Mhmmm. Der Michael Mross greift jetzt also auch schon in die Nostradamus-Kiste, um seine Positionen zu pushen. Sehr merkwürdig das alles. Was steigt aus dem Grab? Ein Krieg oder gar der Dollar? Herr, lass Verstand regnen, auf dass die Verblendeten klar sehen!
Beiträge von Königswasser
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Mit Sinclair halte ich es in etwa so wie Tom Szabo von silberaxis.com: "I don't take everything Mr. Sinclair says as gospel but 95% of his stuff is pure gold, which is about 94.9% more than everybody else."
Nettes Zitat. In der Tat sollte man nicht jedes Wort von Sinclair für "bar" nehmen. Wir wissen doch, dass er den Dollar lieber heute als morgen in der Hölle schmoren sehen will. Unsympathisch macht ihn das jedenfalls nicht...

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Eine Website, die sich kritisch mit dem Tollar befaßt.
Aber besonders mit den weniger kritischen US Medien.
Für jene, die dies interessiert --ist bei mir sofort Plichtlektüre--
http://www.dollarcollapse.com/iNP/view.asp?ID=66Edel, danke für den Hinweis. Gute Links. John Rubino hat ja zusammen mit James Turk dieses Buch geschrieben. Habe ich aus Zeitmangel bisher noch nicht gelesen. Hat wer schon?
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Das war abzusehen: Die anfänglich als Einzel- und Notaktionen deklarierten Zentralbankredite werden Routine und schlechterdings einfach nicht zurückgezahlt, sondern schnurstracks verlängert. Die Banken hingegen denken nicht im Traum daran, dieses Geld für den eigentlichen Zweck, der Wiederherstellung eines funktionierenden Interbankenmarktes, einzusetzen. Es ist viel lohnender, mit diesem Geld auf den Rohstoff- und Währungsmärkten zu spekulieren und die dortige hohe Volatilität auszunützen. Und im kommenden Monat holt man sich dann das nächste Geldmethadon ab:
Das hatten wir ja schon vor Wochen vermutet. Wir sehen einer Daueralimentierung der Banken entgegen. So wird die EZB die Dollars los und tut noch "Gutes" dabei.

Jim Sinclair's Kommentar:
The cute wrinkle of the ECB's own Begging Bowl Loan Window is that they are handing out dollars for crap which means they, by performance, are defining the dollar as crap. It is a somewhat sloppy way of getting rid of dollars. -
Zwischen Insolvenz (ich habe nichts mehr, das ich verflüssigen - lat. 'solvere' - könnte) und Illiquidität (ich habe gerade keine flüssigen Mittel zur Verfügung) besteht ein grosser Unterschied.
Yep, F&F sind nicht flüssig (s. Lehman-Analyse: $ 75 Mrd. Kapitalbedarf - aber keine Geldgeber), aber nicht insolvent. Die Fed macht deshalb ein Fenster für die Hypothekenfinanziers auf. Guckst du hier.
Nach Informationen aus Kreisen bot US-Notenbankchef Ben Bernanke den Immobilienfinanzierern an, sich zur Not direkt bei der Zentralbank Geld zu leihen.
Welche Kreise? Anyway, F&F haben faktisch damit die selben Privilegien wie die Primary Dealers. -
Das "Ende des kapitalistischen Systems" sieht bei dottore aber so aus, dass er beim DOW long gehen will. Möchte mal wissen, ob der wirklich auch real macht, was er in den vergangenenen Monaten immer in Alarmstimmung so alles angekündigt hat.
Ja, er kokettiert damit, dass er mit seinem Insiderwissen ordentliche Gewinne beim Zock auf den Untergang einfährt. Ob's stimmt - wer weiss das schon? Möglich wäre es zumindest. Ich gebe zu, auch ein wenig gegen den Dax gewettet zu haben ( ab hier ) - war nicht zu meinem Nachteil, aber 5-stellige Gewinne, wie dottore sie vor Wochen beiläufig erwähnte, habe ich auch nicht eingefahren. Aber zumindest den Urlaub habe ich raus.

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Einen hab ich noch, bevor ich mich endgültig in den Urlaub verzupfe:
Paul C. Martin alias 'dottore' hat im 'Gelben' zum nunmehr 5.( ? ) Male das 'Game over' (d.h. das Ende des derzeitigen kapitalistischen Systems) ausgerufen. Kleines Schmankerl: Er gesteht erstmals ein, dass er die "prädeflatorische Inflation" unterschätzt hat. Er rechnet nun mit einer Hyperinflation zumindest in den USA.
Guckst du hier. -
ab einem Verlust vor Steuern von ca. 77 Milliarden $ die US-Regierung einschreiten müsste, falls sie dies bis dahin noch nicht freiwillig in irgendeiner Form getan haben sollte.
[...]
Fannie müsste ca. 40 Milliarden $ verlieren und Freddie 37 Milliarden $, um offiziell hops zu gehen. D.h. dass die Hauspreise noch einmal 40% runtergehen müssten und die Ausfallsraten für Hypotheken aus 2006 und 2007 um das Zehnfache von heute auf dann 12% steigen müssten - so, dann wären die beiden offiziell pleite und erst dann müsste die Regierung lt. Statut der beiden Institute eingreifen.Ja, so stellen es die Manager von F & F dar. Aber da steht auch noch die Einschätzung von Lehman Bros. im Raum, nach der F & F angeblich Kapitalbedarf in Höhe von $ 75 Mrd. haben sollen und diesen nicht am Markt decken können. Es spricht vieles dafür, dass die US-Regierung deshalb vorab tätig wird.
"There is concern and speculation that Freddie, Fannie and Lehman won’t be around on Monday" (Quelle)
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sag ich auch mal tschüss für 2 Wochen. Vielleicht finde ich beim Schnorcheln vor Korsikas Küste ja noch die eine oder andere Dublone.
Schön lieb sein und keine Revolution anzetteln.
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wenn man nachdenkt, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis es tatsächlich eintritt.
[Blockierte Grafik: http://www.hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/notsureishouldbailyouout_fanny.jpg] -
=> nicht mehr als sonst. Hoffe, Du meinst nicht mich...
Das bezog sich auf diverse Postings, die hier von 5 Billionen "Verlust" schwadroniert haben, was - wie du weißt - blanker Unfug ist. Ich wollte nicht, dass darob einer aus dem Fenster hüpft.
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Der US-Staat hat fuer Fannie und Freddie keinerlei Haftung.
Formal richtig. Aber die US-Regierung und /oder Fed werden notfalls für die Verbindlichhkeiten einstehen müssen.
US-Finanzkrise - Am Ende haftet der Steuerzahler
"Die Finanzkrise hat aber mittlerweile solche Ausmaße, dass die Politik aus der Mithaftung nicht mehr herauskommt. Schon gar nicht bei den als Government Sponsored Enterprises verfassten Fannie Mae und Freddie Mac. Die Regierung hat zwar stets betont, dass sie für diese Institutionen keine Garantien abgebe. Die beiden Finanzierer sind aber heute unverzichtbar, denn nur sie halten den Hausmarkt noch halbwegs über Wasser. Nie war offenkundiger, dass es de facto eben doch eine Staatshaftung gibt."
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Schreibt ab sofort wieder sachliche Beiträge in dieser Sektion. In diesen Zeiten ist es definitiv nicht die richtige Strategie, sich mit persönlichen Kappeleien aufzuhalten oder in den Schmoll-Modus zu switchen. Eure Ansichten und Beiträge werden hier im Sinne der Meinungsvielfalt dringend gebraucht. Alles andere muss dahinter zurückstehen.
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Hier geht es mal wieder reichlich unsachlich zu. Hier die Fakten zum "runterkommen":
Fannie & Freddie
...sind private Hypothekenfinanzierer mit staatlichem Auftrag.
...decken z.Z. fast den ganzen US-Markt für die Finanzierung von Privatimmobilien im Alleingang ab.
...haben aktuten Kapitalbedarf in Höhe von "nur" ca. $ 7,5 Mrd.
...werden nicht pleite gehen, da sie ihren Kapitalbedarf notfalls beim Fed decken können.
...haben Verbindlichkeiten in Höhe von "nur" $ 1,5 Bio., für die der Staat notfalls bürgen muss.
...haben teils schlecht besicherte Hypotheken in großem Stil weiterverkauft, die wiederum
von Investmentbanken mit anderen Papieren zusammengeschnürt, mit einem AAA-Rating
versehen und weltweit weiterverkauft wurden.
Dabei handelt es sich um ein Derivatevolumen in Höhe von ca. $ 4,1 Bio., das nun praktisch als
unverkäuflich gelten muss. Das ist aber nicht mehr das Problem von F & F, sondern der Banken,
die sich die Bonds haben andrehen lassen. -
@edel
Zum Jubiläum hätte der USDX eigentlich mal kurz unter 70 rutschen können. Ich denke bei 20k haben wir ihn bei 50.
Herzlichen Glückwunsch zur 5-stelligkeit! -
Ich habe eben 5 BILLIONEN gehört..
Was das Bailout kostet werden wir nicht erfahren. Fest steht:
Da draussen sind zu hoch bewertete Fannie & Freddie Bonds im Wert von insgesamt $ 4,1 Billionen (engl. Trillion)!
Und 'da draussen' kann dank den Verpackungskünstlern bei den Investmenthäusern gleich um die Ecke bei der freundlichen Bank sein.
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Hat DAS heute noch keiner hier reingestellt? Was ist los? Alle im Urlaub?
Sicher doch. Steht im Bank-Run.

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Überraschendes von der EZB. Aus dem jährlichen Bericht mit den Titel "Die internationale Rolle des Euros" geht hervor, dass der Euro als Reservewährung an Bedeutung verloren hat. Als Grund nennt die EZB-Studie unter anderem Absicherungsgeschäfte zahlreicher asiatischer, lateinamerikanischer und ölproduzierender Länder. Sie hätten sich mit Dollar eingedeckt, um im Fall eines weltweiten Abschwungs über Reserven in der US-Währung zu verfügen, die sie zuvor billig eingekauft hätten. Der IWF hatte noch unlängst eine größere Bedeutung des Euro als "Reservewährung" prognostiziert.
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Mal wieder was zum Topic, diesmal aus dem Vereinigten Königreich.
Ein Portfolio-Manager will Sinclair toppen:
Gold: the precious laggard that will hit $2,000Die Zuversicht wird in erster Linie mit dem Gold/Öl-Ratio begründet:
"The sharp rise in oil and the relatively low rise in gold has pushed
the gold/oil ratio to the lowest levels seen for decades. Either gold
is incredibly cheap or oil is incredibly expensive on a relative basis." -
Fed-Mann William Poole hält die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac nach den jüngsten Kursverlusten und der inoffiziellen Herabstufung der Ratings im CDS-Handel für faktisch insolvent.
Fannie, Freddie `Insolvent' After Losses, Poole Says
Dazu passt die 53%ige Zunahme bei den Zwangsversteigerungen und eine Verdreifachung bei der Anzahl der Eigenheime, die die Banken mangels Kunschaft selbst übernehmen müssen.
U.S. Foreclosures Rose 53% in June, Bank Seizures Almost Triple
Aus halbstaatlich wird bald ganzstaatlich.
