmels willen sollte Berlusconi oder Trichet wohlgesonnen sein? Die haben nur Feinde. Der erstere, weil er das Spiel mit seiner Politshow maßlos überzieht, der letztere, weil er bremst, wo andere Gas geben wollen.
3) Oder die FED hat eine undercover Aktion gestartet, ohne ofizielles Wissen und Genehmigung (Tresaury) diplomatischer Kanäle um über Schweizer Bankenkreise den US Aktienmarkt zu manipulieren.
dann aber wegen Dummheit oder 2) aufgefallen.
Das können die einfacher haben: durch direkte Intervention an der NYSE.
4) Nordkorea, Iran oder ein EZB Land hat ein Setup gestartet, um die US Währung zu diskreditieren. Problem, warum hat das US Tresaury oder der Secret Service dann die Bonds nicht als Fälschung entlarvt und damit Ende der Story.
Weil das ein Akt von Finanzterror wäre, der ernste diplomatische Konsequenzen bis hin zu Kriegsandrohung nach sich zöge. Fest steht, dass es sich dann um Fälschungen handeln müsste, denn keines der genannten Länder verfügt über Bonds in dieser Höhe.
5) Italien wird nicht so leicht auf die 40 Mrd. Steuereinnamen verzichten, speziell im Fall 1,2 oder 3
Die Japaner waren doch nur Kuriere, aber nicht Besitzer. Ob die Italiener Zollgebühren kassieren können, hängt letztendlich davon ab, ob die Bonds echt sind und wer der Besitzer der Bonds ist. Wenn sie echt sind, dann kann es nur ein Staat sein. Damit ist das ganze diplomatisch abzuwägen.
6) Die Bonds sind echt, werden aber von den USA als Fälschung bezeichnet. Nun gibt es das Problem, das entweder der Zweck des Schmiergelds nicht erzielt wird, oder die Summen müssen ersetzt werden. Gibt auf jeden Fall Probleme da die potentziellen Nutzniesser nun stark überwacht werden. Die Buchhaltung der FED und des Tresauries dürfte auch hochinteressant bei einem Audit der nächsten Regierung sein. Und 5 wird wenig begeistert sein.
Genaus diese Festlegung haben sie bisher vermieden. Letztendlich kann nur der Gläubiger, also die US Administration verbindlich Auskunft geben über die Echtheit der sichergestellten Papiere. Da sie mauern, darf man annehmen, dass die diplomatischen Mühlen rotieren.