Können diese harten Verschwörer vielleicht ihren eigenen Containment-Thread bekommen? Nimmt in den letzten 1-2 Monaten überhand.
Beiträge von FoersterX
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WENN der Anstieg von Dauer ist, dann werden die Minen im Geld schwimmen und nach ein paar Quartalen mit einer neuen Generation von frischen Mineninvestoren RICHTIG nach oben starten.
Der ganze Sektor wurde doch die letzten Jahre so ausgebombt, dass Minen für viele Normalos kaum attraktiv waren. Die einzigen die hier regelmäßig ihren Schnitt machten waren ein paar Swingtrader und die sind gerade sehr vorsichtig und fast nur auf der Verkäuferseite während der Geld-Zustrom der breiten Masse noch begrenzt ist.
Daneben sind wir wirklich ein bisschen toppy bei den Metallen aber je länger die Preise oben bleiben desto eher legitimieren sie sich. -
Ich kann mich noch an die frühen 2000er Jahre in einer mittleren Stadt in NRW erinnern. Da war der öffentliche Tenor: Gürtel enger schnallen, Einsparungen überall, Sozialausgaben werden verringert, Schulden müssen abgebaut werden. Die Jungen werden das alles zurückzahlen müssen.. etc.
Das hat man dann bis ca. 2010 durchgezogen und seit dem die Zügel eher locker gelassen. Die letzten 5 Jahre sind dann die öffentlichen Ausgaben wieder stark angestiegen, was sich aber dank gestiegener Einnahmen nicht ausgewirkt hat.
Denkt ihr das nun in den nächsten Jahren wieder so eine Sparwelle kommt oder werden die öffentlichen Haushalte einfach weiter Geld ausgeben und neue Schulden aufnehmen??
In einigen Monaten zieht dann vielleicht auch eine Art Inflation in bestimmten Sektoren an (während andere Bereiche Deflationieren) und die Geldentwertung wird dann ggf sogar als Begründung herhalten warum neue Schulden für den Haushalt kein Problem darstellen.
Hat jemand Ahnung wie das Kommunen in Südeuropa vor der Einführung des Euro gehandhabt haben? Die finanzielle Situation dort vor Euroeinführung sollte wohl am ehesten der aktuellen Lage entsprechen. -
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Der Ranger kommt ja immer früher.
Aber gut, dafür haben wir auch 10 Jahre gewartet und viel Dreck fressen müssen. Nun dreht Silber frei und zeigt allen die Rücklichter. -
Übersichtlich, Minen stärker als die Edelmetalle, aber mit rel hleinem Hebel...
Grüsse
EdelDurch den Steuernachteil den die deutschen Privatanleger bei Minenaktien gegenüber physischen Metall haben (26.375% vs 0%) hätte man sich die Minen bisher auch sparen können.
Bei Aktien wird man über die Assetinflation quasi enteignet. Die Zahlen gehen nominal hoch, also gehört mal eben 1/4 davon dem Staat. Wenn überhaupt sollte der Gewinn um den Anstieg der Geldmenge korrigiert werden, damit nur Geld, welches man "wirklich" hinzugewonnen hat, versteuert wird. Aber da geraten verschiedene Meinungen und Interpretationen von Fairness und Gerechtigkeit aneinander.
Die Aktionäre werden so lange nichts dagegen haben, wie das Geld nicht bei der breiten Masse ankommt und inflationiert. Irgendwann passiert genau das und den Leuten dämmert es, dass sie z.B 10%+ mit den Aktien gemacht haben, aber wenn Löhne und Lebenshaltung ebenfalls um 10% anziehen, abzüglich der Steuer ihr Vermögen relativ zum Rest der Bevölkerung kleiner geworden ist.
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Hmmmm

Silver : M2
Zeigt das noch locker noch 30-40% Luft im Kurs ist bevor der Ausbruch relativ zur Geldmenge so signifikant ist wie er nominal aussieht.
Die Frage ist natürlich ob das von Interesse ist oder nicht, da die meisten Trader sich eher an den nominalen Charts ausrichten.
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Zählt der Lone Ranger von gestern auch noch für heute wenn Silber vor Sonnenaufgang wieder +1$ gemacht hat? Sehe hier 22.35$
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Welcher Cash-Anteil im Vermögen vertretbar ist hängt stark von der Höhe und individueller Situation ab. Für kleine und mittlere Vermögen lässt sich ein Teil gut mit deutschem Angsthasensilber abdecken.
Das sind die verschiedenen 5,10 und 20 DM oder Euro Silbermünzen.Man kauft die Teile nahe dem Nominal mit 0 bis 4% Aufpreis wenn der innere Silberwert 75-90% des Nominalwertes ausmacht. Bricht der Chart nach oben aus, dann partizipieren die Münzen nach den ersten unterperformenden 20% irgendwann 1:1 am steigenden Silberpreis. Wenn Silber fällt dann bleibt der Wert am Nominalwert kleben und die Teile verhalten sich wie Cash.
Für große Vermögen skaliert das leider nicht so gut und mit der Anzahl der Nullen werden auch die Rückenschmerzen größer.
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Ja. 14.3 Billionen Euro M2 gibt es derzeit. Nun werden durch diesen Beschluss so wie ich ihn interpretiere quasi 0.75 Billionen Geldmenge hinzugefügt (mittels Neuverschuldung und Monetarisierung von Schulden). Aus dem Markt werden die 750 Milliarden jedenfalls kaum gezogen werden, aber der Zusammenhang von Neuverschuldung zu Geldmenge ist natürlich nicht direkt 1:1.
Jedenfalls wären solche gigantischen Operationen mit Edelmetallstandard unmöglich, was die Flexibilität demonstriert, die Staaten durch Fiatgeld gewinnen.
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Die 20$ werden wohl in diesen Sekunden geknackt und wenn der Bulle einmal aus der Range bis $21 losläuft, dann hält ihn kein Teufel mehr auf. Zumindest mit der Steigungsgeschwindigkeit von 2010 könnte der Silberpreis Ende des Jahres auch noch deutlich höher stehen.
Ich hoffe nur, dass sich die höheren Preise diesmal dauerhaft etablieren und es nicht nur ein paar Monate der Übertreibung werden. Klar werden dann irgendwann Shorts das Ganze auf hohem Niveau herausfordern, aber die Einbrüche sollten sich dann nicht so weit auswirken, dass der Sektor wieder Jahrelang auf dem Zahnfleisch geht.
Nachdem ich meine Silberminen am 11. Juni komplett verkauft hatte, habe ich dann am 8. Juli eingesehen, dass ich falsch lag und 50% der Bestände ~15% teurer zurückgekauft. Man lernt nie aus.
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Sowas ist in den USA übliches Geschäft. Die haben dort eine andere Medienkultur.
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Hi, dann geh halt long.
Ob long ob short das Geld ist auf jeden Fall fort, weil als Privater hat man keinen Einblick in die Mechanik des Delistings und den Background noch zu schließender Positionen. Vielleicht sichern die shorts auch irgendwelche Derivate auf Wirecard oder den Dax ab, dem Wirecard ja immer noch angehört. -
Börse: "Dort wo nur nach strengen Regeln verarscht werden darf."
Beeindruckend ist die Geschwindigkeit mit der es Wirecard zerlegt. In einer Woche vom Shootingstar zur 0. Sonst zieht es sich ja meist ein paar Monate mit der Hoffnung auf Rettungsversuche, Kurserholungen etc. Etliche haben da sicher ins fallende Messer gegriffen. Aber hier ging es wirklich (fast) nur brutal nach unten.
Sieht man auch nicht alle Tage. -
Habe schon genug Käufer gesehen, die auf Auktionen für Allerweltsgold auch nicht ganz sauber ihre Kaufpreise rechnen.
Ist zwar nicht die Mehrheit, aber abgesehen davon, dass die Erben mit dem initialen Spread abgezogen werden kaufen auch bestimmt 10-20% der Käufer bei Auktionen oberhalb günstiger Händlerpreise. -
Bin eher kein Minenurgestein, aber ich habe gerade alle meine Silberminen verkauft. Hecla, First Majestic und Endeavour Silver.
Die meisten hatte ich Anfang 2019 gekauft und dann den Jammer Mitte 2019 und die Schaukelei im Frühjahr diesen Jahres voll mitgemacht. Der Einkaufspreis war zwar ganz ok, aber schon zweimal sind die Teile von je 40-100% Gewinn auf den Einstandskurs und teilweise 30% darunter zurückgefallen. Dieses Mal kann es ohne mich Crashen.
Vielleicht denken so aber viele und es geht gar nicht so weit runter, da der Markt sich schon ausreichend bereinigt hat.Wenn es nochmal runter geht bin ich auch auf den physischen Markt gespannt, da der Supply der Händler nach wie vor dünn ist. Mal sehen wie weit die Preise sich da bewegen bevor wieder der Nachfrageschock kommt.
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Die extra-Hilfen sind erstmal auf 4 Monate beschränkt und danach gibt es noch ca. 10 Monate das normale US-Arbeitslosengeld.
So ziemlich jeder der "irgendwie irgendwas" gearbeitet hat kann das bekommen. Sogar scheinselbstständige Über-Fahrer etc. und auch Leute die selbst gekündigt haben. Die Bedingungen sind sehr weit gefasst.
https://www.cnbc.com/2020/03/2…nemployment-benefits.html
ZitatFurloughed workers can also collect — they are on temporary layoff, and those on temporary layoff are eligible for benefits [...]
The legislation extends benefits to previously ineligible workers. This includes self-employed workers, people seeking part-time work, workers who can’t reach their place of work as a result of COVID-19 and those don’t have sufficient work history to otherwise qualify for benefits.
Significantly, it also applies to those who quit their job as a “direct result of COVID-19.” People who quit their jobs don’t normally qualify for unemployment.
Wollte nur die Logik erklären warum die Arbeitslosenzahlen so nach oben gegangen sind.In der Tagesschau hätte man ja fast den Eindruck bekommen können, das in den VSA nun Leid und Elend ausgebrochen wären.
Und niemand dort mehr Arbeit hat.
Und dann noch die Polizeigewalt
der Rassismus gegen die Schwarzen
und Minderheiten.
Unter der Knute
des Google-Facebook NSA-Überwachungsstaates
und des aufrührerischen Präsidenten.
Fast wie in der vorletzten Wochenschau.
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Was in den dämlichen deutschen Nachrichten und auch hier mal wieder untergegangen ist, ist der Fakt, dass es die US-Regierung ziemlich attraktiv für die Leute gemacht hat arbeitslos zu sein und sich auch deshalb viele arbeitslos gemeldet haben auch um das extra Geld mitzunehmen. Wenn die Bundesregierung allen Arbeitslosen hier 4000€ pro Monat gegeben hätte, wäre die Zahl auch bei uns hochgeschnellt.
Regulär beträgt das Arbeitslosengeld in den USA rund $1300 pro Monat aber die Regierung stockt dieses um ca. $2700 auf, so das der Durchschnittsarbeitlose dort $4000 netto bekommt. Für etliche Kellner und einfache Angestellte ist das Arbeitslosengeld dort deutlich mehr als sie mit Arbeit verdient hätten.
Das ist auch der Grund warum die verfügbaren Einkommen in den USA um über 10% gestiegen sind und es vielen finanziell besser geht als vorher:
https://tradingeconomics.com/u…isposable-personal-incomeAnbei wie viel Arbeitslosengeld es in den USA gibt: Reicht von monatlich $3440 ($800 pro Woche) bis $5160 ($1200 pro Woche)
Natürlich ist klar, dass diese Art von MMT finanzierten Grundeinkommen auf die Dauer nicht ohne erhebliche Verwerfungen im Wirtschaftsgefüge durchzuhalten ist.
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Zitat von KaiserWilhelm
@foerster,
ich halte deine Aussage für falsch, solange nicht eine nennenswerte Anzahl von Mietern weg fällt.Nicht die Mieter wären weggefallen, sondern deren Kaufkraft/Bonität/Jobs. Die Nachfrage ist halt hoch weil viele in Lohn und Brot stehen und sich die Wohnraumnachfrage anders entwickelt hat als in den frühen 2000ern vorhergesagt.
Ohne die staatliche Rettung wäre in kurzer Frist eine volle Breitseite für die Vermieter angesagt. Auch unser Sozialsystem so wie es jetzt (noch) ist, schützt Hauptsächlich die Vermieter. Wofür gehen denn in dem Bereich über 50% der Zahlungsströme drauf? Ist das nicht Wohnraum?Zitat von KaiserWilhelmUnd wenn sich innerhalb von wenigen Stunden 25 potenzielle Mieter melden und Interesse bekunden, so scheint der Mietpreis wohl angemessen
In Berlin wirfst du als suchender Mieter bei jeder halbwegs passenden Wohnung deinen Hut in den Ring, weil die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Wohnung zu bekommen eher gering ist. So sieht die Nachfrage höher aus als sie ist.
Wenn die Stadt Berlin für ne Milliarde Euro Wohnungen kauft, dann sollten doch bei jedem die Alarmglocken läuten. Die haben 2004 mit dem Verkauf der kommunalen Wohnungen das Tief markiert und nun wahrscheinlich auch das Hoch (bezogen auf den Realpreis). Im aktuellen Zyklus haben wir auch noch überhaupt nichts gesehen. Der Spaß fängt an, wenn die großen Vermieter Schlagseite bekommen und diverse Gesellschaften und private Großanleger, sich von ihren Wohnungen trennen und hohe Angebote aus dem Bestand auf den Markt kommen.
Alles schon dagewesen: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519072.html -
Warum sollte auch der Druck in den Städten abgenommen haben?
Jegliche unmittelbare Effekte von Corona wären ohnehin erst in den nächsten Monaten aufgetreten. Diese wurden aber mit ziemlich viel Geld zugekleistert.Ein Großteil des Miet-Immobilienmarktes in Deutschland wird so oder so vom Staat subventioniert. Ansonsten müssten viele Vermieter GANZ anders kalkulieren. Die Effekte der quasi garantierten Zahlungen betreffen auch nicht nur die 15% der Mietobjekte welche von diversen Leistungsempfängern bewohnt werden, sondern indirekt mindestens die unteren 50% des Marktes (zu Lasten der unteren und mittleren Mittelschicht).
Zitat von eineunzeErste Besichtigung ist erfolgt, würde gern einziehen
Wenn du meinst, dass der erstbeste Mieter ok ist...