Das war doch keine normale Wolke über Jena (mit Video)
02.08.2025, 18:00 Uhr •[Blockierte Grafik: https://img.sparknews.funkemedien.de/409654053/409654053_1754057756_v16_9_1200.jpeg]Die Wolke am Zwätzener Himmel verhielt sich nur auf den ersten Blick unauffällig.© Funkemedien | Wolfgang Hage
Jena. Ein Leser-Video zeigt eine seltsame Erscheinung. Eine Wolke kann tanzen und ändert die Flugrichtung. War es eine technische Kondensatwolke?
Ein Paar ist in Jena-Zwätzen unterwegs, als beide einen länglichen Flugkörper entdecken. Die Anfangshöhe betrug etwa 50 Meter. Das Gebilde sah aus wie das Ende eines Wattestäbchens – nur in riesig. Und es war keine normale Wolke, sondern das Objekt konnte die Richtung ändern und sich drehen. Nun hat der Leser Bilder vorgelegt und fragt sich: Was war das?
Das Objekt kam zurück nach Zwätzen
Wolfgang Hage hat bereits eine eigene Theorie entwickelt: „Nach den mir möglichen Recherchen handelt es sich wahrscheinlich um einen Kondensatnebel, bei dem sich ein Gas mit Wasserdampf zu einem kompakten Gebilde formt und sich mit Auf- und Abwinden der jeweiligen Strömung folgend bewegt. Das Gebilde haben wir erstmals beim Verlassen des Rehazentrums in der Wiesenstraße über dem Bäckereiverkauf aus Richtung Kläranlage kommend gesehen.“
Unser Leser Wolfgang Hage filmte dieses Objekt über Zwätzen und fragt sich, was das war.
Später habe sich das Objekt erneut gezeigt, so berichtet der Leser. Diesmal höher fliegend in Richtung Stadtzentrum. Vom Zwätzener Bahnsteig aus sei es etwa zehn Minuten lang zu sehen gewesen, bevor es in der Höhe verschwand. Er habe mehrere Fotos und zwei Videoaufnahmen mit dem Handy gemacht. Ein zunächst wie ein Transportgut wirkender Gegenstand unterhalb der Formation habe sich auf den Aufnahmen als vorbeifliegender Vogel entpuppt. Ein kleiner Zeppelin war das definitiv nicht.
Eine Kondensatwolke mit technischer Ursache?
Seinen Recherchen zufolge sind Kondensatwolken sehr selten. Sie entstünden, wenn sich Gase mit Wasserdampf verbinden und als kompakte Gebilde durch die Luft schweben. Denkbar sei – so seine Vermutung als Laie –, dass das Objekt sich in Bodennähe aus Gasen der Kläranlage gebildet habe.
Wer hat eine Idee dazu? Die Redaktion freut sich über Hinweise an thomas.beier@funkemedien.de
[Blockierte Grafik: https://img.sparknews.funkemedien.de/409654087/409654087_1754059425_v16_9_1200.jpeg]Durch den sich änderten Winkel zur Sonne wechselte auch die Optik.© Funkemedien | Wolfgang Hage