Beiträge von Königswasser

    Die Banken laufen Gefahr, spätestens im Herbst wieder als die großen Unverstandenen dazustehen. Denn sie werden von der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Liquidität im Rekordvolumen zugeschüttet - erstmals auch mit einer Laufzeit von einem Jahr. Weil diese Mittel sehr billig sind und die Kreditzinsen - verglichen mit der Zeit vor der Finanzkrise - wieder ein auskömmliches Niveau erreicht haben, dürfte die Branche sehr gut verdienen an dieser wunderbaren Geldschwemme. Dennoch zeichnet sich aber für die kommenden Monate eine Kreditklemme ab. Wie passt das zusammen?
    Schuld an dem scheinbaren Widerspruch ist der feine Unterschied zwischen Liquidität - also Geld für den Moment - und Kapital - also Geld, das der Bank für unbegrenzte Zeit zur Verfügung steht. Die EZB kann zwar reichlich Liquidität liefern und tut das auch seit Beginn der Krise. Aber sie stellt kein Kapital zur Verfügung. Wenn aber den Firmenkunden der Banken nach den Auftragspolstern und den Umsätzen auch noch die Gewinne wegschmelzen, sinkt ihre Kreditwürdigkeit. Und dann müssen die Banken die Firmenkredite mit mehr Kapital unterlegen - und das fehlt ihnen trotz der Großzügigkeit der Notenbank.
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    Sie können sich jetzt schon einmal darauf einstellen, dass diese Situation in der Öffentlichkeit niemand versteht und die Politiker auch nach dem Ende der Wahlkämpfe die Gelegenheit nutzen werden, die Branche zu beschimpfen.

    Banken: arm und reich zugleich

    Ja, Basel II (in Kraft getreten am 1.1.2007) trifft all die Banken hart, die in den Boom-Jahren zuvor schon hoch gehebelt unterwegs waren - also eigentlich alle. Eine Änderung der Spielregeln, die sich postnumerando als tödlich für die Wirtschaft erweist.

    Man könnte fast meinen, die vom SPON lesen hier mit ... ;)


    Basel-II-Regeln verschärfen Krise


    Was als Sicherung für das Finanzsystems konzipiert wurde, bewirkt derzeit nach Ansicht der Kieler Forscher das Gegenteil. Die Eigenkapitalvorschriften behinderten den Rückweg zu der Stabilität, die die Vorschriften eigentlich schützen sollen. Als Problem machen die Forscher aus, dass Banken in der aktuellen Krise verschärfte Eigenkapitalanforderungen erfüllen müssten. Dadurch sei es für sie schwerer, in der Wirtschaft benötigte Kredite zu vergeben.
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    Stabilitätspolitisch sei es "ein unhaltbarer Zustand", wenn einerseits die Europäische Zentralbank (EZB) darauf hinwirke, durch Zinssenkungen die Kreditvergabe und die Investitionstätigkeit wieder in Schwung zu bringen, und andererseits die Bankenregulierung die Kreditvergabe durch verschärfte Kapitalanforderungen erschwere. Höhere Kapitalpolster für Banken seien sinnvoll, aber sie sollten in Aufschwungphasen gebildet werden, nicht in der Rezession.

    Durch Basel 2 - welches erst kürzlich gültig ist - wird den Banken vorgeschrieben wie diese Kredite absichern müssen. Bei einer größeren Krise müssen die Banken sich stärker absichern und so Liquidität der Wirtschaft entziehen. Es führt kein Weg vorbei. Das ganze ist quasi voll-automatisiert.

    Ja, Basel II (in Kraft getreten am 1.1.2007) trifft all die Banken hart, die in den Boom-Jahren zuvor schon hoch gehebelt unterwegs waren - also eigentlich alle. Eine Änderung der Spielregeln, die sich postnumerando als tödlich für die Wirtschaft erweist.

    Mich wuerde interessieren, geht das ueberhaupt ? BuBa-Gesetz, EZB-Gesetz ?

    Natürlich geht das. Und die Hürden des Kreditwesengesetzes (KWG) sind nicht allzu hoch. Wenn der Staat solche Neugründungen mit genügend Start-/Eigenkapital unterfüttert, wäre das allemal eine bessere Investition, als einer IKB oder HRE die Millarden fürs Deleveraging hinterher zu schmeissen. Wie es scheint, fehlt nur der politische Wille, denn es würde signalisieren, dass man die "alten Banken" ihrem Schicksal, d.h. der unvermeidlichen Schließung durch die Aufsichtsbehörden, überlässt.

    Was ist das? Schlagen wir nach bei Wikipedia:

    Zitat

    Eine Kreditklemme (auch engl. Credit Crunch genannt) ist eine Geldmarktkrise. Sie tritt ein, wenn eine schlechte Finanzsituation Banken dazu zwingt, die Kreditvergabe zu drosseln oder ganz einzustellen, und ist wesentlich schwerwiegender als eine "normale" Liquiditätskrise.


    Die Kreditvergabepolitik der Banken hat entscheidende Auswirkungen auf die Realwirtschaft: Bei steigenden Aktienkursen und Immobilienpreisen steigt auch die Nachfrage nach Krediten und Banken erleichtern zugleich den Zugang durch eine weniger sorgfältige Kreditvergabe, da die Kredite durch die steigenden Kurse gesichert scheinen. Platzt die Spekulationsblase, wird die Kreditvergabe aufgrund der zuvor aufgehäuften Menge schlecht gesicherter Kredite gedrosselt. Dies bedingt sinkende Investitionen und eine steigende Anzahl an Insolvenzen, die die Bonität der Schuldner verschlechtern und die Anzahl notleidender Kredite bei den Banken erhöhen, wodurch deren Kreditgeschäft noch weiter gedrosselt und nachfolgend die Gesamtwirtschaftsleistung noch weiter abgeschwächt wird.


    Die Kreditklemme tritt in die nächste Phase, wenn auch Banken die Refinanzierung am Geldmarkt schwer fällt. Normalerweise versorgen sich Banken über kurzfristige Kredite im Interbankenhandel mit Liquidität, da ihre eigenen Gelder in längerfristigen Anlagen gebunden sind. Fällt diese Option weg, da die Geldmärkte wegen einer Kreditklemme unterversorgt sind, geraten die Institute in Zahlungsschwierigkeiten. Dadurch wird wiederum eine Herabstufung ihres Kreditratings durch Ratingagenturen bewirkt, was die Beschaffung liquider Mittel noch schwieriger macht. Dieser Teufelskreis trifft Banken, die keine Spareinlagen als Rückgriffsmöglichkeit haben, besonders hart, zum Beispiel Investmentbanken.
    Dieser Prozess ist auch durch eine expansive Politik der Notenbanken, also Zinssenkungen oder Liquiditätsspritzen, nur schwer umzukehren.

    Vor diesem Hintergrund äußerte sich Bundesbank-Präsident Axel Weber wie folgt: "Sollten die Maßnahmen der Notenbanken am Deleveraging der Banken scheitern, dann werden die Notenbanken die Banken umgehen müssen und die Wirtschaft direkt stützen." Weiter führte er aus, dass die Liquiditätsspritzen der Notenbanken nicht in erster Linie das Ziel gehabt hätten, die Banken zu retten, sondern die Realwirtschaft mit günstigen Krediten zu versorgen. Geplant sei auch gewesen, die Konjunktur im Absturz noch einigermaßen am Leben zu erhalten.


    Bundesbank-Chef droht Banken mit härterer Gangart


    Was will der Mann mit solchen Statements erreichen? Glaubt er wirklich, dass die Banken so zu einer großzügigeren Kreditvergabe zu bewegen sind? Die sind doch geradezu dankbar, wenn die BuBa oder die EZB jetzt mit direkten Krediten einspringen. Ein Mann und gestandener Banker wie Weber sollte doch eigentlich wissen, dass die meisten Geschäftsbanken nach mehr als 20 Jahren exzessiven Leveragings von dieser Kreditkrise tödlich getroffen sind und ihre Funktion als Finanzier der Wirtschaft auf absehbare Zeit nicht mehr wahrnehmen können. Warum werden keine neuen Banken gegründet?

    danach schmilzt du den gekauften em-klumpen ein, füllst ihn in die badewanne und steigst dazu solange alles noch gemütlich warm und flüssig ist. aber mach schnell, bevor die staatsanwaltschaft wegen betruges vor deiner tür steht.

    Aber nicht zu lange in der Wanne bleiben. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, dann sollte das ungefähr so wie auf dem oberen Bild aussehen:


    [Blockierte Grafik: http://www.ropeofsilicon.com/Images/stories/2008/oct/goldoilbond.jpg]


    Wenn's nicht so läuft, kommt halt Crude-Oil in die Wanne. Goldmarie und Pechmarie ... :D

    Nachdem man die TARP-Gelder zurückgezahlt hat, kann man endlich wieder ungeniert absahnen. Mit dem Handel von T-Bonds lässt sich schließlich prächtig Geld verdienen ...

    Zitat

    ...
    Last week, the firm predicted that President Barack Obama's government could issue $3.25tn of debt before September, almost four times last year's sum. Goldman, a prime broker of US government bonds, is expected to make hundreds of millions of dollars in profits from selling and dealing in the bonds.

    Goldman to make record bonus payout

    Lesenswertes Interview mit Christopher Whalen über Großbanken ...

    Zitat

    Das Grundproblem ist, dass die großen Banken wie JP Morgan, Goldman Sachs und andere nicht überleben können ohne die Subventionen, die sie vom Over-The-Counter-Markt erhalten. Dort sind die Renditen höher als in allen anderen Marktsegmenten. Sollten wir wirklich ernst machen wollen mit Reformen, so müsste es bei diesen Banken zu Veränderungen kommen - sie müssten kleiner werden....
    Im Kern zahlen alle amerikanischen Finanzmarktteilnehmer eine Subvention an diese Banken, um sie liquide zu halten. Diese sehen nominal betrachtet zwar optisch profitabel aus, auf risikoadjustierter Basis jedoch verlieren sie Geld. Tatsächlich sind das parasitäre Unternehmen.

    Schein-Regulierer ...

    Zitat

    Das ist nicht einfach, denn die amerikanische Zentralbank Fed und die OCC (Office of the Comptroller of the Currency) befinden sich vollständig in den Händen der großen Banken. Sie haben kaum etwas maßgebliches zu sagen. Personen wie Timothy Geithner oder Larry Summers sind mitschuldig an den Problemen. Summers war vor zwölf Jahren unmittelbar mit für die Entscheidung verantwortlich, die außerbörslichen Derivatemärkte nicht zu regulieren. Wie kann man Reformvorschläge von seiner Seite ernst nehmen?

    die Nummer mit der Rückzahlung der TARP-Gelder ...

    Zitat

    Ich weiß, aber das ist pure Veräppelung. Diese Jungs wollen sich einfach nur ihre Boni auszahlen können. Die sind so zynisch und so blöde, dass sie diese ganze Übung mit den TARP-Geldern durchgezogen haben um den Anschein zu erwecken, sie ständen gut da. Aber wissen sie was: Sie haben immer noch die Rückkaufprogramme mit der Zentralbank (Fed) um ihren toxischen Müll los zu werden. Und so lange die FDIC (amerikanischer Einlagensicherungsfonds) für ihre Schulden garantiert, sind das keine privaten Banken!Wenn man sich die Zahlen der amerikanischen Banken im ersten Quartal ohne die großen vier anschaut, sieht man die schlechtesten Kennziffern seit 30 Jahren. Nimmt man sie dazu, verbessert sich aufgrund ihrer Größe das Bild optisch deutlich. Was aber ist falsch mit diesem Bild? Die großen Banken erhalten riesige Subventionen in Form der extrem niedrigen Zinsen, der Rückkaufprogramme mit der Fed, mit denen sie ihren toxischen Schrott gegen wertvolle Treasuries tauschen können und schließlich den Garantien. Gäbe es die nicht, müssten sie geschlossen werden, da sie sich nicht frei am Markt refinanzieren können.

    und die Lösung ( ? )

    Zitat

    Man sollte den so genannten OTC-Markt für derivative Finanzinstrumente regulieren. Im Kern muss man die Credit Default Swaps verbieten - und schon hat man die systemischen Risiken gelöst.

    vollständiges Interviev (FAZ)

    Tollar, deine oben eingestellte Grafik könnte der ein oder andere falsch lesen. Sie zeigt nämlich nur die Veränderung der Wachstumsrate (Year-to-Year) von M3 an und nicht etwa das M3-Niveau. M3 sinkt nicht, nur der Zuwachs fällt mit ca. 6% jetzt moderater aus, als vor einem Jahr. Hier wird das deutlich:


    [Blockierte Grafik: http://www.nowandfutures.com/images/m3b.png]


    Damit M3 (grüne Linie) sinkt, müßte die Wachstumsrate (blaue Linie) unter 0 sinken, d.h. in den negativen Bereich.

    Vererbtes Gold unterliegt wie jeder andere Vermögenswert der Erbschaftssteuer, sobald die Freigrenzen überschritten werden.
    Für Erträge aus physischen Goldverkäufen gilt: liegt zwischen Kauf und Verkauf mindestens ein Jahr, so fällt keine Abgeltungssteuer an.


    Soweit ich weiß, ist die Teilhabe des Fiskus an solchen Zugewinnfällen sehr bescheiden. Muss wohl am Problem der Sichtbarkeit liegen... 8)

    Das erleben wir gerade in den USA. FED-Zinsen bei Null, aber Marktzinsen explodieren.

    So ist es, Tollar. Aber glaubst du, dass es dabei bleibt? Wie du selber richtig feststellst, sinkt aktuell die Nachfrage nach Krediten (ja, die Amis tilgen neuerdings sogar bestehende Kredite, die sie sonst zu prolongerieren pflegten). Aber der Credit-Consumer ist längst nicht tot. Er räumt nur das Haus auf, derweil die Banken eine Liqui-Spritze nach der anderen erhalten. Schon bald wird er sein geputztes Haus den Banken zeigen und jeden Kredit erhalten, den er wünscht. Das ist dann der Beginn des Crackup-Booms.

    Wilde Spekulationen um eine philippinische Sekte, die angeblich hinter der Chiasso-Sache steckt:


    Zitat

    Tatsächlich führt die Fährte der gefälschten Bonds auf die Philippinen: Das angehängte YouTube-Video soll angeblich von einer dort ansässigen Sekte stammen. Deren spirituelle Führerin, «Queen Salvacion A. Legaspi», behauptete bereits 2007 in einer Pressemitteilung, sie besitze «ein Flugzeug voller Bonds aus dem Jahre 1934», die sie US-Präsident George W. Bush zurückgeben wolle, da sie ihm gehörten. Wo und wann Queen Salvacion die Bonds gefunden hat, will sie nicht verraten.
    Dass es sich bei den Schmugglern in Chiasso nicht um Japaner handelt, vermuten nun auch US-Medien vermehrt. Einem Bericht zufolge soll es sich dabei um zwei bekannte philippinische Verbrecher handeln: Yohannes Riyadi, auch als Wilfredo Saurin bekannt, und sein Partner Joseph Daraman. Beide sollen Mitte fünfzig sein und einen japanischen Pass besitzen. Sie sollen bereits vor Jahren versucht haben, gefälschte US-Bonds in Umlauf zu bringen.

    Steckt eine Sekte hinter den Chiasso-Milliarden?


    Hier das YouTube-video:
    [tube]<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/M7PoRg0CEcw&hl=de&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/M7PoRg0CEcw&hl=de&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>[/tube]

    Sowie shekel..ja Judengold..der Perth Mint...müßten so 2.86 gr Feingold haben.

    Wahrscheinlich 1/4 Shekel aus der "Inspirational Biblical Heroes" Serie. Zur Serie guckst du hier: PDF
    Die bekommt man exklusiv bei JWS. Auflage unbekannt.
    Werden am Markt selten angeboten. Hier einer in der US-Bucht .

    Insgesamt fast 14 Billionen Dollar an angekündigten und bereits umgesetzten Liquiditätsprogrammen, Nothilfen, Konjunkturprogrammen und Kreditgarantien der FED, des US-Finanzministeriums, der US-Einlagensicherung FDIC und der Federal Housing Administration (FHA). Ende 2008 waren laut FDIC bereits 6,788 Billionen Dollar an Finanzhilfen in Anspruch genommen worden.



    PDF Seite 4 Fdic.gov


    Wann wurde je eine solch gewaltige Summe in die Märkte gepumpt?


    Quelle: Querschuss-Blog