Beiträge von Königswasser

    Ami-Banken vorbörslich unter schwerem beschuß.

    LEH erneut -40%
    Mal schauen ob sie es noch bis zum Wochenende schaffen. Ben kriegt wieder Arbeit. :whistling:

    Zitat

    Die Aktie der angeschlagenen US-Investmentbank ist vorbörslich an der Wall Street erneut massiv unter Druck geraten. Das Papier notierte bei 4,32 $, 40 Prozent weniger als der Schlusskurs des Vortags. Auch Lehman-Anleihen wurden massiv verkauft.

    Jetzt ist es raus, es kann für nichts mehr garantiert werden. Jetzt geht wohl der richtige Bankrun los.


    Gruß


    Hartgeldfan

    Da geht es um eine Einlagenversicherung von Berkshire (W. Buffet) für Superreiche und nicht um den staatlichen Einlagensicherungsfonds.

    Allesklar
    Nein, mit Trotzkist liegst du völlig daneben. Tollar's Avatar ist Carl Schurz . Der erste gebürtige Deutsche, der Mitglied des US Senats wurde. Den kenne ich gut, denn der stammt aus meiner Heimatstadt. ;)

    Zitat

    Eine Hyperinflation kann nur ausgelöst werden, wenn alle vorhandenen Geldmengen (oder ein Teil davon) in irgendeiner Form letztlich in M0 mündet und dieses dann als frisch gedrucktes Geld verhaut wird. Falls das nicht geschieht, ist nicht nur eine Hyperinflation illusorisch, sondern jede Form der Inflation; es bleibt eine stupide Teuerung bei unausweichlichen Gütern ggü. sinkenden oder gegen null gehenden Einkommen.

    Nicht ganz: Die US-Hyperinfla beginnt, sobald die Reserven der Fed in Form von Staatspapieren nicht mehr ausreichen, um Risikopapiere reinzunehmen. Dann erst wird "Geld gedruckt".

    Von Januar diesen Jahres bis heute war sicher die Tagesgelanleihe eine bessere zum Kaufkrafterhalt besser geeignet als Gold. Und das wird m.E. auch noch eine Zeit lang so bleiben.

    aber warum hast du uns das nicht im Januar erzählt? Hinterher kann jeder.
    Im Übrigen: die meisten hier haben u.a. Gold und zwar in vernünftigem Verhältnis (20%) zu anderen Anlageformen. Und dieser Teil dient der Absicherung und nicht der Gewinnmaximierung. Ich wüßte nicht, was daran unvernünftig sein sollte.

    Der Bund kauft die Bundesdruckerei zurück


    Zitat
    (15) 9. September 2008, 18:55 Uhr
    Rund acht Jahre nach dem Verkauf an einen Privatinvestor kauft der Bund die Bundesdruckerei zurück. Darauf haben sich die bisherigen Gesellschafter sowie das Finanz- und das Innenministerium verständigt. Die Transaktion wird mit der "Wahrung der nationalen sicherheitspolitischen Interessen" begründet.


    Was könnte das wohl zu bedeuten haben??! 1+1=3-1 Warum Wahrung nationaler Interessen, muss der Druck SCHNELL gehen??!

    BAAL
    Nix Banknotendruck, Stichwort "fälschungssichere Pässe" ;)

    Nur muss man verstehen, dass die FED keinen einzigen Dollarschein physisch drucken muss, um die Kreditmaerkte mit Geld zu fluten.

    Reines Tauschgeschäft bisher. Staatsanleihen /-garantien gegen Risikopapiere. Von der Seite noch kein inflatorischer Effekt. Aber die Reserven der Fed sind auch endlich. Lies mal diesen Beitrag von auratico, der im Monsterthread leider etwas untergeht.

    Bevor die Zentralbanken aber zu solchen radikalen Massnahmen uebergehen, muss es erst zu einer Deflation kommen.

    Muss nicht. Kann aber. Und findet statt, wie du richtig feststellst. Solange der Kreditmarkt nicht wieder in Gang kommt - und die Übernahme von F&F ist der verzweifelte Versuch dort Vertrauen wiederherzustellen - werden über Abschreibungen gewaltige Vermögen abgeschmolzen. Der Eigenkapitalbedarf wird bald nicht nur im Finanzsektor, sondern quer durch alle Branchen gewaltig sein. Dann werden alle nach staatlichen Mitteln schreien - und diese wohl auch bekommen. Dann erst geht es drüben mit dem Geldrucken los.
    Alternatives (eher unwahrscheinliches) Szenario: Zinsen radikal rauf und Abfinden mit einer langjährigen deflationären Depression.

    Was noch kommt (I.):

    Zitat

    Fachleute aus den USA rechnen vor, das in den vergangenen zwei Jahren die amerikanischen Hausbesitzer real und damit inflationsbereinigt 6 000 Milliarden Dollar verloren haben. Um diese Zahl etwas anschaulicher zu machen: Es wäre das gleiche, als wenn sechs Millionen Millionäre in zwei Jahren ihr gesamtes Vermögen verloren hätten. Der Verlust ist außerdem fünf Mal so groß wie der gesamte Markt an heiklen US-Hypothekenanleihen.
    Und die Immobilienpreise dürften weiter fallen, die Zahl der Bankenpleiten weiter steigen. Das amerikanische Einlagensicherungssystem wird die nächsten Ausfälle kaum auffangen können und in der jetzigen Form daher kaum überleben. Laut Sprott Asset Management können sich die aktuellen Bankenverluste aus Abschreibungen in Höhe von 500 Milliarden Dollar leicht auf 2 000 Milliarden Dollar ausweiten – ziemlich leicht sogar, wie der kanadische Vermögensverwalter glaubt.

    Fannie gar nicht funny


    Was noch kommt (II.):

    Zitat

    Die Branchenvereinigung der Derivatehändler, die International Swaps and Derivatives Association (ISDA), legte am Montag fest, dass Kontrakte mit einem Volumen von 1470 Mrd. $ über ein Auktionsverfahren abgerechnet werden müssen. "Das ist wahrscheinlich gemessen an den ausstehenden Kontrakten das größte Kreditereignis der Geschichte", sagte JP-Morgan-Derivateexperte Eric Beinstein.

    Die Feuerprobe der Kreditderivate

    Ja, wie bitte schön, soll denn jemand pleite gehen der seine Schulden in der Währung zurückzahlen darf/kann/muss, die er selber druckt?
    Es kann allenfalls die Inflation anheizen wenn unnötig viel Geld zur Rückzahlung der Schulden gedruckt werden muss. Aber zurückzahlen kann USA seine DOLLAR Schulden immer.

    Natürlich können die USA nicht pleite gehen, wie der Krämerladen um die Ecke. Und sie haben nicht die Absicht jemals irgendetwas zurückzuzahlen. Aber sie verlieren allmählich das Vertrauen der Staaten, denen sie die Rohstoffe und Ressourcen gegen grünes Papier rausleiern. Denen dämmert nämlich so langsam, dass sie vielleicht die A...karte bei dem Spiel haben.

    The nationalization of Fannie Mae and Freddie Mac shows that the U.S. is "more communist than China right now" but its brand of socialism is meant only for the rich, investor Jim Rogers, CEO of Rogers Holdings, told CNBC Europe on Monday."America is more communist than China is right now. You can see that this is welfare of the rich, it is socialism for the rich… it's just bailing out financial institutions," Rogers said.


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    EDIT - kleiner Rundblick bei uns im Büro: die Mittagspause wird dominiert von 2 Themen.
    A. - Fussball
    B. - Mensch, sieht der Mickey Rourke versoffen aus


    Mit so einer Bevölkerung gehen sich noch viele Fannies & Freddies aus. =)

    Aber worüber redet man wohl bei den Instituten weltweit, die dicke F&F-Bonds rumliegen haben. Verstaatlichung, schön und gut, also alles sicher. Aber was heißt das für die Rendite?
    Oder mit Sinclair: WHERE IS THE BEEF?


    Zitat PIMCO-Chef Bill Gross:


    “Ein Bankräuber aus der Zeit der Großen Depression, namens Willie Sutton, sagte mal, dass der Grund, warum er Banken ausrauben würde darin läge, dass “sich eben dort das Geld befände”. Ganz und gar illegal, sicher, aber aus seiner Sicht logisch. Und jetzt, während einige die jüngsten Bailouts durch die Regierung durchaus mit Slick Willie vergleichen und von “Moral Hazard” reden, einem fast kriminellen regulatorischen Fehler, der weitere Bailouts für Wallstreet und die Reichen nach sich zöge, kann der gesunde Hausverstand eigentlich zu keinem anderen Schluß kommen: wenn wir die Fortsetzung der aktuell vor sich gehenden Liquidierung von Vermögenswerten und Schulden, die mittlerweile dabei ist historische Ausmaße anzunehmen, verhindern wollen, dann wird die Politik nicht umhin können und einen Zugang zu den Mitteln des US Finanzministeriums eröffnen müssen - nicht nur für Fannie und Freddie sondern auch für Hinz und Kunz und Mama und Papa 8o , mittels subventionierter Hauskredite von der FHA und anderen Regierungsbehörden.”


    PIMCO (100%-Tochter der Allianz) ist einer der größten Kapitalanlagegesellschaften der Welt, spezialisiert auf festverzinsliche WP. Der hauseigene Fonds "PIMCO Total Return" hält reichlich F&F-Papiere...